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Die neue Vaterrolle

Quelle / Foto: Procter & Gamble

Umfrage unter Vätern: Der moderne Papa wickelt viel

In zwei großen Umfragen hat das Unternehmen Pampers die Väter von heute zu Wort kommen lassen, um mehr darüber zu erfahren, was sie glücklich macht und bewegt. Befragt wurden 10.444 Abonnenten des Pampers Newsletters, davon 7.625 Mütter und 2.819 Väter, sowie in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa weitere 506 Väter in einer repräsentativen Studie.

In der Vaterrolle aufgehen

Die Umfrage-Ergebnisse zeichnen ein eindeutiges Bild: Der Papa von heute geht voll in seiner Vaterrolle auf! Für 92 Prozent der Väter steht die Familie an erster Stelle und 89 Prozent sind glücklich mit ihrer Vaterrolle. Es ist für sie eine Selbstverständlichkeit sich um ihre kleinen Lieblinge zu kümmern. So spielen 89 Prozent der Väter regelmäßig mit ihren Babys, 83 Prozent übernehmen das Wickeln und 72 Prozent bringen die Kinder ins Bett.

Das Wechseln der Windeln gehört laut Ergebnissen der forsa-Umfrage sogar zum Daily Business der Papas: Die Hälfte der Väter wickeln ihren Nachwuchs mehrmals pro Tag und weitere 18 Prozent stehen einmal am Tag am Wickeltisch. Aber der Großteil der Papas sind immer noch „Wochenendväter“. 75 Prozent der Väter verbringen unter der Woche weniger als vier Stunden mit den Kindern, wobei 93 Prozent gerne mehr gemeinsame Zeit mit ihrem Nachwuchs hätten. Deshalb wünschen sich 28 Prozent familienfreundlichere Arbeitszeiten und 26 Prozent fordern individuellere Betreuungsangebote.

Elternzeit

Auch das Thema Elternzeit spielt für Väter eine immer größere Rolle: Über die Hälfte der Papas haben Elternzeit genommen, davon allerdings nur 11 Prozent mehr als drei Monate. 66 Prozent wären gerne länger zuhause geblieben, jedoch konnte die Familie auf das Einkommen des Hauptverdieners langfristig nicht verzichten. Diese Tatsache führt unter anderem dazu, dass in den meisten Familien immer noch die traditionelle Rollenverteilung gelebt wird – 78 Prozent der Väter sehen sich immer noch in der Rolle des Ernährers. Wie die forsa-Umfrage zeigt, ist für 30 Prozent der Papas das Schönste am Vatersein die Entwicklung ihres kleinen Sonnenscheins begleiten zu dürfen. „Mitzuerleben wie mein Kind aufwächst und sich dabei zu einer eigenständigen Persönlichkeit entwickelt“ empfindet ein Vater als besonders erfüllend.

Herausforderungen

Als besonders herausfordernd empfinden es 36 Prozent der Väter, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen „Genügend Freiraum und Zeit für das Kind zu haben – also die Arbeit so zu gestalten, dass man sich auch unter der Woche mit den Kind beschäftigen kann“, beschreibt ein Vater seine größte Herausforderung.

Hebamme Anja Constance Gaca bestätigt das neue Väter-Bild aus ihren eigenen Erfahrungen mit werdenden und frischgebackenen Eltern: „Die Generation unserer Väter, die wir von früher kennen, war oft viel weniger präsent als die Väter der heutigen Zeit. Das Tolle an den Papas heutzutage ist, dass es – außer dem Stillen – nichts gibt, was sie mit ihren Kleinen nicht machen können. Mama und Papa sind gleichberechtigt und teilen sich die unterschiedlichen Aufgaben ganz selbstverständlich untereinander auf. Daher ist es auch keine Seltenheit mehr, dass sich der moderne Papa von heute ein Babytragetuch umschnallt, die Kleinen wickelt oder mit ihnen zum Spielplatz geht.“

Botschafter für moderne Väter

Kai Bösel von daddylicious.de, einem der bekanntesten Daddy-Blogger Deutschlands, hat sich das Unternehmen Pampers einen erfahrenen Vater als Botschafter der modernen Papas an die Seite geholt. Er bestätigtdie Ergebnisse der Studie: „Früher waren die Väter eher in der Rolle als Ernährer der Familie akzeptiert, als strenges und oft zu den Kindern distanziertes Oberhaupt. Es gab nur wenige Väter, die ihre Kinder gewickelt haben, mit ihnen im Kinderwagen allein unterwegs waren, zum Elternabend auf den kleinen Stühlen im Kindergarten saßen oder gar Elternzeit genommen haben.

Wie die Ergebnisse der aktuellen Umfrage zeigen, definieren sich die Männer heute auch immer mehr durch ihre Rolle als Vater“. Sein Appell an alle Väter: „Jeder Mann, der Vater wird, hat unterschiedliche Wünsche, Erwartungen und auch zeitliche Möglichkeiten, um sich um sein Kind zu kümmern. Die Tiefe der Beziehung hängt nicht allein von der Dauer der gemeinsamen Zeit ab, sondern sehr von der Intensität. Daher empfehle ich allen Papas, sich sehr bewusst Zeit für Ihre Kinder zu nehmen und schöne Dinge gemeinsam zu erleben. Damit kommt man dem „neuen Vaterbild“ schon einen großen Schritt näher“.

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