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Tetanusimpfung für die Kinder in der 3. Welt

Quelle: Procter & Gamble Germany GmbH

Pampers für UNICEF: Partner im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen

Von November 2016 bis Januar 2017 gibt Pampers mit jedem Kauf einer Packung Windeln mit UNICEF-Logo oder eines Baby-Dry Sparpacks im Aktionszeitraum den Gegenwert einer lebensrettenden Impfdosisan UNICEF. Gemeinsam wollen die beiden Partner dazu beitragen, Tetanus bei Müttern und Neugeborenen weltweit zu besiegen. Die Schauspielerin Jasmin Gerat ist Botschafterin der Aktion, reiste in dieser Funktion im Sommer nach Äthiopien und erzählt im Interview von ihren Erlebnissen.

In Ihrer Rolle als Aktionsbotschafterin der Initiative von Pampers für UNICEF „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis*“ sind Sie diesen Sommer nach Äthiopien gereist. Mit welchen Erwartungen sind Siein Afrika gelandet?

„Das waren weniger konkrete Erwartungen, stattdessen habe ich gespürt, dass mit dieser Reise etwas Großes auf mich zukommt. Ich war zwar durch Dreharbeiten vorher schon ein paar Mal in Afrika, aber ich wusste auch, dass ich in meiner Rolle als Aktionsbotschafterin für Pampers und UNICEF ein ganz anderes Afrika kennenlernen würde. Dazu kommt, dass ich ja gerade erst letzten Winter zum zweiten Mal Mutter geworden und daher den Themen Babys, Geburt und Krankheiten natürlich noch ganz nah bin. Da hat ja jeder so seine Ängste und deshalb wusste ich schon im Vorfeld: Das wird mich emotional umhauen!“

Was genau ist der Hintergrund der Initiative von Pampers für UNICEF?

„Pampers unterstützt UNICEF bereits im elften Jahr dabei, Tetanus als Todesursache bei Neugeborenen zu besiegen und dabei wurde schon sehr viel erreicht. In 19 Ländern** weltweit konnte Tetanus bei Müttern und Neugeborenen seit Beginn der Partnerschaft 2006 eliminiert werden. Doch gerade in Äthiopien haben wir gesehen, dass das harte Arbeit ist, die auch weiter Unterstützung verdient und benötigt. Denn auch wenn Tetanus bei uns in Europa kein Problem mehr ist, stirbt weltweit noch immer alle 11 Minuten ein Baby an dieser schlimmen Infektionskrankheit***.

Mit Äthiopien sind es insgesamt19 Länder**** weltweit, in denen Babys und ihre Mütter noch von Tetanus bedroht sind. Ähnlich wie in Äthiopien, das zu den ärmsten Ländern der Welt zählt, leben die Menschen in diesen Ländern häufig in schwer zugänglichen Gebieten, teilweise leiden sie unter Krisen oder leben in Kriegsgebieten.“

Warum unterstützen Sie die Initiative?

„Als Mutter liegt mir dieses Engagement sehr am Herzen. Ich kenne die Initiative von Pampers für UNICEF schon seit vielen Jahren, weil ich ja bereits eine ältere Tochter habe und ich kann zu 100 Prozent hinter diesem Engagement stehen. Deshalb möchte ich gerne meinen Teil dazu beitragen, dass die Aktion auch im elften Jahr ihres Bestehens wieder ein Erfolg wird. Die Reise hat mir gezeigt, wie viel wir deutschen Eltern gemeinsam mit unseren Babys auf so eine einfache Art und Weise für andere erreichen können. Ich habe hier im Krankenhaus und in den Impfstationen erlebt, dass die Hilfe ankommt, und das macht mich auch ein bisschen stolz.“

Äthiopien hat gerade die schlimmste Dürre der letzten 50 Jahre erlebt. Welche Auswirkungen waren für das Impfprogramm gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen spürbar?

„In dieser schlimmen Situation mussten sich viele Hilfsangebote in den betroffenen Regionen auf die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser und Nahrungsmitteln konzentrieren. Der Kampf gegen eine Krankheit wie Tetanus hat auch sehr viel mit Aufklärung zu tun. Verständlich, dass das ein wenig in den Hintergrund rückt, wenn die Menschen so schon ums Überleben kämpfen müssen. Angesichts der herrschenden Armut kann aber gerade diese Aufklärung, zum Beispiel über die Risiken einer Hausgeburt, die Verwendung von sterilen Instrumenten bei der Durchtrennung der Nabelschnur und eben über die Möglichkeit zu Impfen, einen großen Unterschied machen.

