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Geistige und körperliche Entwicklung

Familienplanung: Schneller zum Wunschkind

Sind Paare bereit für das Abenteuer Familie, dann soll es mit dem Wunschkind möglichst schnell gehen. Viele Frauen nehmen an, dass sie schwanger werden, sobald sie nicht mehr verhüten. Doch so einfach ist es nicht – denn nur an bestimmten Tagen im Zyklus ist der weibliche Körper überhaupt empfängnisbereit. Dieser dauert laut Lehrbuch im Durchschnitt circa 28 Tage – etwa um den 14. Tag nach Beginn der letzten Periode findet der Eisprung statt. Die Realität sieht jedoch oft anders aus: Wie Studien zeigen, weisen 70 Prozent der Frauen längere oder kürzere Zyklen auf, und auch die Eisprungzeit kann durchaus variieren.

Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Geschlechtsverkehr zu einer Schwangerschaft führt, bereits fünf Tage vor dem Eisprung, da der männliche Samen in der Scheidenflora so lange überleben und auf die gesprungene Eizelle „warten“ kann. Die Eizelle selbst ist auf ihrer Wanderschaft sechs bis zwölf Stunden überlebensfähig und kann in dieser Zeit befruchtet werden.

Das eigene Fruchtbarkeitsmuster erkennen

Die höchste Empfängniswahrscheinlichkeit herrscht allerdings an den zwei Tagen direkt vor dem Eisprung. Zu wissen, wann genau die fruchtbaren Tage sind, kann für Paare daher die Chance erhöhen, dass der Wunsch nach einem Kind schneller in Erfüllung geht. Ermitteln lässt sich dieser Zeitraum etwa mit dem OvulaRing. In die Scheide eingeführt, misst er die Körperkerntemperatur alle fünf Minuten, um aus tausenden Messdaten das persönliche Fruchtbarkeitsmuster der Frau zu erkennen und die Daten individuell auszuwerten. Anhand der graphischen Darstellung der Zykluskurve werden die möglichen fruchtbaren Tage für den nächsten Zyklus erkennbar. Neu ist die Anzeige der tagesaktuellen Empfängniswahrscheinlichkeit mit dem Status „Gering“, „Mittel“ oder „Hoch“. Bei der Statusangabe „Hoch“ ist die Wahrscheinlichkeit, in diesem Zyklus schwanger zu werden, am höchsten.

Entspannt bleiben trotz Kinderwunsch

In einer Studie berichtete eine Untergruppe von Anwenderinnen, dass sie nach durchschnittlich knapp vier Monaten schwanger geworden sind – persönliche Geschichten finden sich unter www.ovularing.de. Übrigens: Wenn Paare sich zu sehr unter Druck setzen und nur noch Sex nach Plan ausüben, kann sich der Stress störend auf die Fruchtbarkeit auswirken. Der Eisprung verzögert sich oder bleibt aus, bei Männern kann die Spermienqualität leiden. Eine Auszeit mit Ablenkung vom Kinderwunsch kann für mehr Gelassenheit sorgen. Innere Ruhe und Entspannung fördern auch Techniken wie Yoga oder Autogenes Training. Zudem sollte im Zuge der Familienplanung, wenn möglich, auf Alkohol und Nikotin verzichtet werden.

Worauf Kinderwunsch-Mütter achten sollten

Ein aktiver Lebensstil und eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung schaffen gute Voraussetzungen, um schwanger zu werden. So decken frisches Obst und Gemüse den Bedarf an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen im Körper. Zudem wird durch Bewegung starkes Übergewicht vermieden, welches einer Schwangerschaft im Weg stehen kann. Gut zu wissen: Wenn häufiger Geschlechtsverkehr nicht zu einer Schwangerschaft führt, kann es daran liegen, dass dabei die Zahl der Samenzellen im Sperma abnimmt. Hilfreich kann sein, den Eisprung zu erkennen, etwa mit dem OvulaRing, denn die Chance auf eine Befruchtung liegt am höchsten am errechneten Tag des Eisprungs, an den zwei bis drei Tagen davor und am Tag danach.

Möhre

Beikost – wichtige Hygienetipps

Selber kochen, auf namhafte Hersteller vertrauen oder beides mixen? Wer selber zum Pürierstab greifen will, sollte ein paar Regeln beachten.

