Category : Entwicklung

Schlafrhythmus

Gut geschlummert 

Wie lange soll mein Kind schlafen und zu welchen Uhrzeiten? Geregelte Tagesabläufe helfen, den richtigen Schlafrhythmus zu finden

In den ersten Lebensmonaten ist es ganz einfach: Der Säugling schläft im Schnitt 15 bis 18 Stunden täglich, er macht noch keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht. So ist er es noch aus dem Mutterleib gewohnt. In dieser ersten Lebensphase ist sein Alltag ein ständiger Wechsel aus Schlummerzeiten, Essenszeiten, Windelwechsel und Schmusen mit Mama und Papa. Wichtig ist nur eine ruhige Umgebung, damit er die vielen ersten Eindrücke gut verarbeiten und bei Bedarf ein ungestörtes Nickerchen halten kann.

Die Nacht ist zum Schlafen da

Je älter das Kind wird, umso mehr verschiebt sich sein Schlaf in die Nacht hinein. Schon nach einigen Monaten schlummert es tagsüber zwar auch noch viel, vor allem nach dem Mittagessen. Aber die Nacht ist immer mehr zum Schlafen da. Es wacht zwar noch auf, oft auch mehrmals, hat Hunger und Durst, braucht eine frische Windel. Aber danach schläft es gleich wieder ein, und mit Glück dann bis zum nächsten Morgen. Damit sein Schlafrhythmus eine gewisse Struktur bekommt, ist es wichtig, dass die Eltern dem Baby einen geregelten Tagesablauf anbieten. Das heißt, morgens in etwa zur gleichen Zeit aufwachen, anziehen, trinken, spielen oder einen Spaziergang machen, dann wieder trinken, Windel wechseln und ab ins Bett.

Gut erholt

Der Mittagsschlaf dauert unterschiedlich lang. Da hat jedes Baby seine eigenen Zeiten. Zwei bis drei Stunden sind ganz normal. Vor allem bei ruhiger Umgebung schlummern Babys mittags oft lange und wachen gut erholt auf. Keine Bange: Abends sind sie trotzdem müde und schlafen problemlos ein. Hilfreich ist es, zusätzlich kleine Rituale einzubauen, etwa nach dem Essen noch ein paar Minuten mit dem Kind zu spielen, ihm ein Lied vorzusingen, es zu waschen, den Po einzucremen oder etwas anderes. So lernt das Baby schnell, was als nächstes kommt – nämlich die Schlafenszeit. Das ist beruhigend und vermittelt ihm große Geborgenheit. Es spürt, dass alles gut ist und normal verläuft.

Abweichungen sind normal

Ausnahmen sind natürlich möglich und oft auch nötig, etwa auf der Fahrt in den Urlaub. Aber auch in den Ferien oder bei Verwandtenbesuchen darauf achten, dass nicht der ganze Rhythmus durcheinandergerät. Auch zwischendurch kann ein Baby mal sehr müde sein. Dann sind Abweichungen vom gewohnten Ablauf völlig in Ordnung. Das Kind einfach hinlegen, wenn es Schlaf braucht. Das ist besser als zu warten, bis seine Schlafenszeit gekommen ist. Wenn Kinder übermüdet sind, weil sie nicht schlafen konnten, fällt ihnen das Einschlafen später schwerer. Dann werden sie unruhig und gereizt, fangen an zu wimmern und zu schreien.

Schlafmangel

Wenn Babys häufig so reagieren (sogenannte Schreibabys), ist Schlafmangel eine mögliche Ursache. Eltern verkennen dies manchmal. In ihrem Bedürfnis, sich selber und dem Baby Abwechslung zu verschaffen, sind sie mit ihm vielleicht zu viel unterwegs. Durch den Umgebungslärm aber schläft das Baby dann nicht richtig oder nicht tief genug. Der Schlummer ist nur wenig erholsam. Dann ist es das Beste, das Kind ein paar Tage daheim zu lassen, damit es zur Ruhe kommt. Im Anschluss darauf achten, dass es seine festen Schlafenszeiten im eigenen Bettchen verbringt und nicht irgendwo anders.

