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Fototipps vom Profi

Fototipps vom Profi: So setzen Sie den Babybauch richtig in Szene

Der Bauch ist schön rund, und Sie wollen endlich Fotos davon für sich und ihr Kind machen? Vielleicht als Weihnachtsgeschenk für den Papa? Oder einfach als Erinnerung für später. Mit diesen Tipps vom Profi, dem Düsseldorfer Fotografen Alexander Vejnovic klappt es auch zuhause:

Wann ist der richtige Zeitpunkt?


Das geht immer in der Schwangerschaft, eben wann der Bauch einem am besten gefällt. Kurz vor der Geburt sitzt er dann tiefer, das ist fürs Foto nicht mehr so ideal – geht aber natürlich trotzdem.

Was brauche ich dazu?


Idealerweise eine Spiegelreflexkamera und jemanden, der sich damit auskennt. Außerdem ist ein dunkler Raum mit einem großen Fenster gut, am besten an einem Tag mit warmen Sonnenlicht – morgens oder am späteren Nachmittag. Von Blitzlicht oder Lampen besser die Finger lassen, die dadurch entstehenden Schatten und Lichtreflexe sind schwer zu kontrollieren! 

Wie setze ich den Bauch möglichst gut in Szene?


Am besten kommt der Bauch zur Geltung, wenn er ordentlich herausgestreckt und gleichzeitig vom Licht angestrahlt wird. Dann zeichnen sich die Konturen gut ab. Mit genug Tageslicht kann das auch zuhause funktionieren.

Was für Kleidung sollte ich anziehen?


Dunkle Kleidung unten herum lenkt den Blick nicht vom Wesentlichen ab. Der Bauch darf ruhig unbedeckt sein, je nach Geschmack auch mehr. Den breiten Gummibund der Umstandshose unbedingt innen einstecken, und das schon eine Weile vor dem Shooting, damit sich die Haut entspannen kann.

Was für Posen empfehlen Sie?


Bauch raus! Zum Fenster gedreht wird die Rundung schön betont; oder frontal breitbeinig für angespannte Muskeln und zum Beispiel mit dem Finger auf den Bauch zeigen; auch im Liegen geht, Hauptsache, der Bauch ist ins rechte Licht gerückt.

Benötige ich Hilfsmittel oder Requisiten?


Creme oder Öl auf dem Bauch hilft die Konturen zur Geltung zu bringen. Für lustige Fotos kann man mit einem Stift oder Creme den Namen des Ungeborenen auf die Haut schreiben. Oder vielleicht eine Schleife um den Bauch binden.

Und was ist mit Papa und den Geschwistern?


Der werdende Vater sollte auf alle Fälle auch mal mit ins Bild und den Bauch einmal mit in Szene setzen. Das Gleiche gilt für Geschwister. Wenn das Kind die Fotos später sieht, weiß es, dass sich alle auf seine Ankunft gefreut haben.

Wann sollte ich lieber zu einem professionellen Fotografen gehen?


Wenn nur eine Handy- oder Kompaktkamera mit Automatikprogrammen zur Verfügung steht, wenn zuhause keine Möglichkeit besteht, einen dunklen, einfarbigen Hintergrund zu finden, oder bei zu wenig Licht. Im Studio darauf achten, dass der Profi alle Aufnahmen herausgibt und nicht nur die schönsten drei!

Quelle/Foto: Alexander Vejnovic
Alexander Vejnovic, www.das-fotostudio-duesseldorf.de
Ansprechpartner: Evamarie Mackenbrock, Tel. 0175-4025492, Email: mackenbrock@pr-pilot.de

Rotavirus-Infektionen bei Babys: Erkrankungsgipfel im Winter!

Rotaviren sind weltweit die häufigste Ursache für Durchfallerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Die Erreger sind hochansteckend. Fast alle Kinder erkranken in den ersten fünf Lebensjahren daran. Rotavirus-Infektionen kommen das ganze Jahr über vor, vorwiegend jedoch in den Wintermonaten: die Fallzahlen steigen im Oktober an und erreichen im März ihr saisonales Maximum.1 Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit 2013 eine Schluckimpfung für alle Säuglinge ab sechs Wochen.2 Für 2016 meldete das Robert Koch-Institut (RKI) bis heute über 19.000 Rotavirus-Erkrankungen. 2015 lag die Zahl der gemeldeten Fälle im gleichen Zeitfenster bei über 28.000.3

