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Schwangere junge Frau leidet unter Heuschnupfen

Heuschnupfen: Mythos und Wahrheit

Wenn in diesen Tagen die meisten Menschen auf Sonnenschein und steigende Temperaturen hoffen, warten andere auf Regen und das baldige Ende des Frühlings. Für viele Allergiker beginnt die unangenehme Heuschnupfen Zeit. Die AOK Sachsen-Anhalt erklärt einige Allergie-Mythen und gibt Tipps, wie Allergiker die kommenden Wochen gut überstehen.

So wenige Medikamente wie möglich einnehmen

Medikamente können Allergien nicht heilen. Antihistaminika wie Loratadin und Cetirizin lindern allerdings allergische Symptome wie Schnupfen, Niesen und juckende Augen und sollten deshalb eingenommen werden. Manchmal machen diese Mittel schläfrig. Wer solche Nebenwirkungen spürt, kann die Medikamente auch abends einnehmen. Bei schwereren Symptomen, zum Beispiel zunehmende Luftnot, sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden. Denn mit der Zeit kann es zum sogenannten Etagenwechsel kommen. Die Beschwerden wandern von den oberen Atemwegen in die Lunge und können dort zu chronischer Bronchitis oder Asthma führen.

Frische Luft hilft

Falsch. Allergiker sollten das Allergen soweit wie möglich meiden. Während der Pollenflugsaison halten sie sich deshalb nicht länger als nötig an der frischen Luft auf und die Fenster geschlossen, auch wenn draußen der Frühling lockt. Aufgrund des schwächeren Pollenflugs sollte bevorzugt morgens und abends gelüftet werden. Pollenschutzgitter vor dem Fenster bieten zusätzlichen Schutz. Duschen und Haarewaschen vor dem Zubettgehen sowie häufigerer Kleidungswechsel schützen davor, Pollen in Wohn- und Schlafzimmer zu tragen. Erholsam kann ein Ausflug oder kurzer Urlaub in den Bergen oder am Meer sein. Der Pollenflug ist dort meist schwächer oder tritt erst verspätet ein. In Sachsen-Anhalt ist der Harz selbst während der Allergie-Hochsaison fast pollenfrei.

Vitamin C gegen Heuschnupfen

Vereinzelte Studien weisen darauf hin, dass Vitamin C  Heuschnupfen-Symptome verringern kann. Aber egal ob Allergiker oder nicht – Vitamin C ist für den Erhalt der Gesundheit unerlässlich. Unser Körper kann allerdings nicht unbegrenzt Vitamin C aufnehmen. Kiwi, Paprika, Zitrone und andere Vitamin-Versorger sollten wir  deswegen gleichmäßig über den Tag verteilt zu uns nehmen.

Regen lindert die Beschwerden

Im Frühling, wenn die Baumpollen unterwegs sind, bindet stärkerer Regen die Plagegeister und lässt sie auf den Boden fallen. Nach dem Regen sinkt die Belastung durch Birke und Co. merklich. Nach einem Schauer bietet sich also eine gute Gelegenheit für einen Spaziergang. Anders ist es bei Gräsern. Ein starker Regen kann deren Samenstände erst richtig aufplatzen lassen, so dass sie ihre Pollen freigeben.

Als Erwachsener bekommt man keine Allergie mehr

Heuschnupfen kann leider jeden treffen und tritt unabhängig vom Alter auf. Viele Menschen können auch jenseits der 50 Jahre noch Pech haben, und an einer Pollenallergie erkranken. Die meisten Neuerkrankungen treten allerdings im Kindes- und Jugendalter auf.

Heuschnupfen kann spontan verschwinden

Die gute Nachricht zum Schluss: Spontane Heilung bei Allergien ist möglich. Beim Heuschnupfen ist sie allerdings sehr selten. Die Ursachen für das plötzliche Verschwinden sind aber noch weitgehend unbekannt.

Unter www.aok.de/heuschnupfen gibt die Gesundheitskasse weitere Tipps für Allergiker.

Sodbrennen in der Schwangerschaft

Wenn der Magen grummelt

Sodbrennen oder Magendrücken in der Schwangerschaft plagen jede zweite Frau. Was Sie dagegen tun können.

Jeder Tag ist anders – die Schwangerschaft genießen die meisten Frauen als eine ganz besondere Zeit in ihrem Leben. Doch die eine oder andere unangenehme Begleiterscheinung gibt es meistens doch – so leidet etwa jede zweite Schwangere unter Sodbrennen: Das Druckgefühl und saure Aufstoßen verleiden die Mahlzeiten, rauben oftmals auch den Schlaf und haben Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden und nicht selten auch auf die Verdauung.

Hormone tragen dazu bei

Solche Beschwerden plagen die meisten vor allem in den letzten Monaten der Schwangerschaft. Denn vor allem, wenn das Baby im Bauch zunehmend mehr Platz einnimmt, drückt es auf den Magen, woraufhin der Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließen kann. Auch die Hormone tragen dazu bei: Sie lockern sämtliche Gewebe der Mutter auf und bereiten den Körper auf das Wachstum des Babys und die Geburt vor.

Aufsteigen der Magensäure

Auch der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre wird weicher und schließt schlechter – so wird das Aufsteigen der Magensäure in die Speiseröhre begünstigt. Die hormonelle Umstellung beginnt mit dem Tag der Befruchtung. Bei manchen Frauen schießen die Hormone gleich zu Beginn stark in die Höhe, sodass sie schon in der Frühschwangerschaft mit Sodbrennen zu kämpfen haben.

