Kinder sicher aufwachsen lassen Bild: istock
5. Juni 2018

Sicherheit für die Kleinen

Über 80 Prozent der Unfälle von Säuglingen und Kleinkindern bis zum zweiten Lebensjahr passieren in den eigenen vier Wänden. Im Gegensatz dazu schätzen Eltern die Sicherheit zuhause sehr hoch ein und vermuten, dass die Gefahren eher im Straßenverkehr lauern. Grund genug für die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. und ihren Kooperationspartner Ariel, sich gemeinsam für mehr Sicherheit in der eigenen Wohnung einzusetzen.

Typische Unfälle

„Als Kinderchirurgin behandle ich jeden Tag Kinder mit Unfallverletzungen, die häufig schwerwiegende körperliche, psychische und soziale Folgen haben. Typische Unfälle zu Hause sind Stürze, Verbrühungen, Ersticken, Ertrinken, Verbrennungen und Vergiftungen. Unfälle sind kein Zufall. Sie lassen sich durch vorausschauendes Denken vermeiden. Das Wissen über Unfallgefahren, Verhaltenshinweise und die Gestaltung einer kindersicheren Umgebung helfen Unfälle zu verhindern!“, sagt Stefanie Märzheuser, Präsidentin der BAG.Das Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst…“ soll dazu anregen, das eigene Zuhause aus der Sicht eines Kindes zu betrachten. „Wir empfehlen Eltern von Krabbelkindern, sich auf allen Vieren durch die eigenen vier Wände zu bewegen. Wenn Eltern die Perspektive der Kleinsten einnehmen, werden sie auf Unfallrisiken aufmerksam, die ihnen sonst verborgen bleiben und die beseitigt werden können.“, so Stefanie Märzheuser.

Wertvolle Tipps

Um besonders junge Familien für dieses wichtige Thema weiter zu sensibilisieren und Hilfestellung zu geben, stellt die BAG ergänzendes Infomaterial zur Verfügung. Dabei bietet der Flyer „Ich sehe was, was du nicht siehst… – Kinderunfälle zu Hause vermeiden.“ wertvolle Tipps und Handlungshinweise, um Kinderunfälle zu Hause zu verhindern. Die Marke Ariel aus dem Haus Procter & Gamble unterstützt die BAG darin, das Informationsmaterial Kinder- und Jugendarztpraxen, Hebammen und in der Kindertagespflege kostenfrei zur Verfügung zu stellen. „Seit mehreren Jahren arbeiten wir mit der BAG erfolgreich zusammen, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen, die Unfallgefahren von Kindern in der eigenen Wohnung deutlich zu senken. Gerne realisieren wir gemeinsam mit der BAG noch in diesem Jahr eine breit angelegte Versandaktion des Informationsflyers an Arztpraxen, Hebammen und Tagespflegepersonen. Denn hier werden direkt Familien und Personen angesprochen, die im Umgang und der Erziehung mit Kindern tätig sind.“, sagt Melanie Fischer, Markenkommunikation Ariel bei Procter & Gamble.

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Zur BAG
Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. ist das nationale Fachnetzwerk zur Verhütung von Kinderunfällen. Der gemeinnützige Verein verfolgt das Ziel, die hohe Zahl von unfallbedingten Verletzungen in Deutschland zu reduzieren. Weitere Informationen zur BAG finden Sie unter www.kindersicherheit.de
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Zum Kindersicherheitstag
Der Kindersicherheitstag findet jährlich am 10. Juni statt. Er richtet sich an Multiplikatoren, an Eltern und Kinder mit dem Ziel, das Bewusstsein für Unfallgefahren zu wecken. Weitere Informationen zum Kindersicherheitstag, ergänzende Daten und Fakten sowie Präventionshinweise finden Sie unter
www.kindersicherheit.de/kindersicherheitstag/kindersicherheitstag-2018

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