Category : Allgemein

Niemals Schütteln

Babys niemals schütteln!

Wenn Eltern für einen kurzen Moment die Kontrolle verlieren und ihr schreiendes Baby schütteln, können sie ihm schwere Schäden zufügen, die zu körperlicher und geistiger Behinderung führen können. Zehn bis 30 Prozent der Kinder sterben sogar an den Folgen eines Schütteltraumas.

Wie hoch der Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung zum Schütteltrauma ist, zeigt eine aktuelle Repräsentativbefragung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). Nur 79 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass man Babys niemals schütteln darf. 24 Prozent der Befragten meinen irrtümlicherweise, dass Schütteln einem Baby nicht schade.

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat es sich zusammen mit dem „Bündnis gegen Schütteltrauma” zur Aufgabe gemacht, über die Folgen des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern aufzuklären – im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ).

Aufklärung ist notwendig

„Leider kommt es immer wieder vor, dass Babys durch Schütteln schwer verletzt werden, manche sogar sterben. Deshalb ist Aufklärung für Eltern notwendig. Sie müssen wissen, wo sie Hilfe bekommen, wenn sie sich überfordert fühlen“, erklärte Dr. Katarina Barley, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „Eltern dürfen in schwierigen Situationen nicht alleine gelassen werden. Deshalb ist die Arbeit des „Bündnis gegen Schütteltrauma“ so wichtig. Ich danke allen Bündnispartnerinnen und -partnern für ihr Engagement.“

Das Wissen über frühkindliche Schreiphasen, die als Hauptauslöser für das Schütteln von Säuglingen gelten, ist in der Bevölkerung gering. Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), dem Träger des NZFH, berichtet: „Zwei Drittel der Befragten ist nicht darüber informiert, dass es intensive Schreiphasen im Säuglingsalter geben kann.

Aufklärung

18 Prozent der Befragten glauben sogar, dass Babys manchmal nur schreien, um zu ärgern. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern von Babys, die viel schreien, gut informiert sind und wissen, wo sie rechtzeitig Unterstützung finden können.“

23 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe haben sich dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“ angeschlossen.

Durch neue Informationsmaterialien werden den Eltern Wege aufgezeigt, wie sie mit der Situation besser umgehen können. Wichtige Anlaufstellen für Eltern, deren Baby viel schreit, sind die niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzte, Frühe Hilfen in den Kommunen sowie (Familien-)Hebammen. Aber auch Wohlfahrtsverbände, Vereine und Kinderkliniken bieten spezielle Beratungsangebote für Säuglinge mit Regulationsproblemen.

Neue Informationsangebote

Den Flyer und einen Aufklärungsfilm zum Schütteltrauma sowie Adressen von Beratungsstellen finden Sie unter: http://www.elternsein.info.

Für die Repräsentativbefragung „Bekanntheit und Wissen zu Schütteltrauma und Babyschreien in Deutschland 2017“ wurden 1.009 Personen im Alter zwischen 16 und 49 Jahren im Mai 2017 befragt. Ein Info-Blatt mit ausgewählten Ergebnissen und Hintergrundinformationen zum Schütteltrauma finden Sie hier:

http://www.fruehehilfen.de/presse-buendnis-gegen-schuetteltrauma oder http://www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/nationales-zentrum-fruehe-hilfen

Das Plakat gibt es auch zum Herunterladen unter:
http://www.bzga.de/presse/pressemotive/nationales-zentrum-fruehe-hilfen
„Bündnis gegen Schütteltrauma

 

Quelle: www.deutschesgesundheitsportal.de

Mutter stillt ihr Baby

Stillen – Basis fürs Leben

Muttermilch ist die natürliche und optimale Nahrung für Säuglinge: Sie ist gut verdaulich, enthält Abwehrstoffe, ist immer verfügbar, hygienisch einwandfrei, richtig temperiert und muss nicht zubereitet werden. Die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist auf die Bedeutung des Stillens für Mutter und Kind hin und empfiehlt, durch Aufklärung und Information die Still-Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Stillen sollte sowohl im beruflichen Umfeld als auch im täglichen Leben jederzeit und ohne Barrieren möglich sein.

Gesünder durchs Leben

Gestillte Säuglinge werden seltener krank als nicht gestillte, sie leiden unter anderem seltener an Atemwegsinfekten, Durchfallerkrankungen und Übergewicht im späteren Leben. Auch Mütter profitieren davon, ihr Kind zu stillen: Das Risiko sinkt, an Brust- und Eierstockkrebs, Osteoporose, Diabetes Typ 2 oder Übergewicht zu erkranken. Durch die Ausschüttung der Hormone Oxytocin und Prolaktin leiden stillende Mütter weniger unter Stress. Sie sind mit ihren Säuglingen mobiler, weil Muttermilch immer verfügbar ist. Stillen fördert außerdem die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind.

