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Frühgeborene - Kleine Helden

Optimal versorgt – Frühgeborene

Frühgeborene sind in der Regel nicht krank, sondern hauptsächlich unreif und daher auf eine optimale Umgebung angewiesen. Neben der besten medizinischen Versorgung ist ein stabiles familiäres Umfeld wesentliche Voraussetzung für die möglichst gesunde Entwicklung dieser Kinder. Eine starke Eltern-Kind-Bindung basiert auf elterlichen Kompetenzen, wie Selbstwirksamkeit und Feinfühligkeit, um die Entwicklungspotentiale des eigenen Kindes zu erkennen und bestmöglich fördern zu können.

Kleine Helden

Am 1. Juni startet daher die Kampagne „Kleine Helden – große Helfer – gemeinsam für optimale Lebenschancen von Frühgeborenen!“.  „Wir wollen gemeinsam unterstützend tätig werden. Das entspricht auch dem erst kürzlich veröffentlichten nationalen Gesundheitsziel ‘Gesundheit rund um die Geburt und im ersten Lebensjahr‘, initiiert und herausgegeben vom Bundesgesundheitsministerium.

Damit wird die Bedeutung von passgenauen Hilfsangeboten in der Schwangerschaft, rund um die Geburt und im ersten Lebensjahr für eine gesunde Entwicklung aller Kinder unterstrichen“, erklärt Barbara Grieb, die Vorsitzende des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V. den Hintergrund der Kampagne.

Ab 1. Juni 2017 will der Bundesverband gemeinsam mit seinen Partnern und im Bereich der Frühgeborenenversorgung aktiven Einrichtungen mittels der Online-Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ unter www.kleine-helden.org auf das Thema Frühgeburt und deren Folgen aufmerksam machen – „es gilt die besonderen Bedürfnisse von betroffenen Familien schlicht noch tiefer in das Bewusstsein unserer Gesellschaft zu rücken“, so Grieb weiter.

Kinder brauchen ihre Eltern und Eltern brauchen ihre Kinder!

„Ein tragfähiges soziales Familiengefüge ist für die gesunde Entwicklung von Frühgeborenen ganz besonders wichtig und muss daher von Beginn an bestmöglich gefördert werden“, erklärt Barbara Grieb. Ziel muss es sein, in der Klinik mehr Zeit und Raum für die Familie als Ganzes zu schaffen. „Wenn es um die Versorgung kranker Kinder geht, sind Eltern für Kinderärzte und Pflegekräfte ein unverzichtbarer Partner. Wir brauchen gut informierte Eltern, die schon in der Schwangerschaft eine Vorstellung davon haben, was nach der Geburt auf sie zukommt – ein entsprechendes Elterncoaching ist daher unverzichtbar“, so Grieb weiter.

Familie im Mittelpunkt

In diesem Zusammenhang stellt unter anderem das Universitätsklinikum Dresden das Konzept „FamilieNetz Dresden“ vor. Auch der Bundesverband „Bunter Kreis e.V.“ beteiligt sich an der Kampagne, ebenso das Perinatalzentrum an der Uniklinik Köln, das unter dem Themenschwerpunkt „Familie im Mittelpunkt“ auf die enge Bindung von Eltern und Kind bereits im Kreissaal eingeht.

„Wenn ein Kind zu früh oder krank geboren wird, ist häufig schon die Vorfreude in der Schwangerschaft durch Sorgen und Ängste getrübt und vielfach müssen die Erwartungen, die an die Geburt und das Leben mit dem Kind in der ersten Phase geknüpft wurden, relativiert werden“, betont Dr. Angela Kribs, Leiterin der Neonatologie an der Uniklinik Köln, der es aufgrund dessen ein großes Anliegen war, sich der Kampagne anzuschließen.

Natürlich seien darüber hinaus bundesweit alle auf dem Gebiet der Frühgeborenenversorgung aktiven Einrichtungen aufgerufen, sich an der Kampagne zu beteiligen und unter www.kleine-helden.org Einblicke in ihre wertvolle Arbeit zu gewähren. „Wir freuen uns über weitere Beiträge, die deutlich machen, wie vielfältig Unterstützungs- und Hilfsangebote aussehen können“, erläutert die Bundesverbandsvorsitzende Barbara Grieb.

Prominente Unterstützung

Mit der Skilangläuferin und Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle hat die Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ auch prominente Unterstützung. „Ich bin selbst sieben Wochen zu früh auf die Welt gekommen und habe mich mit dem Thema Frühgeburtlichkeit intensiv auseinandergesetzt. Sämtlichen Widerständen zum Trotz habe ich mich nicht nur ins Leben gekämpft, sondern auch an die sportliche Spitze im Skilanglauf und Biathlon“, so die zweifache Goldmedaillen-Gewinnerin.

Die Kampagne „Kleine Helden – große Helfer“ wurde vom Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin sowie der Süddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. aufgebaut. Unterstützt wird die Kampagne dabei von Medela Deutschland und der Kinderklinik Dritter Orden Passau. Weitere Unterstützer sind das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, die AbbVie Deutschland GmbH sowie die Chiesi GmbH.

Weltfrühgeborenentag

Im kommenden halben Jahr werden nach dem Thema „Familie im Mittelpunkt“ in monatlicher Abfolge die Kernbotschaften „Muttermilch“, „Wir setzen auf vernetzen“, „Patientensicherheit“, „Qualifiziertes Team“ und „Zuhause auf Zeit“ fokussiert. Die Kampagne mündet in der interdisziplinär ausgerichteten Vortrags- und Diskussionsveranstaltung Forum – „Das frühgeborene Kind 2017“ mit dem Titel „Kleine Helden – große Helfer“ rund um den Weltfrühgeborenentag am 17.11.2017, welche anlässlich der Eröffnung des neuen Eltern-Baby-und Familienzentrums an der Kinderklinik Dritter Orden in Passau stattfinden wird.

Quelle Text und Bild:
BV „Das frühgeborene Kind“ e.V.

