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Wickelkommode & Co

Worauf es bei Möbeln für Babys und Kleinkinder ankommt

Die Vorfreude werdender Eltern auf ihren Nachwuchs ist groß. Gleichzeitig stehen sie vor der Herausforderung, ein sicheres Umfeld für den Säugling zu schaffen. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) gibt Tipps, worauf es bei Wickelkommode & Co. ankommt.

Sicherer Stand ist oberste Prämisse – wenn nötig mit Wandbefestigung

Möbel im Kinderzimmer müssen vor allem eins sein: sicher. Hierzu zählt, dass sie stabil stehen und nicht umkippen oder umgeworfen werden können. Viele Eltern befestigen Kinderzimmermöbel an der Wand, um die Standfestigkeit zu erhöhen. DGM-Geschäftsführer Jochen Winning weist darauf hin, dass qualitätsgeprüfte Möbel bei sachgerechter Nutzung auch ohne zusätzliche Wandbefestigung sicher stehen – sie sind mit dem RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ versehen. „Wenn es das Sicherheitsempfinden der Eltern erhöht, kann eine zusätzliche Wandbefestigung dennoch ratsam sein. Ist sie vom Möbelhersteller explizit empfohlen, so sollte er den Endverbraucher in seiner Montage- und Gebrauchsanleitung genau instruieren. Das zeichnet einen qualitätsgeprüften Möbelhersteller und dessen Produkte aus“, so Winning, der zudem empfiehlt, regelmäßig die Schrauben an Kinderzimmermöbeln zu überprüfen und bei Bedarf nachzuziehen.

Zur einfachen Darstellung der sicherheitsrelevanten Umsetzung von Wandbefestigungen hat die DGM eine Reihe von Piktogrammen entwickelt, die sie auf ihrer Internetseite http://www.dgm-moebel.de/sicherheitshinweise.html erklärt.

Zu den weiteren Qualitätsmerkmalen eines gütegesicherten Kindermöbels gehört, dass nichts splittert, bricht oder sich verbiegt. Sie emittieren keine schädlichen Stoffe und sind daher beim direkten Kontakt eines Babys oder Kleinkindes vollkommen unbedenklich. Die Ecken der Möbel müssen abgerundet sein. „Eltern sollten alle Möbel darüber hinaus auf ablösbare Kleinteile untersuchen, die ihr Kind verschlucken könnte sowie auf spitze, herausragende Gegenstände, an denen es sich verletzen könnte“, empfiehlt Winning.

Rückenfreundlichkeit und weitere Anforderungen an Wickelkommode & Co.

Die Grundausstattung an Möbeln für Babys und Kleinkinder sind die Wickelkommode, das Gitterbett und der Hochstuhl. Die Wickelkommode sollte möglichst hohe Seitenränder haben. Sie schützen das Kind vor dem Herunterfallen. Die Höhe des Möbelstücks sollte je nach Größe der Eltern zwischen 85 und 92 Zentimetern liegen, damit sie das Wickeln in einer rückenfreundlichen Haltung durchführen können.

Rückenfreundlichkeit, allerdings für das Kind, ist auch eine der wichtigsten Anforderungen an das Gitterbett beziehungsweise die Matratze. Sie sollte sich der Wirbelsäule anpassen und daher im Oberflächenbereich mittelweich sein. Besonders hygienisch sind abnehmbare und maschinenwaschbare Matratzenbezüge. Das Bett selbst darf keine überstehenden Teile oder Ritzen – zum Beispiel zwischen Rahmen und Matratze – haben, an denen sich Bänder oder Kordeln verfangen können. Die Gitterstäbe sollten mindestens 4,5 Zentimeter und höchstens 6,5 Zentimeter Abstand voneinander haben, damit sich das Kind weder einklemmen noch durch sie hindurchrutschen kann.

Kinderbetten

„Wenn das Kind etwas größer ist, sollte es das Bett selbstständig verlassen können. Hierfür ist ein verschließbarer Durchschlupf mit mindestens 20 Zentimeter Breite ratsam“, so der DGM-Geschäftsführer. Praktisch sind Kinderbetten, die sich leicht umbauen lassen, wenn das Kind größer wird.

Hochstuhl

Sobald das Baby selbstständig seinen Kopf halten und sitzen kann, wird auch der Hochstuhl zum immer öfter genutzten Möbelstück für den Nachwuchs. Hierbei ist die Körpergröße entscheidend: Die Rückenlehne sollte den Rücken stützen und eine Fußstütze zum Halt beitragen. „Eltern sollten regelmäßig prüfen, ob ihr Kind noch gut sitzen kann, da ein zu kleiner Stuhl einengen und leichter umkippen kann. Generell sollten Kinder in einem Hochstuhl nicht unbeaufsichtigt bleiben“, schließt Winning. DGM/FT

Quelle: DGM Deutsche Gütegemeinschaft Möbel

Kinderprodukte - Augen auf beim Kauf

Kinderprodukte – AUGEN AUF BEIM KAUF

Die Initiative „Kleine Helden leben sicher“ gibt Eltern Tipps, auf welche Stoffe sie beim Einkauf achten sollten, beispielsweise Weichmacher. Barbie-Puppe, Superman Pyjamas, Funktionskleidung oder Lego – ein Leben mit Kindern, aber ohne chemische Stoffe im Kinderzimmer ist so gut wie unmöglich. Aber natürlich möchten Eltern wissen, was in den bunten Nuckelflaschen, niedlichen Babyrasseln und der bedruckten Kinderkleidung steckt. Die Sicherheitsinitiative „Kleine Helden leben sicher“ des Bundesverbandes Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH) klärt Eltern und Verbraucher auf, auf welche Stoffe sie beim Kauf von Kinderprodukten achten sollten.