Stillakzeptanz in der Öffentlichkeit

Eine Studie im Auftrag des BfR hat gezeigt, dass für jede zehnte Mutter, die frühzeitig abstillt, die ablehnende Haltung in der Öffentlichkeit einer der Gründe dafür ist. Zwar lehnen es nur sechs Prozent der Bevölkerung komplett ab, wenn eine Frau ihr Baby in der Öffentlichkeit stillt, allerdings steht jede vierte befragte Person dem Stillen im öffentlichen Raum zumindest zwiespältig gegenüber. Insbesondere in Restaurants und Cafés besteht eine Diskrepanz zwischen der Akzeptanz des Stillens und dem Stillverhalten von Müttern. Aus Sicht eines großen Teils der Öffentlichkeit ist das Stillen dort nur bedingt angemessen, Frauen können und wollen aber nicht grundsätzlich darauf verzichten, ihre Kinder auch in Restaurants und Cafés zu stillen. Die Nationale Stillkommission befürwortet daher Maßnahmen, um insbesondere an diesen Orten die Stillakzeptanz zu erhöhen.

Stillempfehlungen

Obwohl das Trinken von Muttermilch an der Brust eine angeborene Fähigkeit von Säuglingen ist, brauchen Stillende insbesondere zu Beginn der Stillzeit häufig kompetente Beratung und Unterstützung. Die am BfR angesiedelte Nationale Stillkommission hat daher Stillempfehlungen in sieben Sprachen veröffentlicht, die über das BfR kostenlos angefordert werden können. Die Stillempfehlungen enthalten praktische Tipps sowie Hinweise auf weitere Organisationen, die bei Stillproblemen neben der Hebamme, Stillberaterin oder dem Frauen- oder Kinderarzt kontaktiert werden können:

https://www.bfr.bund.de/de/publikation/stillempfehlungen-61959.html

 

Quellen:

Über die Nationale Stillkommission am BfR

Die Nationale Stillkommission wurde 1994 mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung einer neuen Stillkultur in der Bundesrepublik Deutschland zu unterstützen und dazu beizutragen, dass Stillen zur normalen Ernährung für Säuglinge wird. Der Kommission gehören Mitglieder aus medizinischen Berufsverbänden und Organisationen an, die sich für die Förderung des Stillens in Deutschland einsetzen. Weitere Informationen zur Arbeit der Nationalen Stillkommission sind auf der folgenden Website veröffentlicht:

http://www.bfr.bund.de/de/nationale_stillkommission-2404.html

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

www.deutschesgesundheitsportal.de

Sparen für Kinder

Sparen für Kinder: vom Sparschwein zur Finanzplanung

Jedes Jahr im Oktober findet der Weltspartag statt. Noch immer gehen an diesem Tag die Kinder mit ihrem Sparschwein zur Bank – aber es lohnt sich nicht mehr. Denn das Sparbuch hat als rentable Anlage ausgedient. Wer heute seinen Sprösslingen das Sparen beibringen und für sie ein Finanzpolster schaffen möchte, muss anders vorgehen. Erol Cen, Investment-Experte von ERGO, schlägt ein Drei-Töpfe-Modell vor.

Was in der Finanzplanung der Wirtschaft gilt, ist auch für Kinder richtig: Das Geld auf verschiedene Töpfe verteilen, kurz-, mittel- und langfristig orientiert. Mit Unterstützung ihrer Eltern können Kinder lernen, regelmäßige Zahlungen oder einmalige Geldgeschenke entsprechend aufzuteilen. So kaufen sie zum Beispiel das neueste Gadget, sparen auf das coole Skateboard und lassen die Eltern das Kommunionsgeld für die spätere Ausbildung zurücklegen. Letzteres finden Kinder vermutlich erstmal langweilig und doof. Aber später, wenn das Geld ein Jahr im Ausland ermöglicht, erschließt sich auch ihnen der Reiz.

Kinderkonto fürs Taschengeld

Die bunte Konsumwelt bietet online wie offline ungezählte Möglichkeiten, das Taschengeld wieder loszuwerden. Ob es das bunte Heft im Supermarkt ist, die angesagten Turnschuhe im Online-Shop oder das neueste Game, das alle, aber auch wirklich alle anderen aus der Klasse schon haben. Bei all den Verlockungen ist es gut, schon früh den Umgang mit Geld zu lernen. „So können Kinder beispielsweise mit einem Kinderkonto, auch Jugendgirokonto genannt, ihr Taschengeld verwalten“, sagt der ERGO Experte.

Das Besondere bei diesem Konto ist, dass Eltern seine Funktionen einschränken können: Zum Beispiel bis zu einem gewissen Alter Überweisungen verbieten oder festlegen, dass Kinder nur mit ihrer Zustimmung Geld überweisen dürfen. Weiterhin ist bei vielen Banken erst ab einem gewissen Alter Online- oder Mobile-Banking möglich. Welche Möglichkeiten Eltern haben, das Konto einzuschränken, hängt von der jeweiligen Bank ab. Generell gilt aber: Über die Stränge schlagen und das Konto überziehen kann der Nachwuchs nicht. „Kinderkonten führen Banken immer als Guthabenkonten. Das heißt: Die Kinder können nur das ausgeben, was vorhanden ist“, beruhigt Cen.