Heute empfehlen Kinderärzte, schon ab dem 4. Lebensmonat mit der Beikost zu beginnen. Süße pürierte Möhren sind immer noch der Einstiegsklassiker. Nach und nach steigert sich das Menü, kommen andere Gemüsesorten hinzu und auch püriertes Fleisch. Der Anfang ist oft mühsam, die Kleinen wollen mehr mit Löffel und Essen spielen als zu essen. Hier ist Geduld gefragt. Aber mit der Zeit klappt es immer besser, und am Ende wird der kleine Liebling gerne das Löffelchen abschlecken. Beikostkalender und Beikostinformationen gibt es zuhauf. Wichtig ist, einfach damit anzufangen. Und dann stellt sich auch schon die Grundsatzfrage: Koche und püriere ich selbst, vertraue ich auf die namhaften Hersteller von Babynahrung, oder mixe ich beides? Wie auch immer Sie sich entscheiden, wichtig ist, einige Aspekte der Sauberkeit zu beachten.

Wer Gläschen verfüttert sollte folgendes beachten

Füttern Sie Ihr Kind nicht direkt mit dem Löffel aus dem Gläschen. Füllen Sie stattdessen eine kleine Menge in eine Schüssel oder auf einen Teller. So vermeiden Sie, dass über den Löffel Keime aus dem Mund Ihres Babys ins Gläschen gelangen und den Breirest verderben. Wenn Sie dennoch einmal direkt aus dem Gläschen füttern, sollten Sie Reste im Glas aus hygienischen Gründen nicht mehr verwenden.

Nehmen Sie nur die Menge aus dem Glas, von der Sie wissen, dass Ihr Kind sie isst. Den Rest können Sie dann je nach Produkt noch ein bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren und weiter verfüttern. Lesen Sie dazu die Empfehlungen der Hersteller auf dem Gläschen.

Einmal erhitzte Gläschenkost sollte grundsätzlich nicht aufbewahrt werden. Insbesondere Gläschen, die als Gemüse Spinat enthalten, sollten wegen des hohen Nitratgehaltes von Spinat grundsätzlich nicht noch einmal erwärmt werden. Zum Essen reicht allerdings Zimmertemperatur vollkommen aus, die Breie müssen also nicht unbedingt vorher erwärmt werden.  Für den Löffel gilt: Nicht ablecken, damit Sie keine Kariesbakterien auf Ihr Kind übertragen.

Selbst hergestellte Breinahrung einfrieren

Alle Küchengeräte müssen sehr sauber und gut abgespült sein. Selbstgekochter Brei hält sich einen Tag im Kühlschrank, er sollte in der kältesten Zone stehen – etwa auf der Glasplatte über dem Gemüsefach. Größere Mengen können auch portionsweise eingefroren werden. Und so wird es gemacht:

Kühlen Sie den Brei nach dem Pürieren möglichst schnell herunter und frieren Sie die Portionen direkt danach ein, damit sich keine Keime vermehren. Als Gefäße können Sie Gefrierdosen oder saubere Gläschen verwenden.

Eingefrorene Breie aus eigener Herstellung sind bei -18° Celsius bis zu zwei Monate haltbar.

Wichtig ist, den Brei einzufrieren und erst unmittelbar vor dem Füttern schnell aufzutauen, entweder im Wasserbad oder in der Mikrowelle, um Vitaminverluste zu verhindern. Lassen Sie den Brei nicht über Nacht im Kühlschrank auftauen. Vor dem Füttern müssen Sie den Brei gut durchrühren und seine Temperatur testen. Entnehmen Sie hierzu zum Beispiel mit einem eigenen Löffel eine kleine Portion zum Probieren.

Wenn Sie die eingefrorenen Gläschen in der Mikrowelle auftauen, müssen Sie besonders vorsichtig sein: Hier wird das Essen ungleichmäßig erhitzt, und das Kind könnte sich an besonders heißen Nahrungsteilen verbrühen. Hier muss das Essen also besonders sorgfältig umgerührt und seine Temperatur getestet werden.

Statt kompletter Mahlzeiten können Sie auch die einzelnen Zutaten wie Gemüse oder Fleisch – zum Beispiel in Eiswürfelschalen – einfrieren und bei Bedarf entnehmen.

Kartoffeln eignen sich allerdings nicht separat zum Einfrieren, da es hier zu erheblichen Geschmackseinbußen kommt.

Wichtig

Einmal aufgetaute Breiportionen dürfen nicht erneut erwärmt oder tiefgefroren werden.