 

Die Partnerschaft verändert sich mit Kind

Umfrage: Wie Eltern sich gegenseitig beurteilen

Partnerschaft

Kommt ein Kind in die Partnerschaft, wird alles anders. Einerseits schöner, weil der kleine neue Mitbewohner die gesamte Paarroutine in Frage stellt, andererseits bedeutet er auch mehr Stress. Denn durchwachte Nächte und ein schreiendes Baby zehren bisweilen an den Nerven. Viele Ratgeber werden nicht müde junge Eltern dazu aufzufordern, sich auch als Paar weiterhin wahrzunehmen. Das Unternehmen Pampers ging einen anderen Weg. In einer  forsa-Studie* bat das Unternehmen Eltern anzugeben, welche Eigenschaften des Partners sie im Umgang mit ihrem Kind bzw. ihren Kindern im Familienalltag ganz besonders bewundern. Die Ergebnisse dieser Umfrage sind interessant und zeigen, dass Kinder durchaus dazu in der Lage sind, eine Beziehung noch zu vertiefen und den Blick auf den Partner noch einmal zu schärfen – vor allem im positiven Sinne.

Das Ergebnis der Umfrage ergab**


Die auffälligsten Unterschiede zwischen den Eigenschaften, die Männer und Frauen für den jeweiligen Partner genannt haben, sind die folgenden:

  • Frauen sagen häufiger als Männer, dass sie die Liebe und Spielfreude, die ihr Partner dem Kind entgegenbringt, besonders bewundern.
  • Männer hingegen geben häufiger an, dass die Kraft und Belastbarkeit sowie das Organisationstalent ihrer Partnerin herausragende Eigenschaften im Umgang mit dem Kind sind.

Und hier die Gegenüberstellung der häufigsten Antworten Mütter versus Väter:

Mütter bewundern an ihrem Partner

  • Liebe und Verbundenheit (20 Prozent)
  • Geduld (19 Prozent)
  • Ruhe und Gelassenheit (16 Prozent)
  • Fürsorglichkeit und Unterstützung (14 Prozent)
  • Spielfreude (9 Prozent)

Väter bewundern an ihrer Partnerin

  • Geduld (19 Prozent)
  • Ruhe und Gelassenheit (14 Prozent)
  • Kraft und Belastbarkeit (12 Prozent)
  • Liebe und Verbundenheit (11 Prozent)
  • Organisationstalent (11 Prozent)

*   An der Umfrage haben 317 Mütter und 322 Väter teilgenommen, deren ältestes Kind maximal 5 Jahre alt ist. 70% der Befragten haben ein Kind, 30% zwei oder mehr Kinder.

** Offene Abfrage auf Basis: Befragte mit Partner (91% der Befragten)

 

Quelle für Text und Foto:

Procter & Gamble Service GmbH
Sulzbacher Str. 40
65824 Schwalbach am Taunus
Deutschland

 

Mit dem Ruhepuls schwanger werden

Pulsschlag zeigt fruchtbare Tage an

Schwanger zu werden ist nicht immer einfach. Wichtig ist natürlich, die fruchtbaren Tage zu finden. Mit Ava, einem Armband des gleichnamigen Medizintechnikunternehmens, soll das jetzt einfach möglich sein.

Erhöhter Ruhepuls

Das Medizintechnikunternehmen Ava, spezialisiert auf Gesundheit und Reproduktionsmedizin der Frau, hat erste Ergebnisse seiner klinischen Studien veröffentlicht: Die Studien zeigen eine Korrelation zwischen dem Ruhepuls und den fruchtbaren Tagen auf. Demnach steigt der Ruhepuls einer Frau zu Beginn ihres Fruchtbarkeitsfensters um circa zwei Pulsschläge pro Minute an.

Der Ruhepuls ist somit ausschlaggebend für Ava, um den Anfang der fünf fruchtbarsten Tage im Zyklus einer Frau zu identifizieren. Zusätzlich misst das Ava-Armband über Sensoren acht weitere Parameter im Schlaf. Diese nutzt der Ava-Algorithmus, zusammen mit dem Puls-Wert, um die Erkennung der fruchtbaren Tage noch individueller und genauer auf eine Person abzustimmen. Andere Methoden, wie zum Beispiel Ovulationstests (LH-Tests) können nur die letzten 24 bis 48 Stunden der fruchtbaren Phase feststellen. Methoden, die sich nur an der Basaltemperatur orientieren, können sogar nur den Tag nach dem Eisprung erkennen, wenn das fruchtbare Fenster bereits vorbei ist.

Bis zu 5 Tage

„Was viele Frauen und deren Partner nicht wissen, ist, dass Frauen nur maximal fünf Tage vor dem Eisprung und am Tag des Eisprungs selbst schwanger werden können,“ sagt Prof. Dr. med. Brigitte Leeners, Expertin für Reproduktions- und Sexualmedizin und Leiterin der Studie am Universitätsspital in Zürich.

„Wir haben in unserer Untersuchung festgestellt, dass der Ruhepuls gewöhnlich während der Regelblutung am niedrigsten ist, dann aber fünf Tage vor dem Eisprung und nochmals danach, signifikant ansteigt. Ava ist die erste Technologie, die den Ruhepuls nebst anderen Werten wie Temperatur, Herzratenvariabilität, Schlaf und Bioimpedanz verwendet, um den Beginn des fruchtbaren Fensters präzise festzustellen.“

Im Voraus erkannt

„Avas Technologie ermöglicht es, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, die fruchtbaren Tage im Voraus zu erkennen. In der neuesten Publikation unseres klinischen Forschungspartners wird nun erklärt, warum wir das können,“ sagt Peter Stein, Mitgründer von Ava und Vizepräsident der Abteilung Forschung und Entwicklung. Die neuesten Erkenntnisse wurden im Zuge zweier separater klinischer Studien gewonnen: bei beiden Studien handelt es sich um prospektive Observationsstudien. Insgesamt wurden die Daten von 91 Frauen in der von Scientific Reports publizierten Studie analysiert, die von Prof. Dr. med. Leeners am Universitätsspital in Zürich geleitet wurde. Die Ruhepulswerte wurden dabei während des Schlafes mithilfe von photoplethysmographischen Sensoren gemessen.

Das Ziel war es, festzustellen, ob man mit einem Sensoren-Armband am Handgelenk präzise und bequem den Anfang des fruchtbaren Fensters bestimmen kann. Darüber hinaus wurde getestet, inwiefern das Sensoren-Armband Schwangerschaft oder körperliche Veränderungen während der Schwangerschaft erkennen kann. Basierend auf den klinischen Daten wurde der Ava Algorithmus validiert. Ava erkennt nachweislich 5 fruchtbare Tage mit einer Genauigkeit von 89%. Der Ruhepuls erhöht sich am Anfang des Fruchtbarkeitsfensters und steigt nach dem Eisprung weiter an, bis er in der Mitte der Lutealphase (Gelbkörperphase) seinen Höhepunkt erreicht (zu dem Zeitpunkt ist der Puls 3,5 Schläge höher als zur Zeit der Periode).