Tagesgeldkonto – flexibel Anlage mit Zinsen


Geldgeschenke, wie sie Kinder oft zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zur Kommunion beziehungsweise Konfirmation bekommen, sind zunächst auf einem Tagesgeldkonto gut aufgehoben. Eltern können es für ihre Kinder bereits zur Geburt eröffnen. Tagesgeldkonten erzielen aktuell wenigstens minimal höhere Zinsen als ein Sparbuch. Das Geld steht täglich zur Verfügung. Zudem sind die jungen Sparer nicht an eine Mindestvertragslaufzeit oder Kündigungsfrist gebunden. „Als mittelfristige Sparanlage ist es optimal und bietet einen finanziellen Puffer, falls mal eine größere Anschaffung ansteht, zum Beispiel ein neues Mountainbike oder ein Smartphone“, so der Experte von ERGO. Mit Zustimmung der Eltern können die Kinder den entsprechenden Betrag abheben. Hat sich eine größere Summe auf dem Tagesgeldkonto angesammelt, rät der Investment-Experte von ERGO, einen Teil des Ersparten auf eine langfristige und renditestärkere Anlage umzuschichten.

Mit Fondssparplan langfristig ein Finanzpolster anlegen


Denn hohe Ausgaben, zum Beispiel für das erste eigene Auto oder für ein Auslandssemester, lassen sich leichter stemmen, wenn Eltern bereits frühzeitig Geld für ihren Nachwuchs gewinnorientiert anlegen. Dafür kommt etwa ein Fondssparplan in Frage. Eine solche Anlage hat den Vorteil, dass die Eltern zwar am Kapitalmarkt investieren, sich aber nicht selbst mit Aktien beschäftigen müssen. Eltern können den Fondsparplan gleich nach der Geburt ihres Kindes einrichten und monatlich einen festgelegten Beitrag einzahlen. Wichtig zu wissen: Bei den meisten Sparplänen gilt eine Mindesteinzahlung von 50 Euro pro Monat.

Sofern es das Haushaltsbudget der Familie zulässt, empfiehlt Cen, das Kindergeld in den Fondssparplan fließen zu lassen. „Die Laufzeit der Anlage sowie die Risikobereitschaft legen die Eltern vorab mit ihrem Finanzberater fest, der einen passenden Fonds empfehlen wird. Die Verwaltung des Geldes übernehmen erfahrene Fondsmanager, die die Fonds laufend an die aktuelle Marktlage anpassen“, erklärt der Investment-Experte von ERGO. Bei der Auswahl des Fonds sollten Eltern auch auf die Flexibilität achten. Gute Produkte lassen sich jederzeit an die aktuelle Lebenssituation anpassen. „Das heißt konkret: Eltern können die Einzahlung erhöhen oder reduzieren, aber auch in einen defensiveren oder risikoorientierteren Fonds wechseln. Ebenso sollten größere Einmalzahlungen möglich sein“, so Cen. Im Laufe der Jahre wächst so ein Finanzpolster, das den jungen Erwachsenen den Start in die Unabhängigkeit erleichtert.

www.ergo.com/ratgeber

Kinderprodukte - Augen auf beim Kauf

Typ-1-Diabetes: Immunsystem von Babys trainieren

Im Studienzentrum des Universitätsklinikum Dresden werden Kinder mit einem erhöhten genetischen Risiko für Typ-1-Diabetes im Rahmen der Präventionsstudie POInT vorbeugend behandelt. In die Studie können Kinder eingeschlossen werden, bei denen im Rahmen des 2016 begonnenen Freder1k-Neugeborenenscreenings ein erhöhtes genetisches Risiko für Typ-1-Diabetes festgestellt wurde. Sie bekommen zum „normalen“ Essen Insulin als Pulver verabreicht – ein anderer Teil der Kinder (Kontrollgruppe) erhält ein Placebo.

Über die Schleimhäute des Mundes und des Verdauungstrakts wird das Immunsystem mit Insulin konfrontiert. Auf diese Weise soll der Organismus trainiert werden, damit keine fehlerhafte Reaktion des Immunsystems gegenüber den insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse auftritt. Alle Kinder, die an der POInT Studie teilnehmen, werden regelmäßig untersucht und ärztlich begleitet. „Mit diesem Vorhaben bleibt der Freistaat Sachsen Vorreiter in Europa“, sagt Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange, die bereits die Schirmherrschaft für die Freder1k-Studie übernommen hatte und nun das Studienzentrum einweiht. „Die Erforschung von Diabetes hat in Deutschland und auch in Sachsen einen hohen Stellenwert. Neben dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung haben zwei weitere der sechs deutschen Gesundheitszentren einen Partnerstandort in Dresden und auch am Universitätsmedizinstandort Leipzig wird zu Diabetes geforscht, etwa im Profilschwerpunkt der Zivilisationserkrankungen im Rahmen der NAKO Gesundheitsstudie. Forschung im Freistaat Sachsen kann unter hervorragenden Rahmenbedingungen stattfinden und ich freue mich, dass jetzt mit der Präventionsstudie POInT auf der Freder1k-Studie aufgebaut wird, bei der Sachsen besonders bei der Gesundheitsforschung für Kinder bereits eine Vorreiterrolle eingenommen hat.“

