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Achtung Auto

Bild: shutterstock

Achtung Straßenverkehr

Kopfhörer im Ohr und die Augen auf das Smartphone gerichtet – immer  wieder verunglücken Kinder und Jugendliche bei Unfällen im Straßenverkehr, weil sie abgelenkt sind. Eine offizielle schulische Anleitung für Kinder zum sicheren Umgang mit Smartphones gibt es bislang nicht. Deshalb greift der ADAC in seinem  Verkehrssicherheitsprogramm „Achtung Auto“ gemeinsam mit Michelin und Opel jetzt das Thema „Ablenkung“ auf und widmet ihm mit Beginn des nächsten Schuljahres ein eigenes Modul.

Achtung Auto

Schon erwachsenen Autofahrern ist oft nicht bewusst, welche Risiken  durch Ablenkung auftreten. Umso mehr gefährdet sind Kinder und Jugendliche als ungeschützte Verkehrsteilnehmer zu Fuß oder auf dem  Fahrrad. Ihnen ist oft nicht klar, dass sie beim Musikhören oder beim Tippen auf dem Handy das Geschehen um sich herum ausblenden. Im  Programm „Achtung Auto“ sollen die Kinder erleben, dass sie bei  visueller und auditiver Ablenkung durch ein Smartphone die Gefahren  erst sehr viel später wahrnehmen als ihre nicht abgelenkten  Mitschüler. Nach der Veranstaltung erhalten Lehrer und Eltern  Lehrmaterial.

Gefahren erkennen

Bislang haben mehr als 2,5 Millionen Mädchen und Jungen der 5. und 6. Klassen im Rahmen des Programms gelernt, wie lange es dauert, bis ein Auto zum Stehen kommt. Während der 90-minütigen Schulveranstaltung  können sie sich ein Bild davon machen, wie sehr sich der Anhalteweg  verlängert, wenn aufgrund eines unerwarteten Hindernisses der  Reaktionsweg hinzukommt. Zudem können sie als Beifahrer hautnah  erleben, welche Kräfte bei einer Vollbremsung auf Mensch und Auto  einwirken und wie wichtig der Sicherheitsgurt ist. Mit dem neuen  Ablenkungs-Modul im Programm „Achtung Auto“ schließen der ADAC und  seine Partner nun eine wichtige Lücke.

Quelle: ADAC