Gemeinsam mit dem Universitätsspital in Zürich hat Ava seine Testergebnisse bereits an mehreren internationalen Konferenzen in Europa und den USA vorgestellt: mitunter an den Jahreskongressen der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG), der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der American Society for Reproductive Medicine (ASRM), sowie am „World Congress of the Academy of Human Reproduction“. Die Veröffentlichung der Studie in Scientific Reports (https://www.nature.com/articles/s41598-017-01433-9?WT.feed_name=subjects_epidemiology) ist der erste Beitrag der Ava Technologie-Serie.

Weitere Themen sollen u.a. das Erkennen anovulatorischen Zyklen, Verhütung und physiologische Anzeichen von Komplikationen in der Schwangerschaft, sein. Hierfür verwendet Ava bisher erfasste Daten, sowie Ergebnisse aus weiteren klinischen Tests.

Gleichzeitig veröffentlicht Ava auch eine neue Schwangerschafts-App. So können Frauen das Ava-Armband auch während ihrer Schwangerschaft nutzen. Die neue App wird ab dem 1. Juni verfügbar sein. Die neue Funktion bietet Nutzerinnen detaillierte Infos zur Entwicklung ihres Körpers und ihres heranwachsenden Kindes. Mit der neuen Funktion können Frauen zusätzlich folgende Gesundheits-Merkmale beobachten:

  • Schlaf-Qualität und -Dauer
  • Körperliche Stressanzeichen (gemessen an der Herzratenvariabilität)
  • Ruhepuls (während der Schwangerschaft erhöht)
  • Haut-Temperatur (während der Schwangerschaft erhöht)
  • Gewicht (wird manuell eingegeben)

„Wir haben mittlerweile mehr als 50 Schwangerschaften bei Ava-Nutzerinnen bestätigt. Daher wollten wir unseren Kunden Features bieten, mit denen sie ihre physiologischen Signale auch in der Schwangerschaft beobachten können,“ sagt Lea von Bidder, Mitgründerin und CEO von Ava Science, Inc. „Avas Ziel ist es, Frauen durch all ihre Lebensphasen zu begleiten und mit diesem Update sind wir unserem Ziel ein bedeutendes Stück nähergekommen.“

Über Ava

Ava wurde 2014 von Pascal Koenig, Philipp Tholen, Peter Stein und Lea von Bidder in der Schweiz gegründet. Das Unternehmen spezialisiert sich auf neue Erkenntnisse im Bereich Medizintechnik der reproduktiven Gesundheit. Das Ava Armband hat mehrere internationale Preise gewonnen, wie zum Beispiel den The Bump “Best of Baby Tech CES 2017” Preis im Bereich Fruchtbarkeit und Schwangerschaft und den “Editors’ Choice” Preis des „Women’s Health“ Magazins.

Es ist das erste Produkt der Firma für den Konsumentenmarkt und verwendet Sensor-Technologie mit klinisch getesteten Auswertungen, um den Zeitpunkt der fruchtbaren Tage einer Frau genau und in Echtzeit feststellen zu können. Das Unternehmen will sein Produkt weiter für das Schwangerschafts-Monitoring aufrüsten und führt dazu kontinuierlich klinische Studien durch. Ava hat bis dato USD12.3M (EUR11.5M) an Investitionen erhalten und ist in Zürich und San Franzisco zu Hause.

 

Mit Baby die Badesaison genießen

Perfekter Schutz in der Badesaison

Bald kommt der Sommer und dann geht auch die Badesaison los. Nun gibt es auch eine neue Windel für den Spaß im Nassen: die Pampers Splashers Schwimmwindel. Sie ist der Höschenwindel ähnlich, quillt im Wasser nicht auf und hat ein doppeltes Beinbündchen – damit auch ja kein Unfall passiert. Aber worauf Sie beim Plantschen mit Ihrem Liebling noch achten sollten, dazu gibt Dr. Barbara Kunz, Pampers-Expertin und Kinderdermatologin, Auskunft.

Viele Babys und Eltern lieben das gemeinsame Plantschen im kühlen Nass  – aber kann Babyhaut beim Schwimmen besonders strapaziert werden und  wenn ja, wodurch? Welche Auswirkungen kann das haben?  

Schon Babyhaut besitzt genau wie Erwachsenenhaut alle wichtigen Schutzmechanismen. Allerdings sind manche noch nicht voll ausgereift, wie die Regelung des Wasserhaushaltes. Babyhaut nimmt mehr Wasser auf als  Erwachsenenhaut. Bei längerem Kontakt mit Wasser quillt die Haut deshalb  auf und wird leichter verletzlich. Auf der anderen Seite gibt sie das Wasser  auch schnell wieder ab. Die Folge, Babyhaut trocknet rascher aus. Bei  empfindlicher Haut kann das zu rauen oder schuppenden Stellen führen.  Deshalb – und auch weil Babys leichter auskühlen – sollte man den Aufenthalt im Wasser nicht zu sehr  ausdehnen. Babys unter einem Jahr sollten nicht länger als 30 Minuten im Wasser bleiben. Nach dem  Plantschen gilt: Rasch trockentupfen und anziehen. Kinder, die zu trockener Haut neigen, sollten außerdem  nach dem Schwimmen mit einer für empfindliche Babyhaut geeigneten Lotion eingecremt werden.

Was bedeutet das für die Pflege? Sollten Eltern besondere Pflege verwenden, damit die Haut ihres  Babys gesund bleibt?  

Babyhaut ist durchlässiger als Erwachsenenhaut. Eltern sollten immer bedenken, dass Pflegeprodukte,  die für Erwachsene gemacht wurden, Substanzen enthalten, die ihrem Baby schaden könnten. Dazu  gehören z. B. ätherische Öle, aber auch bestimmte allergieauslösende Duft- und Konservierungsstoffe.  Eltern sollten daher nur für Babys geeignete Produkte verwenden. Im Zweifelsfall können Eltern beim  Kinder- oder Hautarzt nachfragen und sich beraten lassen.

