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Frühgeborene - Kleine Helden

Frühgeborenen-Kampagne

Eine umfassende, bedarfsgerechte Begleitung und psychosoziale Beratung der Eltern rund um die Geburt des Kindes unterstützen das Selbstwertgefühl der Eltern und stehen letztlich für eine optimale Entwicklung der Frühgeborenen. „Dabei gilt es Eltern und Kind vom Zeitpunkt der Schwangerschaft bis zur Überleitung und ressourcenorientierten Nachsorge in den eigenen vier Wänden an die Hand zu nehmen“, betont Barbara Grieb, die Vorsitzende des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V. / Programm Kleine Helden.

Optimaler Start

Die neue Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ greift den Netzwerkgedanken im Rahmen der Frühgeborenenversorgung auf und macht ihn zu einer der sechs elementaren Kernbotschaften. „Wir wollen sichtbar machen, was möglich ist, um den kleinsten Patienten einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen.“ Der Bundesverband wird in diesem Zusammenhang deutschlandweit von zahlreichen medizinischen Einrichtungen unterstützt! „Alle haben die Möglichkeit zu veranschaulichen, wie sie im besten Sinne der Frühgeborenen arbeiten“, so Grieb. Neben Schwerpunktthemen Familie, Muttermilch, Patientensicherheit, Qualifikation und ‚Zuhause auf Zeit‘, wird auch die Bedeutung eines entsprechenden Netzwerks in der Frühgeborenenversorgung betrachtet.

„Seite an Seite mit den Eltern“

Ärzte, Pflegepersonal, Elternberater, Eltern und der kleine Patient – Seite an Seite! „Beste Betreuung bedeutet, Eltern in ihrer neuen Rolle zu unterstützen und als Partner in der Versorgung ihrer Kinder anzuerkennen – und zwar vom Bauch bis ins Kinderzimmer. Dies kann nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen!“, macht die Bundesverbandsvorsitzende deutlich.

So brauchen Eltern von Frühgeborenen unter anderem den Austausch mit gleichgesinnten Familien. In Bielefeld bringt sich bereits seit dem Jahr 2013 der Verein „Frühlinge OWL“ intensiv in die optimale Entwicklung von Frühgeborenen ein, in dem er beispielsweise kostenlose Spielgruppe für Familien anbietet. „Ob spielen, entdecken, bewegen, erleben, singen, basteln und werken – unser Angebot ist völlig frei von therapeutischen Motiven und wertenden Blicken. Auch deswegen wird es von immer mehr Familien dankend angenommen“, weiß Vorstandsmitglied Astrid Laumann. Während sich die Kinder austoben können, bietet die Spielgruppe den Eltern Raum für den gegenseitigen Erfahrungsaustausch. „Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass sich Frühchen-Eltern in den üblichen Spielgruppen leicht fehl am Platz fühlen. Man hat schlicht andere Gesprächsthemen, Sorgen, Ängste und Fragestellungen“, so Laumann weiter.

Das Uniklinikum Essen setzt im Bereich der familienzentrierten Betreuung auf das umfangreiche Elternberatungskonzept „Frühstart“ und schafft damit beste Voraussetzungen für die Entwicklung des Kindes über den Klinikaufenthalt hinaus. „Die Besonderheit unserer Elternberatung liegt dabei in der Kontinuität der Betreuung durch dasselbe Team von der Risikoschwangerschaft bis in das häusliche Kinderzimmer“, erklärt Neonatologin Prof. Dr. Ursula Felderhoff-Müser. Zur weiteren Unterstützung der Familien wurde auch die kostenlose
„Frühstart-App“ für das erste Lebensjahr entwickelt.

Kleine Helden

Natürlich sind sämtliche Einrichtungen, die auf dem Gebiet der Frühgeborenenversorgung aktiv sind, eingeladen, die Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ weiter zu verbreiten und mit Einblicken in ihre Arbeit zu bereichern. „Wir freuen uns über weitere Beiträge, die deutlich machen, wie vielfältig Unterstützungs- und Hilfsangebote aussehen können“, erläutert die Bundesverbandsvorsitzende Barbara Grieb. Über insgesamt ein halbes Jahr hinweg wird monatlich eine Kernbotschaft herausgearbeitet und umfassend beleuchtet – im August ist es eben der Netzwerkgedanke, unter dem Titel „Wir setzen auf vernetzen“. Pünktlich zum Weltfrühgeborenentag im November (17.11.) mündet die Kampagne schließlich in die interdisziplinär ausgerichtete Vortrags- und Diskussionsveranstaltung Forum – „Das frühgeborene Kind 2017“ mit dem gleichnamigen Titel „Kleine Helden – große Helfer“. Das Forum wird anlässlich der Eröffnung des neuen Eltern-Baby-und Familienzentrums an der Kinderklinik Dritter Orden in Passau stattfinden.

Prominente Unterstützung

Neben Skilangläuferin und Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle erfährt die Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ auch prominente Unterstützung durch den Erfolgsautor Sebastian Fitzek. „Als betroffene Eltern eines frühgeborenen Kindes wissen meine Frau und ich aus erster Hand, wie wichtig die liebevolle und professionelle Unterstützung ist, die das Netzwerk des Verbandes einem ermöglicht“, so Fitzek, der die Kampagne gerne und tatkräftig unterstützt.

Nähere Informationen zu seinem Engagement und der Kampagne im Allgemeinen finden Sie unter: www.kleine-helden.org.

Die Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ wurde vom Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GPNI) und der Süddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. initiiert. Unterstützt wird die Kampagne dabei von Medela Deutschland und der Kinderklinik Dritter Orden Passau. Weitere Förderer sind das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, sowie die AbbVie Deutschland GmbH, die Chiesi GmbH und die Milupa Nutricia GmbH.