Frag den Experten

Der Verband bietet Eltern auf der Homepage www.kleineheldenlebensicher.de einen besonderen Service an: Unter der Rubrik „Frag einen Experten“ können Eltern einem unabhängigen Expertenrat ihre Fragen rund um das Thema Materialien und Inhaltstoffe bei Kinderprodukten stellen.

Babypuppen, Skibrillen, Schnorchel oder Kindersitze, die Anzahl der Artikel, mit denen Kinder in Kontakt kommen und die hohen Beanspruchungen standhalten müssen, ist riesig. Um diese Kinderprodukte weicher, dehnbarer und flexibler zu machen, werden vielfach Weichmacher eingesetzt. Es gibt kaum ein Kunststoffprodukt, das ohne diese Hilfsstoffe auskommt. Von A wie Autoreifen bis Z wie Zauberkasten, Weichmacher sind überall. Diese chemischen „Helfer“ mit dem schier unerschöpflichen Einsatzspektrum haben es in praktisch jeden Haushalt geschafft.

Dabei muss allerdings klar unterschieden werden zwischen gefährlichen und ungefährlichen Arten. Gefährliche Weichmacher wurden schon vor vielen Jahren aus dem Verkehr gezogen und durch unbedenkliche Stoffe ersetzt. Die Mitglieder des Bundesverbandes deutscher Kinderausstattungs-Hersteller (BDKH) beispielsweise haben sich einen Verhaltenskodex auferlegt, indem sie sich dazu bekennen, dass die Qualität der Produkte sowie die Sicherheit und Gesundheit ihrer Kunden oberste Priorität haben. „Nach dem Verständnis des BDKH und jedes unserer Mitglieder ist es eine besondere Verantwortung, Produkte für Babys und Kleinkinder zu entwickeln und herzustellen.

Chemische Inhaltsstoffe sollten nur dann verwendet werden, wenn wirklich notwendig. Und auch dann stets unter Berücksichtigung von gesundheitlicher Unbedenklichkeit und Nachhaltigkeit für künftige Generationen“, so Michael Neumann, Managing Director Northern Europe bei Dorel und Gründungsmitglied des BDKH. Dabei, gehen die Hersteller teilweise weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Käufer von Produkten aus Kunststoff können also sicher sein, dass europäische Hersteller von Markenprodukten darauf achten, dass bei der Herstellung ihrer Produkte alle geltenden Qualitäts– und Sicherheitsstandards eingehalten werden.

Über die Sicherheitsinitiative „Kleine Helden leben sicher”

Die Sicherheitsinitiative „Kleine Helden leben sicher“ wurde 2014 vom Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. ins Leben gerufen. Getreu dem Motto „Schütze, was Du liebst. Jedes Kind hat das Recht, sicher zu sein“ will die Initiative Eltern helfen, ihre Kinder zu schützen und die täglichen Risiken zu reduzieren. Unterstützt von einem Panel unabhängiger Experten verschiedener wissenschaftlicher Fachrichtungen stellt die Initiative Eltern neueste Trends und Erkenntnisse vor und erklärt aktuelle Gesetzgebungen und Normen zum Thema Kindersicherheit. Unter www.kleineheldenlebensicher.de informiert die Initiative über relevante Inhalte zu diesem Thema. Der Fokus der Initiative liegt in 2016 auf dem Thema Materialien und Inhaltstoffe bei Kinderprodukten.

Über den Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH)

Der Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. vertritt die Kinder- und Baby-Ausstatter in Deutschland. Sein Ziel ist es, die Sicherheitsstandards bei Kinderprodukten zu verbessern und enge Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen und Behörden sowie den Dialog mit den relevanten Verbraucherorganisationen zu fördern. Darüber hinaus setzt sich der BDKH für eine kinderfreundliche Gesellschaft und die Einhaltung sozialer Standards bei der Produktion von Kinderartikeln ein. Aktuelle Mitglieder sind Britax Römer, Chicco, Maxi-Cosi, Quinny, Safety 1st, Lässig, Peg-Pérego, Rotho Babydesign, Teutonia, TFK, Ergobaby, Moon und Alvi.

Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH)
Augustinusstraße 9c
50226 Frechen-Königsdorf, Deutschland
Tel: +49 92234 96 43 38
E-Mail: info@bdkh.eu
Web: http://bdkh.eu/
Web: http://www.kleineheldenlebensicher.de/
Facebook: https://www.facebook.com/kleineheldenlebensicher

Fieberkrämpfe

Hirn-Scan bei Frühchen zeigt Risiko für Entwicklungsstörungen

Ein einfacher Hirn-Scan kann zeigen, ob das Gehirn eines frühgeborenen Säuglings beschädigt ist und liefert Hinweise darauf, ob das Kind eine geistige oder Bewegungsstörung entwickeln könnte. Zu diesem Schluss kommt eine kanadische Studie, die kürzlich im Fachblatt „Neurology“ erschien. Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) begrüßt den Einsatz bildgebender Verfahren, um die Gehirne von Frühgeborenen zu beurteilen: So können mögliche Entwicklungsstörungen früh erkannt und möglicherweise behandelt werden.

Eins von zehn Babys

In Deutschland kommt etwa eins von zehn Babys vor der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt. Dank des medizinischen Fortschritts haben heute sogar Kinder, die in der 24. Woche geboren werden Überlebenschancen. Doch je früher das Neugeborene auf die Welt kommt, umso größer ist auch sein Risiko, mit einem Hirnschaden ins Leben zu starten, der die gesunde kindliche Entwicklung erheblich beeinträchtigen kann. „Ein Hirn-Scan, der Lage und Ausmaß der Schäden zeigt, kann Auskunft darüber geben, wie groß das Risiko auf eine spätere Entwicklungsstörung ist“, sagt Professor Dr. med. Stefan Knecht, Mediensprecher der DGKN.