Linktipp

Rund um den ersten Brei Informationen rund um die Beikost, einen Beikostkalender, Rezepte und weitere nützliche Tipps zur Eingewöhnung Ihres Kindes an festes Essen liefert die Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter dem Stichwort Beikost www.kindergesundheit-info.de

Kölln_Hafer-Müslis_Glutenfrei

Neue glutenfreie Müsli

Immer mehr Menschen müssen oder möchten sich glutenfrei ernähren. Mit einem deutlich niedrigeren Glutengehalt und einer anderen -struktur als zum Beispiel der Weizen hat Hafer dafür beste Ausgangsbedingungen. Wird die Vermischung mit anderen Getreidearten vom Saatgut bis zur Verpackung konsequent vermieden, gilt Hafer als „glutenfrei“. Nach der erfolgreichen Einführung von Zarte Köllnflocken Glutenfrei stellt das Unternehmen Kölln jetzt zwei zarte glutenfreie Müsli-Mischungen auf Haferbasis vor.

Kölln Zartes Hafer-Müsli Frucht glutenfrei und Kölln Zartes Hafer-Müsli Schoko glutenfrei stehen für typischen Müsli-Genuss aus dem Hause Kölln. Zusammen mit Zarte Köllnflocken Glutenfrei gehören sie zu den wenigen Vollkornprodukten für die glutenfreie Ernährung und bieten die Möglichkeit, eine glutenfreie Ernährung abwechslungsreicher zu gestalten. Beide Müslis sind Basis für ein leckeres Frühstück und eignen sich ebenfalls für die Zubereitung glutenfreier Backwaren wie Kuchen, Plätzchen und süße Brote.

Gut zu wissen:
Ein Markenartikler wie Kölln hat den gesamten Erzeugungsprozess von A bis Z unter Kontrolle und garantiert höchste Reinheit sowie strikte Einhaltung aller Richtlinien. Beim Hafer beginnt dies mit der Verwendung von reinem Saatgut und setzt sich über die Auswahl und Vorbereitung der Felder fort. Während der Wachstums- und Reifungsphase finden zudem regelmäßig Feldbegehungen statt. Für Ernte, Transport und Lagerung wird dafür Sorge getragen, dass nur gereinigte Erntemaschinen und Transportfahrzeuge zum Einsatz kommen. In unserem Werk sind speziell geschulte Mitarbeiter für die Annahme und Verarbeitung des Hafers verantwortlich. Außerdem wird der Glutengehalt vom Saatgut über die Verarbeitung bis zum Endprodukt kontrolliert.
Auch für alle weiteren Zutaten der glutenfreien Müslis ist sichergestellt, dass sie unter kontrollierten Bedingungen hergestellt und für die glutenfreie Ernährung geeignet sind. Ebenso wie Zarte Köllnflocken Glutenfrei tragen beide glutenfreien Kölln-Müslis das Glutenfrei-Symbol der AOECS (Association of European Coeliac Societies) und werden von der Deutschen Zöliakie Gesellschaft e.V. lizenziert.

Stillen, die Persönlichkeit Ihres Babys entscheidet

Welche Still-Persönlichkeit hat Ihr Baby?

Je besser Sie Ihr Kind kennen, desto leichter wird es mit dem Stillen klappen. Und lassen Sie sich Zeit. Hebammen sagen, dass das Stillen etwas ganz Selbstverständliches geworden ist, das dauert meist drei Monate. Entscheidend für das Stillen ist auch die Persönlichkeit Ihres Babys. Wenn Sie sich erst einmal klar gemacht haben, wozu Ihr Baby gehört, fällt es oft auch leichter zu akzeptieren, dass bei Ihnen das Stillen vielleicht etwas länger dauert.

Die fünf häufigsten Typen

Der Aufgeregte

Ist Ihr kleiner Schatz, wenn der große Hunger kommt, aufgeregt und hektisch? Sucht Ihr Baby nach der Brust, von rechts, von links, findet sie mit den kleinen Lippen, lässt gleich wieder los, fängt sogar an zu weinen, anstatt mit der Mahlzeit zu beginnen? Hier ist es wichtig, dass Sie ganz entspannt und geduldig bleiben. Oft hilft es, das Baby noch mal von der Brust zu nehmen und mit Streicheleinheiten zu beruhigen. Und nach den ersten Wochen ist alles so zur Gewohnheit geworden, dass sich die Aufregung rund ums Trinken ganz von selbst legt.

