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Weleda Trendforschung

Natürliche Medizin ist im Trend

Das Unternehmen Weleda hat eine aktuelle Trendforschung zum Thema „Wie bewusst lebt Deutschland?“veröffentlicht.  Unter anderem zeigt sie, dass natürliche, anthroposophische Medizin im Trend liegt: 73 Prozent der Deutschen bevorzugen zur Selbstmedikation leichter gesundheitlicher Beschwerden rezeptfreie Arzneimittel aus der Apotheke, die die Selbstheilungskräfte fördern. Und 55 Prozent der Befragten wünschen sich Medikamente mit natürlichen Inhaltsstoffen.

Natürliche Medizin – Ganzheitlich betrachten

Das Besondere der anthroposophischen Medizin ist, dass sie den Menschen ganzheitlich betrachtet und dabei schulmedizinische Erkenntnisse mit einbezieht. Gesundheit bedeutet mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheitssymptomen – sie ist das harmonische Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele. Ziel bei einer aufgetretenen Erkrankung ist es, den Menschen in seiner Genesung zu unterstützen und die eigenen Abwehrkräfte zu stärken.

Achtsam sein

Die Trendforschung beschäftigt sich auch mit dem Thema Stress und Stressbewältigung. Bei der Auswertung vieler Studien zeigte sich, wie wichtig es ist, achtsam mit sich umzugehen. Die moderne Technik nimmt häufig negativen Einfluss auf die Achtsamkeit: Allein ein Handy mit sich zu tragen, verringert sowohl die kognitive Leistungsfähigkeit als auch die Konzentration.

[1] Die Aufmerksamkeitsspanne für die Medienrezeption, beispielsweise von Videos im Internet, ist innerhalb weniger Jahre von durchschnittlich zwölf auf nur noch acht Sekunden gesunken.

[2] Ein Großteil aller Autounfälle kommt dadurch zustande, dass Fahrer durch verbaute Technik im Auto oder telefonierende Mitfahrer abgelenkt sind.

[3] „Multitasking, also die Koordination verschiedener anspruchsvoller Aufgaben, führt oft zu Stress“, bestätigt Prof. Dr. Lars Schwabe, Leiter des Arbeitsbereiches Kognitionspsychologie an der Universität Hamburg. „Gleichzeitig sorgen lockere soziale Beziehungen, unklare Rollenverhältnisse sowie die vom Arbeitsmarkt verlangte Flexibilität für Ängste, Unsicherheit und Anspannung.“ Auf Dauer leidet darunter die Gesundheit: „Hält Anspannung lange an, führt dies zur übermäßigen Aktivität von Stresshormonen.“ Ein Zustand, der auf Dauer Entzündungsvorgänge in den Gefäßen hervorruft und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen kann.

[4] Auch kurzfristig sorgt Stress oft schon für Beschwerden: „Erhöhte Reizbarkeit, Ängste, Gedächtnisprobleme und auch Herzrasen oder Kopfschmerzen zählen zu den typischen Symptomen von Anspannung“, so Prof. Schwabe.

Natürliche Wege aus dem Stress

Achtsamkeitstrainings mit Atemmeditationen oder einfachen Yogaübungen sowie die achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung (Mindfulness based stress reduction, kurz MBSR) und ein gesunder Lebensstil schützen effektiv vor Stressbeschwerden. Unterstützend eignen sich komplementärmedizinische Therapien zur
Wiederherstellung des Gleichgewichts. Bei stressbedingter Erschöpfung hat sich das anthroposophische Arzneimittel Neurodoron® von Weleda bewährt. Die 3-fach-Komposition aus den Inhaltsstoffen potenziertes Gold, Kalium phosphoricum und Ferrum-Quarz stabilisiert bei nervöser Erschöpfung und stressbedingter Unruhe mit Nervosität, Angst- und Unruhezuständen, depressiven Verstimmungen und Kopfschmerzen. Das Arzneimittel ist ab dem Alter von 12 Jahren anwendbar.

 

[1] B Thornton et al. The mere presence of a cell phone may be distracting. Social Psychology 2014; 45: 479–488

[2]http://www.gfk.com/fileadmin/user_upload/dyna_content/DE/documents/News/2017/Management_Summary/GfK_Insight_Summit_2017_Talkin-with-the-next_generation-Kecskes.pdf (zuletzt abgerufen am 04.10.2017)

[3] https://www.allianzdeutschland.de/ablenkung-gefaehrlicher-als-alkohol/id_79645060/index (zuletzt abgerufen am 04.10.17)

[4] Tawakol A et al. Relation between resting amygdalar activity and cardiovascular events: a longitudinal and cohort study. The Lancet 2017; 389: 834-845

 

 

 

 

Verdauungsprobleme

Säuglingsnahrung nicht selbst herstellen

Ob Marmelade, Smoothie oder Kuchen: Selbermachen liegt im Trend. Wenn es um Säuglingsnahrung fürs Fläschchen geht, sollten Eltern allerdings die Finger davon lassen. Denn Säuglinge, die nicht gestillt werden können, brauchen eine Nahrung, die die strengen Anforderungen an Nährstoffzusammensetzung und Hygiene erfüllt. Bei erhöhtem Allergierisiko muss sie außerdem hypoallergen sein. Das kann nur industriell hergestellte Säuglingsnahrung leisten.