Erziehung - Gelassener zum Ziel

Gelassener zum Ziel

Die Natur rechnet nicht mit perfekten Eltern.

Viele Eltern schlagen sich heute mit großen Sorgen um den Nachwuchs herum. Die Angst, bei Erziehung und Betreuung etwas falsch zu machen und damit seinem Kind die Chancen zu verbauen, greift immer mehr um sich. Experten raten zu mehr Gelassenheit

Früher, da kamen die Kinder von selbst, gehörten einfach dazu, liefen mit. Heute fällt die Entscheidung für ein Baby dagegen meist sehr bewusst, dank verbesserter Verhütungsmethoden, insbesondere der Antibabypille. Kinder zu haben ist mittlerweile eine Option unter vielen. Und wer sich für ein Kind entscheidet, hat die Konsequenzen dafür allein zu tragen – so jedenfalls empfinden es laut einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema „Eltern unter Druck“ viele Mütter und Väter.

Wandel der Gesellschaft

Unsere Gesellschaft hat sich verändert, Familienstrukturen werden zunehmend auseinandergerissen, die Arbeitswelt verlangt Flexibilität, sowohl zeitlich als auch örtlich. Wer da mithalten will, hat es schwer, Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen. Viele junge Eltern leben heute nicht mehr am selben Ort wie ihre eigenen Eltern. Kommt ein Baby, fehlt dann die eigene Mutter, die sagt: „Du machst das schon“ oder die mit praktischem Rat zur Seite steht. Das wird schon! Das wächst sich raus! Beruhigende Sätze, die viele junge Eltern nicht mehr zu hören bekommen.

Erziehung: Ratgeber im Überfluss

Im Gegenteil: Von immer mehr Problemen und Vorsichtsmaßnahmen ist die Rede. Eltern, die sich allein gelassen fühlen, greifen zur explosionsartig gewachsenen Ratgeberliteratur. Wie erziehe ich mein Baby richtig? Womit verhindere ich Allergien? Wie kann mein Kind schlafen lernen? Die Horrorvision von Kindern als Tyrannen lässt manchen zu einer Verhaltensweise übergehen, die er nicht aus eigener Überzeugung heraus anwendet, sondern einem der zahlreichen Elternratgeber entnommen hat: Das Baby meldet sich, die Mutter will es beruhigen – eine ganz normale Reaktion. Doch gleich die Angst: Verwöhne ich mein Kind etwa? Wird es mir immer auf der Nase herumtanzen und nie durchschlafen lernen? Und die Mutter wartet erst mal einige Minuten ab, weil das schließlich so im Schlaflernbuch steht. Bis das Kind dann so richtig schreit und die Verbindung von Mutter und Kind einen ersten kleinen Knacks bekommt.

Eine gute Bindung

Für einen erfolgreichen Lebensweg, das haben Langzeitstudien herausgefunden, ist die gute Bindung zwischen Eltern und Kind ausschlaggebend. Nicht, ob ein Kind als Baby zum Schwimmen oder in den Musikgarten gegangen ist. Dabei wollen die meisten Eltern eigentlich nur das Beste für ihre Kinder, sie möglichst gut auf die Zukunft vorbereiten. Doch führen die Informationsflut aus den Medien und die veränderten gesellschaftlichen Ansprüche häufig zu einer verkrampften Erziehung. „Dabei“, so Professor Manfred Cierpka, Familientherapeut vom Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung am Universitätsklinikum Heidelberg, „haben alle Eltern so genannte elterliche intuitive Kompetenzen.“

Der Intuition vertrauen

Überall auf der Welt sprechen Eltern zum Beispiel in der Ammensprache mit ihren Babys, also mit höherer Stimmlage, weil Säuglinge genau diese Tonhöhe am angenehmsten empfinden. Auch halten frisch gebackene Mütter und Väter ihre Babys in der Regel automatisch mit einem Abstand von etwa 25 Zentimetern vor sich – in dieser Entfernung können die Säuglinge am meisten erkennen. Das also machen die meisten Eltern intuitiv richtig. Dennoch sind sehr viele von ihnen verunsichert, wie Familientherapeut Manfred Cierpka aus seiner Praxis-Erfahrung bestätigt.

Individualität

Wie nun aber können Mütter und Väter ihren Erziehungsfähigkeiten wieder mehr trauen? Eltern sollten auf die Bedürfnisse des Kindes achten. Denn Babys geben ganz klare Signale aus. Wenn sie müde sind, wenn sie Hunger haben, wenn sie Zuneigung brauchen. Manfred Cierpka rät: „Schauen Sie Ihr Kind an. Versuchen Sie, das zu beantworten, was es braucht.“ Kinder sind schließlich individuell. Wenn in einem Ratgeber steht, dass Kinder feste Schlafstrukturen brauchen, muss das nicht auf jeden Säugling zutreffen. Der eine schläft oft und kurz, der andere regelmäßig und lang, der dritte vielleicht nach einem Jahr immer noch nicht durch. Das eine Baby isst gut und gern, was auch immer ihm seine Eltern anbieten, ein anderes braucht Wochen und Monate, um auf feste Nahrung umzusteigen.

Gelassenheit

Ein Kind in ein Schema pressen zu wollen, das nicht passt, kann für Eltern wie Baby gleichermaßen große Frustrationen mit sich bringen – die eigentlich nicht nötig wären. Mehr Gelassenheit, dafür plädiert auch der Schweizer Kinderarzt Remo Largo in seinem Standard-Erziehungsratgeber „Babyjahre“: „Die Natur rechnet nicht mit perfekten Eltern. Sie hat die Kinder mit einer gewissen Anpassungsfähigkeit und Krisenfestigkeit ausgestattet.“

Zurück zur alten Figur

Zurück zur alten Figur

Machen wir uns nichts vor: Man braucht schon einen Personal Coach und jede Menge Nannys, wenn man innerhalb von wenigen Wochen wieder in die alte Jeans passen möchte. Ob Diäten und ein straffes Fitnessprogramm überhaupt sinnvoll sind um zur alten Figur zu gelangen, haben wir Experten gefragt .