„Wir wollen jetzt die großartige Chance nutzen, wenn Kinder ein erhöhtes Risiko haben an Typ-1-Diabetes zu erkranken, diese schwere chronische Krankheit zu verhindern. Dazu wollen wir das Immunsystem dieser Kinder in einem sehr frühen Alter regelmäßig schulen“, sagt Prof. Ezio Bonifacio, der Direktor des Centers for Regenerative Therapies Dresden (CRTD). „In den letzten Jahren haben wir mit Studien wie ‚Freder1k in Sachsen‘ und ‚Fr1da in Bayern‘ viele Erfahrungen sammeln können, was die Umsetzbarkeit von Typ-1-Diabetes Risiko-Screening-Studien angeht. Durch diesen Erfolg können wir jetzt einen Schritt weitergehen und die Prävention voranbringen – die Chancen dafür stehen gut“.

„Für diese Studie eröffnen wir in den Räumen der Kinderklinik ein modernes Studienzentrum Pädiatrie“, erklärt der Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Prof. Reinhard Berner. Die Familien werden hier über die POInT-Studie informiert, im Umgang mit dem Medikament geschult und alle zwei Monate beziehungsweise später alle sechs Monate medizinisch untersucht. Das Studienzentrum soll – in enger Zusammenarbeit mit dem CRTD – Ausgangspunkt für den Aufbau eines „Centers for Early Diagnostics and Prevention of Childhood Inflammatory Diseases“ werden, das mittel- und langfristig in Dresden die translationale klinische Forschung für Kinder ermöglichen soll.

Für Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums, ist dieser Schritt nur konsequent: „Als Hochschulmedizin haben wir immer die enge Zusammenarbeit mit den Forschungseinrichtungen in unserer Nachbarschaft unterstützt, denn ich bin mir sicher, dass es funktionierender Kooperationen bedarf, um die neuesten Therapieansätze zu unseren Patienten zu bringen. Davon profitieren nun die in Sachsen zur Welt gekommenen Kinder und die jungen Eltern, die zuerst am Neugeborenenscreening der Freder1k-Studie teilgenommen haben und nun bei uns im Studienzentrum Pädiatrie innerhalb der POInT-Studie umfassend betreut werden können.“ Die POInT-Studie ist nicht nur eine einmalige Chance für die betroffenen Familien, „diese Studie könnte weltweit im Kampf gegen Typ-1-Diabetes eine ganz neue Dimension der Prävention von Autoimmunerkrankungen eröffnen.“, führt Prof. Bonifacio aus.

Gemeinsam mit Partnern in Deutschland, Schweden, Großbritannien, Polen, Belgien und Deutschland sollen europaweit mehr als 300.000 Kinder auf ein erhöhtes Typ-1-Diabetes-Risiko untersucht werden. „Jedes Kind, bei dem ein erhöhtes Risiko festgestellt wird, bekommt die Teilnahme an dieser Präventionsstudie angeboten. Sollte diese Studie das erhoffte Ergebnis erbringen, wäre dies ein Durchbruch in der Prävention einer bisher unheilbaren Krankheit“, sagt , Prof. Reinhard Berner: „In der Klinik sehen wir, in welche lebensbedrohlichen Situationen Kinder kommen, wenn sie an Typ-1-Diabetes erkranken und welch lebenslanges Schicksal das für die betroffenen Patienten und Familien bedeutet.“

Weitere Informationen zur POInT-Studie
www.gppad.org/de/point-studie/

Mütze bearbeitet

Mützenmuffel aufgepasst

Menschen sind „Augentiere“ und unser Gehirn braucht Input, um sich gesund zu entwickeln. Eine Mütze sind wichtig. Sie bieten Geborgenheit, Schutz vor Auskühlung. Schutz vor Wind und UV-Strahlung.

Warm hält gesund

Rundum gut behütet lässt sich Leben lernen. Gerade jetzt, wo es wieder kälter wird. Bei den Babys sind die Köpfe noch besonders groß und kühlen schnell aus. Vor allem Winde, die auf die zarten Ohren treffen, führen schnell zu schmerzhalften Mittelohrentzündungen. Sie trifft Kleine besonders häufig.