Leichtes Spiel für Rotaviren durch geschwächtes Immunsystem


Das Immunsystem von Babys und Kleinkindern ist noch nicht vollständig ausgereift und entwickelt sich im Laufe der ersten Lebensjahre. Der kleine Körper lernt kontinuierlich immer mehr Keime kennen und baut seine Abwehrkräfte auf. In der kalten Jahreszeit ist das Abwehrsystem aber aufgrund eines Mangels an Bewegung, frischem Sauerstoff und Licht – das zur Produktion von Vitamin D benötigt wird – geschwächt. So haben nicht nur Erkältungskrankheiten, sondern auch Magen-Darm-Infekte Hochsaison.4

Schnelle Viren-Verbreitung in geschlossenen Räumen


Kinder halten sich in den kalten Monaten meistens in geschlossenen und aufgeheizten Räumen auf. Die geringe Luftfeuchtigkeit sorgt dafür, dass sich die Erreger schneller verbreiten und länger infektiös bleiben.4 Die warme Heizungsluft trocknet zudem die Schleimhäute aus, was dazu führt, dass Viren und Bakterien sich besser festsetzen können. Viele Kinder auf engem Raum – wie es im Winter in Spielgruppen und Kindergärten der Fall ist – erhöhen das Risiko einer gegenseitigen Ansteckung. Rotaviren werden dabei vor allem über Spielsachen, die Kleinkinder in den Mund nehmen, übertragen. 

Infektion und Symptome


Die Rotavirus-Infektion erfolgt meist fäkal-oral über eine sogenannte „Schmierinfektion“. Dabei werden mit dem Stuhl (fäkal) ausgeschiedene Erreger über den Mund (oral) die „Tröpfcheninfektion“ möglich.5 Infektionsgefahr besteht während der akuten Krankheitsphase und solange das Virus mit dem Stuhl ausgeschieden wird – in der Regel etwa ein bis drei Wochen. Zu den Symptomen gehören wässrige Durchfälle mit Schleimbeimengungen, Erbrechen, Fieber und abdominelle Schmerzen.6 Die durchschnittliche Erkrankungsdauer beträgt etwa zwei bis sechs Tage. Durch die massiven Brechdurchfälle kann es im Säuglings- und Kleinkindalter zu einem hohen Flüssigkeitsverlust und einer starken Kreislaufbelastung kommen. Insbesondere bei den Kleinsten kann der Flüssigkeitsverlust schwere Konsequenzen nach sich ziehen. Erste mögliche Symptome sind eine starke Antriebslosigkeit und tränenloses Weinen. Eine drohende Dehydration macht sich häufig vor allem durch eine leicht eingesunkene Fontanelle bemerkbar.7 In diesem Fall ist ein stationärer Aufenthalt unumgänglich, um durch Elektrolyt-Infusion den bedrohlichen Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.

Schluckimpfung kann Säuglinge und Kleinkinder schützen


Bei einer Erkrankung ist die regelmäßige Reinigung häufig benutzter Gegenstände, wie Spielsachen, Türklinken, Wickelfläche, Wickelauflage und des Sanitärbereichs ratsam. Zudem sollten Familienmitglieder von Betroffenen jeweils ein eigenes Handtuch benutzen, das täglich gewechselt werden muss. Dennoch lässt sich eine Ansteckung häufig nicht verhindern. Viele Seifen und Desinfektionsmittel sind unwirksam gegen das Rotavirus.8 Um Säuglingen und Kleinkindern die unangenehme Rotavirus-Erkrankung zu ersparen, ist eine einfache Schluckimpfung möglich. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt seit dem Jahr 2013 die Impfung gegen Rotaviren als Standardimpfung für alle Säuglinge.9 Primäres Impfziel ist die Reduktion schwerer Rotavirus-Infektionen und insbesondere dadurch verursachte Krankenhausbehandlungen bei den Kleinsten. Die Impfserie sollte möglichst früh im Alter von sechs bis zwölf Wochen begonnen werden und muss je nach Impfstoff (bestehend aus zwei oder drei Dosen) bis zur 24. beziehungsweise 32. Lebenswoche abgeschlossen sein. Damit sind Säuglinge und Kleinkinder in dem Zeitraum, in dem sie besonders anfällig sind, geschützt.7

Referenzen
1 Epidemiologisches Bulletin Nr. 44, 05. November (Datenstand: 31.10.2012).
2 Epidemiologisches Bulletin Nr. 35, 02. September 2013 (Datenstand: 28.08.2013).
3 Epidemiologisches Bulletin Nr. 40, 10. Oktober 2016 (Datenstand: 05.10.2016).
4 http://www.apotheken.de/aktuell/news/article/hochsaison-der-noroviren/.
5 http://www.gesundheit-aktuell.de/artikel/impfung-gegen-rotaviren.html?noMobile=1.
6 RKI-Ratgeber für Ärzte: „Rotaviren-Gastroenteritis“: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Rotaviren.html.
7 http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=35961.
8 http://www.rotavirus-info.de/content/e4/.
9 Bundesgesundheitsblatt (2013, 56:955-956), EpiBull 34 und 35/2013.