Ob die ganze Schwangerschaft hindurch oder nur in den letzten Wochen: Sodbrennen ist lästig und kann aufgrund der Schmerzen einen erholsamen Schlaf unmöglich machen. Aushalten müssen Sie die Beschwerden aber nicht. Mit einigen Tricks können Sie das Sodbrennen stoppen.

Das hilft gegen Sodbrennen

Vor allem mit der Ernährung können Sie Ihr Sodbrennen beeinflussen: Manche Lebensmittel sind als Auslöser für Sodbrennen bekannt, andere für ihre lindernde Wirkung. Meiden Sie scharfe Gewürze, fettreiche Speisen, Zwiebeln, Schokolade, Hefegebäck, Tomatensaft, Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke.

Nur kleine Mahlzeiten

Bevorzugen Sie hingegen Kamillen-, Malven- oder Eibischtee, stilles Wasser, Breie (zum Beispiel Kartoffelbrei oder Grießbrei), langsam zerkaute Mandeln. Und nehmen Sie nur kleine Mahlzeiten, verteilt über den Tag, zu sich. In den letzten zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen sollten Sie nichts mehr essen.

Zwischen den Mahlzeiten trinken

Versuchen Sie außerdem, während des Essens möglichst wenig zu trinken, um Ihren Magensaft nicht zu stark zu verdünnen. Denn dann produziert der Magen zum Ausgleich noch mehr Säure. Besser ist es, wenn Sie zwischen den Mahlzeiten trinken.

Sanfte Mittel

Doch je nach Schweregrad des Sodbrennens sollten Sie mit Ihrem Gynäkologen darüber sprechen. Es gibt sanfte Mittel wie Rennie von Bayer oder Riopan Magengel, die auch während der Schwangerschaft genommen werden können. Die Mittel wirken ähnlich.

So vereint Rennie die Wirkstoffe Kalzium- und Magnesiumcarbonat. Diese beiden Verbindungen kommen auch in der Natur vor. Sie neutralisieren die überschüssige Magensäure und wandeln sie in Wasser und andere natürliche Substanzen um. Dadurch, dass Kalzium- und Magnesiumcarbonat direkt mit der Magensäure eine chemische Reaktion eingehen, bleibt ihre Wirkung lokal nur auf den Magen beschränkt.

Dennoch, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt.

Tipps gegen Sodbrennen 

Schlafen Sie mit erhöhtem Oberkörper. Wichtig: Der gesamte Oberkörper sollte um circa 15 Prozent hochgelagert werden. Das erreichen Sie, wenn Sie ein Keilkissen oder mehrere feste Kissen übereinander unter Ihren Oberkörper legen. _

Schlafen Sie auf der linken Seite, denn auf der rechten Seite wird der Mageninhalt eher hochgedrückt, da der obere Teil des Magens in dieser Position oberhalb der Speiseröhre liegt. _

Manch Schwangere hat mit Akupunktur oder Akupressur eine Linderung der Beschwerden erfahren.

Sorgen Sie für Entspannung. Stress begünstigt Sodbrennen und sollte gezielt vermieden werden. Beispielsweise durch Schwangerschaftsyoga – spezielle Kurse werden mittlerweile überall angeboten – oder Spaziergänge in der Natur können Sie Anspannungen abbauen.

4.1.1

Hausmittel gegen Durchfall: Was wirklich hilft!

Zwieback, viel trinken und Obst – vermutlich kennt jeder die elterlichen Tipps bei Durchfall. Welche dieser Hausmittel tatsächlich helfen und von welchen man lieber die Finger lässt, erklärt Prof. (Univ. Chisinau) Dr. Dr. Stefan Hillejan, Phlebologe und Proktologe von der Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen in Hannover und Vorsitzender des Berufsverbands Qualifizierter Medizinischer Sachverständiger Deutschlands.

Vorsicht bei Salzstangen, Cola und Zwieback

Immer noch glauben sehr viele, dass Salzstangen und Cola besonders gut geeignet seien, um den beim Durchfall entstandenen Mineralverlust auszugleichen. Und tatsächlich: Kurzfristig tritt durch den Softdrink ein gesteigertes Wohlbefinden ein. Denn bei entsprechenden Verdauungsproblemen führt der Flüssigkeitsverlust zu niedrigem Blutdruck, den Cola temporär wieder erhöht. Doch das gute Gefühl hält nicht lange an, durch das koffeinhaltige Getränk steigert sich die Darmtätigkeit noch zusätzlich. Außerdem führt der viele Zucker oftmals zu einer vermehrten Wasserausscheidung über die Nieren und dadurch zum Ausspülen der bei flüssigem Stuhl besonders wichtigen Elektrolyte wie Kalium und Natrium. Letzteres ist zwar in Salzstangen enthalten, diese führen dem Körper allerdings keinerlei andere wichtige Nährstoffe zu. Zwieback dagegen hilft aufgrund des Gehalts von Einfachzuckern eher, den Nährstoffverlust auszugleichen. Menschen mit bekannten Unverträglichkeiten sollten aber Vorsicht walten lassen. „Bestimmte Getreidesorten reizen den Darm und der übermäßige Konsum der Ballaststoffe im Teig führt ebenfalls oft zu Durchfallschüben“, erklärt der Experte.

