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Zurück zur alten Figur

Zurück zur alten Figur

Machen wir uns nichts vor: Man braucht schon einen Personal Coach und jede Menge Nannys, wenn man innerhalb von wenigen Wochen wieder in die alte Jeans passen möchte. Ob Diäten und ein straffes Fitnessprogramm überhaupt sinnvoll sind um zur alten Figur zu gelangen, haben wir Experten gefragt .

Bitte keinen Crashkurs

Schnell wieder so schlank wie vor der Entbindung? Stars wie Heidi Klum machen vor, dass man mit enormer Disziplin und einem intensiven Fitnessprogramm die Schwangerschaftskilos ganz schnell wieder abtrainieren kann. Aber nicht alles, was machbar ist, macht auch Sinn. So raten Gynäkologen und Hebammen einhellig von Crashkuren nach einer Entbindung ab. Denn es ist alles andere als gesund, wenn man sich so kurz nach den enormen körperlichen Belastungen einer Schwangerschaft unter Druck setzt oder sich vom Partner unter Druck setzen lässt, nur um innerhalb weniger Wochen wieder in die alte Jeans oder das schicke Kostüm zu passen.

Nehmen Sie sich Zeit

Der Körper braucht, auch wenn junge Mütter sich nicht unbedingt erschöpft fühlen, Zeit zum Regenerieren. Nach neun Monaten körperlicher Höchstleistung, zwei gewaltigen Hormonverschiebungen sowie erheblichem psychischem Stress sollte man sich nicht ausgerechnet in der Gewöhnungsphase an Baby und Familienleben zusätzlichen Druck machen, sondern sich Zeit für die Rückbildung nehmen.

Knackpunkt Beckenboden

Wichtiger als ein äußerlich sichtbarer schneller Abnehmerfolg ist es, die innere Muskulatur des Beckenbodens zu straffen, bevor Spätfolgen wie Inkontinenz, eine vorzeitige Gebärmuttersenkung und Rückenprobleme entstehen können. Die elastischen Bänder, Sehnen und Muskeln des Beckenbodens sind ein wichtiges Zentrum weiblicher Gesundheit. Frauenärzte und Hebammen empfehlen deshalb, einen Rückbildungskurs zu besuchen, in dem spezielle Übungen zur Stärkung des Beckenbodens im Vordergrund stehen. Wenn man die Übungen unter qualifizierter Anleitung korrekt beherrscht, kann man das Training ruhig zu Hause gemeinsam mit dem Baby durchführen.

Stillen macht schlank

Einige der empfohlenen Übungen machen gemeinsam nämlich noch mehr Spaß. Das beste Figurtraining, auch da sind die Experten einer Meinung, ist Stillen. Jeden Monat, das berichten viele Mütter nach dem Stillen, geht dabei ein Kilo Körpergewicht verloren. Stillen ist also nicht nur gut fürs Baby, sondern kommt auch Mamas Figur zugute. Eins sollten stillende Mütter aber auf gar keinen Fall tun: während der Stillzeit eine Diät machen. Dabei werden nicht nur unerwünschte Kilos, sondern auch Stoffe freigesetzt, die in die Muttermilch übergehen. Fürs Baby ist das ein Gesundheitsrisiko, das man für eine Kleidergröße auf keinen Fall eingehen sollte!

So werden Sie die Kilos sicher los

Stillen ist die beste Diät. Jeden Monat verliert man auf diese Weise etwa ein Kilo.
Nach sechs Monaten Stillzeit ist oft nichts mehr vom Gewichtszuwachs übrig.

Besuchen Sie einen Kurs zur Rückbildung. Bei ausgebildeten Hebammen lernen junge Mütter,
wie sie den Beckenboden wieder straffen und damit späteren Gesundheitsproblemen vorbeugen können.

Beziehen Sie das Baby in Ihr Hometraining ein. Gemeinsam macht alles viel mehr Spaß!

Zähne in der Schwangerschaft

Zahngesund durch die Schwangerschaft

In den wohl aufregendsten neun Monaten im Leben einer Frau gehen mit der Vorfreude auf das Mutterglück auch Sorgen einher: Mache ich alles richtig? Wird mein Kind wohlauf sein? Mit einer gesunden Lebensweise schaffen Schwangere die beste Grundlage dafür. Ein besonderes Augenmerk sollte zudem auf der Mundpflege liegen.

Denn laut wissenschaftlichen Studien hat die Mundgesundheit von Schwangeren einen unmittelbaren Einfluss auf den Schwangerschaftsverlauf sowie auf die Entwicklung des Kindes. Genau hier liegt die Krux: Verschiedene Faktoren beeinträchtigen in der Schwangerschaft die Gesundheit des Mundraumes. Entgegenwirken kann die werdende Mutter „von innen“ mit einer vitalstoffreichen Kost, „von außen“ mit einer gründlichen Zahnpflege.

Schwangerschaft als Herausforderung für Zähne und Zahnfleisch

Wenn auch auf den ersten Blick überraschend, hat eine Schwangerschaft großen Einfluss auf die Zähne und Zahnfleisch. Durch die Hormonumstellung wird das Zahnfleisch stärker durchblutet, weicher und kann anschwellen. Schädliche Bakterien im Mundraum können so einfacher eindringen und Zahnfleischentzündungen verursachen. Es kommt zu einer Schwangerschaftsgingivitis. Diese zeigt sich durch vermehrtes Zahnfleischbluten, etwa beim Zähneputzen oder beim Essen. Unbehandelt kann die Entzündung auf das Zahnbett übergreifen und zu einer Parodontitis führen.

Eine weitere, für die Mundgesundheit ungünstige Begleiterscheinung einer Schwangerschaft ist die Morgenübelkeit. Ist das regelmäßige Erbrechen an sich schon äußerst unangenehm, leiden zusätzlich auch die Zähne darunter: Die Magensäure, die dabei an die Zähne gelangt, greift den Zahnschmelz an und weicht ihn auf. Um die Säure zu neutralisieren, ist es empfehlenswert, den Mundraum im Anschluss an das Erbrechen sofort mit einer fluoridhalten Mundspülung zu spülen.

