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Der erste Zahn

Der erste Zahn!

Das Ende des zahnlosen Lächelns: Nach den ersten sechs Lebensmonaten zeigt sich das erste kleine Zahn.

Die ersten Zähne sind schon da, sogar die bleibenden Zähne stecken bereits tief im Kiefer. Alles ist startklar bei der Geburt. Aber es dauert noch einige Monate, bis sich das erste Milchzähnchen zeigt. Langsam schiebt es sich heraus, bald folgt das zweite und so weiter Die mittleren unteren Schneidezähne machen meist den Anfang. Dann folgen die oberen Schneidezähne und im Anschluss deren direkte Nachbarn. Wie es dann weitergeht, ist bei jedem Kind unterschiedlich. Mit zwei bis drei Jahren sind alle Milchzähne vorhanden, insgesamt 20 Stück.

Gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch

Leider ist das Zahnen nicht immer schmerzfrei. Obwohl die meisten Kinder kaum Probleme haben, wenn die Milchzähne durchbrechen, kann es im Einzelfall doch sehr wehtun. Das Kind fasst sich möglicherweise an den Mund oder steckt einen Finger hinein. Es weint vor allem nachts, gelegentlich schreit es auch auf – wenn ein Zahn auf einmal „durchstößt“ und dabei die dünne Haut darüber verletzt. Ein häufiges Symptom des Zahnens ist auch ein verstärkter Speichelfluss, gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch.

Wie kann ich meinem Kind helfen?

Ein Klassiker ist der Beißring. Kaut das Kind häufig darauf herum, erleichtert es sich damit das Zahnen. Die Haut über dem noch verborgenen Zahn gibt dann leichter nach. Auch andere Dinge, etwa eine Möhre, haben diese Wirkung. Dabei aufpassen, dass das Kind den Gegenstand nicht versehentlich verschlucken kann. Wenn das Kind es zulässt, kann man das Zahnfleisch auch vorsichtig mit der Fingerkuppe massieren oder dafür eine Zahnbürste mit Noppen nehmen. Ein kalter Schnuller aus dem Kühlschrank sorgt durch den leicht betäubenden Effekt ebenfalls für Linderung.

Treue Begleiter in den ersten Jahren

Die Milchzähne sitzen nicht sonderlich fest im Mund, sie haben nur kleine Wurzeln. Trotzdem halten sie in den ersten Lebensjahren tapfer durch. Erst ab etwa dem sechsten Lebensjahr haben sie ihre Aufgaben allmählich erfüllt. Ihre Wurzeln lösen sich langsam auf, so dass die bleibenden Zähne sie wegdrücken können. Die Milchzähne fallen einer nach dem anderen aus. Dieser Prozess kann sich über Jahre hinziehen.

Mehr zum Thema Zähne: So entsteht Zahnkaries bei Milchzähnen

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Babys kurz auf den Bauch drehen

 

Amerikanische Forscher belegen in einer Übersichtsarbeit, dass ein Baby im Wachzustand auch einmal auf dem Bauch liegen sollte. Dies fördert seine grobmotorischen Fähigkeiten und insbesondere die Nackenmuskulatur und beugt einer Kopfverformung durch die Rückenlage vor.

Wenn Säuglinge im Alter von 1 bis 3 Monaten beginnen, ihre Nackenkontrolle zu entwickeln, können sie im Wachzustand – in Absprache mit dem Kinder- und Jugendarzt und unter der ständigen Aufsicht der Eltern – für kurze Zeit auf dem Bauch liegen. Dies trainiert unter anderem die Muskeln, die das Baby später zum Umdrehen, Sitzen und Krabbeln braucht. „Im Alter von 4 bis 7 Monaten können die meisten Säuglinge sich schon umdrehen. Dann stärkt die Bauchlage die Arm-, Brust- und Nackenmuskulatur, wenn sie sich mit den Armen nach oben drücken, um mehr zu sehen“, erläutert Dr. Herman Josef Kahl, Kinder- und Jugendarzt sowie Mitglied des Expertengremiums vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Erst auf die Brust legen