Der Zauderer

Ganz anders die kleinen Zauderer: Sie scheinen erst zu überlegen, ob die Brust für sie von Interesse sein könnte. In den ersten Tagen machen sie kaum Anstalten, kräftig zu saugen. Dies verunsichert natürlich junge Mütter leicht. Wichtig ist hier: Zögerliche Babys sollen nicht zum Trinken gedrängt werden. Sie brauchen nur etwas mehr Zeit. Und das Schöne daran: Sie trinken, wachsen und gedeihen meist problemlos, sobald sie die Brust für sich entdeckt haben.

Der Träumer

Ähnlich sind die träumerischen Babys, nur dass sich dieser Charakterzug über viele Wochen oder sogar die ganze Stillzeit hindurch bemerkbar machen kann. Sie trinken, aber nur ein paar Minuten, und liegen dann schläfrig und verträumt in Mamas Arm. Danach trinken sie wieder ein bisschen, sie haben ja alle Zeit der Welt … und fordern ein Höchstmaß an Geduld. Jede Stillmahlzeit dauert richtig lang – drängen führt garantiert nicht zum Erfolg. Und die Mütter? Wer kann, entspannt dabei – wer aber einfach keine Zeit hat, beendet die Mahlzeit nach 30 Minuten konsequent. Natürlich haben die kleinen Traumtänzer dann schneller wieder Hunger, und sobald sie sich melden, sollte man die nächste Mahlzeit einfach möglichst zügig beginnen.

Der Energische

Das genaue Gegenteil sind die schnellen, energischen Kinder. Hellwach schnappen sie sich zielstrebig Mamas Brustwarze und saugen kräftig. 10 bis 20 Minuten, dann sind sie satt und zufrieden. Ein Idealtyp? Eigentlich ja, nur anfangs kann das sehr kräftige Saugen zu Schmerzen an den Brustwarzen führen. Meist härten sie aber schnell ab und die junge Mutter muss nur wenige Tage „Durststrecke“ überstehen.

Der Genießer

Nicht zuletzt gibt es den Genießer. Wie bei einem vollendeten Gourmetmenü nimmt er zunächst eine kleine Vorspeise. Er kostet ein wenig von der dünnflüssigen Milch am Anfang jeder Stillmahlzeit. Er schmatzt, nuckelt, genießt und macht vielleicht noch mal ein kleines Päuschen. Diese Zeit sollte man ihm unbedingt gönnen, denn danach geht er voller Freude und ganz entspannt, aber mit kräftigem Saugen zum Hauptgang über. Gegen Ende trinkt er langsamer, erfreut sich quasi am Dessert, denn zum Schluss der Stillmahlzeit wird die Muttermilch besonders fettreich und liefert das „Sahnehäubchen“. Ein Baby, das es auch der Mutter leicht macht, diese innige Zeit zu zweit zu genießen.

Kinderwunsch - eine Messe zum Thema

Öko-Test untersucht Waschgele für Babys

Die Haut von Babys ist besonders empfindlich. Gerade Waschgele enthalten nicht selten chemische Verbindungen, die Allergien oder Ekzeme auslösen können. ÖKO-TEST hat jetzt Waschgele getestet und das Prädikat sehr gut erhielt das bobini baby Waschgel für Körper & Haare. Insgesamt wurden 20 Waschlotionen und Waschgele für Babys auf bedenkliche Inhaltsstoffe getestet.

Getreu dem Motto „Für den Nachwuchs nur das Beste“ setzt bobini bei allen Pflegeprodukten der Linie bobini baby auf hypoallergene und milde Inhaltsstoffe und Lipide. So sorgt Prebiotik für eine natürliche Balance der Hautflora und bietet Schutz vor schädlichen äußeren Einflüssen. Auch zugesetztes Vitamin C und E sowie die im natürlichen Haferextrakt enthaltenen Lipide stärken die Schutzbarriere der Haut. Haferextrakt wirkt des Weiteren – ähnlich wie das enthaltende Mandelöl – feuchtigkeitsspendend, glättend und sanft pflegend. Während Emollientia zum einen Feuchtigkeit spenden und zum anderen vor dem Verlust dieser schützen, bewirkt Aloe Vera darüber hinaus eine Linderung von Hautirritationen. Um Reizungen zu vermeiden und das Allergiepotential von Anfang an zu verringern, wurde bei der Entwicklung des Produktes komplett auf SLES, Paraffine, PEGs, Farbstoffe, Parabene und Silikone verzichtet. Das bobini baby Waschgel für Körper & Haare weißt laut Testbericht keinerlei bedenkliche Inhaltsstoffe auf und kann somit mit bestem Gewissen von Eltern ab dem ersten Tag für eine sanfte und pflegende Körper-und Haarpflege des Nachwuchses verwendet werden. Die Hautverträglichkeit ist dermatologisch bestätigt.