Was wirklich hilft

Besonders Obst und Tee sorgen bei Verdauungsproblemen für Besserung. Bananen beinhalten beispielsweise Vitamine sowie Stärke und führen dem Körper das bei Durchfall verloren gegangene Kalium wieder zu. Heidelbeeren wird eine keimhemmende Eigenschaft nachgesagt und Äpfel enthalten sowohl entzündungshemmende Polyphenole als auch Pektine. Letztere quellen im Darm, saugen Flüssigkeit auf und verdicken so den Stuhl. Zusätzlich absorbieren deren Vielfachzucker Giftstoffe und beruhigen die Schleimhäute. Für einen optimalen Effekt empfiehlt es sich, die Äpfel samt Schale zu einem Mus zu reiben. Dadurch ist das Obst bekömmlicher und Wasser wird bei der Verdauung am besten gebunden. Tee gilt als eines der effektivsten Mittel bei Diarrhö: Er beruhigt den Verdauungstrakt, führt dem Organismus Flüssigkeit zu und hat aufgrund seiner Gerb- und Bitterstoffe sowie der ätherischen Öle oftmals einen entzündungshemmenden Effekt. Insbesondere Pfefferminze hat einen hohen Gerbstoffanteil. Kamille wirkt gegen Keime und zusätzlich krampflösend. Nur von Schwarztee sollten Betroffene absehen, denn bei übermäßigem Genuss tritt eine ähnliche Wirkung ein wie bei Cola. „Koffein verstärkt diese Art der Darmprobleme“, betont Prof. Dr. Dr. Hillejan.

Im Notfall zum Experten

Hält der Durchfall trotz aller Maßnahmen länger als zwei Tage an, empfiehlt sich ein Arztbesuch. Handelt es sich beim Betroffenen um ein Kind oder treten Begleiterscheinungen wie Fieber und Kreislaufbeschwerden auf, sollte umgehend ein Experte aufgesucht werden. Elektrolytlösungen, medizinische Kohle und Hefepilztabletten aus der Apotheke helfen zwar bei ausgeprägten Formen der Beschwerden, ersetzen in diesen Fällen aber nicht den Gang zum Arzt.

Mehr Informationen auch unter www.praxisklinik.com

 

Urvertrauen

Hilfe bei ungewollter Kinderlosigkeit

Für viele Paare mit unerfülltem Kinderwunsch ist die moderne Reproduktionsmedizin die letzte Hoffnung. Doch dabei können hohe Kosten auf sie zukommen. Die meist sehr kostspieligen Behandlungen werden vom Bund und von einigen Bundesländern finanziell gefördert. Mit dem neuen Förder-Check können Kinderwunschpaare jetzt schnell und einfach herausfinden, ob grundsätzlich die Möglichkeit einer finanziellen  Unterstützung in ihrem Bundesland besteht und die Voraussetzungen bei einer  Antragstellung erfüllt sind. In Deutschland ist fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt  kinderlos. Für die Erfüllung des Kinderwunsches sind diese Paare meist auf medizinische Hilfe angewiesen. Die reproduktionsmedizinische Behandlung stellt für die Betroffenen nicht nur finanziell, sondern auch physisch und psychisch eine  erhebliche Belastung dar. Das Bundesfamilienministerium hat deshalb 2012 die Bundesinitiative „Hilfe und Unterstützung bei ungewollter Kinderlosigkeit“ gestartet. Ziel ist es, Kinderwunschpaaren eine ergänzende finanzielle Unterstützung zu ermöglichen, das Angebot einer begleitenden psychosozialen Beratung zu verbessern und das Thema „ungewollte Kinderlosigkeit“ zu enttabuisieren.

Orientierung bei der Antragstellung: In acht Schritten zum Ergebnis  

In jedem Bundesland gelten unterschiedliche Bedingungen für die staatliche  Förderung und auch die Höhe der finanziellen Hilfen variiert. Um Paaren  unbürokratisch Informationen zur Verfügung zu stellen, gibt es auf dem  Informationsportal Kinderwunsch einen neuen Förder-Check. Durch die  Beantwortung von acht einfachen Fragen können Paare schnell und einfach herausfinden, ob die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung in ihrem  Bundesland besteht und sich ein Antrag lohnen kann.

Informationen über die Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote vor Ort sowie wichtige Hinweise rund um das  Thema „Ungewollte Kinderlosigkeit“ sind auf dem  Informationsportal  Kinderwunsch zu finden.