Hurra, der erste Zahn!

Alle Zähnchen sind schon da, wenn das Baby auf die Welt kommt. Sie müssen nur noch durchbrechen. Meist geschieht dies ab dem 6. Monat.

Mit einem zahnlosen Lächeln begrüßt einen der frischgebackene Erdenbürger. Es dauert allerdings nicht allzu lange, bis sich der erste Zahn zeigt. Alle 20 Milchzähne liegen schon fix und fertig im Kiefer verborgen, sie müssen nur noch ein bisschen wachsen, bis sie die dünne Haut darüber durchbrochen haben. Dafür gibt es keinen festen Termin. Jedes Baby durchläuft seine eigene Entwicklung auch beim Zahnen.

Einer nach dem anderen

Bei den meisten ist es um den 6. Lebensmonat herum so weit. Und längst nicht immer ist das Zahnen mit schlimmen Schmerzen verbunden. Während das eine Baby laut jammert, spürt das andere kaum etwas. Es zahnt fast schmerzfrei. Der erste Zahn zeigt sich fast immer im Unterkiefer – ein Frontschneidezahn. Dann folgt der zweite Frontschneidezahn im Unterkiefer, schließlich die beiden Frontschneidezähne im Oberkiefer.

Bis zu 3 Jahre

Danach wachsen die vier Schneidezähne neben den Frontschneidezähnen heraus Das dauert etwa ein halbes Jahr. Am Ende des ersten Lebensjahres kommen dann auch die Backenzähne einer nach dem anderen heraus, zusätzlich die Eckzähne – bis das Milchzahn-Gebiss im Alter von etwa zweieinhalb bis drei Jahren komplett ist.

Wenn das Baby rote Bäckchen bekommt, das Zahnfleisch geschwollen ist und es häufiger als sonst auf irgendwelchen Sachen herumkaut, ist wieder ein Zahn im Anmarsch. Manche Kinder bekommen dann auch leichtes Fieber, einen wunden Po oder gar Durchfall. Diese Symptome verschwinden nach ein bis zwei Tagen wieder, wenn die Ursache wirklich das Zahnen war. Bei länger anhaltendem Fieber oder Durchfall sicherheitshalber zum Kinderarzt gehen.

Für Kinder, die beim Zahnen starke Schmerzen haben, gibt es verschiedene Hilfsmittel.

Beißringe sind der absolute Klassiker und sehr hilfreich, wenn ein Zahn kommt. Am besten vorher in den Kühlschrank legen. Ein kalter Beißring betäubt zusätzlich den Schmerz ein wenig. Seine Hauptfunktion ist aber, dem Zahn seinen Weg nach draußen zu erleichtern. Eine sanfte Zahnfleichmassage hilft ebenfalls. Dazu mit sauberem Finger und wenig Druck über die geschwollene Stelle im Mund streichen. Noch besser klappt das mit sogenannten Fingerlingen aus Silikon. Sie haben kleine Noppen, die den Massageeffekt verstärken.

Außerdem wirksam:

Kamillen oder Salbeitee, der zunächst abkühlen muss. Dann den Tee mit einem Wattestäbchen über die schmerzende Region verteilen. Die Wirkstoffe darin beruhigen das gereizte Zahnfleisch. Bei sehr starken Schmerzen verschreibt der Arzt ein lokales Betäubungsmittel. Es handelt sich hier um ein Gel, das auf dem Zahnfleisch verstrichen wird. Es lindert die Schmerzen rasch und sorgt beim Baby und seinen Eltern für eine Atempause. Wenn der Zahn dann durchgebrochen ist, lassen die Beschwerden von allein nach.

Nicht zuletzt ist Ablenkung ein gutes Mittel, wenn das Baby weint.

Wer mit ihm spielt und spazieren fährt, bringt es auf andere Gedanken. Auch eine kleine Kasperle- Aufführung oder etwas Ähnliches kann Wunder bewirken. Dann ist der Schmerz wie fortgeblasen.