Anfangs können Mutter oder Vater ihr Kind einige Male mit dem Bauch nach unten auf ihre/seine Brust legen. Hat sich das Baby an diese Position gewöhnt, kann es versuchsweise auf einer Decke auf den Boden liegen. „Lassen Sie Ihr Kind erst einmal nur kurz auf dem Bauch liegen – je nachdem, wie wohl sich das Baby fühlt, etwa drei bis fünf Minuten. Schrittweise kann die Zeit erhöht werden und das Baby kann auch mehrmals am Tag kurz bäuchlings hingelegt werden. Bis zum Alter von drei Monaten kann ein Baby täglich insgesamt etwa bis zu einer Stunde auf dem Bauch liegen. Im Schlaf sollte das Kind unbedingt auf dem Rücken liegen“, so Dr. Kahl.

In den ersten Monaten haben Babys noch keine Kontrolle über ihre Kopfbewegungen und können die Muskeln im Nacken nicht richtig anspannen. In der Bauchlage lernen sie schneller, unter anderem ihre Nackenmuskeln anzuspannen und so zu stärken.

Down

Ergotherapie beim Down-Syndrom

Eltern lieben ihre Kinder – vielleicht umso mehr, wenn sie besonders sind, etwa eine Beeinträchtigung haben wie Trisomie 21, landläufig als Down-Syndrom bekannt. Dennoch sind der Betreuungsaufwand und der Stress, die im Familiensystem dadurch entstehen, nicht zu unterschätzen. Entlastung und Förderung gibt es bei Ergotherapeuten. Die kümmern sich bereits um Säuglinge mit Down-Syndrom. Wegen der fehlenden Muskelspannung haben Kinder mit dem Down-Syndrom häufig schon in den ersten Monaten ihres Lebens Schwierigkeiten mit der Feinmotorik. Diese trainieren Ergotherapeuten mit Babys mit Trisomie 21. Das verbessert und fördert deren Verständnis für die eigene Umwelt ebenso wie ihre intellektuellen Fähigkeiten.

Teil der Gesellschaft

Dank steigender Zahlen an inklusiven Kitas und Schulen sind Kinder mit Down-Syndrom zunehmend Teil der Gesellschaft. Sie gehen ausgesprochen gerne in die Schule und auch ihre Mitschüler profitieren: sie können so einen natürlichen und ungezwungenen Umgang mit Kindern entwickeln, die ‚anders‘ sind. Ergotherapeuten bahnen daher bei ihren kleinen Klienten mit Trisomie 21 schon früh alle nötigen Fähigkeiten an, damit sie im für sie möglichen Rahmen Lesen und Schreiben lernen können. Zudem führen sie eine größtmögliche Selbstständigkeit dieser Kinder herbei – ganz wichtig, um in der Schule zurechtzukommen. Das wirkt sich auch auf den Alltag zuhause und das Miteinander im Familiensystem positiv aus. Der Stress wird weniger, es läuft öfter rund.

Das Erfolgsgeheimnis ergotherapeutischer Interventionen, an der auch die Eltern teilnehmen sofern es ihnen möglich und sinnvoll ist, besteht darin, das Positive zu verstärken. Ergotherapeuten fokussieren sich auf die Fähigkeiten und Ressourcen. Nicht die Krankheit, also hier das Down-Syndrom, steht im Mittelpunkt, sondern die vorhandenen Begabungen und Fertigkeiten. Und die bauen Ergotherapeuten konsequent aus und holen für mehr Nachhaltigkeit ihrer Arbeit die Eltern mit ins Boot, um die positiven Effekte auch außerhalb ihrer Intervention weiter zu verstärken.

Weitere Informationen und Ergotherapeuten vor Ort gibt es auf der Homepage des Verbands (dve.info); Aktuelles auch auf facebook (der dve) und twitter (@DVEergotherapie)

Urvertrauen

Alles wird gut

Je positiver unsere frühkindlichen Bindungserfahrungen sind, umso stärker sind wir im Leben. Deshalb ist es so wichtig, dass Eltern ihrem Baby Urvertrauen und Sicherheit mit auf den Weg geben

Kind sein in diesen Zeiten ist nicht leicht.