Zum Hintergrund: Dank des medizinischen und technischen Fortschritts stehen ungewollt  kinderlosen Paaren heute verschiedene Maßnahmen der künstlichen Befruchtung  zur Verfügung, um sich den Kinderwunsch vielleicht doch noch zu erfüllen. Aber gerade für diejenigen mit kleinen oder mittleren Einkommen stellen die hohen Behandlungskosten der Reproduktionsmedizin eine fast unüberwindliche Hürde  dar. Seit Inkrafttreten der „Richtlinie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von  Maßnahmen der assistierten Reproduktion“ am 1. April 2012 stellt der Bund  finanzielle Hilfen für Kinderwunschbehandlungen bereit. Voraussetzung ist, dass  sich die Bundesländer mit einem eigenen Landesförderprogramm entsprechend  beteiligen. Dabei können je nach Ausrichtung der Landesförderung  unterschiedliche Förderkriterien in Bezug auf Art und Umfang der Zuwendung  gelten. Am 7. Januar 2016 ist eine Erweiterung der Bundesförderrichtlinie in Kraft  getreten: Nun können erstmals auch unverheiratete Paare, die in einer auf Dauer  angelegten nichtehelichen, heterosexuellen Lebensgemeinschaften leben,  finanzielle Unterstützung aus Bundesmitteln erhalten. Voraussetzung ist auch hier, dass sich das Hauptwohnsitzbundesland des Kinderwunschpaares kofinanzierend  beteiligt und seine Landesförderung zugunsten unverheirateter Paare anpasst. Alle sechs kooperierenden Länder (Niedersachsen, Thüringen, Sachsen,  Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Berlin) haben ihre Landesförderkriterien inzwischen angepasst. Zuschüsse helfen, die Kosten zu senken Mithilfe dieser Zuschüsse, die die Kostenbeteiligungen der Krankenversicherungen ergänzen, sinkt der Eigenanteil an den Behandlungskosten erheblich. Je nach Landesförderung wird der erste bis vierte Behandlungszyklus unterstützt. Der Bund übernimmt dabei maximal 25 Prozent des den Paaren nach Abrechnung mit  der Krankenkasse verbleibenden Eigenanteils. Zusammen mit der Leistung der  gesetzlichen Krankenkasse kann der Eigenanteil für die Paare bei den ersten drei Behandlungen auf bis zu einem Viertel, bei der vierten auf bis zur Hälfte der  Kosten gesenkt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website: https://www.informationsportal – kinderwunsch.de/

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Dr. Kay Hinz Serviceteam „Informationsportal Kinderwunsch“ c/o  neues handeln GmbH informationsportal – kinderwunsch@neueshandeln.de Tel.: 030/2888378 – 41

Sylvie Meis - Engagement für die Brustkrebsorganisation Pink Ribbon

Pink Ribbon Botschafterin Sylvie Meis

Die pinkfarbene Schleife steht weltweit als Symbol für Kampagnen und Aktivitäten gegen Brustkrebs. Pink Ribbon versucht mit seiner  Arbeit in erster Linie gesunde Menschen zu erreichen und weitergehend das Umfeld von Betroffenen. Der gesunde Mensch kann mit Selbstvorsorge und Früherkennungsuntersuchungen viel tun, denn im Falle der Erkrankung können durch Früherkennung die Heilungschancen enorm steigen.

Pink Kitchen, die Küche von Pink Ribbon

Eine von vielen Aktionen ist die „Pink Kitchen“. Sie steht für die Gesundheitsvorsorge durch gesunde Ernährung, die aber auch genussvoll und lecker ist und sich unkompliziert und schnell zubereiten lässt. Prominente Botschafterinnen und Unterstützerinnen von Pink Ribbon Deutschland haben jeweils ihre Lieblingszutat verraten und erzählt, warum diese so besonders für sie ist. Daraus hat Philips Chefkoch Guido Weber exklusiv für Pink Kitchen saisonale Gerichte kreiert und diese auch fotografiert. Mit dabei

Pink Kitchen

Sylvie Meis: „Zimt ist ein ‚Alles-Könner‘. Das Gewürz verfeinert süße wie salzige Speisen und gibt ihnen einen lieblich-süßen Geschmack. Ich freue mich immer ganz besonders auf Apfelspeisen mit Zimt, aber auch auf Reis ist er ganz wunderbar.“

Hier geht es zu Sylvies Rezept

www.pinkribbon-deutschland.de/fileadmin/websitedateien/PDF/PINKKITCHEN_Franzbroetchen.pdf

und hier zu der grandiosen Organisation: www.pinkribbon-deutschland.de

 

Der Spion im Smartphone

Der Spion im Smartphone

Kinder sind immer schneller digital unterwegs. Die ersten Youtube-Videos werden meist schon vor dem 2. Geburtstag angeklickt, das Symbol kennen die Kleinen schneller als sie sich selbst die Schuhe zubinden können. Schon im Vorschulalter haben die meisten verstanden, dass sie auch Apps herunterladen können. Das nutzen Firmen oft aus. Wer nicht aufpasst, stellt ihnen jede Menge Daten zur Verfügung. Technisch ist es zum Beispiel möglich, dass Apps mithilfe des Mikrofons zuhören. „Der Sion im Smartphone“ Gerade erst ist bekannt geworden, dass knapp 1000 Apps mit einer Software ausgestattet sind, die scannt, was die Nutzer im Fernsehen schauen.

SCHAU HIN!

rät deshalb, sich vor dem Download genau zu informieren.

Technisch ist es heute problemlos möglich, dass Apps – auch, wenn sie gerade gar nicht genutzt werden – den Nutzer „belauschen“. Genauso kann zum Beispiel per GPS verfolgt werden, wohin sich die Smartphone-Besitzer bewegen. Manche Programme wollen Zugriff auf die Kamera oder die Kontakte, auch, wenn das gar nicht notwendig ist. Meist stehen dahinter kommerzielle Interessen. „Unternehmen wollen Produkte verkaufen. Mit dem Smartphone haben sich viele neue Möglichkeiten der Marktforschung ergeben. Nutzer müssen genau aufpassen, welche Funktionen der Geräte genutzt werden – und wofür“, sagt SCHAU HIN!-Mediencoach Iren Schulz.
Die New York Times hatte gerade erst darüber berichtet, dass etwa 1000 Apps mit Software des Herstellers „Alphonso“ ausgestattet sind. Die Software hört mit, ob Nutzer fernsehen, und wenn ja, welche Werbung sie sehen. Dann wird anhand von Bewegungsprofilen verglichen, ob die Menschen zum Beispiel in der Werbung angepriesene Geschäfte tatsächlich besuchen.