715739_original_R_B_by_Mirko Waltermann_pixelio.de

Infekte verhindern Schwangerschaft

Als Ursache für die zunehmende Zahl von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch vermuten Experten, dass sich immer mehr Paare erst in einem höheren Lebensalter bemühen, Kinder zu zeugen, wenn die Chance auf eine Empfängnis bereits durch Alterungsprozesse herabgesetzt ist. Doch auch die Anzahl der Sexualpartner vor dem Kinderwunsch spielt überraschenderweise eine Rolle: Je mehr Sexualpartner eine Frau hatte, desto höher ist das Risiko für Infektionen, die durch entzündliche Prozesse eine Befruchtung erschweren können.

Ungleichgewicht der Vaginalflora

Voraussetzung für eine erfolgreiche Befruchtung und sichere Schwangerschaft ist ein infektionsfreier Genitaltrakt während des Eisprungs und der Schwangerschaft. Infektionen können eine Befruchtung verhindern und während der Schwangerschaft zu Früh- und Fehlgeburten führen. Bakterielle Infektionen im Scheidenmilieu entwickeln sich häufig aufgrund eines bakteriellen Ungleichgewichts der sogenannten Vaginalflora, bei der krank machende Keime gegenüber den natürlich vorkommenden Milchsäurebakterien die Oberhand gewinnen. Eine solche bakterielle Vaginose (BV) kann sich durch einen unangenehmen Geruch bemerkbar machen, jedoch auch gänzlich ohne Beschwerden verlaufen. Bis zu 20 Prozent der Schwangeren sind davon betroffen. Frauen mit Kinderwunsch können einer solchen Infektion vorbeugen, wenn sie zum Beispiel ein Präparat aus Milchsäure und Glykogen verwenden. Milchsäure und Glykogen unterstützen die natürliche Vaginalflora, so dass sich krankheitserregende Bakterien weniger leicht vermehren können.

Ein weiterer Grund für die steigende Anzahl von Paaren, die ungewollt kinderlos bleiben, ist vermutlich eine Abnahme der Samenqualität beim Mann. Paare mit bisher unerfülltem Kinderwunsch können einige Faktoren selbst beeinflussen, um die Chance auf eine Schwangerschaft zu verbessern. So können Frauen sich vergewissern, wann genau ihr Eisprung stattfindet, um den günstigsten Zeitpunkt für eine Befruchtung zu nutzen. Die fruchtbaren Tage lassen sich mit einem Ovulationstest feststellen, der die typischen Hormonveränderungen zur Zeit des Eisprungs misst. Wenden Paare während der fruchtbaren Tage zusätzlich ein spezielles, spermienfreundliches Gel mit Hyaluronsäure an, geben sie den Samenzellen eine optimale Starthilfe. Denn Hyaluronsäure mit einem speziellen pH-Wert fördert gesunde Spermien und bessert deren Lebensfähigkeit und Beweglichkeit.

presse aok

Kostenloser Bluttest auf Trisomie

Sobald werdende Eltern den positiven Schwangerschaftstest in der Hand halten, beschäftigt sie die Frage, ob ihr Baby gesund zur Welt kommt. Um das Risiko für Fehlbildungen einzuschätzen, kann der Arzt unter anderem einen Bluttest auf Trisomie (Down-Syndrom) machen. Dieser Test wird zukünftig für Schwangere mit bestimmten Risiken zur Kassenleistung.

Bei dem Bluttest (NIPT) wird kindliche DNA aus mütterlichen Zellen untersucht. Diese Untersuchung ermöglicht ein zielgerichtetes Screening beim Ungeborenen im Mutterleib auf Chromosomenstörungen. Allerdings:  „Jeder Bluttest hat eine gewisse Fehlerrate. Je jünger die Schwangere ist, desto eher kann er falsch positiv sein. Auch ist seine Zuverlässigkeit keineswegs so groß ist wie bei der Nackentransparenzmessung, wenn sie in Verbindung mit früher Ultraschallfeindiagnostik durchgeführt wird“, betont Professor Alexander Scharf, Präsident des Berufsverbands niedergelassener Pränatalmediziner.