Bitte keinen Crashkurs

Schnell wieder so schlank wie vor der Entbindung? Stars wie Heidi Klum machen vor, dass man mit enormer Disziplin und einem intensiven Fitnessprogramm die Schwangerschaftskilos ganz schnell wieder abtrainieren kann. Aber nicht alles, was machbar ist, macht auch Sinn. So raten Gynäkologen und Hebammen einhellig von Crashkuren nach einer Entbindung ab. Denn es ist alles andere als gesund, wenn man sich so kurz nach den enormen körperlichen Belastungen einer Schwangerschaft unter Druck setzt oder sich vom Partner unter Druck setzen lässt, nur um innerhalb weniger Wochen wieder in die alte Jeans oder das schicke Kostüm zu passen.

Nehmen Sie sich Zeit

Der Körper braucht, auch wenn junge Mütter sich nicht unbedingt erschöpft fühlen, Zeit zum Regenerieren. Nach neun Monaten körperlicher Höchstleistung, zwei gewaltigen Hormonverschiebungen sowie erheblichem psychischem Stress sollte man sich nicht ausgerechnet in der Gewöhnungsphase an Baby und Familienleben zusätzlichen Druck machen, sondern sich Zeit für die Rückbildung nehmen.

Knackpunkt Beckenboden

Wichtiger als ein äußerlich sichtbarer schneller Abnehmerfolg ist es, die innere Muskulatur des Beckenbodens zu straffen, bevor Spätfolgen wie Inkontinenz, eine vorzeitige Gebärmuttersenkung und Rückenprobleme entstehen können. Die elastischen Bänder, Sehnen und Muskeln des Beckenbodens sind ein wichtiges Zentrum weiblicher Gesundheit. Frauenärzte und Hebammen empfehlen deshalb, einen Rückbildungskurs zu besuchen, in dem spezielle Übungen zur Stärkung des Beckenbodens im Vordergrund stehen. Wenn man die Übungen unter qualifizierter Anleitung korrekt beherrscht, kann man das Training ruhig zu Hause gemeinsam mit dem Baby durchführen.

Stillen macht schlank

Einige der empfohlenen Übungen machen gemeinsam nämlich noch mehr Spaß. Das beste Figurtraining, auch da sind die Experten einer Meinung, ist Stillen. Jeden Monat, das berichten viele Mütter nach dem Stillen, geht dabei ein Kilo Körpergewicht verloren. Stillen ist also nicht nur gut fürs Baby, sondern kommt auch Mamas Figur zugute. Eins sollten stillende Mütter aber auf gar keinen Fall tun: während der Stillzeit eine Diät machen. Dabei werden nicht nur unerwünschte Kilos, sondern auch Stoffe freigesetzt, die in die Muttermilch übergehen. Fürs Baby ist das ein Gesundheitsrisiko, das man für eine Kleidergröße auf keinen Fall eingehen sollte!

So werden Sie die Kilos sicher los

Stillen ist die beste Diät. Jeden Monat verliert man auf diese Weise etwa ein Kilo.
Nach sechs Monaten Stillzeit ist oft nichts mehr vom Gewichtszuwachs übrig.

Besuchen Sie einen Kurs zur Rückbildung. Bei ausgebildeten Hebammen lernen junge Mütter,
wie sie den Beckenboden wieder straffen und damit späteren Gesundheitsproblemen vorbeugen können.

Beziehen Sie das Baby in Ihr Hometraining ein. Gemeinsam macht alles viel mehr Spaß!

Zähne in der Schwangerschaft

Zahngesund durch die Schwangerschaft

In den wohl aufregendsten neun Monaten im Leben einer Frau gehen mit der Vorfreude auf das Mutterglück auch Sorgen einher: Mache ich alles richtig? Wird mein Kind wohlauf sein? Mit einer gesunden Lebensweise schaffen Schwangere die beste Grundlage dafür. Ein besonderes Augenmerk sollte zudem auf der Mundpflege liegen.

Denn laut wissenschaftlichen Studien hat die Mundgesundheit von Schwangeren einen unmittelbaren Einfluss auf den Schwangerschaftsverlauf sowie auf die Entwicklung des Kindes. Genau hier liegt die Krux: Verschiedene Faktoren beeinträchtigen in der Schwangerschaft die Gesundheit des Mundraumes. Entgegenwirken kann die werdende Mutter „von innen“ mit einer vitalstoffreichen Kost, „von außen“ mit einer gründlichen Zahnpflege.

Schwangerschaft als Herausforderung für Zähne und Zahnfleisch

Wenn auch auf den ersten Blick überraschend, hat eine Schwangerschaft großen Einfluss auf die Zähne und Zahnfleisch. Durch die Hormonumstellung wird das Zahnfleisch stärker durchblutet, weicher und kann anschwellen. Schädliche Bakterien im Mundraum können so einfacher eindringen und Zahnfleischentzündungen verursachen. Es kommt zu einer Schwangerschaftsgingivitis. Diese zeigt sich durch vermehrtes Zahnfleischbluten, etwa beim Zähneputzen oder beim Essen. Unbehandelt kann die Entzündung auf das Zahnbett übergreifen und zu einer Parodontitis führen.