Die Kleinen von heute durchlaufen einen anstrengenden Sozialisationsprozess in einer Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. Das Leben ist ein wunderbares aber auch nie ganz berechenbares Abenteuer – auf lange Sicht gespickt mit schönen und weniger schönen Spielarten des Schicksals. Wie wird man am besten mit den Stürmen des Lebens fertig?

Der britische Kinderpsychiater John Bowlby hat als erster die Bedeutung der Bindung für unsere seelische und soziale Entwicklung erkannt und die Bindungstheorie formuliert. „Resilienz!“, sagt auch die Psychologin Dr. Doris Wolf aus Mannheim. Das Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Widerstandsfähigkeit. „Um resilient zu werden, brauchen Kinder positive Bindungserfahrungen“, weiß die Expertin. „Unsere frühesten Bindungserfahrungen stellen wichtige Weichen für unser Leben. Eine warmherzige enge und zuverlässige Beziehung zu unseren Eltern oder einer nahen Bezugsperson ist unerlässlich, um ein positives Selbstwertgefühl und ein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln zu können.“

Ein Gefühl von Sicherheit

Warum gerade unsere frühesten Erfahrungen relevant sind, liegt auf der Hand: In den ersten Lebensmonaten befinden wir uns in einem Zustand vollkommener Abhängigkeit von der Fürsorge anderer Menschen. Die einzige Möglichkeit, auf sich und die eigenen Bedürfnisse aufmerksam zu machen ist zunächst Weinen. Je schneller und liebevoller ein Kind Reaktion hierauf erfährt, umso leichter fällt es ihm, Urvertrauen zu entwickeln: Ein Gefühl von Sicherheit gepaart mit einer von Zuversicht prägt schon jetzt die zukünftige Lebenshaltung: „Es wird sich alles zum Guten wenden.“

Reagieren Eltern nicht oder nur verzögert auf das Weinen des Kindes, bedeutet das eine nachhaltige Erfahrung von Hilflosigkeit und Ohnmacht, einer häufigen Grundlage für pathologische seelische Entwicklungen. „Die Folgen dieser Erfahrung sind, dass das Kind in bedrohlichen Situationen schneller aus dem Gleichgewicht gerät, mehr Stresshormone ausgeschüttet werden und es länger braucht, bis es sich beruhigt hat. Es entwickelt die Grundhaltung: Ich bin nicht liebenswert. Meine Wünsche stoßen auf Ablehnung“, erklärt Dr. Wolf.

4 fundamentale Tipps für eine sichere Bindung

Ausgiebig schmusen! Intensiver Körperkontakt vermittelt gerade in den ersten Lebensmonaten das Gefühl des Beschützt – Seins.

Umgehend und liebevoll regieren! Lassen Sie Ihr Baby nicht lange weinen. Je schneller Eltern Ihr Baby in die Arme nehmen und liebevoll streicheln, desto stärker die Wirkung.

Zuverlässig agieren! Eindeutigkeit des Handelns ist eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung von Resilienz. Das Kind erlebt eine Bezugsperson, die auf seine Signale mal liebevoll und mal abweisend reagiert, als extrem verunsichernd.

Trösten und beruhigen! Babys Signale sind nicht immer eindeutig. Trost und Beruhigung zeigen einem weinenden, unruhigen Baby, dass Mama und Papa zur Stelle sind, wenn es Hilfe braucht.

Was tun, wenn die Bindung der Eltern zu den eigenen Eltern problematisch war?

Endlich ist das Wunschbaby da, aber Sie haben Probleme, ihrem Kind die Liebe und Zärtlichkeit zu geben, die es offensichtlich braucht und die Sie so gerne geben möchten? Viele Menschen haben in ihrer eigenen Kindheit kein Urvertrauen aufbauen können, und das macht sich im Umgang mit dem eigenen Nachwuchs bemerkbar. Zwar können wir frühkindliche Bindungserfahrungen nicht löschen, aber wir uns jederzeit neu ausrichten und positive Erfahrungen mit anderen Menschen sammeln. Außerdem können wir unsere Einstellung zu uns selbst verändern. Häufig gelingt es, mit Hilfe einer Therapie das Verhältnis zu den eigenen Eltern neu zu gestalten und Abstand von den eigenen Verletzungen zu gewinnen.