 

Vitalstoffreiche Kost – auch die Zähne profitieren

Während einer Schwangerschaft holt sich das Kind im Mutterleib aus der Nahrung der werdenden Mutter alles, was es zu seiner Entwicklung braucht. Welche größere Motivation könnte es da für Schwangere geben, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten? Noch dazu, weil sie hiermit schon die Basis für eine gute Zahnsubstanz beim Kind schaffen kann, denn die Entwicklung der Milchzähne beginnt schon ab der achten Schwangerschaftswoche. Empfehlenswert sind Nahrungsmittel, die reichlich Vitalstoffe – z.B. Kalzium, Vitamin D und Fluorid – enthalten. Dazu zählen Obst und Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte, mageres Fleisch und Fisch. Stark zuckerhaltige Lebensmittel sollten dagegen mit Vorsicht genossen werden – diese führen schnell zu einer starken Vermehrung von kariesverursachenden Bakterien.

 

Schwangerschaftsgingivitis

Plaque, der weiche bakterielle Zahnbelag, ist der primäre Auslöser von entzündlichen Zahnfleischerkrankungen wie einer Schwangerschaftsgingivitis. Die beste Vorbeugung sind eine gründliche Mundhygiene sowie eine ausgeglichene und gesunde Mundflora. Einige Nahrungsergänzungsmittel wie GUM® PerioBalance® in Form von Lutschtabletten enthalten eine Kombination zweier Stämme des Milchsäurebakteriums Lactobacillus reuteri Prodentis, einem probiotischen Keim, der auch natürlich im Speichel vorkommt. Wie mehrere Studien belegen, stellt das Probiotikum bei regelmäßiger Einnahme das natürliche Gleichgewicht in der Mundhöhle wieder her.

Dies gelingt, indem sich die im Produkt enthaltenen nützlichen Bakterien im Speichel und an der Mundschleimhaut festsetzen und gleichzeitig die schädlichen verdrängen. Damit werden einerseits die natürlichen Abwehrmechanismen des Mundraumes gestärkt, andererseits das Wachstum schädlicher Bakterienarten gehemmt. Die Anfälligkeit für Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischbluten kann somit reduziert werden.
Schon eine Lutschtablette täglich reicht zur Stärkung der Mundflora aus. Damit sich die aktiven Inhaltsstoffe des oralen Nahrungsergänzungsmittels gleichmäßig an den Flächen im Mund anhaften können, sollten Schwangere die Tablette nach dem Zähneputzen langsam im Mund zergehen lassen. Das Produkt schmeckt angenehm nach Minze hat keine Nebenwirkungen.

[1] Quelle: Lückenlos 2. Quartal 2011, das Patientenmagazin herausgegeben von den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen

 

Quelle für Bild und Text:

GUM® PerioBalance®

Der 1. Zahnarztbesuch

Erster Zahnarztbesuch: Kindern die Angst nehmen

Regelmäßige Vorsorge und eine gute Mundhygiene von frühester Kindheit an können die Weichen für lebenslange Zahngesundheit stellen.

Eltern tun daher gut daran, den ersten Besuch beim Zahnarzt nicht allzu lange vor sich herzuschieben. „Rund 15 Prozent aller Kinder haben vor ihrem dritten Geburtstag bereits Karies. Idealerweise steht der erste Arzttermin an, sobald sich der erste Milchzahn zeigt“, sagt Anke Hartosch, Expertin der ERGO Direkt Versicherungen. Zunächst steht die Gewöhnung an Arzt und Praxis im Vordergrund. Das Kind soll positive Erfahrungen sammeln, ehe die erste Behandlung notwendig ist. Hartosch erklärt: „Beim ersten Besuch sollte es nur ums Kennenlernen gehen. Der Zahnarzt gibt dann oft auch Tipps, was bei der Zahnpflege zu beachten ist.“ Viele Praxen haben sich auf die kleinen Patienten spezialisiert. In solchen Kinderzahnarzt-Praxen ist vom Mobiliar bis zu den speziell geschulten Kräften alles auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten.

Teddy beim Zahnarzt


Die Eltern können schon im Vorfeld Einiges tun, um ihr Kind auf den Zahnarzttermin einzustimmen. Es hilft, wenn Vater oder Mutter die Untersuchung mit Puppen oder Teddybären nachspielen und in aller Ruhe erklären, was in der Praxis geschehen wird. „Sie können sich auch mit einer Lampe in den Mund leuchten lassen oder ihre Zähne zählen“, sagt Anke Hartosch. „Gut bewährt haben sich außerdem Kinderbücher, die den kleinen Patienten mit den Abläufen beim Zahnarzt vertraut machen.“ Ratsam ist es auch, über eigene positive Erfahrungen zu sprechen, um dem Kind Zuversicht zu vermitteln. Doch Achtung: Ebenso leicht können sich auch negative Gefühle und Ängste übertragen, warnt Hartosch: „Je mehr die Eltern von unangenehmen oder schmerzhaften Behandlungen beim Zahnarzt sprechen, umso mehr Stress bedeutet der Termin für das Kind.“ Kontraproduktiv sind vermeintlich beruhigende Worte wie: „Du musst keine Angst haben – es tut bestimmt nicht weh“. Denn solche Phrasen schüren Ängste vielmehr. Auch wer dem Kind eine Belohnung verspricht, tut ihm keinen Gefallen: Die Aussicht auf ein heiß begehrtes Geschenk kann den kleinen Patienten bei der Behandlung erheblich unter Druck setzen.

Süße Getränke sind Gift für Milchzähne


Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können entscheidend dazu beitragen, Karies einzudämmen. Damit schädliche Bakterien keine Chance haben, kommt es aber vor allem auf konsequente Pflege und die richtige Ernährung an. „Eine Hauptursache für frühkindliche Karies sind süße oder säurehaltige Getränke“, weiß Hartosch. „Daher sollten Kinder zuckerhaltige Säfte, Tees oder Limo nur in Maßen zu sich nehmen – und auf keinen Fall aus der Flasche nuckeln. Dann hat der Zucker nämlich viel mehr Kontakt mit den Zähnen. Als Durstlöscher eignen sich ungesüßte Tees und Wasser.“ Zwar müssen die Eltern Süßigkeiten nicht ganz verbieten. Sie sollten aber darauf achten, dass die Kinder nicht andauernd naschen, damit die Zähne sich regenerieren können.