Stillen ist die natürlichste und ideale Ernährung für Säuglinge. Denn Muttermilch ist optimal zusammengesetzt und hygienisch einwandfrei. Manche Mütter, die nicht stillen können, suchen eine möglichst natürliche Alternative und erwägen, die Nahrung für ihr Baby selbst herzustellen. Davon raten alle Fachgesellschaften dringend ab. Nur industriell hergestellte Säuglingsnahrung ist der Muttermilch in ihren ernährungsphysiologischen Eigenschaften, aber auch in Sachen Bekömmlichkeit und Verdaulichkeit bestmöglich angepasst. Diesen Standard kann selbst hergestellte Milchnahrung nicht erfüllen, egal ob auf Basis von Soja, Kuhmilch oder anderen Quellen. Zudem birgt hausgemachte Milchnahrung die Gefahr einer Infektion. Säuglinge haben noch kein ausgereiftes Immunsystem und können durch Keime krank werden, die älteren Kindern und Erwachsenen nichts ausmachen.

Selbstgemacht: Erst recht nicht bei erhöhtem Allergierisiko

Kinder, die ein erblich bedingt erhöhtes Allergierisiko tragen, sollten überdies in den ersten vier Lebensmonaten nur allergenarm ernährt werden. Muttermilch erfüllt diese Anforderung von Natur aus. Bei industrieller HA-Säuglingsnahrung werden in speziellen, wissenschaftlich ausgefeilten Verfahren1 die kritischen Bereiche des Milchproteins so aufgespalten, dass das Risiko, Allergien auszulösen, reduziert wird. Hypoallergene Nahrung selbst herzustellen ist nicht möglich. Gegen selbst gemachten Babybrei spricht natürlich nichts. Denn mit der Beikost sollen Kinder ab dem fünften Lebensmonat an das normale Familienessen herangeführt werden. Dann genügt es, auf Ausgewogenheit zu achten und die allgemeinen häuslichen Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Die Broschüre „Allergien vorbeugen – gesunde Entwicklung fördern“ informiert ausführlich über die richtige Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern. Darüber hinaus erfahren werdende und stillende Mütter, worauf sie ihrem Kind zuliebe bei ihrer eigenen Ernährung achten sollten. Der Ratgeber ist kostenlos per Post oder übers Internet erhältlich.

Bestelladresse: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-allergien-vorbeugen.de.

 

 

Quelle:

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.
Heilsbachstraße 32
53123 Bonn
Germany

 

Ältere Schwangere

Mehrkindfamilien stärken die Gesellschaft

Familien mit drei und mehr Kindern sind ein großer Gewinn für die Gesellschaft. Sie haben sogar einen einen volkswirtschaftlich messbaren positiven Wert. Diese These wird nun in einem  Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln untermauert. Unter dem dem Titel „Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Mehrkindfamilien in Deutschland“ wurde diese Frage untersucht und ein Fazit lautet: Wenn ein Kind aus einer Mehrkindfamilie einen hohen Bildungsabschluss erreicht, bedeutet das für die Gesellschaft einen Reingewinn von 448.500 Euro. Ein mittlerer Abschluss ergibt einen gesamtfiskalischen Wert von 58.700 Euro. Mehrkindfamilien bergen ein enormes volkswirtschaftliches Potential an jungen Menschen und verantwortungsbereiten Eltern.
Damit sich dieses Potential besser entfalten kann und die Lasten gerechter verteilt werden, braucht es jedoch deutliche Steuerentlastungen für Familien, gezielte Förderung von Bildung und Ausbildung der Kinder, Verbesserung der Mobilität und Anerkennung der Erziehungsleistung bei der Rente. Der „Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V.“ (KRFD) fordert das schon lange und sieht sich mit der neuen Studie bestätigt.
Den Forderungen, so der Verband,  komme auch deshalb eine erhöhte Bedeutung zu, weil die sinkenden Geburtenzahlen in Deutschland nachweisbar hauptsächlich dem Rückgang der kinderreichen Familien und nur in zweiter Linie einer wachsenden Kinderlosigkeit geschuldet sind. Nun bestünde jedoch insbesondere bei Familien mit bereits zwei Kindern oftmals der Wunsch und die Bereitschaft, ein drittes Kind oder sogar weitere zu bekommen. Die Familie ist eingespielt, die Eltern haben sich als Partner bewährt und das Projekt „Familienvergrößerung“ kann gestemmt werden. Diese Bereitschaft darf der Staat nicht weiter durch falsche Rahmenbedingungen hemmen, fordert der Verband. Vielmehr muss er Starthilfe leisten, denn der Sprung in die „Liga der Mehrkindfamilien“ erfordert Investitionen: Oft braucht die Familie mehr Wohnraum und ein größeres Auto – schließlich ist Familie auch Logistik und Organisation. Die Familie leistet einen immensen Beitrag für die zukünftigen Rentenkassen, wenn es gelingt, ihre Kinder gut zu bilden und auszubilden. Dabei muss sie staatlicherseits unterstützt werden durch Steuerentlastungen und Berücksichtigung der Familienform bei den Sozialversicherungsbeiträgen, darüber hinaus bspw. auch durch die Förderung von familiengeeigneten und erschwinglichen Wohnraums.
Über den Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. 
Der Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. (KRFD) ist im Jahr 2011 aus der Initiative engagierter kinderreicher Familien entstanden, vertritt 1,2 Millionen kinderreicher Familien in Deutschland und setzt sich in Politik, Wirtschaft und Medien für ihre Interessen ein. Der Verband versteht sich als Netzwerk von Mehrkindfamilien, die sich untereinander unterstützen und die Öffentlichkeit für ihre Anliegen erreichen wollen. Der Verband ist konfessionell ungebunden und überparteilich.
Quelle:
Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V.
Dr. Elisabeth Müller
Korschenbroicher Str. 83
41065 Mönchengladbach
Tel. 02161-3030953
Verschiedene Milchnahrungen für das Baby

Kleine Milchkunde

Milchnahrung: Welche ist gut für die Entwicklungsphasen des ersten Lebensjahres Ihres Babys

Pre-Nahrung

Mit dieser Milchnahrung kann ein Säugling von seinem ersten Lebenstag an gefüttert werden. Sie ist im Eiweiß-, Fett- und Mineralstoffgehalt der Muttermilch angepasst. Als einziges Kohlenhydrat enthalten sie Lactose (Milchzucker). Der sorgt für die nötige Energie, die das Baby in seinen ersten Lebensmonaten benötigt. Aber der Zuckeranteil und damit der Moppel-Faktor ist extrem gering. Deshalb kann ein Baby von der dünnflüssigen Pre-Milch so viel trinken wie es möchte. Wenn Pre-Nahrung nicht mehr ausreichend sättigt, sollte man zur nächsten Stufe wechseln. Aber Pre-Milch eignet sich sowohl als alleinige Nährstoffquelle wie auch für die Zwei-Ernährung, also ergänzend zur Muttermilch, wenn die alleine nicht ausreicht.