Der Spion im Smartphone – Was Eltern beachten können

„Alphonso“ betont, dass die Software in den App-Stores beschrieben ist und in den Geschäftsbedingungen auf die Nutzung hingewiesen wird. SCHAU HIN! empfiehlt deshalb, sich Apps vor dem Download immer genau anzuschauen. „Ein Blick in die Geschäftsbedingungen und App-Beschreibungen lohnt sich immer – auch wenn das Zeit kostet“, sagt Schulz. „Außerdem können nach dem Download viele Zugriffsberechtigungen einer App wieder deaktiviert werden – so auch das Mikrofon.“ Es gebe in aller Regel keinen Grund dafür, dass Spiele-Apps für Kinder auf Fotos, Kontaktlisten, den Standort, das Mikrofon und die Kamera zugreifen müssen. „Wenn die Aktivierung dieser Funktionen von der App verlangt wird, ist es empfehlenswert, die Gründe dafür zu prüfen und abzuwägen, ob sie nachvollziehbar sind“, sagt Schulz.

Empfehlungen folgen und Smartphone richtig einstellen


Empfehlungen für gute Kinder-Apps finden Eltern zum Beispiel durch Softwarepreise, wie dem TOMMI. Auch auf www.klick-tipps.net finden Eltern kindgerechte Apps. Kriterium ist hier unter anderem, dass die Apps nur die nötigsten Berechtigungen einfordern und die Privatsphäre schützen. Über die Datensicherheit bei Spiele-Apps berichtet www.app-geprueft.net. Besitzen Kinder bereits eigene Geräte, ist es wichtig, den App-Store möglichst sicher einzurichten: Eltern können Downloads mit einem Passwort sperren oder nur Apps für bestimmte Altersgruppen anzeigen lassen. Wie Smartphone und Co. sicher eingerichtet werden können, erklärt SCHAU HIN! unter http://www.schau-hin.info/informieren/medien/surfen.

Quelle:
„Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht.“
Das ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

Tag der Komplimente - Felix Neureuther sagt Danke

Felix Neureuther sagt: „Danke Mama“

Zum „Tag der Komplimente“ am 24. Januar bedankt sich Felix Neureuther bei seiner Mutter Rosi Mittermaier für Werte wie Offenheit und Respekt, die sie ihm vermittelt hat und die ihn zu dem Menschen gemacht haben, der er heute ist. Aktuell ist er Markenbotschafter für die internationale „Danke Mama“-Kampagne von Procter & Gamble (P&G) zu den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang, die sich dafür einsetzt, gesellschaftliche Stereotype und Vorurteile zu überwinden.

Mit der diesjährigen Kampagne „Danke Mama“ würdigt P&G die bedingungslose Liebe von Müttern, mit der sie ihre Kinder vom ersten Tag an begleiten und ihnen helfen ihre Träume zu erreichen: Eine Mutter ist die erste und größte Fürsprecherin für ihr Kind. Sie erkennt sein Potenzial, ganz egal was andere in ihm sehen. Denn zu oft urteilen Menschen unterbewusst vorschnell aufgrund des Aussehens, der sexuellen Orientierung oder körperlicher Einschränkung einer Person.

Mütter prägen den Werdegang ihrer Kinder

„Meine Mutter hat mich zu dem offenen, positiven Menschen erzogen, der ich heute bin. Sie hat mich immer unterstützt, mir aber gleichzeitig auch beigebracht, dass man anpacken muss, um sich etwas zu verdienen“, berichtet Felix Neureuther über die wichtige Rolle, die seine Mutter bis heute für ihn spielt. Seine Dankbarkeit und die bejahende Art ihres Sohnes sind das größte Kompliment für Rosi Mittermaier. Wie Felix Neureuther bestätigen 92 % der Olympischen Athleten in einer vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) gemeinsam mit P&G durchgeführten Umfrage, dass sie nicht die Person wären, die sie heute sind, ohne ihre Mutter. Auch an der Entwicklung zum erfolgreichen Sportler haben Mütter einen großen Anteil. Die Umfrage hat gezeigt, dass 84 % der Athleten der Aussage zustimmen, dass sie nicht der Athlet wären, der sie heute sind, ohne ihre Mutter.

Sport verbindet und kann Vorurteile vorbeugen

„Für die natürliche Entwicklung von Kindern ist Bewegung, im Idealfall in der Natur, sehr wichtig. Wenn sie dann noch ein Talent für etwas haben, ist das klasse“, so Rosi Mittermaier. Felix Neureuther möchte daher alle Kinder dazu motivieren, sich in ihrer Freizeit mehr zu bewegen. Seit Jahren engagiert er sich neben der „Danke Mama“-Kampagne in zahlreichen sozialen Projekten, jüngst mit einem selbstgeschriebenen Kinderbuch. Er setzt sich dafür ein, dass auch die Jüngsten die Möglichkeit bekommen, ihr Potenzial zu entfalten – unabhängig von ihrer Herkunft oder sozialen Schicht. „Respekt, Fairness und das Akzeptieren von Regeln werden nirgends besser und spielerischer vermittelt als im Sport“, so Neureuther. Ihm ist der Teamgedanke sehr wichtig, denn Sport verbindet und kann so Vorurteilen vorbeugen.