Eine weitere, für die Mundgesundheit ungünstige Begleiterscheinung einer Schwangerschaft ist die Morgenübelkeit. Ist das regelmäßige Erbrechen an sich schon äußerst unangenehm, leiden zusätzlich auch die Zähne darunter: Die Magensäure, die dabei an die Zähne gelangt, greift den Zahnschmelz an und weicht ihn auf. Um die Säure zu neutralisieren, ist es empfehlenswert, den Mundraum im Anschluss an das Erbrechen sofort mit einer fluoridhalten Mundspülung zu spülen.

 

Vitalstoffreiche Kost – auch die Zähne profitieren

Während einer Schwangerschaft holt sich das Kind im Mutterleib aus der Nahrung der werdenden Mutter alles, was es zu seiner Entwicklung braucht. Welche größere Motivation könnte es da für Schwangere geben, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten? Noch dazu, weil sie hiermit schon die Basis für eine gute Zahnsubstanz beim Kind schaffen kann, denn die Entwicklung der Milchzähne beginnt schon ab der achten Schwangerschaftswoche. Empfehlenswert sind Nahrungsmittel, die reichlich Vitalstoffe – z.B. Kalzium, Vitamin D und Fluorid – enthalten. Dazu zählen Obst und Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte, mageres Fleisch und Fisch. Stark zuckerhaltige Lebensmittel sollten dagegen mit Vorsicht genossen werden – diese führen schnell zu einer starken Vermehrung von kariesverursachenden Bakterien.

 

Schwangerschaftsgingivitis

Plaque, der weiche bakterielle Zahnbelag, ist der primäre Auslöser von entzündlichen Zahnfleischerkrankungen wie einer Schwangerschaftsgingivitis. Die beste Vorbeugung sind eine gründliche Mundhygiene sowie eine ausgeglichene und gesunde Mundflora. Einige Nahrungsergänzungsmittel wie GUM® PerioBalance® in Form von Lutschtabletten enthalten eine Kombination zweier Stämme des Milchsäurebakteriums Lactobacillus reuteri Prodentis, einem probiotischen Keim, der auch natürlich im Speichel vorkommt. Wie mehrere Studien belegen, stellt das Probiotikum bei regelmäßiger Einnahme das natürliche Gleichgewicht in der Mundhöhle wieder her.

Dies gelingt, indem sich die im Produkt enthaltenen nützlichen Bakterien im Speichel und an der Mundschleimhaut festsetzen und gleichzeitig die schädlichen verdrängen. Damit werden einerseits die natürlichen Abwehrmechanismen des Mundraumes gestärkt, andererseits das Wachstum schädlicher Bakterienarten gehemmt. Die Anfälligkeit für Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischbluten kann somit reduziert werden.
Schon eine Lutschtablette täglich reicht zur Stärkung der Mundflora aus. Damit sich die aktiven Inhaltsstoffe des oralen Nahrungsergänzungsmittels gleichmäßig an den Flächen im Mund anhaften können, sollten Schwangere die Tablette nach dem Zähneputzen langsam im Mund zergehen lassen. Das Produkt schmeckt angenehm nach Minze hat keine Nebenwirkungen.

[1] Quelle: Lückenlos 2. Quartal 2011, das Patientenmagazin herausgegeben von den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen

 

Quelle für Bild und Text:

GUM® PerioBalance®

Schlaf - wichtig für die Entrwicklung

Babys entwickeln sich im Schlaf

Schlafforscher haben Interessantes über den Babyschlaf herausgefunden. Die Kleinen ruhen zwar, aber sie wachsen und entwickeln sich dabei sowohl körperlich wie emotional und intellektuell. Schlaf ist für Babys nicht nur Erholungs-, sondern auch Entwicklungszeit. Manche Störfaktoren muss man hinnehmen, andere lassen sich aber auch gut vermeiden.

Ihr Baby ist krank oder zahnt
Hierauf haben Eltern leider wenig Einfluss. Babys sind sehr infektanfällig und häufig krank. Bei einer Erkältung beispielsweise sollte man dafür sorgen, dass die Nasenschleimhaut schnell wieder abschwillt, damit die Kleinen besser atmen und nicht ganz um ihren Schlaf gebracht werden. Auf Zahnungsphasen hat man noch weniger Einfluss. Da hilft nur: rechtzeitig die Ursache erkennen und Linderung anbieten (z. B. Beißringe, Zahnungsgel auftragen und homöopathische Schmerzmittel anbieten).

Ihr Baby hat Hunger
Das können Eltern gar nicht beeinflussen: Im Säuglingsalter liegen die zeitlichen Abstände zwischen den Trinkphasen manchmal nur bei zwei, durchschnittlich etwa bei vier Stunden. Entsprechend oft wachen die Kleinen auf, weil sie hungrig sind. Im Laufe des ersten Lebenshalbjahres verlängern sich die Abstände und damit die Durchschlafphasen aber.

Eine nasse Windel
Es ist wirklich unangenehm, wenn ein Baby in einer nassen Windel liegen muss. Dann dauert es nicht lange, bis das Unwohlsein sich in empörtem Weinen Luft macht. Weil Windel nicht gleich Windel ist, sollten Eltern darauf achten, dass ihr Baby nachts eine Windel mit starker Saugkraft trägt, die Nässe zuverlässig einschließt, damit der Babypo trocken bleibt.

Bauchweh
Ihr Baby saugt zu hastig am Fläschchen, verträgt ein Lebensmittel nicht oder leidet an Dreimonatskoliken: Bauchweh hat viele Ursachen. Wenn der Kinderarzt keine krankheitsbedingten Ursachen findet, muss man beim Füttern einfach besser aufpassen und darauf achten, bei welchen Nahrungsmitteln die Kleinen mit Bauchweh reagieren. Dreimonatskoliken muss man – leider immer noch – geduldig ertragen.