Milchnahrungen der Stufe 1

Eine so genannte teiladaptierte Anfangsnahrung, die auch vom ersten Lebenstag gefüttert werden kann. Ihr Eiweißgehalt ist teiladaptiert, unterscheidet sich also schon etwas stärker von der Muttermilch. Außerdem enthält sie mehr Kohlenhydrate und möglicherweise auch etwas Stärke. Milchnahrungen der Stufe 1 sind sämiger und sättigen stärker. So kann man die Fütterungsintervalle verlängern. Allerdings sollte man sich bei der Zubereitung genau an die Vorgaben halten. Denn der höhere Anteil der Kohlenhydrate kann bei Überdosierung eine Basis für Übergewicht sein.

Milchnahrungen Stufe 2 (Folgemilch)

Das gilt erst recht für eine Milchnahrung der Stufe 2. Sie wird für Kinder frühestens nach dem 4., spätestens ab dem 6. Lebensmonat empfohlen. Dem Wachstum des Kindes und dementsprechend auch seinem Bewegungsdrang zu Folge benötigt der Nachwuchs mit 6 Monaten einfach mehr Energie. Dafür sorgt ein deutlich höherer Anteil an Stärke bzw. Kohlenhydraten. Auch der Gehalt an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen (z.B. Eisen, Jod) wird dem wachsenden Bedarf des Babys angepasst. Folgemilch sättigt folglich länger, viele Babys kommen mit einer Folgemilch am Abend gut durch die Nacht. Endlich durchschlafen – auch ein angenehmes Plus.

HA-Nahrung für allergiegefährdete Kinder

Allergien sind zu einer Volkskrankheit geworden, die sich auch unter Kindern ausbreitet. Für allergiegefährdete Kinder wird Stillen als erste Option empfohlen. Wenn das nicht möglich ist, sollten sie vom ersten Lebenstag (!) an mit einer so genannten HA-Nahrung ernährt werden. Je nach Hersteller sind die Eiweißbestandteile dieser Milch stark oder weniger stark zerkleinert (hydrolisiert), die potenziell allergene Wirkung wird auf diese Weise erheblich reduziert. Wichtig ist auch, dass durchgängig eine HA-Nahrung gefüttert wird, also beginnend mit der Pre- bis hin zur Stufe 2 oder 3.

Das macht Milch so gesund

Milch bleibt auch nach dem Säuglingsalter wertvoll. Das liegt vor allem an seinen gesunden Inhaltsstoffen. Eiweiß ist ein wichtiger Baustoff für Muskeln und Organe. Milcheiweiß ist tierisches Eiweiß und kann besonders gut in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden. Kalzium ist das Fundament für einen stabilen Knochenbau und Basis einer gesunden Zahnsubstanz. Der Mineralstoff beeinflusst unsere Gesundheit und unser Wohlergehen bis ins hohe Alter, weil er vor Osteoporose schützen und vorzeitigem Zahnausfall vorbeugen kann. Mit ihrem hohen Anteil an Magnesium (Muskeln) und Phosphor, Zink (Immunsystem) und Jod (Schilddrüse) sowie den B-Vitaminen fördert Milch die gesunde kindliche Entwicklung.

Durst stillen, Richtig Trinken

Richtig trinken von Anfang an!

In den ersten vier bis sechs Monaten erhält Ihr Baby durch die Muttermilch oder Flaschennahrung genügend Flüssigkeit. Zusätzliche Getränke sind in dieser Zeit nur an besonders heißen Tagen, bei Fieber oder Durchfall nötig – am besten Leitungswasser oder ungesüßter Früchte- und Kräutertee. Leitungswasser muss nicht abgekocht werden. Lassen Sie es aber immer so lange ablaufen, bis kaltes Wasser aus der Leitung fließt.

Es sollte kein Trinkwasser aus Bleileitungen verwendet werden. Wasser aus Hausbrunnen sollte nur verwendet werden, wenn die Eignung zuvor geprüft wurde. Auch wenn Ihr Kind die Flasche schon greifen und halten kann: Überlassen Sie Ihrem Kind die Flasche nicht zum Dauernuckeln und auch nicht als Einschlafhilfe. Schwere Karies, sogenannte Nuckelflaschenkaries, kann die Folge sein.

Mit der Beikost wächst der Durst

Erst wenn die dritte Breimahlzeit (Getreide-Obst-Brei) eingeführt ist, braucht das Baby – mit Ausnahme der oben genannten Situationen – zusätzliche Flüssigkeit.

  • Geben Sie Ihrem Baby bevorzugt aus Becher oder Tasse zu trinken und nicht aus der Flasche.
  • Bieten Sie Ihrem Baby zu den Mahlzeiten und auch zwischendurch immer wieder etwas zu trinken an. Leitungswasser, stilles Mineralwasser, ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee sind auch jetzt die erste Wahl.

Machen Sie sich jedoch keine Sorgen, wenn Ihr Baby am Anfang nur wenig trinkt. Das wird sich mit zunehmendem Alter und der sich verändernden Zusammensetzung der Mahlzeiten in der Regel von selbst ändern, wenn Sie ihm regelmäßig etwas zu trinken anbieten.