Die Psychologin Dr. Doris Wolf empfiehlt Eltern: Mehr Infos unter www.psychotipps.com

Schlafrhythmus

Gut geschlummert 

Wie lange soll mein Kind schlafen und zu welchen Uhrzeiten? Geregelte Tagesabläufe helfen, den richtigen Schlafrhythmus zu finden

In den ersten Lebensmonaten ist es ganz einfach: Der Säugling schläft im Schnitt 15 bis 18 Stunden täglich, er macht noch keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht. So ist er es noch aus dem Mutterleib gewohnt. In dieser ersten Lebensphase ist sein Alltag ein ständiger Wechsel aus Schlummerzeiten, Essenszeiten, Windelwechsel und Schmusen mit Mama und Papa. Wichtig ist nur eine ruhige Umgebung, damit er die vielen ersten Eindrücke gut verarbeiten und bei Bedarf ein ungestörtes Nickerchen halten kann.

Die Nacht ist zum Schlafen da

Je älter das Kind wird, umso mehr verschiebt sich sein Schlaf in die Nacht hinein. Schon nach einigen Monaten schlummert es tagsüber zwar auch noch viel, vor allem nach dem Mittagessen. Aber die Nacht ist immer mehr zum Schlafen da. Es wacht zwar noch auf, oft auch mehrmals, hat Hunger und Durst, braucht eine frische Windel. Aber danach schläft es gleich wieder ein, und mit Glück dann bis zum nächsten Morgen. Damit sein Schlafrhythmus eine gewisse Struktur bekommt, ist es wichtig, dass die Eltern dem Baby einen geregelten Tagesablauf anbieten. Das heißt, morgens in etwa zur gleichen Zeit aufwachen, anziehen, trinken, spielen oder einen Spaziergang machen, dann wieder trinken, Windel wechseln und ab ins Bett.

Gut erholt

Der Mittagsschlaf dauert unterschiedlich lang. Da hat jedes Baby seine eigenen Zeiten. Zwei bis drei Stunden sind ganz normal. Vor allem bei ruhiger Umgebung schlummern Babys mittags oft lange und wachen gut erholt auf. Keine Bange: Abends sind sie trotzdem müde und schlafen problemlos ein. Hilfreich ist es, zusätzlich kleine Rituale einzubauen, etwa nach dem Essen noch ein paar Minuten mit dem Kind zu spielen, ihm ein Lied vorzusingen, es zu waschen, den Po einzucremen oder etwas anderes. So lernt das Baby schnell, was als nächstes kommt – nämlich die Schlafenszeit. Das ist beruhigend und vermittelt ihm große Geborgenheit. Es spürt, dass alles gut ist und normal verläuft.

Abweichungen sind normal

Ausnahmen sind natürlich möglich und oft auch nötig, etwa auf der Fahrt in den Urlaub. Aber auch in den Ferien oder bei Verwandtenbesuchen darauf achten, dass nicht der ganze Rhythmus durcheinandergerät. Auch zwischendurch kann ein Baby mal sehr müde sein. Dann sind Abweichungen vom gewohnten Ablauf völlig in Ordnung. Das Kind einfach hinlegen, wenn es Schlaf braucht. Das ist besser als zu warten, bis seine Schlafenszeit gekommen ist. Wenn Kinder übermüdet sind, weil sie nicht schlafen konnten, fällt ihnen das Einschlafen später schwerer. Dann werden sie unruhig und gereizt, fangen an zu wimmern und zu schreien.

Schlafmangel

Wenn Babys häufig so reagieren (sogenannte Schreibabys), ist Schlafmangel eine mögliche Ursache. Eltern verkennen dies manchmal. In ihrem Bedürfnis, sich selber und dem Baby Abwechslung zu verschaffen, sind sie mit ihm vielleicht zu viel unterwegs. Durch den Umgebungslärm aber schläft das Baby dann nicht richtig oder nicht tief genug. Der Schlummer ist nur wenig erholsam. Dann ist es das Beste, das Kind ein paar Tage daheim zu lassen, damit es zur Ruhe kommt. Im Anschluss darauf achten, dass es seine festen Schlafenszeiten im eigenen Bettchen verbringt und nicht irgendwo anders.

Hurra, der erste Zahn!