Warum verbreiten sich Rotaviren in der kalten Jahreszeit so schnell?


Infektionen mit den hochansteckenden Rotaviren haben vor allem im Herbst und Winter Hochkonjunktur. Die Gründe dafür sind verschieden. Dadurch, dass das Immunsystem in der kalten Jahreszeit bereits angeschlagen ist, können sich die Erreger besser im Körper ansiedeln und zum Ausbruch der Erkrankung führen. Bei Säuglingen und Kindern ist das Immunsystem generell noch nicht vollständig ausgereift und in den kalten Monaten somit noch anfälliger für die aggressiven Viren. Ein weiterer Grund für die schnelle Verbreitung der Rotaviren in den Herbst- und Wintermonaten besteht darin, dass Kinder und Erwachsene sich meist in geschlossenen Räumen aufhalten. In der dort herrschenden aufgeheizten und trockenen Luft überleben Viren länger und können sich so schneller verbreiten.1 Durch den Aufenthalt in geschlossenen Räumen kommen Menschen – vor allem Kinder in Spielgruppen und Kindergärten – außerdem schnell in Kontakt mit bereits infizierten anderen Kindern oder Erwachsenen. Auch kontaminierte Lebensmittel und Oberflächen wie Spielsachen, stellen mögliche Infektionsquellen dar.2

Referenzen
1 http://www.apotheken.de/aktuell/news/article/hochsaison-der-noroviren/.
2 Epidemiologisches Bulletin Nr. 44, 05. November 2012 (Datenstand 31.10.2012).

 

So verläuft eine Rotavirus-Infektion


Im Jahr 2016 gab es laut Robert Koch-Institut (RKI) bislang über 18.000 Erkrankungen mit Rotaviren.1 Die hochansteckenden Erreger werden vor allem durch Schmierinfektionen und Tröpfcheninfektion oral übertragen.2,3 Die Viren heften sich im Inneren des Darms, dem Darmlumen, an die Dünndarmzotten.2 Dadurch entwickelt sich eine schwere Entzündung der Darmschleimhaut, die sich im Dünndarm weiter ausbreitet. Als Folge sterben die Darmzotten ab und der Körper ist nicht mehr in der Lage, Flüssigkeit oder Elektrolyte aufzunehmen.2 Durch das Absterben der Zotten bilden sich die typischen Symptome der Rotavirus-Infektion aus: Es kommt zu akuten wässrigen Durchfällen mit Schleimbeimengungen, Erbrechen und Fieber.2 Bei Säuglingen und Kleinkindern kann es schnell zu einer gefährlichen Austrocknung des Körpers (Dehydrierung) kommen. Diese macht sich vor allem durch starke Antriebslosigkeit, tränenloses Weinen und eine eingesunkene Fontanelle bemerkbar.4 Die Zeit zwischen der Ansteckung mit Rotaviren und dem Ausbruch der Erkrankung beträgt etwa ein bis drei Tage.1

Referenzen
1 Epidemiologisches Bulletin Nr. 34, 29. August 2016 (Datenstand: 17.08.2016).
2 RKI-Ratgeber für Ärzte: „Rotaviren-Gastroenteritis“: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/RatgeberRotaviren.html
3 Epidemiologisches Bulletin Nr. 44, 05. September 2012 (Datenstand: 01.11.2012).
4 http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=35961 (02.09.2016).

 

Quelle:

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Prinzregentenplatz 9
81675 München

Borchert & Schrader PR GmbH
Antwerpener Straße 6-12
50672 Köln

 

Tetanusimpfung für die Kinder in der 3. Welt

Pampers für UNICEF: Partner im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen

Von November 2016 bis Januar 2017 gibt Pampers mit jedem Kauf einer Packung Windeln mit UNICEF-Logo oder eines Baby-Dry Sparpacks im Aktionszeitraum den Gegenwert einer lebensrettenden Impfdosisan UNICEF. Gemeinsam wollen die beiden Partner dazu beitragen, Tetanus bei Müttern und Neugeborenen weltweit zu besiegen. Die Schauspielerin Jasmin Gerat ist Botschafterin der Aktion, reiste in dieser Funktion im Sommer nach Äthiopien und erzählt im Interview von ihren Erlebnissen.