Mit der Familienkost wird mehr Flüssigkeit nötig

Wenn die Nahrung beim Übergang auf die Familienkost fester wird, braucht Ihr Kind zusätzliche Flüssigkeit – zunächst etwa eine Bechermenge (200 ml) pro Tag. Wenn der Übergang zur Familienkost abgeschlossen ist, sollte die tägliche Trinkmenge zu jeder Mahlzeit und zwischendurch insgesamt etwa 600–700 ml betragen. Versuchen Sie, Ihr Kind von Anfang an Getränke aus Tasse oder Becher trinken zu lassen, auch wenn es anfangs noch nicht die Lippen um den Tassenrand schließen kann. So gewöhnt es sich erst gar nicht daran, seinen Durst aus der Flasche zu stillen und dauernd daran zu nuckeln.

Noch ein Tipp: Füllen Sie den Becher am Anfang bis zum Rand, damit die Oberlippe Ihres Kindes gleich befeuchtet wird. Dadurch öffnet es automatisch seinen Mund. Dabei sollte Ihr Kind sitzen. Zu den Mahlzeiten und zwischendurch sollten Sie Ihrem Kind regelmäßig etwas in kleinen Bechern zu trinken anbieten. Mindestens eine halbe Stunde vor dem Essen sollten jedoch keine Getränke mehr gegeben werden, um nicht unnötig den Hunger auf die Mahlzeiten zu verringern.

Wasser und ungesüßte Tees sind die erste Wahl

Leitungswasser und stilles Mineralwasser, das für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet ist, sind die bevorzugten Getränke im ersten Lebensjahr und auch noch danach. Wenn Sie Ihrem Kind vor Beginn der Beikost etwas zu trinken geben möchten, dann empfiehlt es sich, spezielle Teebeutel für Säuglinge zu verwenden. Sie unterliegen besonderen gesetzlichen Auflagen für die Säuglingsernährung und sind nahezu schadstofffrei und ungesüßt.

Mit Beginn der Beikost können Sie Ihrem Kind – neben Leitungs- oder Mineralwasser – die gängigen Früchte- und Kräutertees zu trinken geben. Heilkräutertees, wie zum Beispiel Kamillentee, sollte Ihr Kind jedoch nur bei Krankheit bekommen. Auch Fenchel-, Pfefferminz- und Melissentee sollten nicht jeden Tag gegeben werden. Für die darin enthaltenen ätherischen Öle kann eine gesundheitsschädigende Wirkung bei Dauereinsatz nicht ausgeschlossen werden. Am besten wechseln Sie die Teesorten einfach ab.

Gießen Sie den Tee mit sprudelnd heißem Wasser auf und lassen Sie ihn fünf Minuten ziehen. Ein Beutel Tee auf eine Tasse Wasser ist dabei ausreichend. Der Tee sollte anschließend auf Körpertemperatur abgekühlt werden. Von Instanttees mit Zuckerzusatz ist abzuraten. Keinesfalls sollten sie zum Dauernuckeln angeboten werden. Vor allem das ständige Umspülen mit der Zuckerlösung kann schwere Karies verursachen – selbst wenn die Zähnchen noch gar nicht durchgebrochen sind.

Das Richtige Trinken

Auch Obst- und Gemüsesäfte (zum Beispiel Apfel- oder Karottensaft) enthalten Zucker und andere Kohlenhydrate, welche die Entstehung von Karies fördern können. Säfte sollten daher grundsätzlich im Verhältnis drei Teile Wasser und ein Teil Saft verdünnt und keinesfalls zum Dauernuckeln gegeben werden. Sie sollten zudem – wenn überhaupt – nur gelegentlich angeboten werden. Getränke denen zusätzlich Zucker, Honig, Sirupe, Dicksäfte, Zuckeraustauschstoffe oder Süßstoffe zugesetzt wurden, sollten Sie grundsätzlich meiden.

Quelle
www.kindergesundheit-info.de

Die Kraft introvertierter Kinder - Still und Stark

Die großen Vorteile stiller Kinder

Die Autorin und erfolgreiche Wirtschaftsanwältin Susan Cain hat ein Buch über zurückhaltende Kinder und Erwachsene geschrieben. Ihre Forderung: „Wir brauchen die Nachdenklichen mehr denn je.“ Sie will nicht die Schüchternen zu Extrovertierten machen. Im Interview erklärt sie warum.

Ihr Buch trägt den Titel „Still. Die Kraft der Introvertierten“. Sie beschreiben umfassend und kritisch die Situation von Introvertierten in unserer heutigen Welt. Neueste Ergebnisse der Hirnforschung beziehen Sie dabei ebenso ein wie historische Beispiele. Aus den Erkenntnissen leiten Sie konkrete Anregungen für alle sozialen Bereiche ab, von der Organisation des Berufslebens und den Bildungseinrichtungen für Kinder bis hin zur Konfliktlösung in der Partnerschaft.

Wie kamen Sie auf die Idee, das Buch „Still und Stark“ über Introvertierte zu schreiben. Warum lag Ihnen gerade dieses Thema besonders am Herzen?

Aus demselben Grund, aus dem Betty Friedan seinerzeit 1963 “The Feminine Mystique” veröffentlichte (auf Deutsch erschienen unter dem Titel: „Der Weiblichkeitswahn oder Die Mystifizierung der Frau“). Heute haben Introvertierte gegenüber Extrovertierten dieselbe Stellung wie seinerzeit Frauen gegenüber Männern – sie sind Bürger zweiter Klasse mit einem gewaltigen Potenzial ungenutzter Fähigkeiten. Unsere Schulen und Arbeitsplätze sind auf Extrovertierte zugeschnitten. Viele Introvertierte glauben, etwas stimme nicht mit ihnen und sie sollten versuchen, als Extrovertierte „durchzugehen“. Das ist eine gewaltige Verschwendung von Begabung, Energie und, letztendlich, Glück.