Ihr Baby hat Angst oder braucht mehr Nähe Ihr
Wenn das Baby aus seinem Schlaf aufschreckt, fühlt es sich alleine und ganz verlassen. Da hilft am besten, wenn Mama oder Papa ihren kleinen Schatz liebevoll in den Arm nehmen und die Sorgen wegkuscheln. Das ist übrigens auch das beste Rezept gegen Angst vor Dunkelheit.

Der 1. Zahnarztbesuch

Erster Zahnarztbesuch: Kindern die Angst nehmen

Regelmäßige Vorsorge und eine gute Mundhygiene von frühester Kindheit an können die Weichen für lebenslange Zahngesundheit stellen.

Eltern tun daher gut daran, den ersten Besuch beim Zahnarzt nicht allzu lange vor sich herzuschieben. „Rund 15 Prozent aller Kinder haben vor ihrem dritten Geburtstag bereits Karies. Idealerweise steht der erste Arzttermin an, sobald sich der erste Milchzahn zeigt“, sagt Anke Hartosch, Expertin der ERGO Direkt Versicherungen. Zunächst steht die Gewöhnung an Arzt und Praxis im Vordergrund. Das Kind soll positive Erfahrungen sammeln, ehe die erste Behandlung notwendig ist. Hartosch erklärt: „Beim ersten Besuch sollte es nur ums Kennenlernen gehen. Der Zahnarzt gibt dann oft auch Tipps, was bei der Zahnpflege zu beachten ist.“ Viele Praxen haben sich auf die kleinen Patienten spezialisiert. In solchen Kinderzahnarzt-Praxen ist vom Mobiliar bis zu den speziell geschulten Kräften alles auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten.

Teddy beim Zahnarzt


Die Eltern können schon im Vorfeld Einiges tun, um ihr Kind auf den Zahnarzttermin einzustimmen. Es hilft, wenn Vater oder Mutter die Untersuchung mit Puppen oder Teddybären nachspielen und in aller Ruhe erklären, was in der Praxis geschehen wird. „Sie können sich auch mit einer Lampe in den Mund leuchten lassen oder ihre Zähne zählen“, sagt Anke Hartosch. „Gut bewährt haben sich außerdem Kinderbücher, die den kleinen Patienten mit den Abläufen beim Zahnarzt vertraut machen.“ Ratsam ist es auch, über eigene positive Erfahrungen zu sprechen, um dem Kind Zuversicht zu vermitteln. Doch Achtung: Ebenso leicht können sich auch negative Gefühle und Ängste übertragen, warnt Hartosch: „Je mehr die Eltern von unangenehmen oder schmerzhaften Behandlungen beim Zahnarzt sprechen, umso mehr Stress bedeutet der Termin für das Kind.“ Kontraproduktiv sind vermeintlich beruhigende Worte wie: „Du musst keine Angst haben – es tut bestimmt nicht weh“. Denn solche Phrasen schüren Ängste vielmehr. Auch wer dem Kind eine Belohnung verspricht, tut ihm keinen Gefallen: Die Aussicht auf ein heiß begehrtes Geschenk kann den kleinen Patienten bei der Behandlung erheblich unter Druck setzen.

Süße Getränke sind Gift für Milchzähne


Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können entscheidend dazu beitragen, Karies einzudämmen. Damit schädliche Bakterien keine Chance haben, kommt es aber vor allem auf konsequente Pflege und die richtige Ernährung an. „Eine Hauptursache für frühkindliche Karies sind süße oder säurehaltige Getränke“, weiß Hartosch. „Daher sollten Kinder zuckerhaltige Säfte, Tees oder Limo nur in Maßen zu sich nehmen – und auf keinen Fall aus der Flasche nuckeln. Dann hat der Zucker nämlich viel mehr Kontakt mit den Zähnen. Als Durstlöscher eignen sich ungesüßte Tees und Wasser.“ Zwar müssen die Eltern Süßigkeiten nicht ganz verbieten. Sie sollten aber darauf achten, dass die Kinder nicht andauernd naschen, damit die Zähne sich regenerieren können.

„Was viele nicht wissen: Karies ist übertragbar. Eltern können die Bakterien also an ihre Kinder weitergeben“, so Anke Hartosch. „Wichtig ist daher, auch auf die eigene Zahngesundheit zu achten.“ Generell sollten die Eltern nie etwas ablutschen, was danach ihr Kind in den Mund nimmt, etwa Schnuller oder Babylöffel. Weil die Milchzähne besonders kariesanfällig sind, ist regelmäßiges Putzen Pflicht – und zwar vom ersten Zähnchen an. In den ersten beiden Lebensjahren reicht es aus, einmal am Tag mit fluoridhaltiger Zahnpasta zu putzen. Gut funktioniert die Pflege als Teil des abendlichen Zubettgehrituals. Danach empfiehlt es sich, die Zähne zweimal pro Tag zu putzen.

Quelle für Text und Foto: ERGO Direkt Versicherungen

Neue Studie gibt Entwarnung für ältere Schwangere

Entwarnung

Studien hatte in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass für ältere Mütter ab 35 Jahren das Risiko steigt, ein Kind mit niedrigem Geburtsgewicht zur Welt zu bringen oder eine Frühgeburt zu haben. Das Ärzteblatt gibt nun mit Verweis auf eine Studie, die im American Journal of Epidemiology publiziert wurde, Entwarnung: Das höhere Alter später Mütter ist nicht der wahre Grund für das erhöhte Risiko einer Frühgeburt oder niedrigen Geburtsgewichts. Die Ursachen liegen wahrscheinlich eher in den persönlichen Lebensumständen und Verhaltensweisen der Mütter. Das zeigt eine retrospektive Studie, die in diesem Jahr im American Journal of Epidemiology publiziert wurde.

