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Müsli zum Frühstück

Quelle: Wirths PR / Text und Foto

Das gesunde Frühstück: Kau Dich schlau!

Ursprünglich wurden die Sommerferien erfunden, damit die Kinder in ländlichen Gebieten Zeit hatten, bei der Ernte zu helfen, ohne dabei wichtigen Lernstoff zu verpassen. Kinder als Erntehelfer gibt es kaum noch, wohl aber die allseits beliebten Sommerferien. Je nach Bundesland läuten ab August wieder die Schulglocken. Jetzt müssen Hirn und Nerven wieder in Topform sein, damit die Kinder effektiv und möglichst stressfrei lernen können. Neben einer ausgewogenen Ernährung – wichtig ist hier das Frühstück –  haben sich einige Vitalstoffe als ganz besonders wichtig für die mentale Ausdauer erwiesen. Dazu gehören die Vitamine B1, B6, und B12, die am Transport von Neurotransmittern beteiligt sind, sowie Omega-3-Fettsäuren, Lecithine, Zink und Acetylcholin.

Das Frühstück macht’s

Fast alle Eltern kennen das: Vor der Playstation ist der Nachwuchs höchst konzentriert, in Mathe und Englisch gerne mal unaufmerksam. Schuld daran ist häufig das falsche oder gar kein Frühstück. „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages“ – an dieser alten Weisheit gibt es nichts zu rütteln. Werden die Nährstoffspeicher morgens nicht gefüllt, kommt es zum gefürchteten „11-Uhr-Loch“ und die Denkleistung geht schnell in den Keller. Gezuckerte Cerealien liefern zwar für kurze Zeit sehr viel Energie, aber noch mehr Kalorien und kaum Vitalstoffe. Doch neben Energie braucht der Körper Vitamine und Co., um auf Trab zu kommen.

Eine gute Wahl

Ein Müsli mit Hafer- oder Dinkelflocken, Nüssen, frischem Obst und Buttermilch ist dafür immer eine gute Wahl. Getreideflocken sind in Sachen Vitalstoffe ein absolutes Allroundtalent, Nüsse liefern lebenswichtige Fettsäuren und das Obst Vitamine. In der Buttermilch stecken Lecithine, fettähnliche Substanzen, die für die Funktion des Gehirns wichtig sind. Ein Vollkornbrot mit Leberwurst und etwas Rohkost ist ebenfalls ideal für die Konzentration. Vollkornprodukte enthalten komplexe Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel langsam ansteigen lassen und uns in Fahrt bringen. Leberwurst enthält zwar viel Fett, aber auch viele Vitamine und Mineralstoffe. Dazu zählen vor allem Vitamin A, B1, B2, B12, Niacin, Eisen und das Spurenelement Zink. Zink brauchen wir für die Bildung frischer Hirn- und Nervenzellen. Rohkost, z. B. Möhren oder Paprika liefern zusätzlich Fitmacher in Form sekundärer Pflanzenstoffe.

Das richtige Getränk für die Kids

Damit das Hirn gut durchblutet wird, müssen wir viel trinken. Die meisten Kinder und Jugendliche starten morgens gern mit Heißgetränken – heißer Kakao, Malzkaffee oder Tee. Tee ist die gesündeste und abwechslungsreichste Variante. Besonders beliebt sind spezielle Kindertees, die den Geschmack von Kindern treffen, aber keinen Zucker enthalten.

Chiasamen – kleine Samen, große Leistung

Perfekt fürs Frühstück sind Chiasamen. Warum? Die schwarzen, nussigen Körner enthalten viele, lebenswichtige Nähr- und Vitalstoffe. Allen voran punkten sie mit Omega-3-Fettsäuren. Sie sind in nennenswerten Mengen sonst nur in fettreichem Seefisch und einigen Pflanzenölen enthalten. Unser Körper braucht sie aber dringend: Das Gehirn besteht zu einem hohen Prozentsatz aus diesen Omega-3-Fettsäuren. Sie sind Bestandteile der Zellmembranen und sorgen dafür, dass die Nervenzellen elektrische Impulse übertragen können. Zudem beeinflussen Omega-3-Fettsäuren die Anzahl der Zellen im Gehirn, sind also maßgeblich an unserem Lernerfolg beteiligt.

Studentenfutter – bringt das Hirn auf Trab

Studentenfutter – bestehend aus verschiedenen Nüssen und Rosinen – trägt seinen Namen zu Recht. Der Knabberspaß ist nicht nur lecker und praktisch, Nüsse enthalten jede Menge wichtige B-Vitamine. Die Vitamine B1 und B6 sorgen für intakte Nervenfasern, die eine ungehinderte Übertragung wichtiger Botenstoffe und Informationen vom Gehirn zu den Zellen garantieren. So wird die geistige Leistungsfähigkeit gesteigert und es lernt sich (fast) ganz von allein. Die Rosinen steuern neben Vitalstoffen in konzentrierter Form auch Glukose bei, die das Hirn schnell mit Energie versorgt. 

Manuka-Honig – Fitness für’s Gehirn

Echter neuseeländischer Manuka-Honig ist vor allem wegen seiner außergewöhnlich effektiven Wirkung im Kampf gegen Bakterien, Keime und Pilze bekannt. Nur in Manuka-Honig (z. B. von Neuseelandhaus) stecken wirksame Konzentrationen des antibakteriellen Wirkstoffs Methylglyoxal (MGO). Doch Manuka-Honig schützt nicht nur vor Keimen, die überall lauern – der Superhonig erhöht auch das Denkvermögen und steigert die geistige Leistungsfähigkeit. Die optimale Mischung aus den Zuckern Glukose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker) im Manuka-Honig versorgt das Hirn schnell und langanhaltend mit Energie. Glukose sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt. Wir sind fit und konzentriert. Nehmen wir aber nur Glukose auf, sinkt der Blutzuckerspiegel rapide wieder ab.

Die Folge sind Heißhunger und die Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol, unseren Stresshormonen. Zuviel Cortisol im Blut hemmt jedoch das Denkvermögen und blockiert die Gedächtnisfunktion. Deswegen ist Fruktose wichtig. Sie wird in der Leber in Form von Glykogen gespeichert. Bei Bedarf wird sie zu Glukose umgewandelt und langsam ins Blut abgegeben. So ist immer genügend Glukose im Blut und der Körper schüttet weniger Stresshormone aus. In der Folge wird Denkblockaden vorgebeugt, die durch zuviel Stress entstehen. Aus Honig und der Aminosäure Tryptophan (steckt in Milchprodukten) entsteht am Abend Melatonin, unser Schlafhormon. Genügend Melatonin lässt uns tief und erholsam schlafen. Gleichzeitig verbessert Melatonin die Gedächtnisleistung. Wir speichern Vokabeln, Formeln und Daten über Nacht. Die beste Voraussetzung für einen erfolgreichen Tag, bei Schülern ebenso wie bei Erwachsenen.

Zwei Waffen gegen das Leistungstief

Neben MGO enthält Manuka-Honig von Natur aus wichtige Stoffe, die das Gehirn bei seiner Arbeit unterstützen. Besonders hervorzuheben ist die Salicylsäure, die (Kopf-)schmerz lindernd wirkt. Sie verbessert die Durchblutung des Gehirns und steigert die Konzentrationsfähigkeit bei besonders kniffligen Aufgaben. Im Honig steckt zusätzlich Acetylcholin, unser wichtigster Neurotransmitter, an den alle Denkprozesse gebunden sind. Ein Mangel daran schwächt nachweislich die Gedächtnisleistung.