Der Sommer steht vor der Tür und damit die Saison von Freibad und Badesee. Wie können Eltern die  Haut ihres Babys schützen, wenn sie Sonne und Wasser ausgesetzt ist? 

Wichtig ist, Babys unter einem Jahr dürfen nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden. Auch bei Kleinkindern  sollten Eltern immer für Schatten sorgen, gerade in den Mittagsstunden, wenn die Sonne am  stärksten brennt. Gute Lösungen sind ein Sonnenschirm oder eine Strandmuschel.  Auch später im Kleinkindalter ist Sonnenschutz genauso bedeutend. Neben Schatten schützt Kleidung  auch vor Sonnenbrand. Eltern sollten ihre Kinder nicht nackt in der Sonne spielen lassen und lieber anziehen.  Spezielle Lichtschutztextilien bieten den besten Schutz. Am besten ein T-Shirt, eine bequeme,  nicht zu eng anliegende Hose, einen Hut mit Krempe und Nackenschutz, in die Badetasche einpacken. Sonnenschutz darf natürlich auch nicht fehlen. Meine Empfehlung, mindestens LSF 30 und bei sehr  hellhäutigen, blonden oder rothaarigen Kindern sogar LSF 50. Die Kindersonnencreme sollte in ausreichender Menge auf die nackten Hautpartien aufgetragen und vor allem regelmäßig wieder aufgetragen  werden. Das gilt auch bei wasserfester Sonnencreme. Besonders nach dem Baden, auf nasser Haut  besteht erhöhte Sonnenbrandgefahr, deshalb sollten Babys nach dem Schwimmen sofort abgetrocknet  und wieder eingecremt werden.

Muss man beim Baden in gechlortem Wasser besonderen Hautschutz verwenden?  

Babys mit gesunder Haut brauchen auch im Schwimmbad im Chlorwasser keinen besonderen Hautschutz.  Dennoch sollten Babys nach dem Schwimmen im Chlorwasser gründlich mit klarem Wasser  abgeduscht werden.

Was muss ich beachten, wenn mein Baby z.B. Neurodermitis hat?  

Bei Kindern mit Neurodermitis reagiert die Haut individuell auf den Kontakt mit Chlorwasser. Grundsätzlich  ist Chlorwasser bei Neurodermitis nicht verboten und kann in Einzelfällen die Haut sogar verbessern,  denn das desinfizierende Chlorwasser kann entzündungsfördernde Bakterien auf der Haut reduzieren.

Wie wirkt Chlorwasser, wenn Babys und Kleinkinder kleinere Wunden haben?  

Die Verträglichkeit von Chlorwasser hängt vom Hautzustand ab. Bei offenen Stellen oder akuten Entzündungen ist Wasserkontakt, nicht nur bei Salzwasser, generell unangenehm. Wenn sie als Eltern unsicher  sind, ob die Haut einen Besuch im Schwimmbad oder am Meeresstrand zulässt, sollten sie beim Kinder- oder Hautarzt nachfragen. Zur zusätzlichen Vorsorge und um die Haut nicht weiter zu strapazieren, kann  man vor und nach dem Schwimmbadbesuch eine hautverträgliche Pflege auftragen.

Welche Wirkung hat Salzwasser im Unterschied zu Chlor- oder Süßwasser auf empfindliche Babyhaut?  

Egal ob Süß-, Salz- oder Chlorwasser, alle drei trocknen die Haut aus. Pauschal kann man nicht festlegen,  welcher Wassertyp am besten verträglich ist. Es kommt vielmehr auf die Zusammensetzung an. Stark kalkhaltiges Süßwasser, sogenanntes hartes Wasser, kann insbesondere zusammen mit Seife zu Hautreizungen  führen und das Ekzemrisiko erhöhen. Salzwasser wiederum, von dem viele denken, es  trocknet die Haut besonders aus, wird erfolgreich zur Behandlung von Neurodermitis eingesetzt.  Wasser mit hoher Chlorkonzentration kann hautreizend wirken. In Schwimmbecken ist das zugesetzte  Chlor aber stark genug verdünnt, damit es auch für Babyhaut gut verträglich ist.

Wenn ich meinem Baby beim Plantschen eine Schwimmwindel anziehe, worauf muss ich achten?  

Genauso wie bei normalen Windeln gilt auch bei Schwimmwindeln – regelmäßig kontrollieren, ob sie voll  sind. Bei einer vollen Windel geht es zurück „an Land“, um sie dort zu wechseln. Wenn ihr Baby aus dem Wasser kommt, sollten Eltern die Windel sofort ausziehen. Danach den Babypo  mit klarem Wasser abspülen, trocken tupfen und zum Spielen auf der Wiese eine normale Windel anziehen.  Außerdem sitzen Schwimmwindeln enger am Körper. Eltern sollten darauf, dass keine Scheuerstellen  entstehen. Gerade feuchte Haut ist empfindlicher für Scheuerstellen.

Gibt es besondere Pflegetipps für den Windelbereich während der Badesaison?  

Im Schatten können Eltern bei sommerlichen Temperaturen ihr Baby auch mal ohne Windel strampeln  oder krabbeln lassen. Als Pflege sollten sie besonders im Windelbereich keine zu fetten Salben verwenden.

 

Perfekte Babyfotos schießen

Babys richtig Fotografieren

Fotos sind Erinnerung fürs Leben. Aber wie gelingen gute Babyfotos? Und was muss man bei Gruppenfotos beachten? Wir verraten Ihnen ein paar Tipps, damit Ihre Bilder eine schöne und bleibende Erinnerung für alle Beteiligten werden

Die Begeisterung der Großen beim Anblick eines kleinen Wonneproppens kennt kaum Grenzen. Klar, dass die stolzen Eltern jeden Entwicklungsschritt und schöne Momente als Erinnerung für immer im Bild festhalten möchten. Tatsächlich lassen sich die Kleinen bestens fotografieren. Immer natürlich und mit Begeisterung bei der Sache – anders als Erwachsene, die oft Posen einnehmen und animiert werden wollen. Die schönen Momente im ersten Lebensjahr lassen sich mit unseren Tipps im Bild festhalten.

Tipps fürs Babyportait

Auf Augenhöhe fotografieren

Das Leben von Säuglingen und Kleinkindern spielt sich hauptsächlich auf dem Boden ab. Beim Fotografieren sollte man sich deshalb auch auf den Bauch legen. So entstehen schöne Schnappschüsse auf Augenhöhe!