„Was viele nicht wissen: Karies ist übertragbar. Eltern können die Bakterien also an ihre Kinder weitergeben“, so Anke Hartosch. „Wichtig ist daher, auch auf die eigene Zahngesundheit zu achten.“ Generell sollten die Eltern nie etwas ablutschen, was danach ihr Kind in den Mund nimmt, etwa Schnuller oder Babylöffel. Weil die Milchzähne besonders kariesanfällig sind, ist regelmäßiges Putzen Pflicht – und zwar vom ersten Zähnchen an. In den ersten beiden Lebensjahren reicht es aus, einmal am Tag mit fluoridhaltiger Zahnpasta zu putzen. Gut funktioniert die Pflege als Teil des abendlichen Zubettgehrituals. Danach empfiehlt es sich, die Zähne zweimal pro Tag zu putzen.

Quelle für Text und Foto: ERGO Direkt Versicherungen

Die Partnerschaft verändert sich mit Kind

Umfrage: Wie Eltern sich gegenseitig beurteilen

Partnerschaft

Kommt ein Kind in die Partnerschaft, wird alles anders. Einerseits schöner, weil der kleine neue Mitbewohner die gesamte Paarroutine in Frage stellt, andererseits bedeutet er auch mehr Stress. Denn durchwachte Nächte und ein schreiendes Baby zehren bisweilen an den Nerven. Viele Ratgeber werden nicht müde junge Eltern dazu aufzufordern, sich auch als Paar weiterhin wahrzunehmen. Das Unternehmen Pampers ging einen anderen Weg. In einer  forsa-Studie* bat das Unternehmen Eltern anzugeben, welche Eigenschaften des Partners sie im Umgang mit ihrem Kind bzw. ihren Kindern im Familienalltag ganz besonders bewundern. Die Ergebnisse dieser Umfrage sind interessant und zeigen, dass Kinder durchaus dazu in der Lage sind, eine Beziehung noch zu vertiefen und den Blick auf den Partner noch einmal zu schärfen – vor allem im positiven Sinne.

Das Ergebnis der Umfrage ergab**


Die auffälligsten Unterschiede zwischen den Eigenschaften, die Männer und Frauen für den jeweiligen Partner genannt haben, sind die folgenden:

  • Frauen sagen häufiger als Männer, dass sie die Liebe und Spielfreude, die ihr Partner dem Kind entgegenbringt, besonders bewundern.
  • Männer hingegen geben häufiger an, dass die Kraft und Belastbarkeit sowie das Organisationstalent ihrer Partnerin herausragende Eigenschaften im Umgang mit dem Kind sind.

Und hier die Gegenüberstellung der häufigsten Antworten Mütter versus Väter:

Mütter bewundern an ihrem Partner

  • Liebe und Verbundenheit (20 Prozent)
  • Geduld (19 Prozent)
  • Ruhe und Gelassenheit (16 Prozent)
  • Fürsorglichkeit und Unterstützung (14 Prozent)
  • Spielfreude (9 Prozent)

Väter bewundern an ihrer Partnerin

  • Geduld (19 Prozent)
  • Ruhe und Gelassenheit (14 Prozent)
  • Kraft und Belastbarkeit (12 Prozent)
  • Liebe und Verbundenheit (11 Prozent)
  • Organisationstalent (11 Prozent)

*   An der Umfrage haben 317 Mütter und 322 Väter teilgenommen, deren ältestes Kind maximal 5 Jahre alt ist. 70% der Befragten haben ein Kind, 30% zwei oder mehr Kinder.

** Offene Abfrage auf Basis: Befragte mit Partner (91% der Befragten)

 

Quelle für Text und Foto:

Procter & Gamble Service GmbH
Sulzbacher Str. 40
65824 Schwalbach am Taunus
Deutschland

 

Mit dem Ruhepuls schwanger werden

Pulsschlag zeigt fruchtbare Tage an

Schwanger zu werden ist nicht immer einfach. Wichtig ist natürlich, die fruchtbaren Tage zu finden. Mit Ava, einem Armband des gleichnamigen Medizintechnikunternehmens, soll das jetzt einfach möglich sein.

Erhöhter Ruhepuls

Das Medizintechnikunternehmen Ava, spezialisiert auf Gesundheit und Reproduktionsmedizin der Frau, hat erste Ergebnisse seiner klinischen Studien veröffentlicht: Die Studien zeigen eine Korrelation zwischen dem Ruhepuls und den fruchtbaren Tagen auf. Demnach steigt der Ruhepuls einer Frau zu Beginn ihres Fruchtbarkeitsfensters um circa zwei Pulsschläge pro Minute an.

Der Ruhepuls ist somit ausschlaggebend für Ava, um den Anfang der fünf fruchtbarsten Tage im Zyklus einer Frau zu identifizieren. Zusätzlich misst das Ava-Armband über Sensoren acht weitere Parameter im Schlaf. Diese nutzt der Ava-Algorithmus, zusammen mit dem Puls-Wert, um die Erkennung der fruchtbaren Tage noch individueller und genauer auf eine Person abzustimmen. Andere Methoden, wie zum Beispiel Ovulationstests (LH-Tests) können nur die letzten 24 bis 48 Stunden der fruchtbaren Phase feststellen. Methoden, die sich nur an der Basaltemperatur orientieren, können sogar nur den Tag nach dem Eisprung erkennen, wenn das fruchtbare Fenster bereits vorbei ist.

Bis zu 5 Tage

„Was viele Frauen und deren Partner nicht wissen, ist, dass Frauen nur maximal fünf Tage vor dem Eisprung und am Tag des Eisprungs selbst schwanger werden können,“ sagt Prof. Dr. med. Brigitte Leeners, Expertin für Reproduktions- und Sexualmedizin und Leiterin der Studie am Universitätsspital in Zürich.

