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Kostenloser Bluttest auf Trisomie

Sobald werdende Eltern den positiven Schwangerschaftstest in der Hand halten, beschäftigt sie die Frage, ob ihr Baby gesund zur Welt kommt. Um das Risiko für Fehlbildungen einzuschätzen, kann der Arzt unter anderem einen Bluttest auf Trisomie (Down-Syndrom) machen. Dieser Test wird zukünftig für Schwangere mit bestimmten Risiken zur Kassenleistung.

Bei dem Bluttest (NIPT) wird kindliche DNA aus mütterlichen Zellen untersucht. Diese Untersuchung ermöglicht ein zielgerichtetes Screening beim Ungeborenen im Mutterleib auf Chromosomenstörungen. Allerdings:  „Jeder Bluttest hat eine gewisse Fehlerrate. Je jünger die Schwangere ist, desto eher kann er falsch positiv sein. Auch ist seine Zuverlässigkeit keineswegs so groß ist wie bei der Nackentransparenzmessung, wenn sie in Verbindung mit früher Ultraschallfeindiagnostik durchgeführt wird“, betont Professor Alexander Scharf, Präsident des Berufsverbands niedergelassener Pränatalmediziner.

Das Risiko einer Fehlgeburt minimieren

Bei NIPT handelt es sich um seit 2012 auf dem Markt verfügbare Tests, mit denen in der Schwangerschaft das Risiko einer fetalen Trisomie 13, 18 oder 21 bestimmt werden kann. Hierbei wird die im Blut der Schwangeren vorhandene zellfreie fetale DNA molekulargenetisch analysiert. Ein NIPT kann zukünftig als Kassenleistung angewendet werden, wenn im Rahmen der ärztlichen Schwangerenbetreuung die Frage entsteht, ob eine fetale Trisomie vorliegen könnte, und dies für die Schwangere eine unzumutbare Belastung darstellt. Ziel ist es, sie in dieser Situation möglichst nicht dem Risiko einer Fehlgeburt auszusetzen, wie es bei einer Fruchtwasser-Untersuchung auftreten kann. Nur wenn ein Befund auffällig ist, ist für eine gesicherte Diagnosestellung die Abklärung durch eine solche Untersuchung nötig.

Frauen sollen dabei unterstützt werden, eine eigenständige, wohlinformierte Entscheidung darüber zu treffen, ob sie diese vorgeburtliche genetische Untersuchung für erforderlich halten. Die ärztliche Aufklärung und Beratung über das Wesen, die Bedeutung und Tragweite der genetischen Untersuchung und deren mögliche Befunde hat ausdrücklich ergebnisoffen und in verständlicher Form stattzufinden. Insbesondere sollte die Ärztin oder der Arzt auch das jederzeitige Recht der Schwangeren berücksichtigen, über die Ergebnisse des Tests nicht informiert zu werden.

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Zu viel Technik am Babybettchen

Eine Anmutung fast wie auf der Intensivstation: Smarte Technik erobert nicht nur Wohnzimmer und Küchen, sondern kommt zunehmend auch rund ums Babybett zum Einsatz: Es gibt eine große Auswahl an Geräten und Wearables, also tragbaren Accessoires, die den Schlaf des Babys aufzeichnen und seine Körperfunktionen überwachen. Experten sehen die elektronischen Helfer kritisch. „Nur bei sehr wenigen Säuglingen ist eine Schlafüberwachung tatsächlich medizinisch notwendig“, sagt Dr. Alfred Wiater, Kinder- und Jugendarzt und Schlafmediziner aus Köln. „Etwa bei schwer ausgeprägten Atmungs- und Herz-Kreislauf-Störungen.“ In solchen Fällen erfolge die ärztlich verordnete Heimüberwachung durch einen kombinierten Herz-Atmungs-Monitor. „Die Eltern werden gezielt geschult, wie sie sich bei einem Alarm verhalten sollen und wie sie ihr Kind im Notfall reanimieren können.“

Falscher Alarm löst unnötige Panik aus

Das Problem, das der Experte bei Apps und Wearables sieht: Sind sie hinreichend getestet und sicher? Sind sie störanfällig, lösen sie häufiger falschen Alarm aus und versetzen Eltern so eher in Angst und Schrecken? Hinzu kommt, dass bestimmte Überwachungsfunktionen manche bedrohliche Situation gar nicht erkennen. „Registriert ein Gerät zum Beispiel nur Atembewegungen, aber nicht die Herzfrequenz, dann kann das Kind trotz Monitoring in einen Sauerstoffmangel geraten“, so der Mediziner.