Gute Sicht

Babys und Kleinkinder unbehütet zu lassen, ist daher die schlechteste Lösung. Aber Mützen müssen passen! Besonders in den ersten Lebenswochen. Passt die Mütze nicht genau, rutscht sie bei Bewegung. Sie verdeckt so immer wieder den Blick auf die Welt. Geduld können die Kleinsten noch nicht. Die Welt ist immer und unmittelbar. Die Kommunikation eingeschränkt. Junge Eltern sind noch dabei, die Nuancen der Laute zu interpretieren. Ein weinendes Kind im Kinderwagen oder Tragetuch kann viele Sorgen haben. Eine davon ist fehlende Sicht!

Die passenden Größe

Frühe Frustration durch unpassende Mützen kann eine bleibende „Mützenunlust“ zur Folge haben. „Mützen sind doof…“! Mützen werden auch nur wenig besser, wenn sie festgebunden werden können (oder müssen).
Wichtig ist eine perfekte Passform – von Anfang an. Im ersten Lebensjahr wächst der Kinderkopf rasant. Das verleitet oft zum „Kauf auf Zuwachs“. Das Unternehmen Pickapooh hält das für keine gute Idee. Deshalb gibt es seine Mützen ab Größe 34 – für Frühgeborene. In 2cm-Schritten werden die Mützen dann größer. Die Größe 64 „kann“ auch große Männerköpfe. Dazwischen ist für Alle die passende Größe dabei.

Viele Familien, die von Anfang an auf passende Mützen gesetzt haben, schwören auf die gute Passform. „Made in Germany“, nur aus ökologisch sinnvollen Materialien und mit Liebe gemacht, sind Pickapooh-Mützen eine Investition fürs Leben. Haltbar, zeitlos schön und nachhaltig für mehrere Kindergeneration lohnt es sich, auf genau passende Mützen zu setzten.

Die abgebildeten Mützen gibt es aus 97% Baumwolle und 3 % Elastan und aus 70 % Merino-Schurwolle und 30 % Seide. www.pickapooh.de

 

Geistige und körperliche Entwicklung

Familienplanung: Schneller zum Wunschkind

Sind Paare bereit für das Abenteuer Familie, dann soll es mit dem Wunschkind möglichst schnell gehen. Viele Frauen nehmen an, dass sie schwanger werden, sobald sie nicht mehr verhüten. Doch so einfach ist es nicht – denn nur an bestimmten Tagen im Zyklus ist der weibliche Körper überhaupt empfängnisbereit. Dieser dauert laut Lehrbuch im Durchschnitt circa 28 Tage – etwa um den 14. Tag nach Beginn der letzten Periode findet der Eisprung statt. Die Realität sieht jedoch oft anders aus: Wie Studien zeigen, weisen 70 Prozent der Frauen längere oder kürzere Zyklen auf, und auch die Eisprungzeit kann durchaus variieren.

Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Geschlechtsverkehr zu einer Schwangerschaft führt, bereits fünf Tage vor dem Eisprung, da der männliche Samen in der Scheidenflora so lange überleben und auf die gesprungene Eizelle „warten“ kann. Die Eizelle selbst ist auf ihrer Wanderschaft sechs bis zwölf Stunden überlebensfähig und kann in dieser Zeit befruchtet werden.

Das eigene Fruchtbarkeitsmuster erkennen

Die höchste Empfängniswahrscheinlichkeit herrscht allerdings an den zwei Tagen direkt vor dem Eisprung. Zu wissen, wann genau die fruchtbaren Tage sind, kann für Paare daher die Chance erhöhen, dass der Wunsch nach einem Kind schneller in Erfüllung geht. Ermitteln lässt sich dieser Zeitraum etwa mit dem OvulaRing. In die Scheide eingeführt, misst er die Körperkerntemperatur alle fünf Minuten, um aus tausenden Messdaten das persönliche Fruchtbarkeitsmuster der Frau zu erkennen und die Daten individuell auszuwerten. Anhand der graphischen Darstellung der Zykluskurve werden die möglichen fruchtbaren Tage für den nächsten Zyklus erkennbar. Neu ist die Anzeige der tagesaktuellen Empfängniswahrscheinlichkeit mit dem Status „Gering“, „Mittel“ oder „Hoch“. Bei der Statusangabe „Hoch“ ist die Wahrscheinlichkeit, in diesem Zyklus schwanger zu werden, am höchsten.

Entspannt bleiben trotz Kinderwunsch

In einer Studie berichtete eine Untergruppe von Anwenderinnen, dass sie nach durchschnittlich knapp vier Monaten schwanger geworden sind – persönliche Geschichten finden sich unter www.ovularing.de. Übrigens: Wenn Paare sich zu sehr unter Druck setzen und nur noch Sex nach Plan ausüben, kann sich der Stress störend auf die Fruchtbarkeit auswirken. Der Eisprung verzögert sich oder bleibt aus, bei Männern kann die Spermienqualität leiden. Eine Auszeit mit Ablenkung vom Kinderwunsch kann für mehr Gelassenheit sorgen. Innere Ruhe und Entspannung fördern auch Techniken wie Yoga oder Autogenes Training. Zudem sollte im Zuge der Familienplanung, wenn möglich, auf Alkohol und Nikotin verzichtet werden.