In Häusern mit Fußböden aus loser Erde, wie viele Familien sie hier bewohnen, sind die Tetanussporen überall, da sie im Erdreich vorkommen. Da ist das Ansteckungsrisiko gleich viel höher. Deshalb strengen sich die Mitarbeiter von UNICEF und viele Freiwillige gerade in dieser Situation umso mehr an und benötigen dann auch entsprechende Ressourcen, um den Frauen und ihren Babys zu helfen.“

Wie laufen die Impfungen hier in Äthiopien ab?

„In den Krankenhäusern und Gesundheitszentren gibt es regelmäßige Impftage. Da hier im Land aber wahnsinnig viele verschiedene Sprachen gesprochen werden, muss sich das erst einmal unter den Frauen herumsprechen, dass es das gibt und dass die Impfung wichtig für die Frauen ist, damit Mutter und Baby nicht krank werden. Und während ich beim Impfen ganz nah bei den Müttern und ihren Babys war, habe ich gemerkt, dass sich viele Dinge gar nicht unterscheiden, egal, ob man in Berlin ist oder in Äthiopien: Wenn das Baby den Piekser der Spritze spürt, wird erst mal geweint und Mama muss trösten, aber dann ist auch schnell wieder alles in Ordnung.“

Welche Eindrücke, vor allem von den Menschen hier, nehmen Sie mit nach Hause?

„Reisen macht mich immer demütig und hier in Äthiopien war das ganz besonders der Fall. Ich habe sehr viele Fotos gemacht und die werde ich zuhause meinen Kindern zeigen und ihnen dann ganz viel davon erzählen, wie es den Kindern hier geht. Mich hat der Zusammenhalt der äthiopischen Familiensehr beeindruckt. Alle packen mit an. Keiner kreist nur um sich selbst und wenn es sein muss, unterstützt auch mal das ganze Dorf. Ich habe mir abends immer die Zeit genommen, den Tag nochmals Revue passieren zu lassen, weil es so viele Eindrücke waren, die ich tagsüber nur so aufgesogen habe.

Die Menschen und vor allem die Kinder hier haben ein sehr offenes Herz ohne Vorurteile und ohne Schubladen. Auch wenn wir uns nicht über Sprache verständigen konnten, wusste ich in diesen Augenblicken trotzdem, was sie mir sagen wollen, und das ging mir sehr nahe. Ich habe einen Riesenrespekt vor den Müttern hier, die teilweise gemeinsam mit ihren größeren Kindern bis zu zehn Kilometer bis zum nächsten Gesundheitsposten laufen und möchte mir für mein Leben zuhause das eine oder andere von ihnen abschauen.“

Fußnoten

*Mit jedem Kauf einer Packung Pampers mit UNICEF-Logo oder eines Baby Dry Sparpacks im Aktionszeitraumvom 01.11.2016 bis 31.01.2017 unterstützt Procter & Gamble UNICEF im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen mit € 0,078 [bzw. 0,084 CHF]. Dieser Betrag entspricht z. B. den Kosten einer Tetanus-Impfdosis oder unterstützt ihre Verteilung. Weitere Informationen unter www.pampers.de oder www.unicef.de. UNICEF bevorzugt keine Marken oder Produkte.

** Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gabun, Ghana, Guinea-Bissau, Indonesien, Kambodscha, Kamerun, Laos, Liberia, Madagaskar, Mauretanien, Myanmar, Niger, Osttimor, Senegal, Sierra Leone, Tansania und Uganda

*** Basierend auf der Child Health Epidemiology Reference Group (CHERG) von WHO und UNICEF (Lancet, Oktober2014)

**** Afghanistan, Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Demokratische Republik Kongo, Guinea, Haiti, Jemen, Kenia, Mali, Nigeria, Pakistan, Papua Neuguinea, Philippinen, Somalia, Sudan, Südsudan, Tschad, Zentralafrikanische Republik

 

Quelle für Text und Bild/Grafik

Procter & Gamble Germany GmbH & Co Operations oHG

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65824 Schwalbach am Taunus