Ein Hauptgrund, warum sich Eltern für eine technische Überwachung ihres Säuglings entscheiden, ist die Angst vorm plötzlichen Kindstod. Diese Gefahr besteht vor allem im ersten Lebenshalbjahr und hier vor allem bis zum vierten Lebensmonat. Allerdings tritt ein solches Ereignis eher selten auf. Statistisch betrachtet trifft es 0,2 von 1000 Kindern, über die Ursachen ist noch nicht viel bekannt. Bei Frühgeborenen oder Säuglingen mit sehr geringem Geburtsgewicht tritt der plötzliche Kindstod häufiger auf, auch wenn die Mutter alkohol- oder drogenabhängig ist. Ein weiterer möglicher Risikofaktor ist Überhitzung im Bettchen, wenn das Baby über längere Zeit zu warm eingepackt ist.

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Chatten mit der Hebamme

Hebammen geben werdenden Müttern und jungen Eltern große Sicherheit in einer außergewöhnlichen Lebenssituation. Heute findet jedoch längst nicht mehr jede Schwangere oder junge Mutter eine solche wichtige Wegbegleiterin . Die ARAG Krankenversicherung bietet daher ab sofort den digitalen Hebammenservice des Berliner Startups Kinderheldin an. Schwangere Frauen und Eltern von Neugeborenen oder Kleinkindern mit einer ARAG Krankenvollversicherung können dadurch schnell und unkompliziert mit einer erfahrenen Hebamme telefonieren oder auch chatten.

Die Hebammen von Kinderheldin stehen für alle Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt, Stillen, Wochenbett und den Alltag mit einem Baby von bis zu 12 Monaten zur Verfügung. Sie sind ortsunabhängig, von 7 bis 22 Uhr erreichbar und können auch als Ergänzung zu einer ambulanten Hebammenbetreuung konsultiert werden. Die ARAG Krankenversicherung übernimmt für vollversicherte Frauen aber auch Männer die Kosten für 10 zeitlich nicht begrenzte Beratungsgespräche per Telefon oder Chat. Bei Bedarf ist auch ein Video-Chat möglich. Die Nutzung ist einfach: Die Kunden registrieren sich kurz auf der Serviceseite von www.arag.de bei Kinderheldin. Danach können sie innerhalb kürzester Zeit online über die Homepage www.kinderheldin.de Beratungsgespräche buchen und diese dann per Telefon oder Chat führen.

Ortsunabhängig und bis 22 Uhr erreichbar

„Durch unsere Kooperation mit Kinderheldin bieten wir unseren Versicherten einen Service an, der eben nicht bei Krankheit relevant ist, sondern auch bei einer positiven Lebenssituation wie der Geburt eines Kindes Unterstützung bietet“, erläutert Dr. Roland Schäfer, Vorstandsmitglied der ARAG.

In Zeiten von Corona sind Schwangere und junge Familien stark verunsichert, und der persönliche Zugang zu Hebammen ist eingeschränkt. Durch die Kooperation mit Kinderheldin bietet die ARAG Krankenversicherung eine moderne smarte Lösung. Aber das ist noch nicht alles: Da Geburtsvorbereitungskurse in der Gruppe nicht mehr stattfinden können, ermöglicht die Krankenversicherung schwangeren Kundinnen die kostenlose Teilnahme an einem vollwertigen digitalen Geburtsvorbereitungskurs des Partners Keleya. Zudem können sie auch den Hebammen-Suchservice Ammely ohne zusätzliche Kosten nutzen.