Worauf Kinderwunsch-Mütter achten sollten

Ein aktiver Lebensstil und eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung schaffen gute Voraussetzungen, um schwanger zu werden. So decken frisches Obst und Gemüse den Bedarf an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen im Körper. Zudem wird durch Bewegung starkes Übergewicht vermieden, welches einer Schwangerschaft im Weg stehen kann. Gut zu wissen: Wenn häufiger Geschlechtsverkehr nicht zu einer Schwangerschaft führt, kann es daran liegen, dass dabei die Zahl der Samenzellen im Sperma abnimmt. Hilfreich kann sein, den Eisprung zu erkennen, etwa mit dem OvulaRing, denn die Chance auf eine Befruchtung liegt am höchsten am errechneten Tag des Eisprungs, an den zwei bis drei Tagen davor und am Tag danach.

Stillen, die Persönlichkeit Ihres Babys entscheidet

Welche Still-Persönlichkeit hat Ihr Baby?

Je besser Sie Ihr Kind kennen, desto leichter wird es mit dem Stillen klappen. Und lassen Sie sich Zeit. Hebammen sagen, dass das Stillen etwas ganz Selbstverständliches geworden ist, das dauert meist drei Monate. Entscheidend für das Stillen ist auch die Persönlichkeit Ihres Babys. Wenn Sie sich erst einmal klar gemacht haben, wozu Ihr Baby gehört, fällt es oft auch leichter zu akzeptieren, dass bei Ihnen das Stillen vielleicht etwas länger dauert.

Die fünf häufigsten Typen

Der Aufgeregte

Ist Ihr kleiner Schatz, wenn der große Hunger kommt, aufgeregt und hektisch? Sucht Ihr Baby nach der Brust, von rechts, von links, findet sie mit den kleinen Lippen, lässt gleich wieder los, fängt sogar an zu weinen, anstatt mit der Mahlzeit zu beginnen? Hier ist es wichtig, dass Sie ganz entspannt und geduldig bleiben. Oft hilft es, das Baby noch mal von der Brust zu nehmen und mit Streicheleinheiten zu beruhigen. Und nach den ersten Wochen ist alles so zur Gewohnheit geworden, dass sich die Aufregung rund ums Trinken ganz von selbst legt.

Der Zauderer

Ganz anders die kleinen Zauderer: Sie scheinen erst zu überlegen, ob die Brust für sie von Interesse sein könnte. In den ersten Tagen machen sie kaum Anstalten, kräftig zu saugen. Dies verunsichert natürlich junge Mütter leicht. Wichtig ist hier: Zögerliche Babys sollen nicht zum Trinken gedrängt werden. Sie brauchen nur etwas mehr Zeit. Und das Schöne daran: Sie trinken, wachsen und gedeihen meist problemlos, sobald sie die Brust für sich entdeckt haben.

Der Träumer

Ähnlich sind die träumerischen Babys, nur dass sich dieser Charakterzug über viele Wochen oder sogar die ganze Stillzeit hindurch bemerkbar machen kann. Sie trinken, aber nur ein paar Minuten, und liegen dann schläfrig und verträumt in Mamas Arm. Danach trinken sie wieder ein bisschen, sie haben ja alle Zeit der Welt … und fordern ein Höchstmaß an Geduld. Jede Stillmahlzeit dauert richtig lang – drängen führt garantiert nicht zum Erfolg. Und die Mütter? Wer kann, entspannt dabei – wer aber einfach keine Zeit hat, beendet die Mahlzeit nach 30 Minuten konsequent. Natürlich haben die kleinen Traumtänzer dann schneller wieder Hunger, und sobald sie sich melden, sollte man die nächste Mahlzeit einfach möglichst zügig beginnen.

Der Energische

Das genaue Gegenteil sind die schnellen, energischen Kinder. Hellwach schnappen sie sich zielstrebig Mamas Brustwarze und saugen kräftig. 10 bis 20 Minuten, dann sind sie satt und zufrieden. Ein Idealtyp? Eigentlich ja, nur anfangs kann das sehr kräftige Saugen zu Schmerzen an den Brustwarzen führen. Meist härten sie aber schnell ab und die junge Mutter muss nur wenige Tage „Durststrecke“ überstehen.

Der Genießer

Nicht zuletzt gibt es den Genießer. Wie bei einem vollendeten Gourmetmenü nimmt er zunächst eine kleine Vorspeise. Er kostet ein wenig von der dünnflüssigen Milch am Anfang jeder Stillmahlzeit. Er schmatzt, nuckelt, genießt und macht vielleicht noch mal ein kleines Päuschen. Diese Zeit sollte man ihm unbedingt gönnen, denn danach geht er voller Freude und ganz entspannt, aber mit kräftigem Saugen zum Hauptgang über. Gegen Ende trinkt er langsamer, erfreut sich quasi am Dessert, denn zum Schluss der Stillmahlzeit wird die Muttermilch besonders fettreich und liefert das „Sahnehäubchen“. Ein Baby, das es auch der Mutter leicht macht, diese innige Zeit zu zweit zu genießen.