Position der Verletzung

Das kanadische Team untersuchte in einem Zeitraum von sieben Jahren 58 Frühchen, die im British Columbia’s Women Hospital mit Verletzungen in der weißen Gehirnsubstanz zur Welt kamen. Mithilfe der Magnetresonanztomografie (MRT) bestimmten sie die Lage der Verletzungen in der 32. Woche nach der Geburt. Im Alter von 18 Monaten beurteilten die Experten dann die geistigen und motorischen Fähigkeiten der Kinder. Die Ergebnisse zeigen, dass die Position der Verletzungen Auskunft über Art und Ausmaß möglicher Entwicklungsstörungen geben kann: Wenn die Schäden hauptsächlich im Stirnlappen des Gehirns lagen, stieg das Risiko auf geistige Entwicklungsrückstände um einen Faktor von 79. Das Risiko auf Bewegungsstörungen vergrößerte sich um das 64-fache.

Sauerstoffmangel

Da ihre Lunge noch nicht vollständig entwickelt ist, können Frühgeborene oft nicht richtig atmen. Zudem können die zarten Blutgefäße, die das unreife Gehirn mit Sauerstoff versorgen, leicht reißen – es kann zu Hirnblutungen und Sauerstoffmangel kommen, vor allem in der sogenannten weißen Substanz des Gehirns. Diese besteht aus den Axonen und Dendriten der Nervenzellen – die Ausläufer der Nervenzellen, die elektrische Impulse weiterleiten und verschiedene Hirnregionen miteinander vernetzen. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Gehirnzellen von Frühgeborenen weniger Verbindungen bilden als bei Kinder, die zwischen der 37. und 42. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen. Je nachdem, in welcher Hirnregion die Schäden auftreten, können sich bestimmte kognitive Funktionen nicht normal entwickeln.

Das MRT

„Das MRT eignet sich hervorragend, um die Gehirne von Frühgeborenen auf Schäden zu untersuchen“, sagt Knecht, der als Chefarzt an der Klinik für Neurologie an der St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch arbeitet. Im Gegensatz zu anderen bildgebenden Verfahren – wie etwa Röntgenstrahlen – sind die bildgebenden Magnetwellen für das Neugeborene harmlos. Dabei erstellt das MRT wesentlich genauere Bilder als zum Beispiel eine Untersuchung per Ultraschall. „Um auch die Langzeitfolgen der Schäden ausmachen zu können, müsste die Entwicklung der Frühgeborenen auch an weiteren Zeitpunkten während der frühen und späteren Kindheit beurteilt werden“, ergänzt Knecht.

Tipps für den Babypopo

So wird der Popo nicht wund

Dr. Barbara Kunz gibt Tipps, wie die empfindliche Region rund um den Babypopo nicht wund wird. Sie ist Fachärztin für Dermatologie und verfügt über eine Zusatzausbildung in Kinderdermatologie. Neben ihrer Praxistätigkeit in Hamburg ist sie auch Mitglied der europäischen Arbeitsgruppe Neurodermitis und als Expertin für die Marke Pampers tätig.

Was sind die Hauptgründe für den wunden Babypopo?

Ein wunder Po entsteht meist durch eine Kombination aus Feuchtigkeit und Reibung unter der Windel. Die Haut wird durch längeren Kontakt mit Feuchtigkeit aufgeweicht; das unvermeidliche Reiben der Windel bei Bewegungen des Babys reicht dann schon, um eine Reizung auszulösen. Noch aggressiver ist eine Mischung aus Urin und Stuhl in der Windel. Der Stuhl enthält Enzyme, die die Haut zusätzlich angreifen können. Das erklärt, warum Babys Po bei Durchfall besonders schnell rot wird

Was kann ich dagegen tun?

Die beste vorbeugende Maßnahme ist häufige Windelkontrolle und Wechsel der Windel, sobald sie feucht ist oder Stuhl darin ist. Beim Windelwechsel sollte der Po vorsichtig und ohne starkes Rubbeln gereinigt werden. Das geht zuhause am besten mit lauwarmen Wasser, für unterwegs eignen sich Feuchttücher. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, dass keine Allergene enthalten sind. Es ist zusätzlich wichtig, Windeln zu verwenden, die die Feuchtigkeit gut aufnehmen und diese binden, so dass die Haut möglichst trocken bleibt. Es tut der Haut aber auch gut, wenn das Baby gelegentlich ohne Windel strampeln kann.

 Wenn trotz all dieser Maßnahmen das Problem bestehen bleibt, was soll ich dann machen? Muss ich dann auf Einwegwindeln ganz verzichten?

Wenn diese Maßnahmen nicht helfen, sollte man Rat beim Kinder- oder bei einem spezialisierten Hautarzt suchen. Auf einer entzündeten Haut können sich Keime leichter ansiedeln. Besonders Infektionen mit Hefepilzen kommen im feucht-warmen Milieu unter der Windel häufig vor. Diese lassen sich mit entsprechenden Cremes gut behandeln. Die oft vermutete „Windel-Allergie“ ist dagegen sehr selten. Man muss daher in der Regel nicht auf die gewohnten Windeln verzichten.

Kinderwunsch - eine Messe zum Thema

„Kinderwunschtage“ – erste Messe in Berlin

Kinderwunsch

Viele Menschen versuchen jahrelang auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Bei einigen klappt es, bei anderen nicht. Ein erstaunlich großer Teil der weiter Kinderlosen belässt es dabei – immer häufiger wird jedoch der Gang in Kinderwunsch-Kliniken oder zu Samenbanken gewählt. Doch in Deutschland sind nicht alle Methoden erlaubt – Eizellenspende ist nur ein Beispiel. Viele Betroffenen gehen daher ins Ausland und lassen sich dort behandeln. Auch braucht es oft mehrere Versuche bis es endlich klappt. Das ist kräftezehrend – körperlich, psychisch und finanziell.