In Ihrer Rolle als Aktionsbotschafterin der Initiative von Pampers für UNICEF „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis*“ sind Sie diesen Sommer nach Äthiopien gereist. Mit welchen Erwartungen sind Siein Afrika gelandet?

„Das waren weniger konkrete Erwartungen, stattdessen habe ich gespürt, dass mit dieser Reise etwas Großes auf mich zukommt. Ich war zwar durch Dreharbeiten vorher schon ein paar Mal in Afrika, aber ich wusste auch, dass ich in meiner Rolle als Aktionsbotschafterin für Pampers und UNICEF ein ganz anderes Afrika kennenlernen würde. Dazu kommt, dass ich ja gerade erst letzten Winter zum zweiten Mal Mutter geworden und daher den Themen Babys, Geburt und Krankheiten natürlich noch ganz nah bin. Da hat ja jeder so seine Ängste und deshalb wusste ich schon im Vorfeld: Das wird mich emotional umhauen!“

Was genau ist der Hintergrund der Initiative von Pampers für UNICEF?

„Pampers unterstützt UNICEF bereits im elften Jahr dabei, Tetanus als Todesursache bei Neugeborenen zu besiegen und dabei wurde schon sehr viel erreicht. In 19 Ländern** weltweit konnte Tetanus bei Müttern und Neugeborenen seit Beginn der Partnerschaft 2006 eliminiert werden. Doch gerade in Äthiopien haben wir gesehen, dass das harte Arbeit ist, die auch weiter Unterstützung verdient und benötigt. Denn auch wenn Tetanus bei uns in Europa kein Problem mehr ist, stirbt weltweit noch immer alle 11 Minuten ein Baby an dieser schlimmen Infektionskrankheit***.

Mit Äthiopien sind es insgesamt19 Länder**** weltweit, in denen Babys und ihre Mütter noch von Tetanus bedroht sind. Ähnlich wie in Äthiopien, das zu den ärmsten Ländern der Welt zählt, leben die Menschen in diesen Ländern häufig in schwer zugänglichen Gebieten, teilweise leiden sie unter Krisen oder leben in Kriegsgebieten.“

Warum unterstützen Sie die Initiative?

„Als Mutter liegt mir dieses Engagement sehr am Herzen. Ich kenne die Initiative von Pampers für UNICEF schon seit vielen Jahren, weil ich ja bereits eine ältere Tochter habe und ich kann zu 100 Prozent hinter diesem Engagement stehen. Deshalb möchte ich gerne meinen Teil dazu beitragen, dass die Aktion auch im elften Jahr ihres Bestehens wieder ein Erfolg wird. Die Reise hat mir gezeigt, wie viel wir deutschen Eltern gemeinsam mit unseren Babys auf so eine einfache Art und Weise für andere erreichen können. Ich habe hier im Krankenhaus und in den Impfstationen erlebt, dass die Hilfe ankommt, und das macht mich auch ein bisschen stolz.“

Äthiopien hat gerade die schlimmste Dürre der letzten 50 Jahre erlebt. Welche Auswirkungen waren für das Impfprogramm gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen spürbar?

„In dieser schlimmen Situation mussten sich viele Hilfsangebote in den betroffenen Regionen auf die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser und Nahrungsmitteln konzentrieren. Der Kampf gegen eine Krankheit wie Tetanus hat auch sehr viel mit Aufklärung zu tun. Verständlich, dass das ein wenig in den Hintergrund rückt, wenn die Menschen so schon ums Überleben kämpfen müssen. Angesichts der herrschenden Armut kann aber gerade diese Aufklärung, zum Beispiel über die Risiken einer Hausgeburt, die Verwendung von sterilen Instrumenten bei der Durchtrennung der Nabelschnur und eben über die Möglichkeit zu Impfen, einen großen Unterschied machen.

In Häusern mit Fußböden aus loser Erde, wie viele Familien sie hier bewohnen, sind die Tetanussporen überall, da sie im Erdreich vorkommen. Da ist das Ansteckungsrisiko gleich viel höher. Deshalb strengen sich die Mitarbeiter von UNICEF und viele Freiwillige gerade in dieser Situation umso mehr an und benötigen dann auch entsprechende Ressourcen, um den Frauen und ihren Babys zu helfen.“

Wie laufen die Impfungen hier in Äthiopien ab?