www.bobini.de

 

10 Tipps zum Schuhkauf

Die ersten Schuhe

Endlich kann das Baby laufen. Und am besten ist es, Eltern lassen Kinder so viel und oft wie möglich barfuß die Welt erobern. Kinder lieben es, den Rasen oder Sand unter ihren Füßchen zu spüren. Auch für den Aufbau der Muskulatur, der Festigung der Sehnen und Knochen, für den Gleichgewichtssinn und ihre Standfestigkeit ist die direkte Berührung mit dem Boden die beste Grundlage. Doch manchmal braucht das Kind auch ein paar Schuhe. Und da gibt es einiges zu beachten. Dr. Siegfried Schwarzer, Leiter des Qualitätsmanagements bei RENO, gibt zehn Tipps, worauf Sie beim Schuhkauf für Ihre Kinder achten sollten.

10 Tipps für den Einkauf von Kinderschuhen

1 Nur die Länge messen, reicht nicht. Auch die individuelle Form der Füße muss beim Schuhkauf beachtet werden. So brauchen schlanke Füße für den richtigen Halt anders geformte Schuhe als kräftige Füße.

2 Füße professionell und regelmäßig vermessen lassen. Kinderfüße wachsen schnell und sollten spätestens alle drei Monate neu vermessen werden. Die genauesten Messergebnisse liefern dabei Fußmess-Scanner, wie wir sie in allen unseren RENO-Filialen einsetzen.

3 Immer beide Füße vermessen. Unterschiede von bis zu zwei Schuhgrößen zwischen dem linken und dem rechten Fuß sind bei Kindern keine Seltenheit. Daher sollten beide Füße vermessen und die Schuhgröße entsprechend dem größeren der beiden Füße gekauft werden.

4 Auf die Innenlänge der Schuhe kommt es an. Oftmals sind die Schuhgrößen bei Kinderschuhen falsch ausgegeben, was erklärt, warum die Schuhe mancher Firmen größer und anderer kleiner ausfallen. Wichtig ist, dass die Innenlänge der Schuhe der benötigten Schuhgröße entspricht.

5 Auf die Form der Schuhe kommt es an. Damit sich das Kind mit dem Schuh richtig bewegen kann und trotzdem guten Halt hat, müssen die Schuhe zur Fußform passen. Das heißt schmale Füße brauchen engere Schuhe, kräftige Füße benötigen weitere Schuhe.

6 Genügend Freiraum vor den Zehen lassen. Viele Eltern kaufen die Kinderschuhe nach der „Daumenmethode“: wenn zwischen großem Zeh und Schuhspitze ein Daumen breit Platz ist, wird der Schuh gekauft. Forscher allerdings raten, dass eine optimale Zugabe bei Kinderschuhen 12 mm umfasst, was in etwa zwei Schuhgrößen entspricht.

7 Nicht auf die Aussagen der Kinder verlassen. Da das Nervensystem sich bei Kindern noch in der Entwicklung befindet, ist das Empfinden der wachsenden Kinderfüße noch nicht so genau wie bei Erwachsenen. Daher merken sie oftmals beim Anprobieren nicht, ob der Schuh irgendwo drückt. Außerdem lassen sich Kinder oft von der bloßen Optik eines Schuhs überzeugen.

8 Bei Kinderschuhen das Schuhgeschäft dem Online-Handel vorziehen. Nicht nur wegen der professionellen Vermessung der Kinderfüße vor Ort, sondern auch wegen der fachmännischen Beratung ist der Kauf von Kinderschuhen im Schuhgeschäft zu empfehlen. Auch die angesprochene Schuhform lässt sich besser beurteilen, wenn man den Schuh in die Hand nehmen und selbst anschauen kann.

9 Auf gute Qualität achten. In Kinderschuhen dürfen auf keinen Fall Schadstoffe sein. Hochwertige und belastbare Materialien sorgen bei der starken Beanspruchung, denen Kinderschuhe ausgesetzt sind, für eine lange Lebensdauer. Zusätzliche Extras, die der Sicherheit dienen – wie etwa reflektierende Details zum besseren Erkennen in der Dunkelheit – sollten ebenfalls auf Ihrer Checkliste stehen.