Mit Tele

Auch wenn die Kleinen nicht bewusst posieren, sollte man nach Möglichkeit ein Tele einsetzen. So kann man aus größerer Entfernung tolle Portraits machen, ohne die Kleinen bei ihrer natürlichen Beschäftigung zu stören.

Bewegte Babys bewegen

Ein schlafendes Baby ist ein schöner Anblick, aber Babys in Aktion bringen einfach mehr Lebensfreude rüber. Schöne Aufnahmen entstehen, wenn die Kleinen krabbeln oder mit ihren kleinen Händen freude- strahlend nach Gegenständen greifen.

Serienfotos

Babys bewegen sich schnell, und daraus ergeben sich viele schöne Fotomotive. Die hält man am besten im Bild fest, wenn man das Sport-Programm zuschaltet. So kann man Serienbilder in schneller Folge schießen und tolle Momente für immer im Bild festhalten.

Besser ohne Blitz

Ein heller Hintergrund (z. B. Fenster) macht den Einsatz von Blitzlicht überflüssig. So umgeht man auch das Risiko roter Augen.

Tipps fürs Familienfoto

Familienfeste bieten jede Menge Gelegenheiten, die Generationen gemeinsam im Bild zu vereinen.

Der Aufbau macht’s

Im Vordergrund des Bildes stehen die Kleineren, im hinteren Bereich sind die Größeren zu sehen. Ein Haustier lockert das Foto zusätzlich auf. Um die Personen als Gruppe wirken zu lassen, ist es wichtig, dass alle nah zusammenrücken. Für eine gelungene Anordnung wählt man am besten einen Platz, an dem jeder gut positioniert werden kann, etwa ein Sofa oder eine Treppe. Wenn man das Foto aus etwas erhöhter Position macht, sind alle gut erkennbar. Ein neutraler, ruhiger Hintergrund trägt dazu bei, dass der Fokus auf der Gruppe liegt.

Mehr ist Mehr

Manchmal dauert es eine Weile, bis die Familie positioniert ist und alle an der richtigen Stelle stehen/sitzen. Deshalb sollte man Bilder schnell hintereinander machen. So entsteht keine Langeweile, und es entstehen oft besonders originelle Aufnahmen.

Einzelaufnahmen

Ein Porträt sollte möglichst spontan und authentisch wirken. Doch bei Aufnahmen sind viele häufig ein wenig aufgeregt. Der Fotograf schafft Abhilfe, indem er sich mit dem Modell unterhält und eine „Wohlfühlatmosphäre” erzeugt. Bei lebhaften Kindern kann zusätzlich ein Spielzeug helfen. Die Bilder gelingen am besten mit einer Spiegelreflexkamera mit Teleobjektiv oder dem Porträtprogramm der Kompaktkamera.

Kinder sicher aufwachsen lassen

Kinderwunsch: Fruchtbare Tage im Schlaf finden

Etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland haben einen Kinderwunsch, der sich nicht so leicht verwirklicht wie erhofft – für zwei Millionen bleibt er dauerhaft unerfüllt. Eine natürliche Möglichkeit, die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft zu erhöhen, ist die Temperaturmethode. Sie ist sehr zuverlässig und seit Jahrzehnten bestens erforscht. Allerdings ist sie auch aufwändig und birgt Fehlerquellen. Das neue hormonfreie Wearable „trackle“ hat die Temperaturmethode verbessert, automatisiert und in die digitale Welt übertragen. Frauen finden ihre fruchtbaren Tage dadurch buchstäblich wie im Schlaf. Mit einem Crowdfunding will das Medizinprodukt noch in diesem Jahr den breiten Markteintritt schaffen.

trackle basiert auf standardisierten Methoden der symptothermalen Familienplanung, die sehr gut erforscht sind. Im Mittelpunkt steht dabei die tägliche Erfassung und exakte Bestimmung der niedrigsten Körperkerntemperatur. Zusätzlich werden weitere Informationen zum Zyklus erfasst. Die Temperaturmethode wird von vielen Frauen zur Familienplanung sowie zur Verhütung eingesetzt und ist so sicher wie die Pille – bei korrekter Anwendung. Aber genau hier liegt eine Hürde: Die Umsetzung ist nicht so einfach und gilt bei vielen Frauen deshalb als unsicher. Beispielsweise ist die nur punktuell gemessene Aufwachtemperatur oft durch äußere Einflüsse ungenau. Auch die Übertragung der Temperatur per Hand auf das Zyklusblatt oder in eine App birgt Fehlerpotenzial.

trackle vereinfacht Temperaturmethode

Der Temperatursensor trackle bewahrt die Vorteile der bewährten Temperaturmethode und minimiert gleichzeitig häufige Fehlerquellen: Das kleine Wearable ist tampongroß, voll in Silikon gegossen und wird in der Nacht vaginal getragen. Dort wird die Körperkerntemperatur über die gesamte Dauer des Schlafes äußerst zuverlässig und genau gemessen. Morgens sieht die Nutzerin die Ergebnisse sofort und anschaulich auf ihrem Smartphone. Katrin Reuter, Gründerin und Geschäftsführerin von trackle, erklärt: „Tagsüber kommt der Sensor in seine Box zum Aufladen. Von dort werden die Daten drahtlos auf das Handy übertragen. Die trackle App zeigt dann genau an, ob sich die Frau in einer fruchtbaren oder nicht fruchtbaren Zyklusphase befindet. Durch die intelligente Technik macht das selbstlernende System extrem gute Prognosen.“

Auch die Frauenärztin Dr. Tonja Ameziane aus Bonn ist von dem innovativen System überzeugt: „Aus medizinischer Sicht ist trackle absolut sinnvoll. Bei jeder Frau steigt die Körperkerntemperatur um den Zeitpunkt des Eisprungs herum an. Das ist somit ein sehr wichtiges Merkmal zur Bestimmung der Fruchtbarkeit und auch für uns Ärzte sehr aussagekräftig.“ Der Wert wird in Beziehung zu den Werten der anderen Nächte gesetzt, um verlässlich den Eisprung vorherzusagen. Die Suche nach den fruchtbaren Tagen kann durch das zertifizierte Medizinprodukt einfach in den Alltag integriert werden.