Vielfältiges Angebot

Eine Publikumsmesse für alternative Familiengründung bieten die Kinderwunschtage (http://www.kinderwunsch-tage.de) all denjenigen ein Forum, die sich informieren, austauschen oder beraten lassen möchten. In über 60 Vorträgen von führenden Fachberatern, Ärzten, Gesundheitsexperten und Organisationen reichen die Themen u.a. von künstlicher Befruchtung über Samenspende bis hin zu Möglichkeiten der Adoption und Leihmutterschaft. Aber auch Gesundheits- und Sportthemen sowie der individuelle Erfahrungsaustausch von Besuchern finden ihren Platz.

Die „Kinderwunschtage“ finden am 18. und 19. Februar 2017 im Mercure Hotel MOA Berlin statt und werden vom britischen Veranstalter für Gesundheitsmessen f2f events ausgerichtet. Tickets sind im Online-Vorverkauf sowie vor Ort ab 20 Euro (Einzelbesucher) bzw. 30 Euro (Paarticket) und als Weekend Pass erhältlich.

 

Quelle: www.kinderwunsch-tage.de

 

Wieder Paar sein!

Wieder Paar sein!

Gelungenes Paar

Die Arbeit ruft, das Kind schreit, die Zeit drängt. Im Alltag der meisten Eltern kommt das „Paar sein“ zu kurz. Immer seltener unternimmt und erlebt man etwas zu zweit. Und wenn endlich Zeit füreinander ist, drehen sich die Gespräche oft wieder um Kind und Job. Der Autor und Paarberater Sascha Schmidt benennt in seinem neuen Buch „Wieder Paar sein! Erfüllte Zweisamkeit trotz Arbeit und Kind“, Humboldt-Verlag, 192 Seiten, 19,99 Euro, die wichtigsten Konfliktherde und zeigt, welche Bedürfnisse unbedingt erfüllt werden sollten, um eine starke und erfüllte Partnerschaft trotz Arbeit und Kind aufrecht zu erhalten. Von Gemeinsamkeiten bis zur kinderfreien Zone – dieser Ratgeber überzeugt durch praktische Beispiele, hilfreiche Checklisten und vor allem: durch Problemlösungen! Ein eigenes Kind verändert viel – auch die Partnerschaft!

Der Autor

Sascha Schmidt ist Paarberater und familylab-Seminarleiter. Sein Schwerpunkt liegt auf Nothilfe für Paare in der Krise. Aufgrund seiner umfangreichen Beratungserfahrung weiß er, wie sich schwierige Situationen in der Partnerschaft alltagstauglich auflösen lassen. Für diesen Ratgeber hat er die besten Tipps für alle Eltern zusammengetragen, die zwar als Team funktionieren, sich aber als Paar verloren haben.

Kindersitze - sicher Transportieren

Kinder sicher transportieren

Kindersitze geben Eltern das Gefühl, ihre Kinder sicher im Auto zu transportieren. Doch es gibt typische Fehlerquellen. Anbei die drei häufigsten.

Der Kindersitz passt nicht ins Auto

In manchen Fahrzeugen ist die Gurtgeometrie für die Verwendung von Kindersitzen nicht optimal. Wenn die oberen Gurtverankerungspunkte der Außensitze zu weit vorne liegen, kann ein Kindersitz mit der Lehne daran anstoßen. So kann es vorkommen, dass zum Beispiel Kindersitze mit Rückenlehne in der Gruppe 2/3 nicht richtig befestigt werden und die Aufrollautomatik es nicht schafft, den Fahrzeuggurt wieder zurückzuziehen, wenn ein Kindersitz eingespannt ist. Unschön: Dieser Fehler kann auch dann passieren, wenn der Kindersitz auf dem Beifahrersitz verwendet und gemäß der Empfehlung in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs der Beifahrersitz ganz nach hinten geschoben wird. Daher: Gleich beim ersten Gebrauch des Kindersitzes testen.

Falsche Gurtführung

Bei allen Babyschalen wird der Diagonalgurt um das Rückenteil der Schale geführt. Ein häufiger Fehler ist jedoch, dass die Gurte beim Einbau einer Babyschale verwechselt werden. Eine Schutzwirkung ist so nicht gegeben.
Inzwischen gibt es auch Babyschalen, die in Verbindung mit einem Basisgestell verwendet werden können. Diese Basis wird entweder mit ISOFIX  oder mit den Fahrzeuggurten befestigt. Der Ein- bzw. Ausbau wird dadurch deutlich leichter. Fehler bei der Montage, wie z.B. falsche Gurtführungen, sind nahezu ausgeschlossen. Allerdings ist für diese „Basissysteme“ noch eine fahrzeugtypische Zulassung erforderlich, und nicht für jedes Fahrzeug ist ein solches System erhältlich.

Die Kindersitzhersteller führen Fahrzeugtypenlisten, die regelmäßig erweitert und im Internet aktualisiert werden. Daher ist es ratsam, sich vor dem Kauf eines Kindersitzes bei dem jeweiligen Kindersitzhersteller direkt zu erkundigen. Bei Sitzerhöhungen kann es vorkommen, dass die Gurte nicht richtig verlaufen, zum Beispiel zu hoch am Bauch oder zu nah am Hals des Kindes. Dieser Fehler kann häufig bei Sitzkissen ohne Gurtführungen vorkommen. Eine Sitzerhöhung mit Rückenlehne minimiert das Risiko des falschen Gurtverlaufs und bietet dazu noch seitlichen Schutz und mehr Komfort, wenn das Kind einschläft.
Bei Unsicherheiten zur korrekten Befestigung: unbedingt das Fachpersonal beim Hersteller oder Händler fragen. Am besten wird direkt beim Kauf der Sitz im eigenen Auto vom Verkäufer vorgeführt und beispielhaft montiert.