10 Wechselschuhe einplanen. Kinderfüße schwitzen deutlich mehr als Füße von Erwachsenen, deshalb sind Wechselschuhe ein Muss. Die getragenen Schuhe müssen stets gut austrocknen und lüften, um ein gutes Schuhklima zu gewährleisten. Außerdem sorgen unterschiedliche Sohlen und Materialien auch für eine andere Belastung der Füße und dienen damit dem Training und der gesunden Entwicklung der Kinderfüße.

Kinderprodukte - Augen auf beim Kauf

Zahnpflege beginnt vor dem ersten Zahn

Regelmäßige und gründliche Zahnpflege bei Kleinkindern sollte eine Selbstverständlichkeit sein. So weit die Theorie. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Zwei repräsentative Umfragen zeigen, wie Eltern mit der täglichen Pflicht umgehen – und dass sie die Gefahr durch frühkindliche Karies mitunter unterschätzen.

59 % der deutschen Mamas* beginnen mit der Mundhygiene nach dem ersten Babyzahn. Nur 12 % fangen damit direkt nach der Geburt an.*

Zahnärzte empfehlen, mit der Pflege des Mundraumes zu beginnen, bevor der erste Zahn sichtbar wird. Denn die regelmäßige Pflege des Mundraumes bildet die Basis für gesunde Milchzähne und sollte daher sehr früh und sorgsam angegangen werden. Vor dem Durchbruch des ersten Zahnes können zum Beispiel die Kieferkämme sanft massiert und gereinigt werden – das erleichtert das Zahnen und gewöhnt die Kleinen an das tägliche Ritual.

77 %  der befragten Mütter machen sich nicht so große bis gar keine Sorgen, dass ihr Kind Karies bekommen könnte.*

…zu Unrecht, denn eine Karieserkrankung der Milchzähne kann schwerwiegende Folgen haben: Ein erhöhtes Kariesrisiko im bleibenden Gebiss, Fehlstellungen, eine gestörte Sprachentwicklung sowie ein gemindertes Kauvermögen sind in einigen Fällen die Konsequenz einer frühkindlichen Karieserkrankung.

74 % der Eltern gehen mit ihrem Nachwuchs ab dem ersten Geburtstag zum Zahnarzt und 34 % davon sogar erst nach Vollendung des zweiten Lebensjahres.*

Das ist zu spät: Der erste Besuch beim Zahnarzt wird bereits mit dem Durchbruch der ersten Zähne empfohlen, der Kinderarzt macht Eltern bereits bei der Vorsorgeuntersuchung U5 (6.-7. Lebensmonat) darauf aufmerksam und notiert den Verweis zum Zahnarzt im Kinderuntersuchungsheft. Danach gehen die Zahnprophylaxe-Termine im halbjährlichen Turnus weiter.

Und wer ist für die Zahnpflege im Familienhaushalt zuständig?

 

1 % der Mütter gibt an, der Papa kümmere sich allein um die Kinderzahnpflege.

Mehr als die Hälfte regelt die Mundhygiene im Team mit dem Partner.

41 % der Mütter übernehmen die Ver­antwortung allein.**

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*Repräsentative forsa Umfrage unter 1.003 Eltern von 3- bis 8-jährigen Kindern zum Thema „Mundhygiene und Zahngesundheit bei Kindern“ im Auftrag
von MAM Babyartikel GmbH, Stand August 2016

**Repräsentative Online-Umfrage unter 2.772 Müttern (Mitglieder des MAM Club) mit Kindern im Alter von null bis sechs Jahren;
durchgeführt im August 2017

Der richtige Sonnenschutz

Sonne satt

Jetzt heißt’s, raus ins Freie und den Sommer genießen. Dabei jedoch nicht den Sonnenschutz vergessen.  Vor allem für die kleinen neuen Erdenbürger gehört es zu den schönsten Erfahrungen, leicht bekleidet auf eine Wiese zu krabbeln, Insekten zu beobachten und Gänseblümchen zu pflücken.