Das Risiko einer Fehlgeburt minimieren

Bei NIPT handelt es sich um seit 2012 auf dem Markt verfügbare Tests, mit denen in der Schwangerschaft das Risiko einer fetalen Trisomie 13, 18 oder 21 bestimmt werden kann. Hierbei wird die im Blut der Schwangeren vorhandene zellfreie fetale DNA molekulargenetisch analysiert. Ein NIPT kann zukünftig als Kassenleistung angewendet werden, wenn im Rahmen der ärztlichen Schwangerenbetreuung die Frage entsteht, ob eine fetale Trisomie vorliegen könnte, und dies für die Schwangere eine unzumutbare Belastung darstellt. Ziel ist es, sie in dieser Situation möglichst nicht dem Risiko einer Fehlgeburt auszusetzen, wie es bei einer Fruchtwasser-Untersuchung auftreten kann. Nur wenn ein Befund auffällig ist, ist für eine gesicherte Diagnosestellung die Abklärung durch eine solche Untersuchung nötig.

Frauen sollen dabei unterstützt werden, eine eigenständige, wohlinformierte Entscheidung darüber zu treffen, ob sie diese vorgeburtliche genetische Untersuchung für erforderlich halten. Die ärztliche Aufklärung und Beratung über das Wesen, die Bedeutung und Tragweite der genetischen Untersuchung und deren mögliche Befunde hat ausdrücklich ergebnisoffen und in verständlicher Form stattzufinden. Insbesondere sollte die Ärztin oder der Arzt auch das jederzeitige Recht der Schwangeren berücksichtigen, über die Ergebnisse des Tests nicht informiert zu werden.

Small-Thule_Spring_Car-Seat-Adapters_LS_Malmo_Landscape_190821_4592

Kinderwagen kaufen

Wer einmal in einem Einkaufscenter für Babywaren war, weiß, dass dort die Auswahl an Kinderwagen riesig ist. Welcher Kinderwagen ist da der richtige? Bevor junge Eltern sich dorthin begeben, sollten sie sich klar werden, was sie von einem Kinderwagen erwarten.

Mit dem Auto unterwegs

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, braucht einen leichten klappbaren Kinderwagen. Am besten mit einer Schale die vom Autositz auf das Gestell befestigt wird. Dann schläft das Baby beim Wechsel weiter. Doch sollten Eltern darauf achten, dass diese leichten, kleinen Untergestelle meist nicht so perfekt gefedert sind, sie eignen sich nicht für lange Spaziergänge oder Touren.

TiPP: Die frühzeitige Anschaffung eines Buggys, den Sie später sowieso benötigen, macht sich bezahlt. Es gibt Modelle, die sich platzsparend und sehr einfach verstauen lassen und die Befestigung eines Kinderautositzes ermöglichen – wie z.B. der THULE Spring

Viel Stauraum

Wer kein Auto hat, kann zu einem fürs Kind bequemen, gut gefederten Wagen greifen. Diese Wagen sind nicht nur für die empfindliche Wirbelsäule des Kindes sehr gut, sie bieten auch für den Schiebenden Komfort. Sie haben leichtgängige Räder, lassen sich besser drehen und wenden und haben nicht selten eine härtere Babywanne. Solch eine Wanne ist stabiler und meist fürs Baby auch bequemer. Diese Wagen bieten oft auch noch viel Stauraum für die Einkäufe. Doch wer seinen Kinderwagen bis in den vierten Stock eines Altbaus tragen muss, für den ist solch ein Modell sicher nichts. Sie können leicht bis zu 18 oder sogar 20 Kilogramm wiegen.

Über Stock und Stein

Dann gibt es die Naturfreunde unter den Eltern. Sie wollen über Stock und Stein mit dem Kinderwagen fahren. Dafür ist ein robuster Kinderwagen erforderlich, der das Kind gut vor Wind und Wetter schützt. Auch eine gute Bereifung ist wichtig, so dass der Wagen Waldwegen, steinigen Wegen und Asphaltstraßen standhält. Kleine Räder sind in diesem Fall nicht zu empfehlen, besser sind große Reifen, diese sorgen für die notwendige Stabilität.