Die Gurte sind nicht straff genug angezogen

Nicht nur das Kind muss sicher angegurtet werden. Wenn ein Kindersitz im Auto mit dem Fahrzeuggurt befestigt wird muss sichergestellt sein, dass der Gurt in der Führung des Kindersitzes verläuft, das Gurtschloss richtig eingerastet ist und der Gurt straff sitzt. Dafür den Sitz einfach kurz nach vorne ziehen und prüfen, ob er fest sitzt und optimalen Schutz gewährleisten kann.
Die Gurte müssen richtig an den Kindern anliegen, um sicheren Schutz zu gewährleisten. Eine Faustregel ist dabei, dass nur eine Handfläche zwischen Gurt und Körper passen darf. Ist der Gurt zu lose, verrutscht er und gibt im Falle einer Vollbremsung keinen Halt. Ebenfalls dürfen die Gurte unter keinen Umständen verdreht sein.

Quelle: ADAC

 

Fototipps vom Profi

Fototipps vom Profi: So setzen Sie den Babybauch richtig in Szene

Der Bauch ist schön rund, und Sie wollen endlich Fotos davon für sich und ihr Kind machen? Vielleicht als Weihnachtsgeschenk für den Papa? Oder einfach als Erinnerung für später. Mit diesen Tipps vom Profi, dem Düsseldorfer Fotografen Alexander Vejnovic klappt es auch zuhause:

Wann ist der richtige Zeitpunkt?


Das geht immer in der Schwangerschaft, eben wann der Bauch einem am besten gefällt. Kurz vor der Geburt sitzt er dann tiefer, das ist fürs Foto nicht mehr so ideal – geht aber natürlich trotzdem.

Was brauche ich dazu?


Idealerweise eine Spiegelreflexkamera und jemanden, der sich damit auskennt. Außerdem ist ein dunkler Raum mit einem großen Fenster gut, am besten an einem Tag mit warmen Sonnenlicht – morgens oder am späteren Nachmittag. Von Blitzlicht oder Lampen besser die Finger lassen, die dadurch entstehenden Schatten und Lichtreflexe sind schwer zu kontrollieren! 

Wie setze ich den Bauch möglichst gut in Szene?


Am besten kommt der Bauch zur Geltung, wenn er ordentlich herausgestreckt und gleichzeitig vom Licht angestrahlt wird. Dann zeichnen sich die Konturen gut ab. Mit genug Tageslicht kann das auch zuhause funktionieren.

Was für Kleidung sollte ich anziehen?


Dunkle Kleidung unten herum lenkt den Blick nicht vom Wesentlichen ab. Der Bauch darf ruhig unbedeckt sein, je nach Geschmack auch mehr. Den breiten Gummibund der Umstandshose unbedingt innen einstecken, und das schon eine Weile vor dem Shooting, damit sich die Haut entspannen kann.

Was für Posen empfehlen Sie?


Bauch raus! Zum Fenster gedreht wird die Rundung schön betont; oder frontal breitbeinig für angespannte Muskeln und zum Beispiel mit dem Finger auf den Bauch zeigen; auch im Liegen geht, Hauptsache, der Bauch ist ins rechte Licht gerückt.

Benötige ich Hilfsmittel oder Requisiten?


Creme oder Öl auf dem Bauch hilft die Konturen zur Geltung zu bringen. Für lustige Fotos kann man mit einem Stift oder Creme den Namen des Ungeborenen auf die Haut schreiben. Oder vielleicht eine Schleife um den Bauch binden.

Und was ist mit Papa und den Geschwistern?


Der werdende Vater sollte auf alle Fälle auch mal mit ins Bild und den Bauch einmal mit in Szene setzen. Das Gleiche gilt für Geschwister. Wenn das Kind die Fotos später sieht, weiß es, dass sich alle auf seine Ankunft gefreut haben.

Wann sollte ich lieber zu einem professionellen Fotografen gehen?


Wenn nur eine Handy- oder Kompaktkamera mit Automatikprogrammen zur Verfügung steht, wenn zuhause keine Möglichkeit besteht, einen dunklen, einfarbigen Hintergrund zu finden, oder bei zu wenig Licht. Im Studio darauf achten, dass der Profi alle Aufnahmen herausgibt und nicht nur die schönsten drei!

Quelle/Foto: Alexander Vejnovic
Alexander Vejnovic, www.das-fotostudio-duesseldorf.de
Ansprechpartner: Evamarie Mackenbrock, Tel. 0175-4025492, Email: mackenbrock@pr-pilot.de

Rotavirus-Infektionen bei Babys: Erkrankungsgipfel im Winter!