Extrovertierte Menschen gelten als aufgeschlossen, kontaktfreudig und flexibel, introvertierte hingegen als ungesellig, schweigsam und schüchtern. Bei genauerer Betrachtung entpuppen sich diese Vorstellungen jedoch als Klischees. Was sind für Sie die wichtigsten Merkmale einer introvertierten Persönlichkeit?

Eine introvertierte Persönlichkeit hat zahlreiche Vorzüge, von denen ich hier nur ein paar erwähnen möchte. Zunächst einmal lassen Studien darauf schließen, dass viele der kreativsten Menschen introvertiert sind. Introvertierte sind gründliche, nachdenkliche Menschen und können Einsamkeit in dem Maß ertragen, wie es für die meisten kreativen Arbeiten erforderlich ist. Außerdem widmen Introvertierte, entgegen der Meinung, sei seien antisozial, ihren engen Freunden und der Familie für gewöhnlich mehr Zeit als Extrovertierte. Sie gehen seltener fremd und lassen sich seltener scheiden. Wenn man nicht auf allen Hochzeiten tanzt, neigt man dazu, Beziehungen intensiver zu pflegen.
Es gibt aber auch Nachteile. Der größte ist vielleicht, dass sich Introvertierte in Gesellschaft schnell unbehaglich fühlen. Wie alle anderen auch möchten sie unter Leute kommen – die Menschen sind nun einmal soziale Wesen –, aber dadurch entsteht ein grundsätzlicher Konflikt zwischen dem Wunsch, anderen verbunden zu sein, und dem Bedürfnis nach Ruhe.

Gibt es Erkenntnisse darüber, wie viele Menschen insgesamt introvertiert und wie viele extrovertiert sind?

Die Studien kommen hier zu unterschiedlichen Ergebnissen, aber in einer der neuesten Untersuchungen wird der Anteil an Introvertierten unter den Amerikanern überraschenderweise auf mindesten 50% geschätzt. Da die USA unter Forschern als eines der extrovertiertesten Länder weltweit gelten, ist dieser Prozentsatz in vielen anderen Teilen der Erde sicherlich genauso hoch.

„Reden ist Silber. Schweigen ist Gold“, hieß es früher, heute hingegen gilt: „Wer nicht redet, wird nicht gehört“. Was führte zu dieser Veränderung?

Um die Wende zum 20. Jahrhundert setzte eine grundlegende Veränderung ein: Die Menschen zogen in Großstädte, begannen für große Firmen zu arbeiten und standen damit vor der Herausforderung, sich in einer anonymen und immer stärker auf Konkurrenz ausgerichteten Gesellschaft zu behaupten. Damals wandelte sich die bis dahin vorherrschende „Charakterkultur“ zu einer „Persönlichkeitskultur“, wie der Historiker Warren Susman es nannte. Diese unglaublich faszinierende Entwicklung erläutere ich ausführlich im ersten Kapitel von „Still“.

Warum werden die Eigenschaften introvertierter Menschen in der heutigen Zeit oft gering geschätzt?

Wie Sie schon andeuten, leben wir in einer Welt, die es schätzt, wenn Menschen sich „vermarkten“ können. Introvertierte passen nicht in diese Schublade, jedenfalls oberflächlich betrachtet nicht. (Allerdings verfügen viele Introvertierte über die Führungsqualität des unabhängigen Denkens und verstehen es auf ihre Weise, ihren Ideen Gehör zu verschaffen.)

Introvertierte, schreiben Sie in „Still“, erhielten bereits als Kinder die Rückmeldung, etwas stimme grundsätzlich nicht mit ihnen. Haben auch Sie diese Erfahrung gemacht?

Ich hatte das unglaublich große Glück, in einer ruhigen, gebildeten Familie aufzuwachsen. Unsere gemeinschaftliche Hauptbeschäftigung zu Hause war Lesen. Aber jedes Mal, wenn ich das Haus verließ, empfing ich diese Botschaft laut und deutlich. Ich erinnere mich an den ersten Tag im Sommercamp, als sich alle Kinder zum ersten Mal trafen. Wie sehr sehnte ich mich danach, mich abzusetzen und die Bücher zu lesen, die ich in meinem Koffer weggepackt hatte. Irgendwoher wusste ich aber, dass ich riskieren würde, ausgegrenzt zu werden, wenn ich in einem Augenblick las, in dem Geselligkeit von mir erwartet wurde. Ein Mädchen aus meiner Gruppe entfernte sich tatsächlich um zu lesen und musste den Rest des Sommers dafür zahlen.

Gab es Schlüsselerlebnisse auf Ihrem Weg zu einem selbstbewussten Umgang mit Ihrer introvertierten Persönlichkeit?

Ich habe fast zehn Jahre lang als Anwältin für Körperschaftsrecht gearbeitet. Am Anfang ging ich davon aus, dass ich als ruhiger Mensch mit einer sanften Stimme enorme Nachteile haben würde, vor allem bei Verhandlungen. Zwar habe ich nie mit der Faust auf den Tisch geschlagen, aber ich habe schon bald gelernt, meine Art für mich zu nutzen. Menschen, die bestimmt, aber freundlich sprechen, die Fragen stellen und zuhören und die lieber konstruktiv als kämpferisch an etwas herangehen, werden von jedem geschätzt, sogar in juristischen Auseinandersetzungen. In „Still“ beschreibe ich eine Erfahrung am Verhandlungstisch, die mein Leben verändert hat.

Heute werden an Eliteuniversitäten und bei der Besetzung wichtiger Führungspositionen häufig extrovertiert wirkende Persönlichkeiten bevorzugt. Gibt es überhaupt einen Zusammenhang zwischen Effizienz, Erfolg und extrovertiertem Führungsstil, der diese Auswahl begründet?

