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Hebammen - Ausbildung in den Entwicklungsländern

Bild: istock

Für einen gesunden Start ins Leben – die farfalla Hebammen-Hilfe

In vielen Entwicklungsländern stirbt noch immer fast eine von hundert Frauen bei der Geburt, mit ihr oft das Baby. So ist in der Sahelzone im Vergleich zu Europa das Risiko für Müttersterblichkeit 100 mal höher. Der Grund: Es gibt zu wenige Hebammen. Genau hier setzt die farfalla-Hebammenhilfe an: Das Hebammenstipendium in Äthiopien.

Mangelnde medizinische Versorgung

Vielfältiges soziales Engagement hat schon immer zu farfalla gehört. Das jüngste Projekt des Schweizer Unternehmens lenkt die Aufmerksamkeit auf fehlende Hebammen und macht begreifbar, was abstrakte Zahlen belegen: In vielen ärmeren Ländern stirbt noch immer fast jede hundertste Frau aufgrund mangelnder medizinischer Versorgung bei der Geburt. Geschwisterkinder bleiben allein zurück und häufig überlebt auch das Baby nicht.

Gute Lösungen können retten

Vor allem in ländlichen Gebieten gibt es keine vorgeburtlichen Kontrollen und die Mütter gebären ohne medizinische Unterstützung. Auch ein aktueller Bericht des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (Unicef) weist auf die Bedeutung ausgebildeter Hebammen hin, die einen Großteil der Todesfälle vermeiden könnten. „Wir wissen, dass wir die meisten dieser Babys durch erschwingliche und gute Lösungen retten können“, so Unicef-Direktorin Henrietta Fore.

Gesunder Start ins Leben

Eine ausgebildete Hebamme kann Schwangerschaften von Anfang an begleiten, Komplikationen früh erkennen und mit professioneller Betreuung während und nach der Geburt die Überlebenschancen von Mutter und Kind massiv erhöhen. Das Projekt ist auf 20 Jahre ausgelegt. So finanziert farfalla die Ausbildung einer ganzen Generation Hebammen, die später vielen Müttern und ihren Babys zur Seite stehen. Eine erste Frau absolviert zurzeit in Äthiopien einen Bachelor Lehrgang und wird zur diplomierten Geburtshelferin ausgebildet. Ziel ist, Babys überall auf der Welt einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen.

Professionelle Begleitung

In Europa haben wir durch professionelle Begleitung während der Schwangerschaft die Müttersterblichkeit massiv reduziert. Durch die aktuelle Flüchtlingskrise bleibt jedoch auch hierzulande einiges auf der Strecke, was eigentlich als gesichert gilt. Damit auch schwangere Flüchtlingsfrauen nicht vergessen werden, hat farfalla schon das nächste Projekt geplant. Es sollen Hebammen unterstützt werden, die in Flüchtlingslagern helfen, Kinder zur Welt zu bringen.

Mit jedem verkauften farfalla-Produkt werden Hilfsprojekte unterstützt www.farfalla.ch