Rotaviren sind weltweit die häufigste Ursache für Durchfallerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Die Erreger sind hochansteckend. Fast alle Kinder erkranken in den ersten fünf Lebensjahren daran. Rotavirus-Infektionen kommen das ganze Jahr über vor, vorwiegend jedoch in den Wintermonaten: die Fallzahlen steigen im Oktober an und erreichen im März ihr saisonales Maximum.1 Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit 2013 eine Schluckimpfung für alle Säuglinge ab sechs Wochen.2 Für 2016 meldete das Robert Koch-Institut (RKI) bis heute über 19.000 Rotavirus-Erkrankungen. 2015 lag die Zahl der gemeldeten Fälle im gleichen Zeitfenster bei über 28.000.3

Leichtes Spiel für Rotaviren durch geschwächtes Immunsystem


Das Immunsystem von Babys und Kleinkindern ist noch nicht vollständig ausgereift und entwickelt sich im Laufe der ersten Lebensjahre. Der kleine Körper lernt kontinuierlich immer mehr Keime kennen und baut seine Abwehrkräfte auf. In der kalten Jahreszeit ist das Abwehrsystem aber aufgrund eines Mangels an Bewegung, frischem Sauerstoff und Licht – das zur Produktion von Vitamin D benötigt wird – geschwächt. So haben nicht nur Erkältungskrankheiten, sondern auch Magen-Darm-Infekte Hochsaison.4

Schnelle Viren-Verbreitung in geschlossenen Räumen


Kinder halten sich in den kalten Monaten meistens in geschlossenen und aufgeheizten Räumen auf. Die geringe Luftfeuchtigkeit sorgt dafür, dass sich die Erreger schneller verbreiten und länger infektiös bleiben.4 Die warme Heizungsluft trocknet zudem die Schleimhäute aus, was dazu führt, dass Viren und Bakterien sich besser festsetzen können. Viele Kinder auf engem Raum – wie es im Winter in Spielgruppen und Kindergärten der Fall ist – erhöhen das Risiko einer gegenseitigen Ansteckung. Rotaviren werden dabei vor allem über Spielsachen, die Kleinkinder in den Mund nehmen, übertragen. 

Infektion und Symptome


Die Rotavirus-Infektion erfolgt meist fäkal-oral über eine sogenannte „Schmierinfektion“. Dabei werden mit dem Stuhl (fäkal) ausgeschiedene Erreger über den Mund (oral) die „Tröpfcheninfektion“ möglich.5 Infektionsgefahr besteht während der akuten Krankheitsphase und solange das Virus mit dem Stuhl ausgeschieden wird – in der Regel etwa ein bis drei Wochen. Zu den Symptomen gehören wässrige Durchfälle mit Schleimbeimengungen, Erbrechen, Fieber und abdominelle Schmerzen.6 Die durchschnittliche Erkrankungsdauer beträgt etwa zwei bis sechs Tage. Durch die massiven Brechdurchfälle kann es im Säuglings- und Kleinkindalter zu einem hohen Flüssigkeitsverlust und einer starken Kreislaufbelastung kommen. Insbesondere bei den Kleinsten kann der Flüssigkeitsverlust schwere Konsequenzen nach sich ziehen. Erste mögliche Symptome sind eine starke Antriebslosigkeit und tränenloses Weinen. Eine drohende Dehydration macht sich häufig vor allem durch eine leicht eingesunkene Fontanelle bemerkbar.7 In diesem Fall ist ein stationärer Aufenthalt unumgänglich, um durch Elektrolyt-Infusion den bedrohlichen Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.

Schluckimpfung kann Säuglinge und Kleinkinder schützen


Bei einer Erkrankung ist die regelmäßige Reinigung häufig benutzter Gegenstände, wie Spielsachen, Türklinken, Wickelfläche, Wickelauflage und des Sanitärbereichs ratsam. Zudem sollten Familienmitglieder von Betroffenen jeweils ein eigenes Handtuch benutzen, das täglich gewechselt werden muss. Dennoch lässt sich eine Ansteckung häufig nicht verhindern. Viele Seifen und Desinfektionsmittel sind unwirksam gegen das Rotavirus.8 Um Säuglingen und Kleinkindern die unangenehme Rotavirus-Erkrankung zu ersparen, ist eine einfache Schluckimpfung möglich. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit dem Jahr 2013 die Impfung gegen Rotaviren als Standardimpfung für alle Säuglinge.9 Primäres Impfziel ist die Reduktion schwerer Rotavirus-Infektionen und insbesondere dadurch verursachte Krankenhausbehandlungen bei den Kleinsten. Die Impfserie sollte möglichst früh im Alter von sechs bis zwölf Wochen begonnen werden und muss je nach Impfstoff (bestehend aus zwei oder drei Dosen) bis zur 24. beziehungsweise 32. Lebenswoche abgeschlossen sein. Damit sind Säuglinge und Kleinkinder in dem Zeitraum, in dem sie besonders anfällig sind, geschützt.7

Referenzen
1 Epidemiologisches Bulletin Nr. 44, 05. November (Datenstand: 31.10.2012).
2 Epidemiologisches Bulletin Nr. 35, 02. September 2013 (Datenstand: 28.08.2013).
3 Epidemiologisches Bulletin Nr. 40, 10. Oktober 2016 (Datenstand: 05.10.2016).
4 http://www.apotheken.de/aktuell/news/article/hochsaison-der-noroviren/.
5 http://www.gesundheit-aktuell.de/artikel/impfung-gegen-rotaviren.html?noMobile=1.
6 RKI-Ratgeber für Ärzte: „Rotaviren-Gastroenteritis“: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Rotaviren.html.
7 http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=35961.
8 http://www.rotavirus-info.de/content/e4/.
9 Bundesgesundheitsblatt (2013, 56:955-956), EpiBull 34 und 35/2013.

Warum verbreiten sich Rotaviren in der kalten Jahreszeit so schnell?