Quelle:
Informationen zur „Danke Mama“-Kampagne
Zu den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang setzt sich Procter & Gamble mit der internationalen Kampagne für eine Welt ohne Vorurteile ein und würdigt die bedingungslose Liebe von Müttern, mit der sie ihre Kinder vom ersten Tag an begleiten und ihnen helfen ihre Träume zu verwirklichen. P&G feiert Mütter und Väter als erste und größte Fürsprecher ihres Kindes. Weitere Informationen zur Kampagne gibt es unter www.liebestattvorurteile.de.

Über P&G
Procter & Gamble (P&G) bietet Verbrauchern auf der ganzen Welt eines der stärksten Portfolios mit qualitativ hochwertigen und führenden Marken wie Always®, Ambi Pur®, Ariel®, Bounty®, Charmin®, Crest®, Dawn®, Downy®, Fairy®, Febreze®, Gain®, Gillette®, Head&Shoulders®, Lenor®, Olaz®, Oral-B®, Pampers®, Pantene®, SK-II®, Tide®, Whisper® und Wick®. P&G ist weltweit in 70 Ländern tätig. Weitere Informationen über P&G und seine Marken finden Sie unter www.pg.com und www.twitter.com/PGDeutschland.

Mutterschutz - Änderungen 2018

Mutterschutz 2018

Um den geänderten gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu entsprechen, wurde das Mutterschutz-Gesetz grundlegend reformiert.
Das reformierte Gesetz tritt jetzt, ab dem 1.1.2018, in Kraft.

Ziel des Mutterschutzrechts ist es, den bestmöglichen Gesundheitsschutz für schwangere und stillende Frauen zu gewährleisten. Es soll nicht dazu kommen, dass Frauen durch Schwangerschaft und Stillzeit Nachteile im Berufsleben erleiden. Oder dass die selbstbestimmte Entscheidung einer Frau über ihre Erwerbstätigkeit verletzt wird. Damit werden die Chancen der Frauen verbessert und ihre Rechte gestärkt. Dem Beruf während Schwangerschaft und Stillzeit ohne Beeinträchtigung ihrer Gesundheit und der ihres Kindes weiter nachzugehen.

Das Mutterschutzgesetz (MuSchG) gilt für alle (werdenden) Mütter, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. Darin eingeschlossen sind auch Heimarbeiterinnen, Hausangestellte, geringfügig Beschäftige, weibliche Auszubildende und unter bestimmten Voraussetzungen auch für Schülerinnen und Studentinnen.

Änderungen im Mutterschutz-Gesetz ab 2018

Zum 1. Januar 2018 sind umfängliche Änderungen des Mutterschutzrechts in Kraft getreten. Durch die Integration der bisherigen Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV) in das MuSchG sollen die Regelungen verständlicher und übersichtlicher werden. Zudem sieht das Gesetz einige weitere materielle Änderungen vor, unter anderem werden Schülerinnen und Studentinnen nun in den Anwendungsbereich des MuSchG einbezogen, soweit die Ausbildungsstelle Ort, Zeit und Ablauf der Ausbildungsveranstaltung verpflichtend vorgibt.

Die Regelungen zum Verbot der Nacht- und Sonntagsarbeit sind branchenunabhängig gefasst, die Regelungen zum Verbot der Mehrarbeit ist um eine besondere Regelung zur höchstens zulässigen Mehrarbeit in Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen ergänzt.

Für die Arbeit nach 20 Uhr bis 22 Uhr wurde ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt. Unter anderem muss die Frau sich ausdrücklich bereit erklären, nach 20 Uhr zu arbeiten. Während die Behörde den vollständigen Antrag prüft, kann der Arbeitgeber die Frau grundsätzlich weiterbeschäftigen. Lehnt die Behörde den Antrag nicht innerhalb von sechs Wochen ab, gilt er als genehmigt.

Ein neu einzurichtender Ausschuss für Mutterschutz wird Empfehlungen unter anderem zu Art, Ausmaß und Dauer der möglichen unverantwortbaren Gefährdung einer Schwangeren oder Stillenden erarbeiten und stellt sicherheitstechnische, arbeitsmedizinische und arbeitshygienische Regeln zum Schutz der schwangeren oder stillenden Frau und ihres Kindes auf. Die Empfehlungen sollen Orientierung bei der praxisgerechten Umsetzung der mutterschutzrechtlichen Regelungen bieten.

Damit der Arbeitgeber die Mutterschutzbestimmungen einhalten kann, sollen Frauen dem Unternehmen ihre Schwangerschaft und den voraussichtlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen diese Tatsachen bekannt sind.

Mutterschutzfristen und Beschäftigungsverbote

Werdende Mütter dürfen in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung nur mit Einwilligung beschäftigt werden. Nach der Entbindung gilt ein Beschäftigungsverbot von acht Wochen beziehungsweise zwölf Wochen bei Früh- und Mehrlingsgeburten. Bei medizinischen Frühgeburten und bei sonstigen vorzeitigen Entbindungen verlängert sich die Mutterschutzfrist nach der Geburt um die Tage, die vor der Entbindung nicht in Anspruch genommen werden konnten.