Alle Zähnchen sind schon da, wenn das Baby auf die Welt kommt. Sie müssen nur noch durchbrechen. Meist geschieht dies ab dem 6. Monat.

Mit einem zahnlosen Lächeln begrüßt einen der frischgebackene Erdenbürger. Es dauert allerdings nicht allzu lange, bis sich der erste Zahn zeigt. Alle 20 Milchzähne liegen schon fix und fertig im Kiefer verborgen, sie müssen nur noch ein bisschen wachsen, bis sie die dünne Haut darüber durchbrochen haben. Dafür gibt es keinen festen Termin. Jedes Baby durchläuft seine eigene Entwicklung auch beim Zahnen.

Einer nach dem anderen

Bei den meisten ist es um den 6. Lebensmonat herum so weit. Und längst nicht immer ist das Zahnen mit schlimmen Schmerzen verbunden. Während das eine Baby laut jammert, spürt das andere kaum etwas. Es zahnt fast schmerzfrei. Der erste Zahn zeigt sich fast immer im Unterkiefer – ein Frontschneidezahn. Dann folgt der zweite Frontschneidezahn im Unterkiefer, schließlich die beiden Frontschneidezähne im Oberkiefer.

Bis zu 3 Jahre

Danach wachsen die vier Schneidezähne neben den Frontschneidezähnen heraus Das dauert etwa ein halbes Jahr. Am Ende des ersten Lebensjahres kommen dann auch die Backenzähne einer nach dem anderen heraus, zusätzlich die Eckzähne – bis das Milchzahn-Gebiss im Alter von etwa zweieinhalb bis drei Jahren komplett ist.

Wenn das Baby rote Bäckchen bekommt, das Zahnfleisch geschwollen ist und es häufiger als sonst auf irgendwelchen Sachen herumkaut, ist wieder ein Zahn im Anmarsch. Manche Kinder bekommen dann auch leichtes Fieber, einen wunden Po oder gar Durchfall. Diese Symptome verschwinden nach ein bis zwei Tagen wieder, wenn die Ursache wirklich das Zahnen war. Bei länger anhaltendem Fieber oder Durchfall sicherheitshalber zum Kinderarzt gehen.

Für Kinder, die beim Zahnen starke Schmerzen haben, gibt es verschiedene Hilfsmittel.

Beißringe sind der absolute Klassiker und sehr hilfreich, wenn ein Zahn kommt. Am besten vorher in den Kühlschrank legen. Ein kalter Beißring betäubt zusätzlich den Schmerz ein wenig. Seine Hauptfunktion ist aber, dem Zahn seinen Weg nach draußen zu erleichtern. Eine sanfte Zahnfleichmassage hilft ebenfalls. Dazu mit sauberem Finger und wenig Druck über die geschwollene Stelle im Mund streichen. Noch besser klappt das mit sogenannten Fingerlingen aus Silikon. Sie haben kleine Noppen, die den Massageeffekt verstärken.

Außerdem wirksam:

Kamillen oder Salbeitee, der zunächst abkühlen muss. Dann den Tee mit einem Wattestäbchen über die schmerzende Region verteilen. Die Wirkstoffe darin beruhigen das gereizte Zahnfleisch. Bei sehr starken Schmerzen verschreibt der Arzt ein lokales Betäubungsmittel. Es handelt sich hier um ein Gel, das auf dem Zahnfleisch verstrichen wird. Es lindert die Schmerzen rasch und sorgt beim Baby und seinen Eltern für eine Atempause. Wenn der Zahn dann durchgebrochen ist, lassen die Beschwerden von allein nach.

Nicht zuletzt ist Ablenkung ein gutes Mittel, wenn das Baby weint.

Wer mit ihm spielt und spazieren fährt, bringt es auf andere Gedanken. Auch eine kleine Kasperle- Aufführung oder etwas Ähnliches kann Wunder bewirken. Dann ist der Schmerz wie fortgeblasen.

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Infekte verhindern Schwangerschaft

Als Ursache für die zunehmende Zahl von Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch vermuten Experten, dass sich immer mehr Paare erst in einem höheren Lebensalter bemühen, Kinder zu zeugen, wenn die Chance auf eine Empfängnis bereits durch Alterungsprozesse herabgesetzt ist. Doch auch die Anzahl der Sexualpartner vor dem Kinderwunsch spielt überraschenderweise eine Rolle: Je mehr Sexualpartner eine Frau hatte, desto höher ist das Risiko für Infektionen, die durch entzündliche Prozesse eine Befruchtung erschweren können.