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Welt-Meningitis-Tag

Besonders Babys und Kleinkinder sind gefährdet, an einer bakteriellen Hirnhautentzündung (Meningitis) zu erkranken, die bspw. durch Meningokokken ausgelöst werden kann.1

Den bestmöglichen Schutz vor Meningokokken-Erkrankungen bieten Impfungen. Was jedoch viele Eltern nicht wissen: Es gibt unterschiedliche Meningokokken-Gruppen und daher verschiedene Impfungen. Aktuell wird nur die Meningokokken-C-Impfung standardmäßig für alle Kinder empfohlen, darüber hinaus gibt es eine Meningokokken-B-Impfung und eine ACWY-Kombinationsimpfung. Anlässlich des jährlichen Welt-Meningitis-Tages am 24. April macht die Aufklärungskampagne „Meningitis bewegt.“ auf die möglichen Folgen einer Erkrankung und den bestmöglichen Impfschutz aufmerksam.

Meningokokken-Erkrankungen sind zwar selten, sie können allerdings innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden.1 Das Tückische: Die Symptome sind oft unspezifisch und grippeähnlich – bei Babys und Kleinkindern können sie noch undeutlicher sein. Möglich sind Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost oder Schwindel. Hinzu können bei einer Hirnhautentzündung Erbrechen und Nackensteifigkeit kommen.2

Meningokokken-Erkrankungen können schwere Folgen haben

Bei 10-20 % aller Betroffenen einer Meningokokken-Meningitis kommt es im Anschluss zu Komplikationen wie Krampfanfällen oder Taubheit, bei Kindern gegebenenfalls auch zu Entwicklungsstörungen.1   In Deutschland versterben ca. 10 % aller Patienten einer Meningokokken-Erkrankung.3 Bei einem Verdacht sollte umgehend ein Arzt oder ein Krankenhaus aufgesucht werden.

Bestmöglich durch Impfungen schützen

In Deutschland treten u.a. die Meningokokken-Gruppen A, B, C, W und Y am häufigsten auf.4 Gegen diese fünf Gruppen gibt es verschiedene Impfungen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt aktuell die Impfung gegen Meningokokken-Gruppe C standardmäßig für alle Kinder möglichst früh im zweiten Lebensjahr.5 Diese Impfung wird von allen Krankenkassen übernommen.

Gegen die in Deutschland häufigste Meningokokken-Gruppe B, die für ca. 60 % der Erkrankungen in Deutschland verantwortlich ist,4 gibt es ebenfalls die Möglichkeit einer Einzelimpfung. Gegen die Gruppen ACWY steht aktuell eine Kombinationsimpfung zur Verfügung. Beide zusätzlich möglichen Impfungen werden bereits für gesundheitlich gefährdete Personen oder bei Reisen/ Auslandsaufenthalten empfohlen.2 Darüber hinaus lohnt es sich in jedem Fall, aktiv bei der Krankenkasse bzgl. der Kostenübernahme anzufragen. Eltern sollten ihren Kinder- und Jugendarzt frühzeitig auf Schutzimpfungen gegen Meningokokken ansprechen.

Mehr Informationen auch unter www.meningitis-bewegt.de

 

1BZgA: „Erregersteckbrief Meningokokken“. Verfügbar unter: https://bit.ly/32Bnccl. November 2019.

2RKI: „Ratgeber Meningokokken”. Verfügbar unter: https://bit.ly/2X9spqp. November 2019.

3RKI: „Epidemiologisches Bulletin 10/2016“. Verfügbar unter: https://bit.ly/36Vwpzq. November 2019.

4RKI: „Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2018“. Verfügbar unter: https://bit.ly/2CDpFbC. November 2019.

 

Schlafen Presse

Kostenlose Hilfe für Eltern

Schlaf ist das Thema für Eltern mit Babys: 78 Prozent der Kinder unter einem Jahr wachen nachts bis zu viermal auf. Das ergab eine Forsa-Studie im Jahr 2018. So leiden junge Eltern häufig unter massivem Schlafmangel. Finden sie auf Dauer keine Entlastung, kann sich dies negativ auf ihr eigenes Wohlbefinden und das ihrer Babys auswirken.