Wird bei dem Kind innerhalb von acht Wochen nach der Entbindung eine Behinderung festgestellt, kann die Mutter eine Verlängerung der Schutzfrist von acht auf zwölf Wochen beantragen.

Außerhalb der allgemeinen Schutzfristen sieht das Mutterschutzgesetz zum Schutz der werdenden Mutter und ihres Kindes generelle Beschäftigungsverbote (zum Beispiel Akkord-, Fließband-, Mehr-, Sonntags- oder Nachtarbeit) und individuelle Beschäftigungsverbote aufgrund eines ärztlichen Attestes vor. Für die Arbeit nach 20 Uhr bis 22 Uhr wurde ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt.

Um die Frau in dieser Zeit vor finanziellen Nachteilen zu schützen, regelt das Mutterschutzgesetz verschiedene Mutterschaftsleistungen:

  • das Mutterschutzgeld
  • den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld während der Mutterschutzfristen
  • das Arbeitsentgelt bei Beschäftigungsverboten außerhalb der Mutterschutzfristen (sogenannter Mutterschutzlohn)

Urlaubsanspruch

Auch während der Ausfallzeiten wegen mutterschutzrechtlicher Beschäftigungsverbote (somit auch während der Mutterschutzfristen) entstehen Urlaubsansprüche. Eine Kürzung des Erholungsurlaubs wegen mutterschutzrechtlicher Beschäftigungsverbote ist nicht zulässig.

Kündigungsschutz

Vom Beginn der Schwangerschaft an bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung ist die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch das Unternehmen bis auf wenige Ausnahmen unzulässig. Auch eine Kündigung nach einer Fehlgeburt nach der zwölften Schwangerschaftswoche ist unzulässig.

Pflichten der Arbeitgeber

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, der zuständigen Aufsichtsbehörde (staatliche Arbeitsschutz- oder Gewerbeaufsichtsämter) die Schwangerschaft mitzuteilen. Der Arbeitgeber muss eine werdende oder stillende Mutter während der Schwangerschaft und nach der Entbindung so beschäftigen und ihren Arbeitsplatz einschließlich der Maschinen, Werkzeuge und Geräte so einrichten, dass sie vor Gefährdungen für die Gesundheit ausreichend geschützt ist. Bei einer Gefährdungsbeurteilung hat der Arbeitgeber dem besonderen Schutzbedarf der Frau und ihres Kindes Rechnung zu tragen.

Die Aufsichtsbehörde klärt im Zweifelsfall, ob der konkrete Arbeitsplatz und die konkreten Arbeitsbedingungen zu einer Gefährdung der werdenden und stillenden Mutter führen können. Frauen und Arbeitgeber können sich bei Unklarheiten und Fragen an die Aufsichtsbehörde wenden.

Quelle:
Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend

Weleda Trendforschung

Natürliche Medizin ist im Trend

Das Unternehmen Weleda hat eine aktuelle Trendforschung zum Thema „Wie bewusst lebt Deutschland?“veröffentlicht.  Unter anderem zeigt sie, dass natürliche, anthroposophische Medizin im Trend liegt: 73 Prozent der Deutschen bevorzugen zur Selbstmedikation leichter gesundheitlicher Beschwerden rezeptfreie Arzneimittel aus der Apotheke, die die Selbstheilungskräfte fördern. Und 55 Prozent der Befragten wünschen sich Medikamente mit natürlichen Inhaltsstoffen.

Natürliche Medizin – Ganzheitlich betrachten

Das Besondere der anthroposophischen Medizin ist, dass sie den Menschen ganzheitlich betrachtet und dabei schulmedizinische Erkenntnisse mit einbezieht. Gesundheit bedeutet mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheitssymptomen – sie ist das harmonische Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele. Ziel bei einer aufgetretenen Erkrankung ist es, den Menschen in seiner Genesung zu unterstützen und die eigenen Abwehrkräfte zu stärken.

Achtsam sein

Die Trendforschung beschäftigt sich auch mit dem Thema Stress und Stressbewältigung. Bei der Auswertung vieler Studien zeigte sich, wie wichtig es ist, achtsam mit sich umzugehen. Die moderne Technik nimmt häufig negativen Einfluss auf die Achtsamkeit: Allein ein Handy mit sich zu tragen, verringert sowohl die kognitive Leistungsfähigkeit als auch die Konzentration.

[1] Die Aufmerksamkeitsspanne für die Medienrezeption, beispielsweise von Videos im Internet, ist innerhalb weniger Jahre von durchschnittlich zwölf auf nur noch acht Sekunden gesunken.

[2] Ein Großteil aller Autounfälle kommt dadurch zustande, dass Fahrer durch verbaute Technik im Auto oder telefonierende Mitfahrer abgelenkt sind.

[3] „Multitasking, also die Koordination verschiedener anspruchsvoller Aufgaben, führt oft zu Stress“, bestätigt Prof. Dr. Lars Schwabe, Leiter des Arbeitsbereiches Kognitionspsychologie an der Universität Hamburg. „Gleichzeitig sorgen lockere soziale Beziehungen, unklare Rollenverhältnisse sowie die vom Arbeitsmarkt verlangte Flexibilität für Ängste, Unsicherheit und Anspannung.“ Auf Dauer leidet darunter die Gesundheit: „Hält Anspannung lange an, führt dies zur übermäßigen Aktivität von Stresshormonen.“ Ein Zustand, der auf Dauer Entzündungsvorgänge in den Gefäßen hervorruft und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen kann.