Ungleichgewicht der Vaginalflora

Voraussetzung für eine erfolgreiche Befruchtung und sichere Schwangerschaft ist ein infektionsfreier Genitaltrakt während des Eisprungs und der Schwangerschaft. Infektionen können eine Befruchtung verhindern und während der Schwangerschaft zu Früh- und Fehlgeburten führen. Bakterielle Infektionen im Scheidenmilieu entwickeln sich häufig aufgrund eines bakteriellen Ungleichgewichts der sogenannten Vaginalflora, bei der krank machende Keime gegenüber den natürlich vorkommenden Milchsäurebakterien die Oberhand gewinnen. Eine solche bakterielle Vaginose (BV) kann sich durch einen unangenehmen Geruch bemerkbar machen, jedoch auch gänzlich ohne Beschwerden verlaufen. Bis zu 20 Prozent der Schwangeren sind davon betroffen. Frauen mit Kinderwunsch können einer solchen Infektion vorbeugen, wenn sie zum Beispiel ein Präparat aus Milchsäure und Glykogen verwenden. Milchsäure und Glykogen unterstützen die natürliche Vaginalflora, so dass sich krankheitserregende Bakterien weniger leicht vermehren können.

Ein weiterer Grund für die steigende Anzahl von Paaren, die ungewollt kinderlos bleiben, ist vermutlich eine Abnahme der Samenqualität beim Mann. Paare mit bisher unerfülltem Kinderwunsch können einige Faktoren selbst beeinflussen, um die Chance auf eine Schwangerschaft zu verbessern. So können Frauen sich vergewissern, wann genau ihr Eisprung stattfindet, um den günstigsten Zeitpunkt für eine Befruchtung zu nutzen. Die fruchtbaren Tage lassen sich mit einem Ovulationstest feststellen, der die typischen Hormonveränderungen zur Zeit des Eisprungs misst. Wenden Paare während der fruchtbaren Tage zusätzlich ein spezielles, spermienfreundliches Gel mit Hyaluronsäure an, geben sie den Samenzellen eine optimale Starthilfe. Denn Hyaluronsäure mit einem speziellen pH-Wert fördert gesunde Spermien und bessert deren Lebensfähigkeit und Beweglichkeit.

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Kostenloser Bluttest auf Trisomie

Sobald werdende Eltern den positiven Schwangerschaftstest in der Hand halten, beschäftigt sie die Frage, ob ihr Baby gesund zur Welt kommt. Um das Risiko für Fehlbildungen einzuschätzen, kann der Arzt unter anderem einen Bluttest auf Trisomie (Down-Syndrom) machen. Dieser Test wird zukünftig für Schwangere mit bestimmten Risiken zur Kassenleistung.

Bei dem Bluttest (NIPT) wird kindliche DNA aus mütterlichen Zellen untersucht. Diese Untersuchung ermöglicht ein zielgerichtetes Screening beim Ungeborenen im Mutterleib auf Chromosomenstörungen. Allerdings:  „Jeder Bluttest hat eine gewisse Fehlerrate. Je jünger die Schwangere ist, desto eher kann er falsch positiv sein. Auch ist seine Zuverlässigkeit keineswegs so groß ist wie bei der Nackentransparenzmessung, wenn sie in Verbindung mit früher Ultraschallfeindiagnostik durchgeführt wird“, betont Professor Alexander Scharf, Präsident des Berufsverbands niedergelassener Pränatalmediziner.