Infektionen mit den hochansteckenden Rotaviren haben vor allem im Herbst und Winter Hochkonjunktur. Die Gründe dafür sind verschieden. Dadurch, dass das Immunsystem in der kalten Jahreszeit bereits angeschlagen ist, können sich die Erreger besser im Körper ansiedeln und zum Ausbruch der Erkrankung führen. Bei Säuglingen und Kindern ist das Immunsystem generell noch nicht vollständig ausgereift und in den kalten Monaten somit noch anfälliger für die aggressiven Viren. Ein weiterer Grund für die schnelle Verbreitung der Rotaviren in den Herbst- und Wintermonaten besteht darin, dass Kinder und Erwachsene sich meist in geschlossenen Räumen aufhalten. In der dort herrschenden aufgeheizten und trockenen Luft überleben Viren länger und können sich so schneller verbreiten.1 Durch den Aufenthalt in geschlossenen Räumen kommen Menschen – vor allem Kinder in Spielgruppen und Kindergärten – außerdem schnell in Kontakt mit bereits infizierten anderen Kindern oder Erwachsenen. Auch kontaminierte Lebensmittel und Oberflächen wie Spielsachen, stellen mögliche Infektionsquellen dar.2

Referenzen
1 http://www.apotheken.de/aktuell/news/article/hochsaison-der-noroviren/.
2 Epidemiologisches Bulletin Nr. 44, 05. November 2012 (Datenstand 31.10.2012).

 

So verläuft eine Rotavirus-Infektion


Im Jahr 2016 gab es laut Robert Koch-Institut (RKI) bislang über 18.000 Erkrankungen mit Rotaviren.1 Die hochansteckenden Erreger werden vor allem durch Schmierinfektionen und Tröpfcheninfektion oral übertragen.2,3 Die Viren heften sich im Inneren des Darms, dem Darmlumen, an die Dünndarmzotten.2 Dadurch entwickelt sich eine schwere Entzündung der Darmschleimhaut, die sich im Dünndarm weiter ausbreitet. Als Folge sterben die Darmzotten ab und der Körper ist nicht mehr in der Lage, Flüssigkeit oder Elektrolyte aufzunehmen.2 Durch das Absterben der Zotten bilden sich die typischen Symptome der Rotavirus-Infektion aus: Es kommt zu akuten wässrigen Durchfällen mit Schleimbeimengungen, Erbrechen und Fieber.2 Bei Säuglingen und Kleinkindern kann es schnell zu einer gefährlichen Austrocknung des Körpers (Dehydrierung) kommen. Diese macht sich vor allem durch starke Antriebslosigkeit, tränenloses Weinen und eine eingesunkene Fontanelle bemerkbar.4 Die Zeit zwischen der Ansteckung mit Rotaviren und dem Ausbruch der Erkrankung beträgt etwa ein bis drei Tage.1

Referenzen
1 Epidemiologisches Bulletin Nr. 34, 29. August 2016 (Datenstand: 17.08.2016).
2 RKI-Ratgeber für Ärzte: „Rotaviren-Gastroenteritis“: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/RatgeberRotaviren.html
3 Epidemiologisches Bulletin Nr. 44, 05. September 2012 (Datenstand: 01.11.2012).
4 http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=35961 (02.09.2016).

 

Quelle:

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Prinzregentenplatz 9
81675 München

Borchert & Schrader PR GmbH
Antwerpener Straße 6-12
50672 Köln

 

Tetanusimpfung für die Kinder in der 3. Welt

Pampers für UNICEF: Partner im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen

Von November 2016 bis Januar 2017 gibt Pampers mit jedem Kauf einer Packung Windeln mit UNICEF-Logo oder eines Baby-Dry Sparpacks im Aktionszeitraum den Gegenwert einer lebensrettenden Impfdosisan UNICEF. Gemeinsam wollen die beiden Partner dazu beitragen, Tetanus bei Müttern und Neugeborenen weltweit zu besiegen. Die Schauspielerin Jasmin Gerat ist Botschafterin der Aktion, reiste in dieser Funktion im Sommer nach Äthiopien und erzählt im Interview von ihren Erlebnissen.

In Ihrer Rolle als Aktionsbotschafterin der Initiative von Pampers für UNICEF „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis*“ sind Sie diesen Sommer nach Äthiopien gereist. Mit welchen Erwartungen sind Siein Afrika gelandet?

„Das waren weniger konkrete Erwartungen, stattdessen habe ich gespürt, dass mit dieser Reise etwas Großes auf mich zukommt. Ich war zwar durch Dreharbeiten vorher schon ein paar Mal in Afrika, aber ich wusste auch, dass ich in meiner Rolle als Aktionsbotschafterin für Pampers und UNICEF ein ganz anderes Afrika kennenlernen würde. Dazu kommt, dass ich ja gerade erst letzten Winter zum zweiten Mal Mutter geworden und daher den Themen Babys, Geburt und Krankheiten natürlich noch ganz nah bin. Da hat ja jeder so seine Ängste und deshalb wusste ich schon im Vorfeld: Das wird mich emotional umhauen!“

Was genau ist der Hintergrund der Initiative von Pampers für UNICEF?

„Pampers unterstützt UNICEF bereits im elften Jahr dabei, Tetanus als Todesursache bei Neugeborenen zu besiegen und dabei wurde schon sehr viel erreicht. In 19 Ländern** weltweit konnte Tetanus bei Müttern und Neugeborenen seit Beginn der Partnerschaft 2006 eliminiert werden. Doch gerade in Äthiopien haben wir gesehen, dass das harte Arbeit ist, die auch weiter Unterstützung verdient und benötigt. Denn auch wenn Tetanus bei uns in Europa kein Problem mehr ist, stirbt weltweit noch immer alle 11 Minuten ein Baby an dieser schlimmen Infektionskrankheit***.

Mit Äthiopien sind es insgesamt19 Länder**** weltweit, in denen Babys und ihre Mütter noch von Tetanus bedroht sind. Ähnlich wie in Äthiopien, das zu den ärmsten Ländern der Welt zählt, leben die Menschen in diesen Ländern häufig in schwer zugänglichen Gebieten, teilweise leiden sie unter Krisen oder leben in Kriegsgebieten.“

Warum unterstützen Sie die Initiative?