Abwehrkräfte stärken

Das Spielen in der Natur stärkt die Abwehrkräfte. Zwei bis dreimal pro Woche sollten die Kleinen Gesicht, Hände und Arme für kurze Zeit – etwa die Hälfte der Zeit, in der es einen Sonnenbrand gäbe – ohne Sonnenschutz der Sonne ausgesetzt sein. Das beugt dem Vitamin-D-Mangel vor. Vitamin D ist insbesondere für den starken Knochenaufbau wichtig. Doch aufgepasst: Wenn es zu heiß wird, heißt das nicht, dass Sie Ihr Kind der prallen, manchmal auch im Frühjahr schon heißen Sonne aussetzen sollten. Im ersten Lebensjahr sollte das Kind nur im Schatten spielen. Auch dort gelangen noch genügend Sonnenstrahlen für die Vitamin-D-Bildung hin.

Dünne Haut der Kinder braucht Schutz

Kinder haben noch eine dünne Haut und keinen ausreichenden Eigenschutz gegen die gefährlichen UV-Strahlen. Der entwickelt sich erst über die Jahre.  Die richtige Kleidung  Der beste und wirksamste Schutz gegen die UV-Strahlung bietet eine sonnengerechte Kleidung. Dabei gilt: Kopf, Gesicht, Nacken und Ohren sind besonders empfindlich. Ihr Kind sollte immer einen Hut, eine Kappe oder ein Tuch mit Schirm und Nackenschutz tragen. Der Stoff aus dem die Kopfbedeckung ist, sollte imprägniert sein, also Sonnenstrahlen nicht durchlassen.  Ihr Kind sollte luftige, nicht zu enge Kleidung tragen, die möglichst viel vom Körper bedeckt. Ideal sind langärmelige Hemden oder T-Shirts und weit geschnittene, möglichst lange Hosen.

Nicht alle Stoffe sind sonnendicht. Mittlerweile gibt es T-Shirts, Hemden und Hosen, deren Stoffe durch besondere Webtechniken oder Imprägnierungen einen besonderen UV-Schutz bieten. Diese sollten dem „UV-Standard 801“ entsprechen und der UV-Schutzfaktor (UPF) sollte mindestens 30 betragen.  Beim Plantschen oder Schwimmen werden Schultern und Rücken am besten durch ein T-Shirt geschützt. Der Stoff sollte möglichst mit einem UV-Schutzfaktor ausgestattet sein. Schuhe sollten den Fuß – auch Ferse und Fußrücken – weitgehend bedecken.

Sonnenschutzmittel reichlich auftragen

Ist Ihr Kind wie oben beschrieben angezogen, sind nur noch wenige Stellen der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Hände, Gesicht, Nacken und Fußrücken sollten eine halbe Stunde vor dem Verlassen des Hauses eingecremt werden. Das Eincremen sollte häufig wiederholt werden. Verwenden Sie nur speziell für Kinder geeignete Produkte mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 (siehe auch Info-Kasten). Wenn die Kleinen mit Wasser spielen oder am Wasser sind, sollte ein wasserfestes Produkt genommen werden. Cremes und Lotionen trockenen die empfindliche Kinderhaut weniger aus als etwa Gele.

Auch an die Augen denken

Augen reagieren stark auf Sonnenlicht und UV-Strahlen. Eine extreme UV-B-Belastung, zum Beispiel bei längeren Aufenthalten im Hochgebirge, kann zu schmerzhaften Entzündungen der Horn- und Bindehaut führen.  Achten Sie deshalb darauf, dass die Augen Ihres Kindes insbesondere im Gebirge oder an der See durch eine entsprechende Kopfbedeckung mit Sonnenschirm oder durch eine Sonnenbrille mit UV-Filter geschützt sind.

Was ist eine Sonnenallergie?

Sie ist in aller Munde und hat in Wahrheit nichts mit einer allergischen Reaktion zu tun. Ärzte vermuten, dass die Hautveränderungen bei einer Sonnenallergie durch die Freisetzung bestimmter Stoffe in der Haut verursacht werden. Auslöser hierfür sind zum größten Teil UV-A-Strahlen. Unterschieden werden folgende drei Typen der Sonnenallergie:  Polymorphe Lichtdermatose: Sie tritt häufig auch bei Kindern und jungen Erwachsenen auf. Mit einer gewissen Gewöhnung an die Sonne, verschwinden die Symptome meist wieder. Leider kehren sie auch in regelmäßigen Abständen wieder zurück.  Mallorca-Akne: Sie betrifft meist junge Erwachsene mit der Neigung zu fettiger Haut und Akne. Sie entsteht durch eine Reaktion der Haut auf bestimmte Stoffe in Sonnenschutzcremes und Körperpflegemitteln in Verbindung mit der UV-Bestrahlung. Meist verschwinden die Hautveränderungen, wenn die Betroffenen ihre Hautstellen nicht mehr der Sonneneinstrahlung aussetzen.  Photoallergische Reaktionen: Sie entstehen, wenn bestimmte Medikamente oder der Kontakt mit bestimmten Pflanzen zusammen mit der Sonnenbestrahlung zu allergischen Hautveränderungen führen.