Markteintritt mit Crowdfunding


trackle wurde in Deutschland entwickelt, auch die Produktion wird vollständig in Deutschland sitzen. Um den Markteintritt zu ermöglichen, hat die trackle GmbH eine Crowdfunding-Kampagne auf www.startnext.de ins Leben gerufen. Reuter ist davon überzeugt, dass der Bedarf an Produkten wie trackle groß ist: „Mit dieser Kampagne sammeln wir Geld und Vorbestellungen, um den Markteintritt sobald wie möglich realisieren zu können.“

Das Projekt kann auf www.startnext.de/trackle unterstützt werden. Dort stehen verschiedene sogenannte „Dankeschöns“ wie ein Early Bird trackle System, ein Treffen mit den Startup-Gründer/-innen oder ein Fanpaket bereit.

Für die langfristige Finanzierung hat sich das Unternehmen bereits Unterstützung von Investoren/-innen und Institutionen wie der NRW.Bank gesichert sowie weitere Unterstützung aus Startup-Wettbewerben wie dem Rheinland-Pitch. Vom Beirat „Digitale Wirtschaft NRW“ ist trackle als eines der zehn innovativsten Startups vom 20. bis 24. März zur CeBIT eingeladen worden (Startup Halle „Scale 11“ am DWNRW-Stand, Halle 11, B 56).

Über die trackle GmbH


Die trackle GmbH ist ein Hightech Startup aus Bonn und wurde im Dezember 2015 gegründet. Wir entwickeln und vertreiben ein Wearable Device, das Frauen im Zyklustracking unterstützt: Durch Erfassung und Auswertung der Körperkerntemperatur können sie ihr individuelles Fruchtbarkeitsfenster erkennen. Das ist wichtig für alle Frauen, die einen Kinderwunsch haben und für solche, die mit alternativen Methoden verhüten möchten. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.trackle.de

Wickelkommode & Co

Worauf es bei Möbeln für Babys und Kleinkinder ankommt

Die Vorfreude werdender Eltern auf ihren Nachwuchs ist groß. Gleichzeitig stehen sie vor der Herausforderung, ein sicheres Umfeld für den Säugling zu schaffen. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) gibt Tipps, worauf es bei Wickelkommode & Co. ankommt.

Sicherer Stand ist oberste Prämisse – wenn nötig mit Wandbefestigung

Möbel im Kinderzimmer müssen vor allem eins sein: sicher. Hierzu zählt, dass sie stabil stehen und nicht umkippen oder umgeworfen werden können. Viele Eltern befestigen Kinderzimmermöbel an der Wand, um die Standfestigkeit zu erhöhen. DGM-Geschäftsführer Jochen Winning weist darauf hin, dass qualitätsgeprüfte Möbel bei sachgerechter Nutzung auch ohne zusätzliche Wandbefestigung sicher stehen – sie sind mit dem RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ versehen. „Wenn es das Sicherheitsempfinden der Eltern erhöht, kann eine zusätzliche Wandbefestigung dennoch ratsam sein. Ist sie vom Möbelhersteller explizit empfohlen, so sollte er den Endverbraucher in seiner Montage- und Gebrauchsanleitung genau instruieren. Das zeichnet einen qualitätsgeprüften Möbelhersteller und dessen Produkte aus“, so Winning, der zudem empfiehlt, regelmäßig die Schrauben an Kinderzimmermöbeln zu überprüfen und bei Bedarf nachzuziehen.

Zur einfachen Darstellung der sicherheitsrelevanten Umsetzung von Wandbefestigungen hat die DGM eine Reihe von Piktogrammen entwickelt, die sie auf ihrer Internetseite http://www.dgm-moebel.de/sicherheitshinweise.html erklärt.

Zu den weiteren Qualitätsmerkmalen eines gütegesicherten Kindermöbels gehört, dass nichts splittert, bricht oder sich verbiegt. Sie emittieren keine schädlichen Stoffe und sind daher beim direkten Kontakt eines Babys oder Kleinkindes vollkommen unbedenklich. Die Ecken der Möbel müssen abgerundet sein. „Eltern sollten alle Möbel darüber hinaus auf ablösbare Kleinteile untersuchen, die ihr Kind verschlucken könnte sowie auf spitze, herausragende Gegenstände, an denen es sich verletzen könnte“, empfiehlt Winning.

Rückenfreundlichkeit und weitere Anforderungen an Wickelkommode & Co.

Die Grundausstattung an Möbeln für Babys und Kleinkinder sind die Wickelkommode, das Gitterbett und der Hochstuhl. Die Wickelkommode sollte möglichst hohe Seitenränder haben. Sie schützen das Kind vor dem Herunterfallen. Die Höhe des Möbelstücks sollte je nach Größe der Eltern zwischen 85 und 92 Zentimetern liegen, damit sie das Wickeln in einer rückenfreundlichen Haltung durchführen können.

Rückenfreundlichkeit, allerdings für das Kind, ist auch eine der wichtigsten Anforderungen an das Gitterbett beziehungsweise die Matratze. Sie sollte sich der Wirbelsäule anpassen und daher im Oberflächenbereich mittelweich sein. Besonders hygienisch sind abnehmbare und maschinenwaschbare Matratzenbezüge. Das Bett selbst darf keine überstehenden Teile oder Ritzen – zum Beispiel zwischen Rahmen und Matratze – haben, an denen sich Bänder oder Kordeln verfangen können. Die Gitterstäbe sollten mindestens 4,5 Zentimeter und höchstens 6,5 Zentimeter Abstand voneinander haben, damit sich das Kind weder einklemmen noch durch sie hindurchrutschen kann.

Kinderbetten

„Wenn das Kind etwas größer ist, sollte es das Bett selbstständig verlassen können. Hierfür ist ein verschließbarer Durchschlupf mit mindestens 20 Zentimeter Breite ratsam“, so der DGM-Geschäftsführer. Praktisch sind Kinderbetten, die sich leicht umbauen lassen, wenn das Kind größer wird.