Es ist erwiesen, dass Extrovertierte mit größerer Wahrscheinlichkeit auf einen Posten als Führungskraft vorbereitet werden als Introvertierte, und aus einigen Studien geht ein geringfügiger Zusammenhang zwischen Extroversion und Führungstalent hervor. Allerdings belegt eine bahnbrechende neue Studie, dass Introvertierte dann als Führungskräfte überlegen sind, wenn ihre Mitarbeiter Eigeninitiative zeigen. Das liegt daran, dass Introvertierte eher als Extrovertierte die Vorschläge der tatkräftigen Belegschaft übernehmen und aus jedem Einzelnen das Beste herausholen, statt den Dingen ihren eigenen Stempel aufdrücken zu wollen.

Studien zeigen, dass introvertierte und extrovertierte Menschen in etwa gleich viele gute Ideen haben, doch wenn es darum geht, Ideen zu präsentieren und zu realisieren, setzen sich meist die Extrovertierten durch. Welche Konsequenzen hat das – für die Menschen, die ihre Ideen einbringen, aber auch für die ganze Gesellschaft?

Das ist in der Tat ein gewaltiges Problem, auf das ich in “Still” ausführlich eingehe. Studien zeigen genau, was Sie sagen: Gruppen neigen dazu, die Vorschläge der gesprächigsten oder energischsten Leute zu übernehmen, sogar dann wenn sich die Ideen dieser Leute als nicht besser (bisweilen auch als schlechter) erwiesen haben als die jeder anderen Person. In Anbetracht der Tatsache, dass viele wichtige Entscheidungen in Gruppenprozessen getroffen werden, ist das ein sehr ernstzunehmendes Problem. Man muss die Organisationen darin ausbilden, ihre Entscheidungen anders zu treffen. Dafür brauchen wir Methoden, die gewährleisten, dass alle Ideen gleichberechtigt gewertet werden unabhängig davon, wie sie präsentiert werden.

Introvertierte bevorzugen es, allein an der Lösung einer Aufgabe zu arbeiten. Worin liegt die Kraft des selbständigen Arbeitens?

Vierzig Jahre Forschung über Brainstorming belegen, dass Einzelne mehr und bessere Ideen hervorbringen als Gruppen. Menschen in Gruppen denken nicht so klar, weil sie sich immer auf das konzentrieren, was andere von ihnen halten könnten, statt ihre wertvolle Geisteskraft auf die vorliegende Aufgabe zu lenken.

Jerry Kagan, einer der großen Entwicklungspsychologen des 20. Jahrhunderts, konnte anhand einer Reihe bahnbrechender Langzeitstudien nachweisen, dass sich bereits bei Säuglingen im Alter von vier Monaten vorhersagen lässt, welche sich später eher zu introvertierten und welche eher zu extrovertierten Menschen entwickeln werden. Ist unser Temperament Schicksal?

Ja und nein. Menschen wachsen heran und verändern sich mit der Zeit. Wie Kagan sagt, entwickeln sich viele Kinder mit sensiblem Naturell erst zu schüchternen Kindern und später zu geselligen, selbstsicheren Teenagern. Aber diese Veränderung spielt sich meist innerhalb eines bestimmten Rahmens ab. Solche Kinder verwandeln sich nicht in die Bill Clintons dieser Welt. Und das ist auch gut so. Denn wir brauchen dringend beide, Introvertierte und Extrovertierte.

Wie können Introvertierte in einer Welt bestehen, in der Selbstdarstellung großgeschrieben und ein Hype um „charismatische“ Persönlichkeiten veranstaltet wird? Sollten sie sich anpassen und ein forsches Auftreten antrainieren oder lieber Existenznischen suchen?

Ich glaube, alle Introvertierten sollten sich eine extrovertierte Rolle zurechtlegen, in die sie schlüpfen können, wenn das erforderlich ist. Aber langfristig sollten sie versuchen, ihr Arbeitsumfeld und Sozialleben so zu gestalten, dass es zu ihrem Naturell passt. Dasselbe gilt auch für Extrovertierte. Sie sollten lernen, umsichtiger zu sein und erst einmal zu überlegen, bevor sie sprechen, und so weiter. Aber grundsätzlich sollten sie sich ein Umfeld suchen, in dem sie rasch und nach außen orientiert handeln und reden können.

„In der Ruhe liegt die Kraft“: Können Sie uns Beispiele prominenter Menschen nennen, die die Welt bewegt und Herausragendes geschaffen haben, obwohl oder gerade weil sie Introvertierte sind?

Es gibt so viele! Ein paar, die mir gerade einfallen sind Charles Darwin, Eleanor Roosevelt, Mahatma Gandhi und Al Gore. In „Still“ erläutere ich, wie diesen Schlüsselfiguren ihre Introversion zugutegekommen ist.

Sie prophezeien, dass sich in den kommenden Jahrzehnten der Stellenwert introvertierter Menschen in der Gesellschaft von Grund auf verändern wird. Was lässt Sie so sicher sein?

Wie Mitte des 20. Jahrhunderts die Frauen, werden sich jetzt die Introvertierten ihrer selbst bewusst und treten damit nach außen. Es gibt eine wachsende Bewegung und ein zunehmendes Selbstbewusstsein, und gerade werden Studien bekannt wie die bereits erwähnte über die Vorzüge eines introvertierten Führungsstils. „Still“ ist eines der ersten Bücher zu diesem Thema, aber es wird nicht das letzte sein.

Das Interview führte Elke Kreil

Quelle: Goldmann Verlag

Buch:

Susan Cain: Still und Stark
304 Seiten
€ 15,00 [D] / € 15,50 [A] / CHF 13,50 (UVP)
ISBN: 978-3-442-15928-4
Erscheinungstermin: 18. September 2017

Ertrinkungsrisiko Gartenteich

Achtung Gartenteich!