„Wir haben in unserer Untersuchung festgestellt, dass der Ruhepuls gewöhnlich während der Regelblutung am niedrigsten ist, dann aber fünf Tage vor dem Eisprung und nochmals danach, signifikant ansteigt. Ava ist die erste Technologie, die den Ruhepuls nebst anderen Werten wie Temperatur, Herzratenvariabilität, Schlaf und Bioimpedanz verwendet, um den Beginn des fruchtbaren Fensters präzise festzustellen.“

Im Voraus erkannt

„Avas Technologie ermöglicht es, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, die fruchtbaren Tage im Voraus zu erkennen. In der neuesten Publikation unseres klinischen Forschungspartners wird nun erklärt, warum wir das können,“ sagt Peter Stein, Mitgründer von Ava und Vizepräsident der Abteilung Forschung und Entwicklung. Die neuesten Erkenntnisse wurden im Zuge zweier separater klinischer Studien gewonnen: bei beiden Studien handelt es sich um prospektive Observationsstudien. Insgesamt wurden die Daten von 91 Frauen in der von Scientific Reports publizierten Studie analysiert, die von Prof. Dr. med. Leeners am Universitätsspital in Zürich geleitet wurde. Die Ruhepulswerte wurden dabei während des Schlafes mithilfe von photoplethysmographischen Sensoren gemessen.

Das Ziel war es, festzustellen, ob man mit einem Sensoren-Armband am Handgelenk präzise und bequem den Anfang des fruchtbaren Fensters bestimmen kann. Darüber hinaus wurde getestet, inwiefern das Sensoren-Armband Schwangerschaft oder körperliche Veränderungen während der Schwangerschaft erkennen kann. Basierend auf den klinischen Daten wurde der Ava Algorithmus validiert. Ava erkennt nachweislich 5 fruchtbare Tage mit einer Genauigkeit von 89%. Der Ruhepuls erhöht sich am Anfang des Fruchtbarkeitsfensters und steigt nach dem Eisprung weiter an, bis er in der Mitte der Lutealphase (Gelbkörperphase) seinen Höhepunkt erreicht (zu dem Zeitpunkt ist der Puls 3,5 Schläge höher als zur Zeit der Periode).

Gemeinsam mit dem Universitätsspital in Zürich hat Ava seine Testergebnisse bereits an mehreren internationalen Konferenzen in Europa und den USA vorgestellt: mitunter an den Jahreskongressen der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG), der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der American Society for Reproductive Medicine (ASRM), sowie am „World Congress of the Academy of Human Reproduction“. Die Veröffentlichung der Studie in Scientific Reports (https://www.nature.com/articles/s41598-017-01433-9?WT.feed_name=subjects_epidemiology) ist der erste Beitrag der Ava Technologie-Serie.

Weitere Themen sollen u.a. das Erkennen anovulatorischen Zyklen, Verhütung und physiologische Anzeichen von Komplikationen in der Schwangerschaft, sein. Hierfür verwendet Ava bisher erfasste Daten, sowie Ergebnisse aus weiteren klinischen Tests.

Gleichzeitig veröffentlicht Ava auch eine neue Schwangerschafts-App. So können Frauen das Ava-Armband auch während ihrer Schwangerschaft nutzen. Die neue App wird ab dem 1. Juni verfügbar sein. Die neue Funktion bietet Nutzerinnen detaillierte Infos zur Entwicklung ihres Körpers und ihres heranwachsenden Kindes. Mit der neuen Funktion können Frauen zusätzlich folgende Gesundheits-Merkmale beobachten:

  • Schlaf-Qualität und -Dauer
  • Körperliche Stressanzeichen (gemessen an der Herzratenvariabilität)
  • Ruhepuls (während der Schwangerschaft erhöht)
  • Haut-Temperatur (während der Schwangerschaft erhöht)
  • Gewicht (wird manuell eingegeben)

„Wir haben mittlerweile mehr als 50 Schwangerschaften bei Ava-Nutzerinnen bestätigt. Daher wollten wir unseren Kunden Features bieten, mit denen sie ihre physiologischen Signale auch in der Schwangerschaft beobachten können,“ sagt Lea von Bidder, Mitgründerin und CEO von Ava Science, Inc. „Avas Ziel ist es, Frauen durch all ihre Lebensphasen zu begleiten und mit diesem Update sind wir unserem Ziel ein bedeutendes Stück nähergekommen.“

Über Ava

Ava wurde 2014 von Pascal Koenig, Philipp Tholen, Peter Stein und Lea von Bidder in der Schweiz gegründet. Das Unternehmen spezialisiert sich auf neue Erkenntnisse im Bereich Medizintechnik der reproduktiven Gesundheit. Das Ava Armband hat mehrere internationale Preise gewonnen, wie zum Beispiel den The Bump “Best of Baby Tech CES 2017” Preis im Bereich Fruchtbarkeit und Schwangerschaft und den “Editors’ Choice” Preis des „Women’s Health“ Magazins.

Es ist das erste Produkt der Firma für den Konsumentenmarkt und verwendet Sensor-Technologie mit klinisch getesteten Auswertungen, um den Zeitpunkt der fruchtbaren Tage einer Frau genau und in Echtzeit feststellen zu können. Das Unternehmen will sein Produkt weiter für das Schwangerschafts-Monitoring aufrüsten und führt dazu kontinuierlich klinische Studien durch. Ava hat bis dato USD12.3M (EUR11.5M) an Investitionen erhalten und ist in Zürich und San Franzisco zu Hause.

 

Mit Baby die Badesaison genießen

Perfekter Schutz in der Badesaison

Bald kommt der Sommer und dann geht auch die Badesaison los. Nun gibt es auch eine neue Windel für den Spaß im Nassen: die Pampers Splashers Schwimmwindel. Sie ist der Höschenwindel ähnlich, quillt im Wasser nicht auf und hat ein doppeltes Beinbündchen – damit auch ja kein Unfall passiert. Aber worauf Sie beim Plantschen mit Ihrem Liebling noch achten sollten, dazu gibt Dr. Barbara Kunz, Pampers-Expertin und Kinderdermatologin, Auskunft.

Viele Babys und Eltern lieben das gemeinsame Plantschen im kühlen Nass  – aber kann Babyhaut beim Schwimmen besonders strapaziert werden und  wenn ja, wodurch? Welche Auswirkungen kann das haben?  