Hochstuhl

Sobald das Baby selbstständig seinen Kopf halten und sitzen kann, wird auch der Hochstuhl zum immer öfter genutzten Möbelstück für den Nachwuchs. Hierbei ist die Körpergröße entscheidend: Die Rückenlehne sollte den Rücken stützen und eine Fußstütze zum Halt beitragen. „Eltern sollten regelmäßig prüfen, ob ihr Kind noch gut sitzen kann, da ein zu kleiner Stuhl einengen und leichter umkippen kann. Generell sollten Kinder in einem Hochstuhl nicht unbeaufsichtigt bleiben“, schließt Winning. DGM/FT

Quelle: DGM Deutsche Gütegemeinschaft Möbel

Lieber keine Lakritze

Finger weg von Lakritze

Ist Lakritze in der Schwangerschaft gefährlich?

Ob als Schnecken, Rauten oder Taler: Lakritze als Süßigkeit schmeckt Groß und Klein. Dabei ist die aus dem Wurzelextrakt des Echten Süßholzes gewonnene Nascherei nicht nur lecker, sondern im Gegensatz zu anderen Süßigkeiten auch noch figurfreundlich. Doch eine finnische Studie zeigt jetzt, dass schwangere Frauen lieber die Finger von Lakritze lassen sollten. Warum das so ist, erklärt medicalpress.


Süßholz raspeln

Schon Tutenchamun soll ein Fan von Lakritze gewesen sein. Nicht nur im alten Ägypten nutzte man die therapeutische Wirkung des Safts der Süßholzwurzel bei Magenbeschwerden und Erkrankungen der Atemwege. Ihre wesentlichen Bestandteile sind Glycyrrhizin, Triterpene, Saponine, Flavonoide, Isoflavonoide und Chalkone. Doch gerade Glycyrrhizin steht in der Kritik: Es kann den Elektrolythaushalt des Körpers beeinflussen und zu Bluthochdruck, Kopfschmerzen und Ödemen führen.

Süßes oder Saures

Ironie des Schicksals: Gerade die Schwangerschaft gilt als eine Zeit, in der sich viele Gelüste einstellen. Beinahe 85 % aller Schwangeren kennen das Gefühl des plötzlichen Heißhungers. Viele von ihnen verspüren eine enorme Lust auf Süßigkeiten, die auf einen möglichen Vitamin-B-Mangel hindeuten könnte. Doch Lakritze sollten sie meiden. Der Grund: Bereits seit einiger Zeit ist bekannt, dass das in dem Wurzelextrakt enthaltene Glycyrrhizin die Wirkung des Stresshormons Cortisol erhöht. Das Team um Dr. Katri Räikkönen von der Universität Helsinki hat herausgefunden, dass Glycyrrhizin langfristige Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben kann.
Die Autoren der Studie, die im American Journal of Epidemiology veröffentlicht wurde, haben zu diesem Zweck 378 Kinder untersucht, deren Mütter während der Schwangerschaft große Mengen (mehr als 500 mg Glycyrrhizin pro Woche) und wenig (weniger als 249 mg Glycyrrhizin pro Woche) bis gar keine Lakritze zu sich nahmen. Dabei sind 500 mg Glycyrrhizin in etwa 22,6 g Lakritze enthalten.Das finnische Team wollte herausfinden, ob der Verzehr von Glycyrrhizin durch die Mütter mit endokrinen oder psychiatrischen Auffälligkeiten verbunden war oder die kognitiven Fähigkeiten der Kinder beeinflusste.

Die Wurzel des Übels?

Die Forscher fanden heraus, dass die Töchter der Mütter, die über 500 mg Glycyrrhizin in Form von Lakritze zu sich genommen hatten, sowohl eine höhere Körpergröße als auch einen höheren Body-Mass-Index aufwiesen. Gleichzeitig waren sie in einem fortgeschrittenen Stadium der Reifung. Der IQ der Kinder von den Frauen war im Durchschnitt um sieben Punkte niedriger. Auch die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von ADHS erwies sich als 3,3-fach höher. Zwischen beiden Gruppen wurden Unterschiede im Cortisolspiegel nachgewiesen.
Die Wissenschaftler sind der Ansicht, dass Frauen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sich über die möglichen Auswirkungen von Glycyrrhizin informieren sollten. In Finnland landete Lakritze auf der Liste der Ernährungsempfehlungen des Institute of Health and Welfare in der Kategorie „nicht für Schwangere empfohlen“.Text: medicalpress.de

Kinderprodukte - Augen auf beim Kauf

Kinderprodukte – AUGEN AUF BEIM KAUF

Die Initiative „Kleine Helden leben sicher“ gibt Eltern Tipps, auf welche Stoffe sie beim Einkauf achten sollten, beispielsweise Weichmacher. Barbie-Puppe, Superman Pyjamas, Funktionskleidung oder Lego – ein Leben mit Kindern, aber ohne chemische Stoffe im Kinderzimmer ist so gut wie unmöglich. Aber natürlich möchten Eltern wissen, was in den bunten Nuckelflaschen, niedlichen Babyrasseln und der bedruckten Kinderkleidung steckt. Die Sicherheitsinitiative „Kleine Helden leben sicher“ des Bundesverbandes Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH) klärt Eltern und Verbraucher auf, auf welche Stoffe sie beim Kauf von Kinderprodukten achten sollten.

Frag den Experten

Der Verband bietet Eltern auf der Homepage www.kleineheldenlebensicher.de einen besonderen Service an: Unter der Rubrik „Frag einen Experten“ können Eltern einem unabhängigen Expertenrat ihre Fragen rund um das Thema Materialien und Inhaltstoffe bei Kinderprodukten stellen.

Babypuppen, Skibrillen, Schnorchel oder Kindersitze, die Anzahl der Artikel, mit denen Kinder in Kontakt kommen und die hohen Beanspruchungen standhalten müssen, ist riesig. Um diese Kinderprodukte weicher, dehnbarer und flexibler zu machen, werden vielfach Weichmacher eingesetzt. Es gibt kaum ein Kunststoffprodukt, das ohne diese Hilfsstoffe auskommt. Von A wie Autoreifen bis Z wie Zauberkasten, Weichmacher sind überall. Diese chemischen „Helfer“ mit dem schier unerschöpflichen Einsatzspektrum haben es in praktisch jeden Haushalt geschafft.

Dabei muss allerdings klar unterschieden werden zwischen gefährlichen und ungefährlichen Arten. Gefährliche Weichmacher wurden schon vor vielen Jahren aus dem Verkehr gezogen und durch unbedenkliche Stoffe ersetzt. Die Mitglieder des Bundesverbandes deutscher Kinderausstattungs-Hersteller (BDKH) beispielsweise haben sich einen Verhaltenskodex auferlegt, indem sie sich dazu bekennen, dass die Qualität der Produkte sowie die Sicherheit und Gesundheit ihrer Kunden oberste Priorität haben. „Nach dem Verständnis des BDKH und jedes unserer Mitglieder ist es eine besondere Verantwortung, Produkte für Babys und Kleinkinder zu entwickeln und herzustellen.