Die Sportlichen

Die Sportler unter den Eltern, vor allem diejenigen, die gern joggen, sollten ein besonderes Augenmerk auf die Räder des Wagens haben. Der Wagen muss fürs Joggen auch leicht zu lenken sein, da die erhöhte Geschwindigkeit eine schnelle Reaktion erfordert. Zudem kann mit wenig Kraftaufwand sehr schnell eine andere Richtung eingeschlagen werden. Achten Sie beim Kauf auf eine gut eingestellte Lenkachse. So wird das Kind optimal gegen Zusammenstöße oder Stolperer im Lauftempo geschützt. Wer häufig auf unbefestigten Wald- und Feldwegen joggt, sollte gut gefederten Kinderwagen mit größeren Rädern den Vorzug geben.

Und später?

Wird das Baby größer und der Erstlingswagen wird zu klein, dann wird es spätestens Zeit für einen Buggy. Mit geringem Gewicht, kompakten Abmessungen und wichtig! – mit Liegesitz für das Nickerchen unterwegs sind sie für Babys ab ca. 6 Monaten bestens geeignet.

7 Tipps beim Kinderwagenkauf

1.Hat der Kinderwagen einen Schieber, der verstellbar ist? Lässt er sich ausziehen oder nur hoch und runterbeugen? Bei großen Eltern sollte er zum Ausziehen sein.

2. Sind die Räder für Wald- und Feldspaziergänge geeignet? Haben sie auch bei schlechtem Wetter genügend Grip?

3. Leidenschaftliche Shopperinnen sollten auf Schwenkräder achten, Spaziergänger auf Feldwegen und Kopfsteinpflaster greifen eher zu Luftkammerreifen.

4. Wie oft und wie viel muss der Kinderwagen getragen werden? Wer ihn viel tragen muss, sollte einen unter zehn Kilogramm kaufen.

5. Passt der Kinderwagen in den Kofferraum des aktuellen Autos? Im Geschäft nach dem Packmaß fragen.

6. Lässt sich der Kinderwagen zum Buggy umbauen?

7. Sind noch weitere Kinder geplant? Dann sollte gefragt werden, ob der Kinderwagen für zwei Kinder

Ideal für Stadtabenteuer

Der neue Thule Spring Buggy überzeugt mit vielen praktischen Features.

Was brauche ich, wenn ich mit meinem Kind unterwegs bin? Richtig, einen Kinderwagen, der alles mitmacht – mich problemlos durch enge Straßen begleitet oder in Geschäfte, leicht auch über holprigeres Pflaster rollt, der wendig ist und wenig Mühe beim Schieben macht. Kurz, einen praktischen, sicheren und komfortablen Buggy für alle Abenteuer nicht nur in der Stadt. Auch auf ländlicheren Pisten soll er seine Stärken entfalten durch gutes Kurvenverhalten, hohe Wendigkeit und Robustheit. Eben einer wie der neue Thule Spring Buggy.

Mit nur wenig Kraftanstrengung zu bedienen

Ein leichter und kompakter Buggy, der für alle Babys ab sechs Monaten und Kleinkinder optimiert ist, die schon stabil sitzen können. Und er ist leicht, mit nur wenig Kraftanstrengung zu bedienen. Ein ausziehbares Verdeck mit integrierter Belüftung, ein einhändig verstellbarer Schieber, Einstiegsfußstütze und ein Liegesitz kommen den unterschiedlichen Bedürfnissen des Kindes während des Tages entgegen. Das schwenkbare, arretierbare und gefederte Vorderrad bietet Komfort auf vielen Untergründen, für eine ruhige Fahrt sorgen mit pannensicherem Schaumstoff gefüllte 8,5 Zoll-Räder.