Keine Sorgen über das Alter

Die Forscher um Mikko Myrskylä, Direktor des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock und Alice Goisis von der London School of Economics untersuchten mehr als 124.000 Kinder aus finnischen Familien, in denen dieselbe Mutter mindestens zwei Kinder im Zeitraum von 1987 bis 2000 bekommen hatte. „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass Frauen sich keine Sorgen über ihr Alter an sich machen sollten, wenn sie darüber nachdenken, ein Kind zu bekommen“, so Mikko Myrskylä.

Lebensumstände

Für die einzelne Mutter sei ihr Alter nicht der tatsächliche Grund für eventuell erhöhte Geburtsrisiken, so Goisis. „Die wahren Ursachen könnten eher die individuellen Lebensumstände und Verhaltensweisen der Eltern sein, die deren höheres Alter mit sich bringt.“

Quelle:
www.aerzteblatt.de

 

Frühgeborene - Kleine Helden

Optimal versorgt – Frühgeborene

Frühgeborene sind in der Regel nicht krank, sondern hauptsächlich unreif und daher auf eine optimale Umgebung angewiesen. Neben der besten medizinischen Versorgung ist ein stabiles familiäres Umfeld wesentliche Voraussetzung für die möglichst gesunde Entwicklung dieser Kinder. Eine starke Eltern-Kind-Bindung basiert auf elterlichen Kompetenzen, wie Selbstwirksamkeit und Feinfühligkeit, um die Entwicklungspotentiale des eigenen Kindes zu erkennen und bestmöglich fördern zu können.

Kleine Helden

Am 1. Juni startet daher die Kampagne „Kleine Helden – große Helfer – gemeinsam für optimale Lebenschancen von Frühgeborenen!“.  „Wir wollen gemeinsam unterstützend tätig werden. Das entspricht auch dem erst kürzlich veröffentlichten nationalen Gesundheitsziel ‘Gesundheit rund um die Geburt und im ersten Lebensjahr‘, initiiert und herausgegeben vom Bundesgesundheitsministerium.

Damit wird die Bedeutung von passgenauen Hilfsangeboten in der Schwangerschaft, rund um die Geburt und im ersten Lebensjahr für eine gesunde Entwicklung aller Kinder unterstrichen“, erklärt Barbara Grieb, die Vorsitzende des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V. den Hintergrund der Kampagne.

Ab 1. Juni 2017 will der Bundesverband gemeinsam mit seinen Partnern und im Bereich der Frühgeborenenversorgung aktiven Einrichtungen mittels der Online-Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ unter www.kleine-helden.org auf das Thema Frühgeburt und deren Folgen aufmerksam machen – „es gilt die besonderen Bedürfnisse von betroffenen Familien schlicht noch tiefer in das Bewusstsein unserer Gesellschaft zu rücken“, so Grieb weiter.

Kinder brauchen ihre Eltern und Eltern brauchen ihre Kinder!

„Ein tragfähiges soziales Familiengefüge ist für die gesunde Entwicklung von Frühgeborenen ganz besonders wichtig und muss daher von Beginn an bestmöglich gefördert werden“, erklärt Barbara Grieb. Ziel muss es sein, in der Klinik mehr Zeit und Raum für die Familie als Ganzes zu schaffen. „Wenn es um die Versorgung kranker Kinder geht, sind Eltern für Kinderärzte und Pflegekräfte ein unverzichtbarer Partner. Wir brauchen gut informierte Eltern, die schon in der Schwangerschaft eine Vorstellung davon haben, was nach der Geburt auf sie zukommt – ein entsprechendes Elterncoaching ist daher unverzichtbar“, so Grieb weiter.

Familie im Mittelpunkt

In diesem Zusammenhang stellt unter anderem das Universitätsklinikum Dresden das Konzept „FamilieNetz Dresden“ vor. Auch der Bundesverband „Bunter Kreis e.V.“ beteiligt sich an der Kampagne, ebenso das Perinatalzentrum an der Uniklinik Köln, das unter dem Themenschwerpunkt „Familie im Mittelpunkt“ auf die enge Bindung von Eltern und Kind bereits im Kreissaal eingeht.

„Wenn ein Kind zu früh oder krank geboren wird, ist häufig schon die Vorfreude in der Schwangerschaft durch Sorgen und Ängste getrübt und vielfach müssen die Erwartungen, die an die Geburt und das Leben mit dem Kind in der ersten Phase geknüpft wurden, relativiert werden“, betont Dr. Angela Kribs, Leiterin der Neonatologie an der Uniklinik Köln, der es aufgrund dessen ein großes Anliegen war, sich der Kampagne anzuschließen.

Natürlich seien darüber hinaus bundesweit alle auf dem Gebiet der Frühgeborenenversorgung aktiven Einrichtungen aufgerufen, sich an der Kampagne zu beteiligen und unter www.kleine-helden.org Einblicke in ihre wertvolle Arbeit zu gewähren. „Wir freuen uns über weitere Beiträge, die deutlich machen, wie vielfältig Unterstützungs- und Hilfsangebote aussehen können“, erläutert die Bundesverbandsvorsitzende Barbara Grieb.

Prominente Unterstützung

Mit der Skilangläuferin und Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle hat die Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ auch prominente Unterstützung. „Ich bin selbst sieben Wochen zu früh auf die Welt gekommen und habe mich mit dem Thema Frühgeburtlichkeit intensiv auseinandergesetzt. Sämtlichen Widerständen zum Trotz habe ich mich nicht nur ins Leben gekämpft, sondern auch an die sportliche Spitze im Skilanglauf und Biathlon“, so die zweifache Goldmedaillen-Gewinnerin.