Chemische Inhaltsstoffe sollten nur dann verwendet werden, wenn wirklich notwendig. Und auch dann stets unter Berücksichtigung von gesundheitlicher Unbedenklichkeit und Nachhaltigkeit für künftige Generationen“, so Michael Neumann, Managing Director Northern Europe bei Dorel und Gründungsmitglied des BDKH. Dabei, gehen die Hersteller teilweise weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Käufer von Produkten aus Kunststoff können also sicher sein, dass europäische Hersteller von Markenprodukten darauf achten, dass bei der Herstellung ihrer Produkte alle geltenden Qualitäts– und Sicherheitsstandards eingehalten werden.

Über die Sicherheitsinitiative „Kleine Helden leben sicher”

Die Sicherheitsinitiative „Kleine Helden leben sicher“ wurde 2014 vom Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. ins Leben gerufen. Getreu dem Motto „Schütze, was Du liebst. Jedes Kind hat das Recht, sicher zu sein“ will die Initiative Eltern helfen, ihre Kinder zu schützen und die täglichen Risiken zu reduzieren. Unterstützt von einem Panel unabhängiger Experten verschiedener wissenschaftlicher Fachrichtungen stellt die Initiative Eltern neueste Trends und Erkenntnisse vor und erklärt aktuelle Gesetzgebungen und Normen zum Thema Kindersicherheit. Unter www.kleineheldenlebensicher.de informiert die Initiative über relevante Inhalte zu diesem Thema. Der Fokus der Initiative liegt in 2016 auf dem Thema Materialien und Inhaltstoffe bei Kinderprodukten.

Über den Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH)

Der Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. vertritt die Kinder- und Baby-Ausstatter in Deutschland. Sein Ziel ist es, die Sicherheitsstandards bei Kinderprodukten zu verbessern und enge Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Institutionen und Behörden sowie den Dialog mit den relevanten Verbraucherorganisationen zu fördern. Darüber hinaus setzt sich der BDKH für eine kinderfreundliche Gesellschaft und die Einhaltung sozialer Standards bei der Produktion von Kinderartikeln ein. Aktuelle Mitglieder sind Britax Römer, Chicco, Maxi-Cosi, Quinny, Safety 1st, Lässig, Peg-Pérego, Rotho Babydesign, Teutonia, TFK, Ergobaby, Moon und Alvi.

Bundesverband Deutscher Kinderausstattungs-Hersteller e.V. (BDKH)
Augustinusstraße 9c
50226 Frechen-Königsdorf, Deutschland
Tel: +49 92234 96 43 38
E-Mail: info@bdkh.eu
Web: http://bdkh.eu/
Web: http://www.kleineheldenlebensicher.de/
Facebook: https://www.facebook.com/kleineheldenlebensicher

Verdauungsprobleme

Blickpunkt Bauch

Der Darm, das weiß man heute, ist ein wichtiges Gesundheitszentrum. Doch bis er seine Aufgaben richtig wahrnehmen kann, ist ein Reifungsprozess nötig. Im ersten Lebensjahr leiden Babys deshalb besonders häufig unter Verdauungsproblemen

Drei-Monats-Koliken

Jeder Erwachsene weiß, wie schmerzhaft Blähungen sein können. Für einen Säugling müssen sie eine echte Qual sein. Kein Wunder, dass Babys, die an Drei-Monats- Koliken leiden, herzzerreißend weinen und sich stundenlang gar nicht beruhigen können. Kennzeichnend für die Koliken, deren Ursachen in der Anpassungsprob – lemen des Darms vermutet werden, sind heftige Attacken hauptsächlich am Abend. Die Kleinen ziehen dabei ihre Beinchen an und schreien sich die Lunge aus dem Leib. Im Wesentlichen können Eltern nur hoffen, dass die Koliken nach drei Monaten tatsächlich so plötzlich wieder vergehen wie sie aufgetreten sind. Bis dahin helfen Tees, die den Darm entspannen (Fenchel- Mischungen), Homöopathie, leichte Massagen des schmerzenden Bäuchleins, tröstende, liebevolle Streicheleinheiten und eine Spezialnahrung gegen Koliken.

Durchfall

Mal sind es Bakterien, mal Viren, mal ist die Ursache unbekannt. Tatsache ist, dass Babys unreifes, empfindliches Verdauungssystem schnell mit Durchfall reagiert. Je jünger der kleine Patient, desto größer die Gefahr einer Dehydrierung. Deshalb sollte man bei starkem Durchfall immer den Kinderarzt aufsuchen. Symptome, die Gefahr signalisieren, sind häufiger wässriger, übelriechender Stuhl in kurzen Zeitabständen. Dann ist es wichtig, den Verlust an Elektrolyten schnell auszugleichen und den Darm anschließend mit einer HN-Nahrung wieder zu stabilisieren. Sobald sich die Verdauung normalisiert, kann das Baby wieder seine gewohnte Nahrung bekommen.

Erbrechen

Ist nicht zu verwechseln mit dem Spucken nach einer Mahlzeit. Von Erbrechen spricht man, wenn ein Säugling seine Mahlzeit in einem kräftigen Schwall wieder von sich gibt. Weil Säuglinge, die wiederholt erbrechen, auch schnell austrocknen, muss man rasch für genug Flüssigkeit sorgen. Ziehen Sie den Kinderarzt unbedingt zu Rate. Bei Erbrechen in Kombination mit Fieber liegt wahrscheinlich ein Infekt vor. Der sollte behandelt werden. Bei häufigem Erbrechen ohne Fieber sollte man sicherheitshalber nach der Ursache suchen.

Verdauungsprobleme – Die wirksamste Hilfe

Mamas Liebe und Fürsorge sind unersetzbar und stehen bei Beschwerden immer an erster Stelle auf der Behandlungsskala. Trösten, Streicheln und Massieren lindern Bauchweh bei Drei- Monats-Koliken und geben dem Säugling das Gefühl, dass er trotz seiner Schmerzen gut behütet und geborgen ist.