„In den Krankenhäusern und Gesundheitszentren gibt es regelmäßige Impftage. Da hier im Land aber wahnsinnig viele verschiedene Sprachen gesprochen werden, muss sich das erst einmal unter den Frauen herumsprechen, dass es das gibt und dass die Impfung wichtig für die Frauen ist, damit Mutter und Baby nicht krank werden. Und während ich beim Impfen ganz nah bei den Müttern und ihren Babys war, habe ich gemerkt, dass sich viele Dinge gar nicht unterscheiden, egal, ob man in Berlin ist oder in Äthiopien: Wenn das Baby den Piekser der Spritze spürt, wird erst mal geweint und Mama muss trösten, aber dann ist auch schnell wieder alles in Ordnung.“

Welche Eindrücke, vor allem von den Menschen hier, nehmen Sie mit nach Hause?

„Reisen macht mich immer demütig und hier in Äthiopien war das ganz besonders der Fall. Ich habe sehr viele Fotos gemacht und die werde ich zuhause meinen Kindern zeigen und ihnen dann ganz viel davon erzählen, wie es den Kindern hier geht. Mich hat der Zusammenhalt der äthiopischen Familiensehr beeindruckt. Alle packen mit an. Keiner kreist nur um sich selbst und wenn es sein muss, unterstützt auch mal das ganze Dorf. Ich habe mir abends immer die Zeit genommen, den Tag nochmals Revue passieren zu lassen, weil es so viele Eindrücke waren, die ich tagsüber nur so aufgesogen habe.

Die Menschen und vor allem die Kinder hier haben ein sehr offenes Herz ohne Vorurteile und ohne Schubladen. Auch wenn wir uns nicht über Sprache verständigen konnten, wusste ich in diesen Augenblicken trotzdem, was sie mir sagen wollen, und das ging mir sehr nahe. Ich habe einen Riesenrespekt vor den Müttern hier, die teilweise gemeinsam mit ihren größeren Kindern bis zu zehn Kilometer bis zum nächsten Gesundheitsposten laufen und möchte mir für mein Leben zuhause das eine oder andere von ihnen abschauen.“

Fußnoten

*Mit jedem Kauf einer Packung Pampers mit UNICEF-Logo oder eines Baby Dry Sparpacks im Aktionszeitraumvom 01.11.2016 bis 31.01.2017 unterstützt Procter & Gamble UNICEF im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen mit € 0,078 [bzw. 0,084 CHF]. Dieser Betrag entspricht z. B. den Kosten einer Tetanus-Impfdosis oder unterstützt ihre Verteilung. Weitere Informationen unter www.pampers.de oder www.unicef.de. UNICEF bevorzugt keine Marken oder Produkte.

** Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gabun, Ghana, Guinea-Bissau, Indonesien, Kambodscha, Kamerun, Laos, Liberia, Madagaskar, Mauretanien, Myanmar, Niger, Osttimor, Senegal, Sierra Leone, Tansania und Uganda

*** Basierend auf der Child Health Epidemiology Reference Group (CHERG) von WHO und UNICEF (Lancet, Oktober2014)

**** Afghanistan, Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Demokratische Republik Kongo, Guinea, Haiti, Jemen, Kenia, Mali, Nigeria, Pakistan, Papua Neuguinea, Philippinen, Somalia, Sudan, Südsudan, Tschad, Zentralafrikanische Republik

 

Quelle für Text und Bild/Grafik

Procter & Gamble Germany GmbH & Co Operations oHG

Sulzbacher Straße 40

65824 Schwalbach am Taunus

Meningokokken

Info-Event zum Thema Meningokokken

Besonders gefährdet sind Säuglinge im ersten Lebensjahr sowie Kleinkinder und Jugendliche. Eine Elternumfrage hat ergeben, dass sich 69 % der Eltern unzureichend über Meningokokken-Erkrankungen und mögliche Folgen informiert fühlen. Aus diesem Anlass veranstaltet das Gesundheitsunternehmen GlaxoSmithKline (GSK) 2016 drei kostenlose Info-Events für Eltern und Interessierte in Köln, Hamburg und Münster.