Das Thema Schlaf wird für junge Familien immer wichtiger: häufig fehlt in unserer mobilen Gesellschaft ein nachbarschaftliches oder familiäres Netzwerk, das Eltern ermöglicht, sich Tipps zu holen oder tagsüber auszuruhen.

Hier setzt „wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt“ an. Die gemeinnützige Initiative unterstützt Familien im ersten Jahr nach der Geburt durch Ehrenamtliche. wellcome ist moderne Nachbarschaftshilfe für Eltern: Ehrenamtliche entlasten während der ersten Monate ein- bis zwei Mal pro Woche ganz praktisch im Alltag. Sie gehen zum Beispiel mit dem Baby spazieren und beschäftigen es, damit die Mutter Schlaf nachholen kann. Sie begleiten die Mutter mit ihrem Kind zu Arztbesuchen oder spielen mit den Geschwisterkindern. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite und hören zu.

Die wellcome-Teams etwa der Arbeiterwohlfahrt Nordhessen um die Koordinatorinnen Stefanie Nordmeyer und Maria Petri bestehen aus derzeit 15 Ehrenamtlichen. Allein im Jahr 2017 haben sie 21 Familien betreut und ihnen insgesamt 540 Stunden ihrer Zeit geschenkt. Um die steigenden Anfragen von Familien erfüllen zu können, freut sich das Team über neue interessierte Ehrenamtliche.

Umfassende Vorbereitung und Weiterbildung

Familien, die sich Unterstützung wünschen, können sich ganz unbürokratisch mit den Koordinatoren der Initiative in Verbindung setzen und sich beraten lassen.

Alle wellcome-Betreuungskräfte erhalten eine umfassende Vorbereitung und Weiterbildung, sind Teil eines Netzwerkes, das die Kräfte in deren Tätigkeit unterstützt. Persönliche Wünschen über Zeiträume und Umfang ihrer Tätigkeit werden berücksichtigt.

Die Gründerin der Initiative, die Hamburgerin Rose Volz-Schmidt, hatte nach der Geburt ihres ersten Kindes die üblichen Probleme einer Mutter, deren Mann meist unterwegs ist und die sich um fast alles selbst kümmern muss. Deshalb gründete sie die Nachbarschaftshilfe. Mehr im Internet unter www.wellcome-online.de

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Kinderwagen Kaufen

Wer einmal in einem Einkaufscenter für Babywaren war, weiß, dass dort die Auswahl an Kinderwagen riesig ist. Welcher Kinderwagen ist da der richtige? Bevor junge Eltern sich dorthin begeben, sollten sie sich klar werden, was sie von einem Kinderwagen erwarten.

Mit dem Auto unterwegs

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, braucht einen leichten klappbaren Kinderwagen. Am besten mit einer Schale die vom Autositz auf das Gestell befestigt wird. Dann schläft das Baby beim Wechsel weiter. Doch sollten Eltern darauf achten, dass diese leichten, kleinen Untergestelle meist nicht so perfekt gefedert sind, sie eignen sich nicht für lange Spaziergänge oder Touren.

TiPP: Die frühzeitige Anschaffung eines Buggys, den Sie später sowieso benötigen, macht sich bezahlt. Es gibt Modelle, die sich platzsparend und sehr einfach verstauen lassen und die Befestigung eines Kinderautositzes ermöglichen – wie z.B. der THULE Spring

Viel Stauraum

Wer kein Auto hat, kann zu einem fürs Kind bequemen, gut gefederten Wagen greifen. Diese Wagen sind nicht nur für die empfindliche Wirbelsäule des Kindes sehr gut, sie bieten auch für den Schiebenden Komfort. Sie haben leichtgängige Räder, lassen sich besser drehen und wenden und haben nicht selten eine härtere Babywanne. Solch eine Wanne ist stabiler und meist fürs Baby auch bequemer. Diese Wagen bieten oft auch noch viel Stauraum für die Einkäufe. Doch wer seinen Kinderwagen bis in den vierten Stock eines Altbaus tragen muss, für den ist solch ein Modell sicher nichts. Sie können leicht bis zu 18 oder sogar 20 Kilogramm wiegen.