Selbst seichte Wasserstellen im Garten bergen ein hohes Ertrinkungsrisiko für Kleinkinder, denn schon bei einer Wassertiefe von wenigen Zentimetern können Kinder ertrinken – das entspricht in etwa dem Wasserstand einer Vogeltränke oder eines Planschbeckens.

Ertrinkungsrisiko

Und: Kinder ertrinken schnell und leise, auch wenn Filmszenen von Ertrinkungsunfällen etwas anderes suggerieren, nämlich Hilferufe, wildes Fuchteln mit den Armen und spritzendes Wasser.  „Für ein Kleinkind kann es deshalb schon riskant sein, wenn Papa oder Mama es im Garten nur wenige Minuten aus den Augen lassen“, sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg.

Die DSH rät zu diesen Vorsichtsmaßnahmen

– Sichern Sie Gartenteiche durch einen Zaun und ein Teichgitter.
– Auf Höhe der Wasseroberfläche sorgt ein Teichgitter für Sicherheit.
– Stellen Sie Vogeltränken auf einen erhöhten Platz, zum Beispiel eine Mauer oder auf einen stabilen Ständer.
– Planschbecken sollten nach dem Benutzen abgedeckt oder aber geleert und umgedreht werden.
– Sobald Wasser in der Nähe ist, sollten Eltern ihre  Kinder nicht aus dem  Auge lassen.

Nützliche Tipps rund um das Thema wie sichere ich das Haus für meine Kinder bietet die Homepage von www.das-sichere-haus.de

Quelle Text und Bild: DSH

didymos Tragetücher

Vorteile der Tragetücher

Babys zu tragen, ist die einfachste Lösung, um Ihrem Kind Liebe und Geborgenheit zu geben. Das Baby fühlt sich sicher, wenn es ganz nah an Mamas oder Papas Körper ist. Ein Tuch als Tragehilfe schafft in Ihrer Familie Vertrauen und festigt die Bindung, Ihre Wärme und Bewegung erhöhen den Wohlfühlfaktor bei Ihrem Baby, wenn Sie es tragen. Ein getragenes Kind ist ausgeglichener, denn in einem Babytragetuch kann der oder die Kleine aus einer geschützten Position am Familienalltag teilnehmen. Sie helfen dem Baby, immer eine optimale Haltung einnehmen: die Beinchen sind leicht gespreizt, der Rücken bleibt dabei rund. Dies war auch während der Schwangerschaft die Haltung des Babys.

Hände frei dank Tragehilfe

Ein Babytragetuch ist nicht nur für Ihr Kind gut. Auch für Sie ist das Tragen praktisch. Denn Sie haben beide Hände frei für Geschwister oder können sich um den Haushalt kümmern. Wenn Sie eine Tragehilfe nutzen, sind auch Treppen, öffentliche Verkehrsmittel oder Ausflüge keine Hindernisse mehr. Sie haben die Hände frei, um mit Ihrem Baby gemeinsam die Welt zu entdecken.

Langjährige Erfahrung

Auf den Seiten von Didymos, einem Unternehmen, das seit 40 Jahren Tragetücher herstellt und deren Produkte von Hebammen und Experten empfohlen werden, erhalten Sie viele Informationen rund um das Thema. Denn es gibt Gründe, warum Ihr Kind von Natur aus getragen werden möchte. Auf den Seiten erfahren Sie auch, welche Körperhaltung die gesündeste ist und welche Möglichkeiten ein Babytragetuch bietet.

www.didymos.de

Achtung Auto

Achtung Straßenverkehr

Kopfhörer im Ohr und die Augen auf das Smartphone gerichtet – immer  wieder verunglücken Kinder und Jugendliche bei Unfällen im Straßenverkehr, weil sie abgelenkt sind. Eine offizielle schulische Anleitung für Kinder zum sicheren Umgang mit Smartphones gibt es bislang nicht. Deshalb greift der ADAC in seinem  Verkehrssicherheitsprogramm „Achtung Auto“ gemeinsam mit Michelin und Opel jetzt das Thema „Ablenkung“ auf und widmet ihm mit Beginn des nächsten Schuljahres ein eigenes Modul.

Achtung Auto

Schon erwachsenen Autofahrern ist oft nicht bewusst, welche Risiken  durch Ablenkung auftreten. Umso mehr gefährdet sind Kinder und Jugendliche als ungeschützte Verkehrsteilnehmer zu Fuß oder auf dem  Fahrrad. Ihnen ist oft nicht klar, dass sie beim Musikhören oder beim Tippen auf dem Handy das Geschehen um sich herum ausblenden. Im  Programm „Achtung Auto“ sollen die Kinder erleben, dass sie bei  visueller und auditiver Ablenkung durch ein Smartphone die Gefahren  erst sehr viel später wahrnehmen als ihre nicht abgelenkten  Mitschüler. Nach der Veranstaltung erhalten Lehrer und Eltern  Lehrmaterial.

Gefahren erkennen

Bislang haben mehr als 2,5 Millionen Mädchen und Jungen der 5. und 6. Klassen im Rahmen des Programms gelernt, wie lange es dauert, bis ein Auto zum Stehen kommt. Während der 90-minütigen Schulveranstaltung  können sie sich ein Bild davon machen, wie sehr sich der Anhalteweg  verlängert, wenn aufgrund eines unerwarteten Hindernisses der  Reaktionsweg hinzukommt. Zudem können sie als Beifahrer hautnah  erleben, welche Kräfte bei einer Vollbremsung auf Mensch und Auto  einwirken und wie wichtig der Sicherheitsgurt ist. Mit dem neuen  Ablenkungs-Modul im Programm „Achtung Auto“ schließen der ADAC und  seine Partner nun eine wichtige Lücke.