Die Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ wurde vom Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin sowie der Süddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. aufgebaut. Unterstützt wird die Kampagne dabei von Medela Deutschland und der Kinderklinik Dritter Orden Passau. Weitere Unterstützer sind das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, die AbbVie Deutschland GmbH sowie die Chiesi GmbH.

Weltfrühgeborenentag

Im kommenden halben Jahr werden nach dem Thema „Familie im Mittelpunkt“ in monatlicher Abfolge die Kernbotschaften „Muttermilch“, „Wir setzen auf vernetzen“, „Patientensicherheit“, „Qualifiziertes Team“ und „Zuhause auf Zeit“ fokussiert. Die Kampagne mündet in der interdisziplinär ausgerichteten Vortrags- und Diskussionsveranstaltung Forum – „Das frühgeborene Kind 2017“ mit dem Titel „Kleine Helden – große Helfer“ rund um den Weltfrühgeborenentag am 17.11.2017, welche anlässlich der Eröffnung des neuen Eltern-Baby-und Familienzentrums an der Kinderklinik Dritter Orden in Passau stattfinden wird.

Quelle Text und Bild:
BV „Das frühgeborene Kind“ e.V.

 

Die Partnerschaft verändert sich mit Kind

Umfrage: Wie Eltern sich gegenseitig beurteilen

Partnerschaft

Kommt ein Kind in die Partnerschaft, wird alles anders. Einerseits schöner, weil der kleine neue Mitbewohner die gesamte Paarroutine in Frage stellt, andererseits bedeutet er auch mehr Stress. Denn durchwachte Nächte und ein schreiendes Baby zehren bisweilen an den Nerven. Viele Ratgeber werden nicht müde junge Eltern dazu aufzufordern, sich auch als Paar weiterhin wahrzunehmen. Das Unternehmen Pampers ging einen anderen Weg. In einer  forsa-Studie* bat das Unternehmen Eltern anzugeben, welche Eigenschaften des Partners sie im Umgang mit ihrem Kind bzw. ihren Kindern im Familienalltag ganz besonders bewundern. Die Ergebnisse dieser Umfrage sind interessant und zeigen, dass Kinder durchaus dazu in der Lage sind, eine Beziehung noch zu vertiefen und den Blick auf den Partner noch einmal zu schärfen – vor allem im positiven Sinne.

Das Ergebnis der Umfrage ergab**


Die auffälligsten Unterschiede zwischen den Eigenschaften, die Männer und Frauen für den jeweiligen Partner genannt haben, sind die folgenden:

  • Frauen sagen häufiger als Männer, dass sie die Liebe und Spielfreude, die ihr Partner dem Kind entgegenbringt, besonders bewundern.
  • Männer hingegen geben häufiger an, dass die Kraft und Belastbarkeit sowie das Organisationstalent ihrer Partnerin herausragende Eigenschaften im Umgang mit dem Kind sind.

Und hier die Gegenüberstellung der häufigsten Antworten Mütter versus Väter:

Mütter bewundern an ihrem Partner

  • Liebe und Verbundenheit (20 Prozent)
  • Geduld (19 Prozent)
  • Ruhe und Gelassenheit (16 Prozent)
  • Fürsorglichkeit und Unterstützung (14 Prozent)
  • Spielfreude (9 Prozent)

Väter bewundern an ihrer Partnerin

  • Geduld (19 Prozent)
  • Ruhe und Gelassenheit (14 Prozent)
  • Kraft und Belastbarkeit (12 Prozent)
  • Liebe und Verbundenheit (11 Prozent)
  • Organisationstalent (11 Prozent)

*   An der Umfrage haben 317 Mütter und 322 Väter teilgenommen, deren ältestes Kind maximal 5 Jahre alt ist. 70% der Befragten haben ein Kind, 30% zwei oder mehr Kinder.

** Offene Abfrage auf Basis: Befragte mit Partner (91% der Befragten)

 

Quelle für Text und Foto:

Procter & Gamble Service GmbH
Sulzbacher Str. 40
65824 Schwalbach am Taunus
Deutschland

 

Mit dem Ruhepuls schwanger werden

Pulsschlag zeigt fruchtbare Tage an

Schwanger zu werden ist nicht immer einfach. Wichtig ist natürlich, die fruchtbaren Tage zu finden. Mit Ava, einem Armband des gleichnamigen Medizintechnikunternehmens, soll das jetzt einfach möglich sein.

Erhöhter Ruhepuls

Das Medizintechnikunternehmen Ava, spezialisiert auf Gesundheit und Reproduktionsmedizin der Frau, hat erste Ergebnisse seiner klinischen Studien veröffentlicht: Die Studien zeigen eine Korrelation zwischen dem Ruhepuls und den fruchtbaren Tagen auf. Demnach steigt der Ruhepuls einer Frau zu Beginn ihres Fruchtbarkeitsfensters um circa zwei Pulsschläge pro Minute an.

Der Ruhepuls ist somit ausschlaggebend für Ava, um den Anfang der fünf fruchtbarsten Tage im Zyklus einer Frau zu identifizieren. Zusätzlich misst das Ava-Armband über Sensoren acht weitere Parameter im Schlaf. Diese nutzt der Ava-Algorithmus, zusammen mit dem Puls-Wert, um die Erkennung der fruchtbaren Tage noch individueller und genauer auf eine Person abzustimmen. Andere Methoden, wie zum Beispiel Ovulationstests (LH-Tests) können nur die letzten 24 bis 48 Stunden der fruchtbaren Phase feststellen. Methoden, die sich nur an der Basaltemperatur orientieren, können sogar nur den Tag nach dem Eisprung erkennen, wenn das fruchtbare Fenster bereits vorbei ist.

