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benefits of breastfeeding for newborns

Bild: iStock

Fläschchen statt Stillen

Nicht jede Mutter kann und will ihr Kind stillen. Für solche Fälle gibt es ausgereifte Ersatznahrung, die dem Baby alles Notwendige liefert.

W er sein Baby mit dem Fläschchen großzieht, ist beileibe keine Rabenmutter. Es gibt viele Gründe, weshalb Mamas aufs Stillen verzichten. Manchmal gibt die Brust einfach nicht genug Milch her, oder häufige Entzündungen machen das Stillen zur allzu schmerzhaften Angelegenheit. Dann wandert der Blick schnell Zum Regal mit den vielen Milchersatz-Produkten fürs Baby. Das Sortiment ist erst mal verwirrend, so unterschiedlich erscheinen einem die einzelnen Angebote. Aber im Grunde ist es ganz einfach …

Anfangsmilch reicht völlig aus

Wer sich für Ersatznahrung entscheidet, sollte mit der sogenannten Anfangsmilch beginnen. Bei dem einen Hersteller heißt sie tatsächlich so, der andere Hersteller hat eine vielleicht etwas phantasievollere Bezeichnung dafür. Wichtig ist nur die Zahl auf der Verpackung. Anfangsmilch beginnt mit einer „1“ oder dem Zusatz „pre“. Die „pre“ ist etwas weniger sättigend, aber genauso geeignet für den Einstieg in die Fläschchen-Ernährung. Diese Anfangsmilch enthält alle fürs Baby wichtigen Bestandteile der Ernährung, unter anderem Öle, Milchzucker, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Die Milchprodukte gibt es seit Jahren und Jahrzehnten, sie sind entsprechend ausgereift und werden streng geprüft. Wer sie verfüttert, muss sich keine Sorgen mehr machen um die Ernährung seines Kindes. Es ist in den ersten Monaten auch nicht nötig, zusätzlich etwas zu geben. Die Milchnahrung allein reicht völlig aus, um das Baby auf gesunde Weise satt zu bekommen.

Sämiger und sättigender

Die Anfangsmilch kann nach etwa sechs Monaten durch die sogenannte Folgemilch mit der Bezeichnung „2“ ersetzt werden. Diese Milch ist sämiger und sättigender. Wer möchte, kann die Anfangsmilch aber auch das ganze erste Jahr hindurch füttern. Das Baby beginnt nach einem halben Jahr ohnehin, seinen ersten Brei zu schmausen und dann auch zunehmend kräfigendere feste Nahrung zu sich zu nehmen. Die Milch wird dadurch immer mehr zum Begleitprogramm und zum Durstlöscher. Mit dem Ende des ersten Lebensjahres kann das Baby auch fettarme Kuhmilch trinken, soweit es sie verträgt. Neben den Klassikern im Milchersatz-Sortiment gibt es auch Spezialmilch für Babys, die zum Beispiel keinen Milchzucker vertragen (Laktose-Intoleranz) oder allergisch auf das Eiweiß in der Milch reagieren. Selbst Frühgeborene müssen nicht darben. Auch für sie gibt es eine besondere Milch mit höherem Nährstoffgehalt, die sich an wissenschaftlichen Empfehlungen orientiert. Das Frühchen erhält so einen zusätzlichen Kick an Energie, was für eine rasche Gewichtszunahme sorgt.

Stillen plus Fläschchen geben

Mütter können problemlos beide Ernährungsarten miteinander kombinieren, also Stillen und Fläschchennahrung im Wechsel. Wenn das Baby beide Milchsorten akzeptiert, steht dieser Ernährung nichts im Wege. Sie wird „als Zwiemilch“ bezeichnet und ist unter anderem ideal für Mütter, die selbst weniger Milch geben können oder berufstätig sind. Wer zusätzlich stillt, produziert auch weniger Verpackungsabfall. Eine nachhaltige Art der Ernährung …