Kinderwunsch - eine Messe zum Thema

Öko-Test untersucht Waschgele für Babys

Die Haut von Babys ist besonders empfindlich. Gerade Waschgele enthalten nicht selten chemische Verbindungen, die Allergien oder Ekzeme auslösen können. ÖKO-TEST hat jetzt Waschgele getestet und das Prädikat sehr gut erhielt das bobini baby Waschgel für Körper & Haare. Insgesamt wurden 20 Waschlotionen und Waschgele für Babys auf bedenkliche Inhaltsstoffe getestet.

Getreu dem Motto „Für den Nachwuchs nur das Beste“ setzt bobini bei allen Pflegeprodukten der Linie bobini baby auf hypoallergene und milde Inhaltsstoffe und Lipide. So sorgt Prebiotik für eine natürliche Balance der Hautflora und bietet Schutz vor schädlichen äußeren Einflüssen. Auch zugesetztes Vitamin C und E sowie die im natürlichen Haferextrakt enthaltenen Lipide stärken die Schutzbarriere der Haut. Haferextrakt wirkt des Weiteren – ähnlich wie das enthaltende Mandelöl – feuchtigkeitsspendend, glättend und sanft pflegend. Während Emollientia zum einen Feuchtigkeit spenden und zum anderen vor dem Verlust dieser schützen, bewirkt Aloe Vera darüber hinaus eine Linderung von Hautirritationen. Um Reizungen zu vermeiden und das Allergiepotential von Anfang an zu verringern, wurde bei der Entwicklung des Produktes komplett auf SLES, Paraffine, PEGs, Farbstoffe, Parabene und Silikone verzichtet. Das bobini baby Waschgel für Körper & Haare weißt laut Testbericht keinerlei bedenkliche Inhaltsstoffe auf und kann somit mit bestem Gewissen von Eltern ab dem ersten Tag für eine sanfte und pflegende Körper-und Haarpflege des Nachwuchses verwendet werden. Die Hautverträglichkeit ist dermatologisch bestätigt.

www.bobini.de

 

10 Tipps zum Schuhkauf

Die ersten Schuhe

Endlich kann das Baby laufen. Und am besten ist es, Eltern lassen Kinder so viel und oft wie möglich barfuß die Welt erobern. Kinder lieben es, den Rasen oder Sand unter ihren Füßchen zu spüren. Auch für den Aufbau der Muskulatur, der Festigung der Sehnen und Knochen, für den Gleichgewichtssinn und ihre Standfestigkeit ist die direkte Berührung mit dem Boden die beste Grundlage. Doch manchmal braucht das Kind auch ein paar Schuhe. Und da gibt es einiges zu beachten. Dr. Siegfried Schwarzer, Leiter des Qualitätsmanagements bei RENO, gibt zehn Tipps, worauf Sie beim Schuhkauf für Ihre Kinder achten sollten.

10 Tipps für den Einkauf von Kinderschuhen

1 Nur die Länge messen, reicht nicht. Auch die individuelle Form der Füße muss beim Schuhkauf beachtet werden. So brauchen schlanke Füße für den richtigen Halt anders geformte Schuhe als kräftige Füße.

2 Füße professionell und regelmäßig vermessen lassen. Kinderfüße wachsen schnell und sollten spätestens alle drei Monate neu vermessen werden. Die genauesten Messergebnisse liefern dabei Fußmess-Scanner, wie wir sie in allen unseren RENO-Filialen einsetzen.

3 Immer beide Füße vermessen. Unterschiede von bis zu zwei Schuhgrößen zwischen dem linken und dem rechten Fuß sind bei Kindern keine Seltenheit. Daher sollten beide Füße vermessen und die Schuhgröße entsprechend dem größeren der beiden Füße gekauft werden.

4 Auf die Innenlänge der Schuhe kommt es an. Oftmals sind die Schuhgrößen bei Kinderschuhen falsch ausgegeben, was erklärt, warum die Schuhe mancher Firmen größer und anderer kleiner ausfallen. Wichtig ist, dass die Innenlänge der Schuhe der benötigten Schuhgröße entspricht.

5 Auf die Form der Schuhe kommt es an. Damit sich das Kind mit dem Schuh richtig bewegen kann und trotzdem guten Halt hat, müssen die Schuhe zur Fußform passen. Das heißt schmale Füße brauchen engere Schuhe, kräftige Füße benötigen weitere Schuhe.

6 Genügend Freiraum vor den Zehen lassen. Viele Eltern kaufen die Kinderschuhe nach der „Daumenmethode“: wenn zwischen großem Zeh und Schuhspitze ein Daumen breit Platz ist, wird der Schuh gekauft. Forscher allerdings raten, dass eine optimale Zugabe bei Kinderschuhen 12 mm umfasst, was in etwa zwei Schuhgrößen entspricht.