Bis zu 5 Tage

„Was viele Frauen und deren Partner nicht wissen, ist, dass Frauen nur maximal fünf Tage vor dem Eisprung und am Tag des Eisprungs selbst schwanger werden können,“ sagt Prof. Dr. med. Brigitte Leeners, Expertin für Reproduktions- und Sexualmedizin und Leiterin der Studie am Universitätsspital in Zürich.

„Wir haben in unserer Untersuchung festgestellt, dass der Ruhepuls gewöhnlich während der Regelblutung am niedrigsten ist, dann aber fünf Tage vor dem Eisprung und nochmals danach, signifikant ansteigt. Ava ist die erste Technologie, die den Ruhepuls nebst anderen Werten wie Temperatur, Herzratenvariabilität, Schlaf und Bioimpedanz verwendet, um den Beginn des fruchtbaren Fensters präzise festzustellen.“

Im Voraus erkannt

„Avas Technologie ermöglicht es, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, die fruchtbaren Tage im Voraus zu erkennen. In der neuesten Publikation unseres klinischen Forschungspartners wird nun erklärt, warum wir das können,“ sagt Peter Stein, Mitgründer von Ava und Vizepräsident der Abteilung Forschung und Entwicklung. Die neuesten Erkenntnisse wurden im Zuge zweier separater klinischer Studien gewonnen: bei beiden Studien handelt es sich um prospektive Observationsstudien. Insgesamt wurden die Daten von 91 Frauen in der von Scientific Reports publizierten Studie analysiert, die von Prof. Dr. med. Leeners am Universitätsspital in Zürich geleitet wurde. Die Ruhepulswerte wurden dabei während des Schlafes mithilfe von photoplethysmographischen Sensoren gemessen.

Das Ziel war es, festzustellen, ob man mit einem Sensoren-Armband am Handgelenk präzise und bequem den Anfang des fruchtbaren Fensters bestimmen kann. Darüber hinaus wurde getestet, inwiefern das Sensoren-Armband Schwangerschaft oder körperliche Veränderungen während der Schwangerschaft erkennen kann. Basierend auf den klinischen Daten wurde der Ava Algorithmus validiert. Ava erkennt nachweislich 5 fruchtbare Tage mit einer Genauigkeit von 89%. Der Ruhepuls erhöht sich am Anfang des Fruchtbarkeitsfensters und steigt nach dem Eisprung weiter an, bis er in der Mitte der Lutealphase (Gelbkörperphase) seinen Höhepunkt erreicht (zu dem Zeitpunkt ist der Puls 3,5 Schläge höher als zur Zeit der Periode).

Gemeinsam mit dem Universitätsspital in Zürich hat Ava seine Testergebnisse bereits an mehreren internationalen Konferenzen in Europa und den USA vorgestellt: mitunter an den Jahreskongressen der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG), der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der American Society for Reproductive Medicine (ASRM), sowie am „World Congress of the Academy of Human Reproduction“. Die Veröffentlichung der Studie in Scientific Reports (https://www.nature.com/articles/s41598-017-01433-9?WT.feed_name=subjects_epidemiology) ist der erste Beitrag der Ava Technologie-Serie.

Weitere Themen sollen u.a. das Erkennen anovulatorischen Zyklen, Verhütung und physiologische Anzeichen von Komplikationen in der Schwangerschaft, sein. Hierfür verwendet Ava bisher erfasste Daten, sowie Ergebnisse aus weiteren klinischen Tests.

Gleichzeitig veröffentlicht Ava auch eine neue Schwangerschafts-App. So können Frauen das Ava-Armband auch während ihrer Schwangerschaft nutzen. Die neue App wird ab dem 1. Juni verfügbar sein. Die neue Funktion bietet Nutzerinnen detaillierte Infos zur Entwicklung ihres Körpers und ihres heranwachsenden Kindes. Mit der neuen Funktion können Frauen zusätzlich folgende Gesundheits-Merkmale beobachten:

  • Schlaf-Qualität und -Dauer
  • Körperliche Stressanzeichen (gemessen an der Herzratenvariabilität)
  • Ruhepuls (während der Schwangerschaft erhöht)
  • Haut-Temperatur (während der Schwangerschaft erhöht)
  • Gewicht (wird manuell eingegeben)

„Wir haben mittlerweile mehr als 50 Schwangerschaften bei Ava-Nutzerinnen bestätigt. Daher wollten wir unseren Kunden Features bieten, mit denen sie ihre physiologischen Signale auch in der Schwangerschaft beobachten können,“ sagt Lea von Bidder, Mitgründerin und CEO von Ava Science, Inc. „Avas Ziel ist es, Frauen durch all ihre Lebensphasen zu begleiten und mit diesem Update sind wir unserem Ziel ein bedeutendes Stück nähergekommen.“

Über Ava

Ava wurde 2014 von Pascal Koenig, Philipp Tholen, Peter Stein und Lea von Bidder in der Schweiz gegründet. Das Unternehmen spezialisiert sich auf neue Erkenntnisse im Bereich Medizintechnik der reproduktiven Gesundheit. Das Ava Armband hat mehrere internationale Preise gewonnen, wie zum Beispiel den The Bump “Best of Baby Tech CES 2017” Preis im Bereich Fruchtbarkeit und Schwangerschaft und den “Editors’ Choice” Preis des „Women’s Health“ Magazins.

Es ist das erste Produkt der Firma für den Konsumentenmarkt und verwendet Sensor-Technologie mit klinisch getesteten Auswertungen, um den Zeitpunkt der fruchtbaren Tage einer Frau genau und in Echtzeit feststellen zu können. Das Unternehmen will sein Produkt weiter für das Schwangerschafts-Monitoring aufrüsten und führt dazu kontinuierlich klinische Studien durch. Ava hat bis dato USD12.3M (EUR11.5M) an Investitionen erhalten und ist in Zürich und San Franzisco zu Hause.