Schon Babyhaut besitzt genau wie Erwachsenenhaut alle wichtigen Schutzmechanismen. Allerdings sind manche noch nicht voll ausgereift, wie die Regelung des Wasserhaushaltes. Babyhaut nimmt mehr Wasser auf als  Erwachsenenhaut. Bei längerem Kontakt mit Wasser quillt die Haut deshalb  auf und wird leichter verletzlich. Auf der anderen Seite gibt sie das Wasser  auch schnell wieder ab. Die Folge, Babyhaut trocknet rascher aus. Bei  empfindlicher Haut kann das zu rauen oder schuppenden Stellen führen.  Deshalb – und auch weil Babys leichter auskühlen – sollte man den Aufenthalt im Wasser nicht zu sehr  ausdehnen. Babys unter einem Jahr sollten nicht länger als 30 Minuten im Wasser bleiben. Nach dem  Plantschen gilt: Rasch trockentupfen und anziehen. Kinder, die zu trockener Haut neigen, sollten außerdem  nach dem Schwimmen mit einer für empfindliche Babyhaut geeigneten Lotion eingecremt werden.

Was bedeutet das für die Pflege? Sollten Eltern besondere Pflege verwenden, damit die Haut ihres  Babys gesund bleibt?  

Babyhaut ist durchlässiger als Erwachsenenhaut. Eltern sollten immer bedenken, dass Pflegeprodukte,  die für Erwachsene gemacht wurden, Substanzen enthalten, die ihrem Baby schaden könnten. Dazu  gehören z. B. ätherische Öle, aber auch bestimmte allergieauslösende Duft- und Konservierungsstoffe.  Eltern sollten daher nur für Babys geeignete Produkte verwenden. Im Zweifelsfall können Eltern beim  Kinder- oder Hautarzt nachfragen und sich beraten lassen.

Der Sommer steht vor der Tür und damit die Saison von Freibad und Badesee. Wie können Eltern die  Haut ihres Babys schützen, wenn sie Sonne und Wasser ausgesetzt ist? 

Wichtig ist, Babys unter einem Jahr dürfen nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Auch bei Kleinkindern  sollten Eltern immer für Schatten sorgen, gerade in den Mittagsstunden, wenn die Sonne am  stärksten brennt. Gute Lösungen sind ein Sonnenschirm oder eine Strandmuschel.  Auch später im Kleinkindalter ist Sonnenschutz genauso bedeutend. Neben Schatten schützt Kleidung  auch vor Sonnenbrand. Eltern sollten ihre Kinder nicht nackt in der Sonne spielen lassen und lieber anziehen.  Spezielle Lichtschutztextilien bieten den besten Schutz. Am besten ein T-Shirt, eine bequeme,  nicht zu eng anliegende Hose, einen Hut mit Krempe und Nackenschutz, in die Badetasche einpacken. Sonnenschutz darf natürlich auch nicht fehlen. Meine Empfehlung, mindestens LSF 30 und bei sehr  hellhäutigen, blonden oder rothaarigen Kindern sogar LSF 50. Die Kindersonnencreme sollte in ausreichender Menge auf die nackten Hautpartien aufgetragen und vor allem regelmäßig wieder aufgetragen  werden. Das gilt auch bei wasserfester Sonnencreme. Besonders nach dem Baden, auf nasser Haut  besteht erhöhte Sonnenbrandgefahr, deshalb sollten Babys nach dem Schwimmen sofort abgetrocknet  und wieder eingecremt werden.

Muss man beim Baden in gechlortem Wasser besonderen Hautschutz verwenden?  

Babys mit gesunder Haut brauchen auch im Schwimmbad im Chlorwasser keinen besonderen Hautschutz.  Dennoch sollten Babys nach dem Schwimmen im Chlorwasser gründlich mit klarem Wasser  abgeduscht werden.

Was muss ich beachten, wenn mein Baby z.B. Neurodermitis hat?  

Bei Kindern mit Neurodermitis reagiert die Haut individuell auf den Kontakt mit Chlorwasser. Grundsätzlich  ist Chlorwasser bei Neurodermitis nicht verboten und kann in Einzelfällen die Haut sogar verbessern,  denn das desinfizierende Chlorwasser kann entzündungsfördernde Bakterien auf der Haut reduzieren.

Wie wirkt Chlorwasser, wenn Babys und Kleinkinder kleinere Wunden haben?  

Die Verträglichkeit von Chlorwasser hängt vom Hautzustand ab. Bei offenen Stellen oder akuten Entzündungen ist Wasserkontakt, nicht nur bei Salzwasser, generell unangenehm. Wenn sie als Eltern unsicher  sind, ob die Haut einen Besuch im Schwimmbad oder am Meeresstrand zulässt, sollten sie beim Kinder- oder Hautarzt nachfragen. Zur zusätzlichen Vorsorge und um die Haut nicht weiter zu strapazieren, kann  man vor und nach dem Schwimmbadbesuch eine hautverträgliche Pflege auftragen.

Welche Wirkung hat Salzwasser im Unterschied zu Chlor- oder Süßwasser auf empfindliche Babyhaut?  

Egal ob Süß-, Salz- oder Chlorwasser, alle drei trocknen die Haut aus. Pauschal kann man nicht festlegen,  welcher Wassertyp am besten verträglich ist. Es kommt vielmehr auf die Zusammensetzung an. Stark kalkhaltiges Süßwasser, sogenanntes hartes Wasser, kann insbesondere zusammen mit Seife zu Hautreizungen  führen und das Ekzemrisiko erhöhen. Salzwasser wiederum, von dem viele denken, es  trocknet die Haut besonders aus, wird erfolgreich zur Behandlung von Neurodermitis eingesetzt.  Wasser mit hoher Chlorkonzentration kann hautreizend wirken. In Schwimmbecken ist das zugesetzte  Chlor aber stark genug verdünnt, damit es auch für Babyhaut gut verträglich ist.

Wenn ich meinem Baby beim Plantschen eine Schwimmwindel anziehe, worauf muss ich achten?  

Genauso wie bei normalen Windeln gilt auch bei Schwimmwindeln – regelmäßig kontrollieren, ob sie voll  sind. Bei einer vollen Windel geht es zurück „an Land“, um sie dort zu wechseln. Wenn ihr Baby aus dem Wasser kommt, sollten Eltern die Windel sofort ausziehen. Danach den Babypo  mit klarem Wasser abspülen, trocken tupfen und zum Spielen auf der Wiese eine normale Windel anziehen.  Außerdem sitzen Schwimmwindeln enger am Körper. Eltern sollten darauf, dass keine Scheuerstellen  entstehen. Gerade feuchte Haut ist empfindlicher für Scheuerstellen.