Sichere Fahrt

Dank der stabilen Fußablage können etwas ältere Kinder selbständig in den Wagen ein- und aussteigen. Die Sitzlehne lässt sich zurückklappen, so dass aus dem Buggy im Handumdrehen eine fahrbare und bequeme Liege für ein Nickerchen wird. Das einstellbare Verdeck mit integrierter Erweiterung schützt dabei vor tief stehender Sonne und bietet einen Lichtschutzfaktor von über 50 (separat erhältlich). Der Fünf-Punkt-Gurt hält das Kind stets stabil für eine sichere Fahrt.

Im Nu zusammengelegt

Der Thule Spring Buggy 2020 lässt sich mit einer Hand zusammenklappen und steht dann trotzdem noch fest und sicher. Dank dieses Einhand-Einklappmechanismus ist er im Nu zusammengelegt und lässt sich wegen des kompakten Gestells ohne große Anstrengung in jedem Kofferraum verstauen. Und nicht zuletzt ist er ein stylisch-eleganter Buggy in bester Verarbeitungsqualität, der jeden Ausflug mit dem Kind auch zum Hingucker für andere macht.

Mehr Infos bei Thule

564889_original_R_by_Helene Souza_pixelio.de

Sehprobleme schon bei Babys

Laut Schätzungen des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands (BVA) kann jedes zehnte Kind hierzulande nicht richtig sehen. Nur eine kleine Zahl? Ganz sicher nicht! Ein Kind, dessen Sehprobleme zu spät oder gar nicht entdeckt werden, kann nicht richtig sehen lernen und auch in seiner gesamten Entwicklung eingeschränkt sein. Nicht rechtzeitig festgestellte Sehdefizite können im späteren Leben Berufswünschen Schranken setzen.

Wer die Anzeichen für Sehprobleme kennt, kann dafür sorgen, dass Sehfehler frühzeitig entdeckt werden. Das hilft dem jungen Menschen, sich normal und gesund zu entwickeln. Tollpatschige Bewegungen bei den Kleinen, Lernschwierigkeiten bei den Größeren – das sind nur zwei Auffälligkeiten, hinter denen Probleme mit der Sehkraft stecken können. Holpriges Lesen und viele Fehler im Diktat lassen eine Lese-und Rechtschreibstörung (LRS, Legasthenie) vermuten. Probleme beim Zusammenzählen oder Malnehmen auf eine Rechenstörung (Dyskalkulie) schließen. Doch das muss es nicht sein. Auch Fehler der Augen, des Sehvermögens und der visuellen Wahrnehmung können zu Buchstabensalat, Textwirrwarr und Zahlenlotterie führen.

Das Kind bei Auffälligkeiten genau beobachten

Deshalb sollten Erwachsene bei Kindern in jedem Lebensalter genau hinschauen, ob etwas in ihrer körperlichen Verfassung und ihrem Verhalten, bei Spiel und Sport, beim Rechnen, Lesen und Schreiben ungewöhnlich und auffällig erscheint. Je früher die richtige Diagnose gestellt wird, desto größer sind die Chancen für eine erfolgreiche Behandlung. Wenn es notwendig ist, verordnet der Augenarzt eine Brille.

Ein Baby oder ein Kleinkind, bei dem folgende Auffälligkeiten zu beobachten sind, sollte unverzüglich von einem Augenarzt untersucht werden. Dazu gehören vor allem Schielen, Augenzittern, auffallend große Augen, ständig tränende oder verklebte Augen, ständiges Reiben mit den Fingern an den Augen, Grimassenschneiden, Verdrehen der Augen, ohne etwas anzuschauen, große starre Pupillen auch bei Lichteinfall, weißliche Pupillen oder gelbliches Aufleuchten der Pupille bei direkt einfallendem Licht, Lichtscheue oder keine Reaktion auf Licht, getrübte Hornhaut, zwanghaftes Schiefhalten des Kopfes und wenn Babys und Kinder an Gegenständen häufiger vorbeigreifen.

Privatsphäre wahren

Darf ich das Foto posten?