Das Risiko einer Fehlgeburt minimieren

Bei NIPT handelt es sich um seit 2012 auf dem Markt verfügbare Tests, mit denen in der Schwangerschaft das Risiko einer fetalen Trisomie 13, 18 oder 21 bestimmt werden kann. Hierbei wird die im Blut der Schwangeren vorhandene zellfreie fetale DNA molekulargenetisch analysiert. Ein NIPT kann zukünftig als Kassenleistung angewendet werden, wenn im Rahmen der ärztlichen Schwangerenbetreuung die Frage entsteht, ob eine fetale Trisomie vorliegen könnte, und dies für die Schwangere eine unzumutbare Belastung darstellt. Ziel ist es, sie in dieser Situation möglichst nicht dem Risiko einer Fehlgeburt auszusetzen, wie es bei einer Fruchtwasser-Untersuchung auftreten kann. Nur wenn ein Befund auffällig ist, ist für eine gesicherte Diagnosestellung die Abklärung durch eine solche Untersuchung nötig.

Frauen sollen dabei unterstützt werden, eine eigenständige, wohlinformierte Entscheidung darüber zu treffen, ob sie diese vorgeburtliche genetische Untersuchung für erforderlich halten. Die ärztliche Aufklärung und Beratung über das Wesen, die Bedeutung und Tragweite der genetischen Untersuchung und deren mögliche Befunde hat ausdrücklich ergebnisoffen und in verständlicher Form stattzufinden. Insbesondere sollte die Ärztin oder der Arzt auch das jederzeitige Recht der Schwangeren berücksichtigen, über die Ergebnisse des Tests nicht informiert zu werden.

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Kinderwagen kaufen

Wer einmal in einem Einkaufscenter für Babywaren war, weiß, dass dort die Auswahl an Kinderwagen riesig ist. Welcher Kinderwagen ist da der richtige? Bevor junge Eltern sich dorthin begeben, sollten sie sich klar werden, was sie von einem Kinderwagen erwarten.

Mit dem Auto unterwegs

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, braucht einen leichten klappbaren Kinderwagen. Am besten mit einer Schale die vom Autositz auf das Gestell befestigt wird. Dann schläft das Baby beim Wechsel weiter. Doch sollten Eltern darauf achten, dass diese leichten, kleinen Untergestelle meist nicht so perfekt gefedert sind, sie eignen sich nicht für lange Spaziergänge oder Touren.

TiPP: Die frühzeitige Anschaffung eines Buggys, den Sie später sowieso benötigen, macht sich bezahlt. Es gibt Modelle, die sich platzsparend und sehr einfach verstauen lassen und die Befestigung eines Kinderautositzes ermöglichen – wie z.B. der THULE Spring

Viel Stauraum

Wer kein Auto hat, kann zu einem fürs Kind bequemen, gut gefederten Wagen greifen. Diese Wagen sind nicht nur für die empfindliche Wirbelsäule des Kindes sehr gut, sie bieten auch für den Schiebenden Komfort. Sie haben leichtgängige Räder, lassen sich besser drehen und wenden und haben nicht selten eine härtere Babywanne. Solch eine Wanne ist stabiler und meist fürs Baby auch bequemer. Diese Wagen bieten oft auch noch viel Stauraum für die Einkäufe. Doch wer seinen Kinderwagen bis in den vierten Stock eines Altbaus tragen muss, für den ist solch ein Modell sicher nichts. Sie können leicht bis zu 18 oder sogar 20 Kilogramm wiegen.

Über Stock und Stein

Dann gibt es die Naturfreunde unter den Eltern. Sie wollen über Stock und Stein mit dem Kinderwagen fahren. Dafür ist ein robuster Kinderwagen erforderlich, der das Kind gut vor Wind und Wetter schützt. Auch eine gute Bereifung ist wichtig, so dass der Wagen Waldwegen, steinigen Wegen und Asphaltstraßen standhält. Kleine Räder sind in diesem Fall nicht zu empfehlen, besser sind große Reifen, diese sorgen für die notwendige Stabilität.

Die Sportlichen

Die Sportler unter den Eltern, vor allem diejenigen, die gern joggen, sollten ein besonderes Augenmerk auf die Räder des Wagens haben. Der Wagen muss fürs Joggen auch leicht zu lenken sein, da die erhöhte Geschwindigkeit eine schnelle Reaktion erfordert. Zudem kann mit wenig Kraftaufwand sehr schnell eine andere Richtung eingeschlagen werden. Achten Sie beim Kauf auf eine gut eingestellte Lenkachse. So wird das Kind optimal gegen Zusammenstöße oder Stolperer im Lauftempo geschützt. Wer häufig auf unbefestigten Wald- und Feldwegen joggt, sollte gut gefederten Kinderwagen mit größeren Rädern den Vorzug geben.