Gibt es besondere Pflegetipps für den Windelbereich während der Badesaison?  

Im Schatten können Eltern bei sommerlichen Temperaturen ihr Baby auch mal ohne Windel strampeln  oder krabbeln lassen. Als Pflege sollten sie besonders im Windelbereich keine zu fetten Salben verwenden.

 

Perfekte Babyfotos schießen

Babys richtig Fotografieren

Fotos sind Erinnerung fürs Leben. Aber wie gelingen gute Babyfotos? Und was muss man bei Gruppenfotos beachten? Wir verraten Ihnen ein paar Tipps, damit Ihre Bilder eine schöne und bleibende Erinnerung für alle Beteiligten werden

Die Begeisterung der Großen beim Anblick eines kleinen Wonneproppens kennt kaum Grenzen. Klar, dass die stolzen Eltern jeden Entwicklungsschritt und schöne Momente als Erinnerung für immer im Bild festhalten möchten. Tatsächlich lassen sich die Kleinen bestens fotografieren. Immer natürlich und mit Begeisterung bei der Sache – anders als Erwachsene, die oft Posen einnehmen und animiert werden wollen. Die schönen Momente im ersten Lebensjahr lassen sich mit unseren Tipps im Bild festhalten.

Tipps fürs Babyportait

Auf Augenhöhe fotografieren

Das Leben von Säuglingen und Kleinkindern spielt sich hauptsächlich auf dem Boden ab. Beim Fotografieren sollte man sich deshalb auch auf den Bauch legen. So entstehen schöne Schnappschüsse auf Augenhöhe!

Mit Tele

Auch wenn die Kleinen nicht bewusst posieren, sollte man nach Möglichkeit ein Tele einsetzen. So kann man aus größerer Entfernung tolle Portraits machen, ohne die Kleinen bei ihrer natürlichen Beschäftigung zu stören.

Bewegte Babys bewegen

Ein schlafendes Baby ist ein schöner Anblick, aber Babys in Aktion bringen einfach mehr Lebensfreude rüber. Schöne Aufnahmen entstehen, wenn die Kleinen krabbeln oder mit ihren kleinen Händen freude- strahlend nach Gegenständen greifen.

Serienfotos

Babys bewegen sich schnell, und daraus ergeben sich viele schöne Fotomotive. Die hält man am besten im Bild fest, wenn man das Sport-Programm zuschaltet. So kann man Serienbilder in schneller Folge schießen und tolle Momente für immer im Bild festhalten.

Besser ohne Blitz

Ein heller Hintergrund (z. B. Fenster) macht den Einsatz von Blitzlicht überflüssig. So umgeht man auch das Risiko roter Augen.

Tipps fürs Familienfoto

Familienfeste bieten jede Menge Gelegenheiten, die Generationen gemeinsam im Bild zu vereinen.

Der Aufbau macht’s

Im Vordergrund des Bildes stehen die Kleineren, im hinteren Bereich sind die Größeren zu sehen. Ein Haustier lockert das Foto zusätzlich auf. Um die Personen als Gruppe wirken zu lassen, ist es wichtig, dass alle nah zusammenrücken. Für eine gelungene Anordnung wählt man am besten einen Platz, an dem jeder gut positioniert werden kann, etwa ein Sofa oder eine Treppe. Wenn man das Foto aus etwas erhöhter Position macht, sind alle gut erkennbar. Ein neutraler, ruhiger Hintergrund trägt dazu bei, dass der Fokus auf der Gruppe liegt.

Mehr ist Mehr

Manchmal dauert es eine Weile, bis die Familie positioniert ist und alle an der richtigen Stelle stehen/sitzen. Deshalb sollte man Bilder schnell hintereinander machen. So entsteht keine Langeweile, und es entstehen oft besonders originelle Aufnahmen.

Einzelaufnahmen

Ein Porträt sollte möglichst spontan und authentisch wirken. Doch bei Aufnahmen sind viele häufig ein wenig aufgeregt. Der Fotograf schafft Abhilfe, indem er sich mit dem Modell unterhält und eine „Wohlfühlatmosphäre” erzeugt. Bei lebhaften Kindern kann zusätzlich ein Spielzeug helfen. Die Bilder gelingen am besten mit einer Spiegelreflexkamera mit Teleobjektiv oder dem Porträtprogramm der Kompaktkamera.

Wickelkommode & Co

Worauf es bei Möbeln für Babys und Kleinkinder ankommt

Die Vorfreude werdender Eltern auf ihren Nachwuchs ist groß. Gleichzeitig stehen sie vor der Herausforderung, ein sicheres Umfeld für den Säugling zu schaffen. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) gibt Tipps, worauf es bei Wickelkommode & Co. ankommt.

Sicherer Stand ist oberste Prämisse – wenn nötig mit Wandbefestigung

Möbel im Kinderzimmer müssen vor allem eins sein: sicher. Hierzu zählt, dass sie stabil stehen und nicht umkippen oder umgeworfen werden können. Viele Eltern befestigen Kinderzimmermöbel an der Wand, um die Standfestigkeit zu erhöhen. DGM-Geschäftsführer Jochen Winning weist darauf hin, dass qualitätsgeprüfte Möbel bei sachgerechter Nutzung auch ohne zusätzliche Wandbefestigung sicher stehen – sie sind mit dem RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ versehen. „Wenn es das Sicherheitsempfinden der Eltern erhöht, kann eine zusätzliche Wandbefestigung dennoch ratsam sein. Ist sie vom Möbelhersteller explizit empfohlen, so sollte er den Endverbraucher in seiner Montage- und Gebrauchsanleitung genau instruieren. Das zeichnet einen qualitätsgeprüften Möbelhersteller und dessen Produkte aus“, so Winning, der zudem empfiehlt, regelmäßig die Schrauben an Kinderzimmermöbeln zu überprüfen und bei Bedarf nachzuziehen.