[4] Auch kurzfristig sorgt Stress oft schon für Beschwerden: „Erhöhte Reizbarkeit, Ängste, Gedächtnisprobleme und auch Herzrasen oder Kopfschmerzen zählen zu den typischen Symptomen von Anspannung“, so Prof. Schwabe.

Natürliche Wege aus dem Stress

Achtsamkeitstrainings mit Atemmeditationen oder einfachen Yogaübungen sowie die achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung (Mindfulness based stress reduction, kurz MBSR) und ein gesunder Lebensstil schützen effektiv vor Stressbeschwerden. Unterstützend eignen sich komplementärmedizinische Therapien zur
Wiederherstellung des Gleichgewichts. Bei stressbedingter Erschöpfung hat sich das anthroposophische Arzneimittel Neurodoron® von Weleda bewährt. Die 3-fach-Komposition aus den Inhaltsstoffen potenziertes Gold, Kalium phosphoricum und Ferrum-Quarz stabilisiert bei nervöser Erschöpfung und stressbedingter Unruhe mit Nervosität, Angst- und Unruhezuständen, depressiven Verstimmungen und Kopfschmerzen. Das Arzneimittel ist ab dem Alter von 12 Jahren anwendbar.

 

[1] B Thornton et al. The mere presence of a cell phone may be distracting. Social Psychology 2014; 45: 479–488

[2]http://www.gfk.com/fileadmin/user_upload/dyna_content/DE/documents/News/2017/Management_Summary/GfK_Insight_Summit_2017_Talkin-with-the-next_generation-Kecskes.pdf (zuletzt abgerufen am 04.10.2017)

[3] https://www.allianzdeutschland.de/ablenkung-gefaehrlicher-als-alkohol/id_79645060/index (zuletzt abgerufen am 04.10.17)

[4] Tawakol A et al. Relation between resting amygdalar activity and cardiovascular events: a longitudinal and cohort study. The Lancet 2017; 389: 834-845

 

 

 

 

Verdauungsprobleme

Säuglingsnahrung nicht selbst herstellen

Ob Marmelade, Smoothie oder Kuchen: Selbermachen liegt im Trend. Wenn es um Säuglingsnahrung fürs Fläschchen geht, sollten Eltern allerdings die Finger davon lassen. Denn Säuglinge, die nicht gestillt werden können, brauchen eine Nahrung, die die strengen Anforderungen an Nährstoffzusammensetzung und Hygiene erfüllt. Bei erhöhtem Allergierisiko muss sie außerdem hypoallergen sein. Das kann nur industriell hergestellte Säuglingsnahrung leisten.

Stillen ist die natürlichste und ideale Ernährung für Säuglinge. Denn Muttermilch ist optimal zusammengesetzt und hygienisch einwandfrei. Manche Mütter, die nicht stillen können, suchen eine möglichst natürliche Alternative und erwägen, die Nahrung für ihr Baby selbst herzustellen. Davon raten alle Fachgesellschaften dringend ab. Nur industriell hergestellte Säuglingsnahrung ist der Muttermilch in ihren ernährungsphysiologischen Eigenschaften, aber auch in Sachen Bekömmlichkeit und Verdaulichkeit bestmöglich angepasst. Diesen Standard kann selbst hergestellte Milchnahrung nicht erfüllen, egal ob auf Basis von Soja, Kuhmilch oder anderen Quellen. Zudem birgt hausgemachte Milchnahrung die Gefahr einer Infektion. Säuglinge haben noch kein ausgereiftes Immunsystem und können durch Keime krank werden, die älteren Kindern und Erwachsenen nichts ausmachen.

Selbstgemacht: Erst recht nicht bei erhöhtem Allergierisiko

Kinder, die ein erblich bedingt erhöhtes Allergierisiko tragen, sollten überdies in den ersten vier Lebensmonaten nur allergenarm ernährt werden. Muttermilch erfüllt diese Anforderung von Natur aus. Bei industrieller HA-Säuglingsnahrung werden in speziellen, wissenschaftlich ausgefeilten Verfahren1 die kritischen Bereiche des Milchproteins so aufgespalten, dass das Risiko, Allergien auszulösen, reduziert wird. Hypoallergene Nahrung selbst herzustellen ist nicht möglich. Gegen selbst gemachten Babybrei spricht natürlich nichts. Denn mit der Beikost sollen Kinder ab dem fünften Lebensmonat an das normale Familienessen herangeführt werden. Dann genügt es, auf Ausgewogenheit zu achten und die allgemeinen häuslichen Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Die Broschüre „Allergien vorbeugen – gesunde Entwicklung fördern“ informiert ausführlich über die richtige Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern. Darüber hinaus erfahren werdende und stillende Mütter, worauf sie ihrem Kind zuliebe bei ihrer eigenen Ernährung achten sollten. Der Ratgeber ist kostenlos per Post oder übers Internet erhältlich.

Bestelladresse: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-allergien-vorbeugen.de.

 

 

Quelle:

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.
Heilsbachstraße 32
53123 Bonn
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