Und später?

Wird das Baby größer und der Erstlingswagen wird zu klein, dann wird es spätestens Zeit für einen Buggy. Mit geringem Gewicht, kompakten Abmessungen und wichtig! – mit Liegesitz für das Nickerchen unterwegs sind sie für Babys ab ca. 6 Monaten bestens geeignet.

7 Tipps beim Kinderwagenkauf

1.Hat der Kinderwagen einen Schieber, der verstellbar ist? Lässt er sich ausziehen oder nur hoch und runterbeugen? Bei großen Eltern sollte er zum Ausziehen sein.

2. Sind die Räder für Wald- und Feldspaziergänge geeignet? Haben sie auch bei schlechtem Wetter genügend Grip?

3. Leidenschaftliche Shopperinnen sollten auf Schwenkräder achten, Spaziergänger auf Feldwegen und Kopfsteinpflaster greifen eher zu Luftkammerreifen.

4. Wie oft und wie viel muss der Kinderwagen getragen werden? Wer ihn viel tragen muss, sollte einen unter zehn Kilogramm kaufen.

5. Passt der Kinderwagen in den Kofferraum des aktuellen Autos? Im Geschäft nach dem Packmaß fragen.

6. Lässt sich der Kinderwagen zum Buggy umbauen?

7. Sind noch weitere Kinder geplant? Dann sollte gefragt werden, ob der Kinderwagen für zwei Kinder

Ideal für Stadtabenteuer

Der neue Thule Spring Buggy überzeugt mit vielen praktischen Features.

Was brauche ich, wenn ich mit meinem Kind unterwegs bin? Richtig, einen Kinderwagen, der alles mitmacht – mich problemlos durch enge Straßen begleitet oder in Geschäfte, leicht auch über holprigeres Pflaster rollt, der wendig ist und wenig Mühe beim Schieben macht. Kurz, einen praktischen, sicheren und komfortablen Buggy für alle Abenteuer nicht nur in der Stadt. Auch auf ländlicheren Pisten soll er seine Stärken entfalten durch gutes Kurvenverhalten, hohe Wendigkeit und Robustheit. Eben einer wie der neue Thule Spring Buggy.

Mit nur wenig Kraftanstrengung zu bedienen

Ein leichter und kompakter Buggy, der für alle Babys ab sechs Monaten und Kleinkinder optimiert ist, die schon stabil sitzen können. Und er ist leicht, mit nur wenig Kraftanstrengung zu bedienen. Ein ausziehbares Verdeck mit integrierter Belüftung, ein einhändig verstellbarer Schieber, Einstiegsfußstütze und ein Liegesitz kommen den unterschiedlichen Bedürfnissen des Kindes während des Tages entgegen. Das schwenkbare, arretierbare und gefederte Vorderrad bietet Komfort auf vielen Untergründen, für eine ruhige Fahrt sorgen mit pannensicherem Schaumstoff gefüllte 8,5 Zoll-Räder.

Sichere Fahrt

Dank der stabilen Fußablage können etwas ältere Kinder selbständig in den Wagen ein- und aussteigen. Die Sitzlehne lässt sich zurückklappen, so dass aus dem Buggy im Handumdrehen eine fahrbare und bequeme Liege für ein Nickerchen wird. Das einstellbare Verdeck mit integrierter Erweiterung schützt dabei vor tief stehender Sonne und bietet einen Lichtschutzfaktor von über 50 (separat erhältlich). Der Fünf-Punkt-Gurt hält das Kind stets stabil für eine sichere Fahrt.

Im Nu zusammengelegt

Der Thule Spring Buggy 2020 lässt sich mit einer Hand zusammenklappen und steht dann trotzdem noch fest und sicher. Dank dieses Einhand-Einklappmechanismus ist er im Nu zusammengelegt und lässt sich wegen des kompakten Gestells ohne große Anstrengung in jedem Kofferraum verstauen. Und nicht zuletzt ist er ein stylisch-eleganter Buggy in bester Verarbeitungsqualität, der jeden Ausflug mit dem Kind auch zum Hingucker für andere macht.

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