Das Programm


Durch die Veranstaltungen führt die aus zahlreichen Kindersendungen bekannte Moderatorin, Schauspielerin und Autorin Shary Reeves, die sich als Botschafterin zur Aufklärung von Meningokokken-Erkrankungen einsetzt. Im Rahmen der Info-Events informiert ein Kinderarzt über mögliche Ansteckungswege, Symptome sowie Folgeschäden von Meningokokken-Infektionen und stellt die zur Verfügung stehenden Schutzmöglichkeiten vor. Eine Mami-Bloggerin gibt einen Einblick in ihre Erlebnisse und erzählt von ihren eigenen Sorgen und Ängsten. Die Besucher haben darüber hinaus die Möglichkeit Fragen zu stellen und sich beraten zu lassen. Besonderes Highlight der Veranstaltung ist eine interaktive Erlebnisausstellung: Die Gäste können sich dabei selbst aktiv mit dem Thema „Meningokokken“ audiovisuell auseinandersetzen.

Was sind Meningokokken?


Meningokokken sind Bakterien, die sich als Tröpfcheninfektion (Niesen, Husten, Küssen) von Mensch zu Mensch übertragen. Sie können in einem Drittel der Fälle eine Meningitis und in zwei Dritteln eine Blutvergiftung auslösen.

 

Termine des Info-Events:

Köln: 5.11.16 / Odysseum

Hamburg: 19.11.16 / Sturmfreie Bude, Karoviertel

Münster: 3.12.16 / Factory Hotel

Uhrzeit: 14 bis 17 Uhr

Der Eintritt ist frei.

 

Anmeldung unter:

Borchert und Schrader PR GmbH

Ansprechpartnerin: Larissa Kempkes

Telefon: 0221 925 738 40

E-Mail: l.kempkes@borchert-schrader-pr.de

 

Quelle: Foto und Text

GlaxoSmithKline / Borchert und Schrader PR

Unfallschutz für Kinder

Sicher groß werden!

Unfallschutz

Die Aktion Das Sichere Haus (DSH), Hamburg, verschickt ein kostenloses Info-Paket rund um den Unfall- und Gesundheitsschutz von Kindern. Das Paket enthält fünf Broschüren, unter anderem zu Vergiftungsunfällen bei Kindern und zu sicheren Kinderfahrzeugen wie Laufrad oder Onlineskates. „Wir wollen dazu beitragen, dass Kinder sicher und mit viel Bewegung aufwachsen“, sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der DSH. Pro Jahr passieren in Deutschland rund 570.000 Heim- und Freizeitunfälle mit Kindern unter 14 Jahren. Zwischen 60 und 80 dieser Unfälle endeten in den vergangenen Jahren tödlich.

Das Paket enthält diese Broschüren:

  • „Achtung! Giftig! Vergiftungsunfälle bei Kindern“: So können Vergiftungen mit Reinigungsmitteln, Medikamenten, Kosmetika, Nikotin und Alkohol vermieden werden. Wie sieht eigentlich die giftige Herbstzeitlose aus? Was muss ich tun, wenn mein Kind sich vergiftet hat?
  • „Mobile Kinder. Tipps für Kinderfahrzeuge – vom Rutschauto bis zum Snowboard“: Sicher unterwegs im Straßenverkehr, in der Halfpipe, im Schnee. Welche Schutzausrüstung brauchen Mini-Radler und Inline-Skater? Laufräder können ganz schön schnell werden.
  • „Babysitter: auswählen, einweisen, versichern“: Faltblatt für Eltern, die auch mal wieder einen freien Abend genießen wollen. Was müssen Babysitter und Eltern beachten, zum Beispiel bei der Einweisung in den Haushalt? Muss mein Babysitter eine Haftpflichtversicherung haben?
  • „Spiele von gestern für Kinder von heute – Spiele drinnen“: Reaktions-, Merk- und Geschicklichkeitsspiele für Kinder und Kindergruppen ab drei Jahre.
  • „Spiele von gestern für Kinder von heute – Spiele draußen“: Ball-, Hüpf- und Laufspiele für Kinder und Kindergruppen ab fünf Jahre.

Das Kindersicherheitspaket kann so bestellt werden:
Per Post: DSH, „Kisipa“, Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg
Per Mail: bestellung@das-sichere-haus.de, Stichwort „Kisipa“
Internet: www.das.sichere-haus.de/broschueren/kinder

Über die DSH:

Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) informiert über Unfallgefahren in Heim und Freizeit. Mit ihrer Arbeit will die DSH dazu beitragen, die hohen Unfallzahlen zu senken: Pro Jahr verunglücken in Deutschland rund 5,9 Millionen Menschen in den vermeintlich sicheren eigenen vier Wänden, bei der Gartenarbeit, beim Heimwerken, beim Sport oder bei anderen Freizeitaktivitäten.