Zur einfachen Darstellung der sicherheitsrelevanten Umsetzung von Wandbefestigungen hat die DGM eine Reihe von Piktogrammen entwickelt, die sie auf ihrer Internetseite http://www.dgm-moebel.de/sicherheitshinweise.html erklärt.

Zu den weiteren Qualitätsmerkmalen eines gütegesicherten Kindermöbels gehört, dass nichts splittert, bricht oder sich verbiegt. Sie emittieren keine schädlichen Stoffe und sind daher beim direkten Kontakt eines Babys oder Kleinkindes vollkommen unbedenklich. Die Ecken der Möbel müssen abgerundet sein. „Eltern sollten alle Möbel darüber hinaus auf ablösbare Kleinteile untersuchen, die ihr Kind verschlucken könnte sowie auf spitze, herausragende Gegenstände, an denen es sich verletzen könnte“, empfiehlt Winning.

Rückenfreundlichkeit und weitere Anforderungen an Wickelkommode & Co.

Die Grundausstattung an Möbeln für Babys und Kleinkinder sind die Wickelkommode, das Gitterbett und der Hochstuhl. Die Wickelkommode sollte möglichst hohe Seitenränder haben. Sie schützen das Kind vor dem Herunterfallen. Die Höhe des Möbelstücks sollte je nach Größe der Eltern zwischen 85 und 92 Zentimetern liegen, damit sie das Wickeln in einer rückenfreundlichen Haltung durchführen können.

Rückenfreundlichkeit, allerdings für das Kind, ist auch eine der wichtigsten Anforderungen an das Gitterbett beziehungsweise die Matratze. Sie sollte sich der Wirbelsäule anpassen und daher im Oberflächenbereich mittelweich sein. Besonders hygienisch sind abnehmbare und maschinenwaschbare Matratzenbezüge. Das Bett selbst darf keine überstehenden Teile oder Ritzen – zum Beispiel zwischen Rahmen und Matratze – haben, an denen sich Bänder oder Kordeln verfangen können. Die Gitterstäbe sollten mindestens 4,5 Zentimeter und höchstens 6,5 Zentimeter Abstand voneinander haben, damit sich das Kind weder einklemmen noch durch sie hindurchrutschen kann.

Kinderbetten

„Wenn das Kind etwas größer ist, sollte es das Bett selbstständig verlassen können. Hierfür ist ein verschließbarer Durchschlupf mit mindestens 20 Zentimeter Breite ratsam“, so der DGM-Geschäftsführer. Praktisch sind Kinderbetten, die sich leicht umbauen lassen, wenn das Kind größer wird.

Hochstuhl

Sobald das Baby selbstständig seinen Kopf halten und sitzen kann, wird auch der Hochstuhl zum immer öfter genutzten Möbelstück für den Nachwuchs. Hierbei ist die Körpergröße entscheidend: Die Rückenlehne sollte den Rücken stützen und eine Fußstütze zum Halt beitragen. „Eltern sollten regelmäßig prüfen, ob ihr Kind noch gut sitzen kann, da ein zu kleiner Stuhl einengen und leichter umkippen kann. Generell sollten Kinder in einem Hochstuhl nicht unbeaufsichtigt bleiben“, schließt Winning. DGM/FT

Quelle: DGM Deutsche Gütegemeinschaft Möbel

Kinderprodukte - Augen auf beim Kauf

Kinderprodukte – AUGEN AUF BEIM KAUF

Die Initiative „Kleine Helden leben sicher“ gibt Eltern Tipps, auf welche Stoffe sie beim Einkauf achten sollten, beispielsweise Weichmacher. Barbie-Puppe, Superman Pyjamas, Funktionskleidung oder Lego – ein Leben mit Kindern, aber ohne chemische Stoffe im Kinderzimmer ist so gut wie unmöglich. Aber natürlich möchten Eltern wissen, was in den bunten Nuckelflaschen, niedlichen Babyrasseln und der bedruckten Kinderkleidung steckt. Die Sicherheitsinitiative „Kleine Helden leben sicher“ des Bundesverbandes Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH) klärt Eltern und Verbraucher auf, auf welche Stoffe sie beim Kauf von Kinderprodukten achten sollten.

Frag den Experten

Der Verband bietet Eltern auf der Homepage www.kleineheldenlebensicher.de einen besonderen Service an: Unter der Rubrik „Frag einen Experten“ können Eltern einem unabhängigen Expertenrat ihre Fragen rund um das Thema Materialien und Inhaltstoffe bei Kinderprodukten stellen.

Babypuppen, Skibrillen, Schnorchel oder Kindersitze, die Anzahl der Artikel, mit denen Kinder in Kontakt kommen und die hohen Beanspruchungen standhalten müssen, ist riesig. Um diese Kinderprodukte weicher, dehnbarer und flexibler zu machen, werden vielfach Weichmacher eingesetzt. Es gibt kaum ein Kunststoffprodukt, das ohne diese Hilfsstoffe auskommt. Von A wie Autoreifen bis Z wie Zauberkasten, Weichmacher sind überall. Diese chemischen „Helfer“ mit dem schier unerschöpflichen Einsatzspektrum haben es in praktisch jeden Haushalt geschafft.

Dabei muss allerdings klar unterschieden werden zwischen gefährlichen und ungefährlichen Arten. Gefährliche Weichmacher wurden schon vor vielen Jahren aus dem Verkehr gezogen und durch unbedenkliche Stoffe ersetzt. Die Mitglieder des Bundesverbandes deutscher Kinderausstattungs-Hersteller (BDKH) beispielsweise haben sich einen Verhaltenskodex auferlegt, indem sie sich dazu bekennen, dass die Qualität der Produkte sowie die Sicherheit und Gesundheit ihrer Kunden oberste Priorität haben. „Nach dem Verständnis des BDKH und jedes unserer Mitglieder ist es eine besondere Verantwortung, Produkte für Babys und Kleinkinder zu entwickeln und herzustellen.

Chemische Inhaltsstoffe sollten nur dann verwendet werden, wenn wirklich notwendig. Und auch dann stets unter Berücksichtigung von gesundheitlicher Unbedenklichkeit und Nachhaltigkeit für künftige Generationen“, so Michael Neumann, Managing Director Northern Europe bei Dorel und Gründungsmitglied des BDKH. Dabei, gehen die Hersteller teilweise weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Käufer von Produkten aus Kunststoff können also sicher sein, dass europäische Hersteller von Markenprodukten darauf achten, dass bei der Herstellung ihrer Produkte alle geltenden Qualitäts– und Sicherheitsstandards eingehalten werden.