Kann ich das Foto, auf dem mein Kind zu sehen ist, online teilen? Was sollte ich beachten? Und wie kann ich mein Kind einbeziehen? Auf diese Fragen möchte die Kampagne #DenkenFragenPosten des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. Antworten geben und Eltern Wege aufzeigen, bewusst mit den Rechten ihres Kindes im Netz umzugehen. Denn Kinder haben das Recht, aktiv mitzubestimmen, ob, wie und mit wem ein Foto von ihnen geteilt wird.

DENKEN

Überlegen Sie, wie Ihr Kind gezeigt werden soll! Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Kindes und überlegen Sie, wie Sie reagieren würden, wenn bestimmte Babyfotos von Ihnen im Internet kursieren würden. Vereinbaren Sie in der Familie und im Freundeskreis Regeln, damit Bilder nicht ungewollt verbreitet werden, zum Beispiel:

  • Fotos von Kindern werden nicht ungefragt weitergeleitet.
    Kinderfotos werden nicht öffentlich gepostet.
    Kinder werden nicht leicht bekleidet oder in intimen bzw. peinlichen Situationen fotografiert. Linktipp: Der Infoflyer von Klicksafe gibt Tipps für das sichere Posten von Kinderfotos.

FRAGEN

Gefällt dir das Foto? Fragen Sie Ihr Kind und teilen Sie nicht über seinen Kopf hinweg Bilder von ihm.

  • Säuglinge oder Babys können natürlich nicht gefragt werden. Umso wichtiger ist hier eine wohl überlegte Entscheidung. Im Zweifelsfall sollte das Foto besser nicht geteilt werden.
    Schon im Kleinkind- oder Kindergartenalter haben Kinder eine eigene Meinung und Vorstellung davon, ob sie sich auf Fotos mögen oder nicht. Fragen Sie deshalb nach, ob Sie Bilder z. B. der Oma zeigen dürfen. Auch Kinder haben das Recht am eigenen Bild. Linktipp: Die Internetbeschwerdestelle erklärt das Recht am eigenen Bild.

POSTEN

Beachten Sie, wer und wie viele Menschen das Foto wahrscheinlich sehen können!

  • Überprüfen Sie genau, welchen Kontakten Sie private Fotos zugänglich machen. Gerade Profilbilder sind in der Regel für sehr viele Kontakte sichtbar.
    Gehen Sie die Einstellungsmöglichkeiten in Apps wie Instagram durch: Ist Ihr Kanal öffentlich oder können nur Kontakte Ihre Stories und geposteten Bilder sehen? Öffentlich gepostete Fotos können unbeabsichtigt in die Hände Fremder geraten, so dass Sie keine Kontrolle mehr darüber haben, was damit passiert. Es muss nicht immer WhatsApp sein! Alternative Messenger wie z. B. Threema oder Signal gehen sensibler mit personenbezogenen Daten um und bieten die gleichen Funktionen.

Tipps vom Deutschen Kinderhilfswerk mit Beispielen für unbedenkliche Kinderfotos: www.dkhw.de/kinderfotos-im-netz

Herausgeber: Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

 

a nurse and a newborn

Gefährliche Darminfekte bei Frühgeborenen

Nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden jedes Jahr weltweit 15 Millionen Babys zu früh geboren. In Deutschland sind es jährlich ca. 65 000. Diese Frühgeborenen oder so genannten Frühchen sind wegen des noch unterentwickelten Immunsystems anfälliger für Infektionskrankheiten und neigen häufig auch zu Entzündungen des Magen-Darmtraktes. Diese Infektionen können Schädigungen der Organe nach sich ziehen.

Behandelt werden kann diese Erkrankung mit Antibiotika oder einem chirurgischenEingriff, dem jedoch lebenslange Komplikationen folgen können.  Dass auch Muttermilch schützen kann, haben unlängst wissenschaftliche Studien belegt. Es stellte sich heraus, dass Frühgeborene, die mit Muttermilch ernährt werden, seltener an diesen Infektionen erkranken als Babys, die herkömmliche Säuglingsnahrung zu sich nehmen. Die herkömmliche Säuglingsnahrung unterscheidet sich von der Muttermilch dadurch, dass letztere spezielle Zuckermoleküle enthält, welche im Milchpulver nicht vorkommen. Nach Fetten und Lactose bilden sie den drittgrößten Anteil der menschlichen Muttermilch, und sie kommen in dieser Komplexität und Menge nur in der Muttermilch vor. Sie enthält zwischen fünf und 25 Gramm davon pro Liter.