„Als Mutter liegt mir dieses Engagement sehr am Herzen. Ich kenne die Initiative von Pampers für UNICEF schon seit vielen Jahren, weil ich ja bereits eine ältere Tochter habe und ich kann zu 100 Prozent hinter diesem Engagement stehen. Deshalb möchte ich gerne meinen Teil dazu beitragen, dass die Aktion auch im elften Jahr ihres Bestehens wieder ein Erfolg wird. Die Reise hat mir gezeigt, wie viel wir deutschen Eltern gemeinsam mit unseren Babys auf so eine einfache Art und Weise für andere erreichen können. Ich habe hier im Krankenhaus und in den Impfstationen erlebt, dass die Hilfe ankommt, und das macht mich auch ein bisschen stolz.“

Äthiopien hat gerade die schlimmste Dürre der letzten 50 Jahre erlebt. Welche Auswirkungen waren für das Impfprogramm gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen spürbar?

„In dieser schlimmen Situation mussten sich viele Hilfsangebote in den betroffenen Regionen auf die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser und Nahrungsmitteln konzentrieren. Der Kampf gegen eine Krankheit wie Tetanus hat auch sehr viel mit Aufklärung zu tun. Verständlich, dass das ein wenig in den Hintergrund rückt, wenn die Menschen so schon ums Überleben kämpfen müssen. Angesichts der herrschenden Armut kann aber gerade diese Aufklärung, zum Beispiel über die Risiken einer Hausgeburt, die Verwendung von sterilen Instrumenten bei der Durchtrennung der Nabelschnur und eben über die Möglichkeit zu Impfen, einen großen Unterschied machen.

In Häusern mit Fußböden aus loser Erde, wie viele Familien sie hier bewohnen, sind die Tetanussporen überall, da sie im Erdreich vorkommen. Da ist das Ansteckungsrisiko gleich viel höher. Deshalb strengen sich die Mitarbeiter von UNICEF und viele Freiwillige gerade in dieser Situation umso mehr an und benötigen dann auch entsprechende Ressourcen, um den Frauen und ihren Babys zu helfen.“

Wie laufen die Impfungen hier in Äthiopien ab?

„In den Krankenhäusern und Gesundheitszentren gibt es regelmäßige Impftage. Da hier im Land aber wahnsinnig viele verschiedene Sprachen gesprochen werden, muss sich das erst einmal unter den Frauen herumsprechen, dass es das gibt und dass die Impfung wichtig für die Frauen ist, damit Mutter und Baby nicht krank werden. Und während ich beim Impfen ganz nah bei den Müttern und ihren Babys war, habe ich gemerkt, dass sich viele Dinge gar nicht unterscheiden, egal, ob man in Berlin ist oder in Äthiopien: Wenn das Baby den Piekser der Spritze spürt, wird erst mal geweint und Mama muss trösten, aber dann ist auch schnell wieder alles in Ordnung.“

Welche Eindrücke, vor allem von den Menschen hier, nehmen Sie mit nach Hause?

„Reisen macht mich immer demütig und hier in Äthiopien war das ganz besonders der Fall. Ich habe sehr viele Fotos gemacht und die werde ich zuhause meinen Kindern zeigen und ihnen dann ganz viel davon erzählen, wie es den Kindern hier geht. Mich hat der Zusammenhalt der äthiopischen Familiensehr beeindruckt. Alle packen mit an. Keiner kreist nur um sich selbst und wenn es sein muss, unterstützt auch mal das ganze Dorf. Ich habe mir abends immer die Zeit genommen, den Tag nochmals Revue passieren zu lassen, weil es so viele Eindrücke waren, die ich tagsüber nur so aufgesogen habe.

Die Menschen und vor allem die Kinder hier haben ein sehr offenes Herz ohne Vorurteile und ohne Schubladen. Auch wenn wir uns nicht über Sprache verständigen konnten, wusste ich in diesen Augenblicken trotzdem, was sie mir sagen wollen, und das ging mir sehr nahe. Ich habe einen Riesenrespekt vor den Müttern hier, die teilweise gemeinsam mit ihren größeren Kindern bis zu zehn Kilometer bis zum nächsten Gesundheitsposten laufen und möchte mir für mein Leben zuhause das eine oder andere von ihnen abschauen.“

Fußnoten

*Mit jedem Kauf einer Packung Pampers mit UNICEF-Logo oder eines Baby Dry Sparpacks im Aktionszeitraumvom 01.11.2016 bis 31.01.2017 unterstützt Procter & Gamble UNICEF im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen mit € 0,078 [bzw. 0,084 CHF]. Dieser Betrag entspricht z. B. den Kosten einer Tetanus-Impfdosis oder unterstützt ihre Verteilung. Weitere Informationen unter www.pampers.de oder www.unicef.de. UNICEF bevorzugt keine Marken oder Produkte.

** Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gabun, Ghana, Guinea-Bissau, Indonesien, Kambodscha, Kamerun, Laos, Liberia, Madagaskar, Mauretanien, Myanmar, Niger, Osttimor, Senegal, Sierra Leone, Tansania und Uganda

*** Basierend auf der Child Health Epidemiology Reference Group (CHERG) von WHO und UNICEF (Lancet, Oktober2014)

**** Afghanistan, Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Demokratische Republik Kongo, Guinea, Haiti, Jemen, Kenia, Mali, Nigeria, Pakistan, Papua Neuguinea, Philippinen, Somalia, Sudan, Südsudan, Tschad, Zentralafrikanische Republik

 

Quelle für Text und Bild/Grafik

Procter & Gamble Germany GmbH & Co Operations oHG

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