7 Nicht auf die Aussagen der Kinder verlassen. Da das Nervensystem sich bei Kindern noch in der Entwicklung befindet, ist das Empfinden der wachsenden Kinderfüße noch nicht so genau wie bei Erwachsenen. Daher merken sie oftmals beim Anprobieren nicht, ob der Schuh irgendwo drückt. Außerdem lassen sich Kinder oft von der bloßen Optik eines Schuhs überzeugen.

8 Bei Kinderschuhen das Schuhgeschäft dem Online-Handel vorziehen. Nicht nur wegen der professionellen Vermessung der Kinderfüße vor Ort, sondern auch wegen der fachmännischen Beratung ist der Kauf von Kinderschuhen im Schuhgeschäft zu empfehlen. Auch die angesprochene Schuhform lässt sich besser beurteilen, wenn man den Schuh in die Hand nehmen und selbst anschauen kann.

9 Auf gute Qualität achten. In Kinderschuhen dürfen auf keinen Fall Schadstoffe sein. Hochwertige und belastbare Materialien sorgen bei der starken Beanspruchung, denen Kinderschuhe ausgesetzt sind, für eine lange Lebensdauer. Zusätzliche Extras, die der Sicherheit dienen – wie etwa reflektierende Details zum besseren Erkennen in der Dunkelheit – sollten ebenfalls auf Ihrer Checkliste stehen.

10 Wechselschuhe einplanen. Kinderfüße schwitzen deutlich mehr als Füße von Erwachsenen, deshalb sind Wechselschuhe ein Muss. Die getragenen Schuhe müssen stets gut austrocknen und lüften, um ein gutes Schuhklima zu gewährleisten. Außerdem sorgen unterschiedliche Sohlen und Materialien auch für eine andere Belastung der Füße und dienen damit dem Training und der gesunden Entwicklung der Kinderfüße.

Kinderprodukte - Augen auf beim Kauf

Zahnpflege beginnt vor dem ersten Zahn

Regelmäßige und gründliche Zahnpflege bei Kleinkindern sollte eine Selbstverständlichkeit sein. So weit die Theorie. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Zwei repräsentative Umfragen zeigen, wie Eltern mit der täglichen Pflicht umgehen – und dass sie die Gefahr durch frühkindliche Karies mitunter unterschätzen.

59 % der deutschen Mamas* beginnen mit der Mundhygiene nach dem ersten Babyzahn. Nur 12 % fangen damit direkt nach der Geburt an.*

Zahnärzte empfehlen, mit der Pflege des Mundraumes zu beginnen, bevor der erste Zahn sichtbar wird. Denn die regelmäßige Pflege des Mundraumes bildet die Basis für gesunde Milchzähne und sollte daher sehr früh und sorgsam angegangen werden. Vor dem Durchbruch des ersten Zahnes können zum Beispiel die Kieferkämme sanft massiert und gereinigt werden – das erleichtert das Zahnen und gewöhnt die Kleinen an das tägliche Ritual.

77 %  der befragten Mütter machen sich nicht so große bis gar keine Sorgen, dass ihr Kind Karies bekommen könnte.*

…zu Unrecht, denn eine Karieserkrankung der Milchzähne kann schwerwiegende Folgen haben: Ein erhöhtes Kariesrisiko im bleibenden Gebiss, Fehlstellungen, eine gestörte Sprachentwicklung sowie ein gemindertes Kauvermögen sind in einigen Fällen die Konsequenz einer frühkindlichen Karieserkrankung.

74 % der Eltern gehen mit ihrem Nachwuchs ab dem ersten Geburtstag zum Zahnarzt und 34 % davon sogar erst nach Vollendung des zweiten Lebensjahres.*

Das ist zu spät: Der erste Besuch beim Zahnarzt wird bereits mit dem Durchbruch der ersten Zähne empfohlen, der Kinderarzt macht Eltern bereits bei der Vorsorgeuntersuchung U5 (6.-7. Lebensmonat) darauf aufmerksam und notiert den Verweis zum Zahnarzt im Kinderuntersuchungsheft. Danach gehen die Zahnprophylaxe-Termine im halbjährlichen Turnus weiter.

Und wer ist für die Zahnpflege im Familienhaushalt zuständig?

 

1 % der Mütter gibt an, der Papa kümmere sich allein um die Kinderzahnpflege.

Mehr als die Hälfte regelt die Mundhygiene im Team mit dem Partner.

41 % der Mütter übernehmen die Ver­antwortung allein.**

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*Repräsentative forsa Umfrage unter 1.003 Eltern von 3- bis 8-jährigen Kindern zum Thema „Mundhygiene und Zahngesundheit bei Kindern“ im Auftrag
von MAM Babyartikel GmbH, Stand August 2016

**Repräsentative Online-Umfrage unter 2.772 Müttern (Mitglieder des MAM Club) mit Kindern im Alter von null bis sechs Jahren;
durchgeführt im August 2017