Muttermilch schützt den Darm von Frühchen

Wissenschaftliche Studien haben nachgewiesen, dass diese natürlichen Zucker verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen auf Säuglinge haben. Sie sind präbiotisch, können das Risiko für Infektionskrankheiten wie Norovirus-Infektionen senken und fördern die neuronale Entwicklung der Neugeborenen. Zudem haben sie einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Immunsystems und die gesunde Entwicklung des Magen-Darmtraktes, was wiederum eine wichtige Rolle beim Schutz vor der gefährlichen Darmentzündungen bei Frühgeborenen spielt. In diesem Zusammenhang konnte nachgewiesen werden, dass manche Zuckermoleküle, die n der Muttermilch vorkommen, diese schädliche Darmerkrankung von Frühgeborenen abwenden können. Das bedeutet, dass vor allem gestillte Babys und Frühgeborene, die Muttermilch bekommen, von den positiven gesundheitlichen Auswirkungen dieser Zuckermoleküle profitieren können.Seit einigen Jahren gibt es jedoch auch eine künstlich hergestellte Babynahrung, die solche Zuckermoleküle enthält und nicht gestillten Babys damit einen guten Schutz bieten kann.

313233_original_R_B_by_Thomas Max Müller_pixelio.de

Mutterliebe macht einfühlsamer

Oxytocin gilt als das „Bindungshormon“ bei Säugetieren und Menschen. Denn es stärkt Vertrauen und fördert soziale Bindungen. Es ist ein Hormon der Nähe, welches schon ganz früh in der menschlichen Entwicklung von entscheidender Bedeutung ist: Seine Produktion wird angekurbelt bei Blickkontakt, Mitgefühl oder angenehmen Berührungen. Forscher haben nun die Frage geklärt, ob das Verhalten der Mutter die Entwicklung des Oxytocin-Systems beim Säugling entscheidend beeinflussen kann. Ihre Ergebnisse deuten darauf hin, dass viel mütterliche und väterliche Fürsorge den Anteil des Oxytocins bei Babys steigert. Kinder sind somit auf diese frühen, grundlegenden Kontakte zu Mutter und Vater angewiesen, die ihnen letztendlich erleichtern, sich mit anderen zu verbinden und zu beschäftigen.

Veränderungen in der DNA

So beobachteten die Wissenschaftler eine Spielsituation zwischen Müttern und ihren fünf Monate alten Kindern. „Beim diesem Besuch und etwa ein Jahr später, als das Kind 18 Monate alt war, haben wir sowohl bei der Mutter als auch beim Säugling Speichel gesammelt. Um die Werte des Oxytocins zu untersuchen, haben wir uns das sogenannte Oxytocin-Rezeptorgen genauer angeschaut. Der Oxytocin-Rezeptor ist unerlässlich, damit das Hormon Oxytocin seine Wirkung entfalten kann.“, erklärt Kathleen Krol. Sie hat die Studie gemeinsam mit Tobias Grossmann am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig durchgeführt und arbeitet nun in Connellys Labor an der Universität.

„Wir konnten nachweisen, dass sich sogar in der DNA der Säuglinge Veränderungen ergeben hatten durch die Qualität des mütterlichen Engagements. Haben sich Mütter beim Spielen mit ihren Kindern besonders eingesetzt und gekümmert, zeigte sich dies ein Jahr später am Oxytocin-Spiegel. Ein höheres mütterliches Engagement hat also das Potenzial, den Anteil des Oxytocins bei ihren Kindern zu steigern.“, erklärt die Wissenschaftlerin.

Ob sich diese höheren Werte auch im späteren Leben erhalten, ist allerdings noch nicht geklärt. Dazu müssten die Kinder über Jahre bis ins Erwachsenenleben hinein immer wieder getestet werden.