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Elternsein 2019: zwischen Zweifeln und bedingungsloser Liebe

Wie ist das Elternsein 2019?
In einer repräsentativen Studie in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa wurden 1.000 Eltern mit Kindern im Alter von 0-4 Jahren zu positiven Überraschungen am Elternsein und zu Zweifeln und Druck der auf Eltern ausgeübt wird, befragt.

Die Ergebnisse auf einen Blick:

Über zwei Drittel der Eltern (69 Prozent) fühlen sich manchmal in ihrer Elternrolle überfordert.
Dies gilt häufiger für Mütter (75 Prozent) als für Väter (63 Prozent).
• Fast drei Viertel der Eltern (70 Prozent) sind der Meinung, dass die Erwartungen, die heutzutage
an Eltern gestellt werden, höher sind als in der Generation ihrer eigenen Eltern.
• Drei Viertel der Eltern (76 Prozent) stimmen der Auffassung zu, dass in den Medien heutzutage
eine idealisierte Vorstellung vom Elternsein verbreitet wird.
• Fast ein Viertel der Eltern (23 Prozent) empfinden den Druck im direkten Umfeld durch Freunde
und Bekannte als besonders hoch.
• Bei allem Druck und allen Zweifeln, empfinden Eltern große Bestätigung durch die positiven Momente
mit ihren Kindern, vor allem, beim gemeinsamen Kuscheln (86 Prozent) oder wenn ihr Kind sie anlächelt
und freudestrahlend auf sie zukommt (je 83 Prozent).

Eltern zweifeln an sich

69 % der Eltern geben an, dass sie sich in ihrer Rolle als Eltern manchmal überfordert fühlen

Eltern machen sich (sehr) häufig Gedanken darüber:

  • ob sie in der Kindererziehung alles richtig machen 71%
  • ob die Partnerschaft zu kurz kommt 69%
  • ob sie selbst zu kurz kommen 58 %
  • ob das Kind zu kurz kommt 57 %
  • wie andere Familien es schaffen, alles unter einen Hut zu bringen 53 %
  • 70 % der Eltern sind der Meinung, dass die Erwartungen,
    die heutzutage an Eltern gestellt werden, deutlich bzw. etwas höher sind
    als in der Generation ihrer eigenen Eltern.Davon glauben:
  • 31 % dass der Erwartungsdruck durch soziale
    Kontrolle heute viel stärker ist
  • 27 % dass heutzutage stärker erwartet wird, Familie
    und Beruf gut miteinander zu vereinbaren
  • 23 % dass der Druck besteht, Kinder heutzutage
    schon von klein auf zu fördern
  • 13 % dass man heutzutage perfekte Kinder haben muss
  • 11 % dass Kinder heute einen höheren Stellenwert haben und nichts
    Selbstverständliches mehr sind, wie das früher der Fall war

Was prägt die gesellschaftlichen Erwartungen gegenüber Eltern?

  • 45 % der Eltern glauben, dass die gesellschaftliche Erwartungshaltung gegenüber Eltern durch klassische oder soziale Medien geprägt werden.
  • 37 % sehen eine Beeinflussung der Erwartungshaltung durch die Meinung von Freunden, Bekannten oder der eigenen Familie.
  • „Traditionelle“ Bezugspersonen wie Erzieher*innen, Kinderärzt*innen oder Hebammen werden von den wenigsten Eltern (1 Prozent)
    als prägend für gesellschaftliche Erwartungshaltungen angesehen.

76 % der Eltern stimmen der Auffassung zu, dass Medien heutzutage eine idealisierte Vorstellung vom Elternsein verbreiten. Eltern, die sich zumindest manchmal überfordert fühlen, schätzen diese Beeinflussung stärker ein.

Aber nur 29 % der Eltern fühlen sich durch dieses medial vermittelte Ideal tatsächlich unter Druck gesetzt.

Positive Überraschungen und emotionale Bestätigung

Die fünf größten positiven Überraschungen am Elternsein sind für Mütter und Väter:

  • dass eigene Kind bei seiner Entwicklung zu beobachten
  • die Liebe und das Vertrauen des Kindes in seine Eltern
  • wenn das Kind lacht und sich freut
  • wie sich die eigenen Prioritäten zugunsten der eigenen Familie verändern
  • die Bereicherung des Alltags durch ein Kind

Viele Eltern empfinden eine große Bestätigung in den emotionalen und positiven Momenten in ihrem Alltag, die sie mit ihren Kindern verbringen.
Die größten Highlights sind:

  • gemeinsame Kuschelzeit
  • wenn das Kind seine Eltern anlächelt
  • wenn das Kind freudestrahlend auf sie zukommt
  • wenn das Kind etwas Neues lernt
  • wenn sie das Kind mit ihrer Anwesenheit beruhigen können
  • wenn man beim gemeinsamen Spielen die Zeit vergisst
  • wenn man das eigene Kind beim Spielen mit anderen beobachten kann

 

Quelle:
Procter & Gamble Germany
GmbH & Co Operations oHG,
Sulzbacher Str. 40
65824 Schwalbach am Taunus