Definition Lichtschutzfaktor

Die Höhe des Lichtschutz- oder Sonnenschutzfaktors gibt an, um wie viele Male sich jemand mit dem betreffenden Sonnenschutzmittel – je nach individuellem Hauttyp – länger in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Ein sonnenempfindlicher Hauttyp, der schon nach zehn Minuten einen Sonnenbrand bekommen würde, kann sich mit einem Lichtschutzfaktor 15 theoretisch 15-mal länger, also zweieinhalb Stunden, ohne negative Auswirkungen in der Sonne aufhalten. Das ist die Theorie: Die entsprechenden Tests fanden unter Laborbedingungen statt. In der Praxis empfehlen Hautärzte, von vornherein Sonnenschutzmittel mit höheren Lichtschutzfaktoren zu verwenden und nur 60 Prozent der errechneten Zeit auszuschöpfen.

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Deutscher Kita-Preis

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und weitere Partner zeichnen auch 2019 besondere Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung aus / Insgesamt 130.000 Euro Preisgelder

Der Jubel war riesig, als das Familienzentrum Ludwig-Uhland-Straße aus Maintal und das Bremer Quartiersbildungszentrum Blockdiek Anfang Mai den Deutschen Kita-Preis entgegennehmen durften. Jetzt geht die bundesweite Auszeichnung für besondere Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung in die nächste Runde: Ab sofort können sich Kindertageseinrichtungen und lokale Bündnisse für frühe Bildung unter www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung um den Deutschen Kita-Preis 2019 bewerben. Die Einreichungsfrist endet am 31. August 2018.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung vergeben die Auszeichnung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Karg-Stiftung, dem Eltern-Magazin und dem Didacta-Verband. Die Preisträger werden im Mai 2019 in Berlin gekürt. In jeder der beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ stehen dann 65.000 Euro Preisgelder zur Verfügung. Es werden jeweils ein erster Platz und vier zweite Plätze vergeben. Die beiden Erstplatzierten dürfen je 25.000 Euro mit nach Hause nehmen. Die vier Zweitplatzierten in jeder Kategorie werden mit je 10.000 Euro ausgezeichnet. Insgesamt ist die Auszeichnung also mit 130.000 Euro dotiert. Wer es aufs Treppchen schafft, entscheidet eine Jury aus Wissenschaft, Praxis, Politik, Verbänden und Zivilgesellschaft.

Gesucht werden Kitas und lokale Bündnisse, die sich kontinuierlich für gute Qualität in der frühen Bildung engagieren und dabei das Kind in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Zudem spielen Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern sowie die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort bei der Auswahl der Preisträger eine wichtige Rolle.

„Mit dem Deutschen Kita-Preis würdigen wir beispielhaftes Engagement für die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Wir wollen diejenigen auszeichnen, die sich dafür einsetzen, dass jedes Kind es packt. Denn wer Kinder stärker macht, macht Deutschland stärker“, sagt Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey.

Und die Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Dr. Heike Kahl ergänzt: „Unsere Auszeichnung macht deutlich, wie bunt und vielfältig gute Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung aussehen kann und wie sie gelingt. Weil wir wissen, dass jede Kita unter anderen Rahmenbedingungen arbeitet, nehmen wir diese bei der Auswahl der Preisträger ganz bewusst mit in den Blick. Außerdem schauen wir beim Deutschen Kita-Preis nicht nur auf hervorragende Ergebnisse, sondern würdigen besonders gute Prozesse.“

Alle Informationen zum Deutschen Kita-Preis, zu den Bewerbungsmodalitäten, zur Auswahl der Preisträger und zur Preisverleihung finden Interessierte unter www.deutscher-kita-preis.de.

Über den Deutschen Kita-Preis
Der Deutsche Kita-Preis ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Karg-Stiftung, ELTERN und dem Didacta-Verband. Ziel ist es, gemeinsames Engagement für gute Qualität in Kitas und für Kitas sichtbar zu machen und zur Nachahmung anzuregen.