Quelle: ADAC

Frühgeborene - Kleine Helden

Frühgeborenen-Kampagne

Eine umfassende, bedarfsgerechte Begleitung und psychosoziale Beratung der Eltern rund um die Geburt des Kindes unterstützen das Selbstwertgefühl der Eltern und stehen letztlich für eine optimale Entwicklung der Frühgeborenen. „Dabei gilt es Eltern und Kind vom Zeitpunkt der Schwangerschaft bis zur Überleitung und ressourcenorientierten Nachsorge in den eigenen vier Wänden an die Hand zu nehmen“, betont Barbara Grieb, die Vorsitzende des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V. / Programm Kleine Helden.

Optimaler Start

Die neue Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ greift den Netzwerkgedanken im Rahmen der Frühgeborenenversorgung auf und macht ihn zu einer der sechs elementaren Kernbotschaften. „Wir wollen sichtbar machen, was möglich ist, um den kleinsten Patienten einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen.“ Der Bundesverband wird in diesem Zusammenhang deutschlandweit von zahlreichen medizinischen Einrichtungen unterstützt! „Alle haben die Möglichkeit zu veranschaulichen, wie sie im besten Sinne der Frühgeborenen arbeiten“, so Grieb. Neben Schwerpunktthemen Familie, Muttermilch, Patientensicherheit, Qualifikation und ‚Zuhause auf Zeit‘, wird auch die Bedeutung eines entsprechenden Netzwerks in der Frühgeborenenversorgung betrachtet.

„Seite an Seite mit den Eltern“

Ärzte, Pflegepersonal, Elternberater, Eltern und der kleine Patient – Seite an Seite! „Beste Betreuung bedeutet, Eltern in ihrer neuen Rolle zu unterstützen und als Partner in der Versorgung ihrer Kinder anzuerkennen – und zwar vom Bauch bis ins Kinderzimmer. Dies kann nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen!“, macht die Bundesverbandsvorsitzende deutlich.

So brauchen Eltern von Frühgeborenen unter anderem den Austausch mit gleichgesinnten Familien. In Bielefeld bringt sich bereits seit dem Jahr 2013 der Verein „Frühlinge OWL“ intensiv in die optimale Entwicklung von Frühgeborenen ein, in dem er beispielsweise kostenlose Spielgruppe für Familien anbietet. „Ob spielen, entdecken, bewegen, erleben, singen, basteln und werken – unser Angebot ist völlig frei von therapeutischen Motiven und wertenden Blicken. Auch deswegen wird es von immer mehr Familien dankend angenommen“, weiß Vorstandsmitglied Astrid Laumann. Während sich die Kinder austoben können, bietet die Spielgruppe den Eltern Raum für den gegenseitigen Erfahrungsaustausch. „Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass sich Frühchen-Eltern in den üblichen Spielgruppen leicht fehl am Platz fühlen. Man hat schlicht andere Gesprächsthemen, Sorgen, Ängste und Fragestellungen“, so Laumann weiter.

Das Uniklinikum Essen setzt im Bereich der familienzentrierten Betreuung auf das umfangreiche Elternberatungskonzept „Frühstart“ und schafft damit beste Voraussetzungen für die Entwicklung des Kindes über den Klinikaufenthalt hinaus. „Die Besonderheit unserer Elternberatung liegt dabei in der Kontinuität der Betreuung durch dasselbe Team von der Risikoschwangerschaft bis in das häusliche Kinderzimmer“, erklärt Neonatologin Prof. Dr. Ursula Felderhoff-Müser. Zur weiteren Unterstützung der Familien wurde auch die kostenlose
„Frühstart-App“ für das erste Lebensjahr entwickelt.

Kleine Helden

Natürlich sind sämtliche Einrichtungen, die auf dem Gebiet der Frühgeborenenversorgung aktiv sind, eingeladen, die Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ weiter zu verbreiten und mit Einblicken in ihre Arbeit zu bereichern. „Wir freuen uns über weitere Beiträge, die deutlich machen, wie vielfältig Unterstützungs- und Hilfsangebote aussehen können“, erläutert die Bundesverbandsvorsitzende Barbara Grieb. Über insgesamt ein halbes Jahr hinweg wird monatlich eine Kernbotschaft herausgearbeitet und umfassend beleuchtet – im August ist es eben der Netzwerkgedanke, unter dem Titel „Wir setzen auf vernetzen“. Pünktlich zum Weltfrühgeborenentag im November (17.11.) mündet die Kampagne schließlich in die interdisziplinär ausgerichtete Vortrags- und Diskussionsveranstaltung Forum – „Das frühgeborene Kind 2017“ mit dem gleichnamigen Titel „Kleine Helden – große Helfer“. Das Forum wird anlässlich der Eröffnung des neuen Eltern-Baby-und Familienzentrums an der Kinderklinik Dritter Orden in Passau stattfinden.

Prominente Unterstützung

Neben Skilangläuferin und Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle erfährt die Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ auch prominente Unterstützung durch den Erfolgsautor Sebastian Fitzek. „Als betroffene Eltern eines frühgeborenen Kindes wissen meine Frau und ich aus erster Hand, wie wichtig die liebevolle und professionelle Unterstützung ist, die das Netzwerk des Verbandes einem ermöglicht“, so Fitzek, der die Kampagne gerne und tatkräftig unterstützt.

Nähere Informationen zu seinem Engagement und der Kampagne im Allgemeinen finden Sie unter: www.kleine-helden.org.

Die Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ wurde vom Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GPNI) und der Süddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. initiiert. Unterstützt wird die Kampagne dabei von Medela Deutschland und der Kinderklinik Dritter Orden Passau. Weitere Förderer sind das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, sowie die AbbVie Deutschland GmbH, die Chiesi GmbH und die Milupa Nutricia GmbH.