Über die Sicherheitsinitiative „Kleine Helden leben sicher”

Die Sicherheitsinitiative „Kleine Helden leben sicher“ wurde 2014 vom Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. ins Leben gerufen. Getreu dem Motto „Schütze, was Du liebst. Jedes Kind hat das Recht, sicher zu sein“ will die Initiative Eltern helfen, ihre Kinder zu schützen und die täglichen Risiken zu reduzieren. Unterstützt von einem Panel unabhängiger Experten verschiedener wissenschaftlicher Fachrichtungen stellt die Initiative Eltern neueste Trends und Erkenntnisse vor und erklärt aktuelle Gesetzgebungen und Normen zum Thema Kindersicherheit. Unter www.kleineheldenlebensicher.de informiert die Initiative über relevante Inhalte zu diesem Thema. Der Fokus der Initiative liegt in 2016 auf dem Thema Materialien und Inhaltstoffe bei Kinderprodukten.

Über den Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH)

Der Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. vertritt die Kinder- und Baby-Ausstatter in Deutschland. Sein Ziel ist es, die Sicherheitsstandards bei Kinderprodukten zu verbessern und enge Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen und Behörden sowie den Dialog mit den relevanten Verbraucherorganisationen zu fördern. Darüber hinaus setzt sich der BDKH für eine kinderfreundliche Gesellschaft und die Einhaltung sozialer Standards bei der Produktion von Kinderartikeln ein. Aktuelle Mitglieder sind Britax Römer, Chicco, Maxi-Cosi, Quinny, Safety 1st, Lässig, Peg-Pérego, Rotho Babydesign, Teutonia, TFK, Ergobaby, Moon und Alvi.

Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH)
Augustinusstraße 9c
50226 Frechen-Königsdorf, Deutschland
Tel: +49 92234 96 43 38
E-Mail: info@bdkh.eu
Web: http://bdkh.eu/
Web: http://www.kleineheldenlebensicher.de/
Facebook: https://www.facebook.com/kleineheldenlebensicher

Fieberkrämpfe

Hirn-Scan bei Frühchen zeigt Risiko für Entwicklungsstörungen

Ein einfacher Hirn-Scan kann zeigen, ob das Gehirn eines frühgeborenen Säuglings beschädigt ist und liefert Hinweise darauf, ob das Kind eine geistige oder Bewegungsstörung entwickeln könnte. Zu diesem Schluss kommt eine kanadische Studie, die kürzlich im Fachblatt „Neurology“ erschien. Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) begrüßt den Einsatz bildgebender Verfahren, um die Gehirne von Frühgeborenen zu beurteilen: So können mögliche Entwicklungsstörungen früh erkannt und möglicherweise behandelt werden.

Eins von zehn Babys

In Deutschland kommt etwa eins von zehn Babys vor der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt. Dank des medizinischen Fortschritts haben heute sogar Kinder, die in der 24. Woche geboren werden Überlebenschancen. Doch je früher das Neugeborene auf die Welt kommt, umso größer ist auch sein Risiko, mit einem Hirnschaden ins Leben zu starten, der die gesunde kindliche Entwicklung erheblich beeinträchtigen kann. „Ein Hirn-Scan, der Lage und Ausmaß der Schäden zeigt, kann Auskunft darüber geben, wie groß das Risiko auf eine spätere Entwicklungsstörung ist“, sagt Professor Dr. med. Stefan Knecht, Mediensprecher der DGKN.

Position der Verletzung

Das kanadische Team untersuchte in einem Zeitraum von sieben Jahren 58 Frühchen, die im British Columbia’s Women Hospital mit Verletzungen in der weißen Gehirnsubstanz zur Welt kamen. Mithilfe der Magnetresonanztomografie (MRT) bestimmten sie die Lage der Verletzungen in der 32. Woche nach der Geburt. Im Alter von 18 Monaten beurteilten die Experten dann die geistigen und motorischen Fähigkeiten der Kinder. Die Ergebnisse zeigen, dass die Position der Verletzungen Auskunft über Art und Ausmaß möglicher Entwicklungsstörungen geben kann: Wenn die Schäden hauptsächlich im Stirnlappen des Gehirns lagen, stieg das Risiko auf geistige Entwicklungsrückstände um einen Faktor von 79. Das Risiko auf Bewegungsstörungen vergrößerte sich um das 64-fache.

Sauerstoffmangel

Da ihre Lunge noch nicht vollständig entwickelt ist, können Frühgeborene oft nicht richtig atmen. Zudem können die zarten Blutgefäße, die das unreife Gehirn mit Sauerstoff versorgen, leicht reißen – es kann zu Hirnblutungen und Sauerstoffmangel kommen, vor allem in der sogenannten weißen Substanz des Gehirns. Diese besteht aus den Axonen und Dendriten der Nervenzellen – die Ausläufer der Nervenzellen, die elektrische Impulse weiterleiten und verschiedene Hirnregionen miteinander vernetzen. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Gehirnzellen von Frühgeborenen weniger Verbindungen bilden als bei Kinder, die zwischen der 37. und 42. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen. Je nachdem, in welcher Hirnregion die Schäden auftreten, können sich bestimmte kognitive Funktionen nicht normal entwickeln.

Das MRT

„Das MRT eignet sich hervorragend, um die Gehirne von Frühgeborenen auf Schäden zu untersuchen“, sagt Knecht, der als Chefarzt an der Klinik für Neurologie an der St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch arbeitet. Im Gegensatz zu anderen bildgebenden Verfahren – wie etwa Röntgenstrahlen – sind die bildgebenden Magnetwellen für das Neugeborene harmlos. Dabei erstellt das MRT wesentlich genauere Bilder als zum Beispiel eine Untersuchung per Ultraschall. „Um auch die Langzeitfolgen der Schäden ausmachen zu können, müsste die Entwicklung der Frühgeborenen auch an weiteren Zeitpunkten während der frühen und späteren Kindheit beurteilt werden“, ergänzt Knecht.