Über Stock und Stein

Dann gibt es die Naturfreunde unter den Eltern. Sie wollen über Stock und Stein mit dem Kinderwagen fahren. Dafür ist ein robuster Kinderwagen erforderlich, der das Kind gut vor Wind und Wetter schützt. Auch eine gute Bereifung ist wichtig, so dass der Wagen Waldwegen, steinigen Wegen und Asphaltstraßen standhält. Kleine Räder sind in diesem Fall nicht zu empfehlen, besser sind große Reifen, diese sorgen für die notwendige Stabilität.

Die Sportlichen

Die Sportler unter den Eltern, vor allem diejenigen, die gern joggen, sollten ein besonderes Augenmerk auf die Räder des Wagens haben. Der Wagen muss fürs Joggen auch leicht zu lenken sein, da die erhöhte Geschwindigkeit eine schnelle Reaktion erfordert. Zudem kann mit wenig Kraftaufwand sehr schnell eine andere Richtung eingeschlagen werden. Achten Sie beim Kauf auf eine gut eingestellte Lenkachse. So wird das Kind optimal gegen Zusammenstöße oder Stolperer im Lauftempo geschützt. Wer häufig auf unbefestigten Wald- und Feldwegen joggt, sollte gut gefederten Kinderwagen mit größeren Rädern den Vorzug geben.

Und später?

Wird das Baby größer und der Erstlingswagen wird zu klein, dann wird es spätestens Zeit für einen Buggy. Mit geringem Gewicht, kompakten Abmessungen und wichtig! – mit Liegesitz für das Nickerchen unterwegs sind sie für Babys ab ca. 6 Monaten bestens geeignet.

7 Tipps beim Kinderwagenkauf

1.Hat der Kinderwagen einen Schieber, der verstellbar ist? Lässt er sich ausziehen oder nur hoch und runterbeugen? Bei großen Eltern sollte er zum Ausziehen sein.

2. Sind die Räder für Wald- und Feldspaziergänge geeignet? Haben sie auch bei schlechtem Wetter genügend Grip?

3. Leidenschaftliche Shopperinnen sollten auf Schwenkräder achten, Spaziergänger auf Feldwegen und Kopfsteinpflaster greifen eher zu Luftkammerreifen.

4. Wie oft und wie viel muss der Kinderwagen getragen werden? Wer ihn viel tragen muss, sollte einen unter zehn Kilogramm kaufen.

5. Passt der Kinderwagen in den Kofferraum des aktuellen Autos? Im Geschäft nach dem Packmaß fragen.

6. Lässt sich der Kinderwagen zum Buggy umbauen?

7. Sind noch weitere Kinder geplant? Dann sollte gefragt werden, ob der Kinderwagen für zwei Kinder

Viren Presse

Gesundheitstipps zum Corona-Virus

Corona und die Folgen: Auch Familien mit kleinen Kindern und Schwangere machen sich derzeit große  Sorgen um eine mögliche Infektion mit dem Virus. Das Kinderhilfswerk UNICEF gibt hier Tipps zu wichtigen Fragen:

Welche Folgen hat COVID-19 für Kinder?

Da es sich um ein neuartiges Virus handelt, kann man noch nicht sagen, welche Folgen es für schwangere Frauen, Neugeborene und Kinder hat. Wir wissen, dass sich Menschen jeden Alters mit dem Virus infizieren können. Bis heute wurden jedoch relativ wenig Fälle von COVID-19 bei Kindern gemeldet.

Können schwangere Frauen das Virus an das ungeborene Kind weitergeben?

Zurzeit gibt es noch nicht genügend Erkenntnisse darüber, ob das Coronavirus bereits vor der Geburt Folgen für ungeborene Babys im Mutterleib haben kann. Dies wird zurzeit untersucht. Frauen in der Schwangerschaft sollten weiterhin Vorsichtsmaßnahmen treffen, um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Bei Symptomen wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden sollten Frauen in der Schwangerschaft frühzeitig ihren Arzt um Rat fragen.

Kann eine Mutter ihr Baby stillen, wenn sie an dem Coronavirus erkrankt ist?

Alle Mütter, die sich in betroffenen Regionen aufhalten und die Symptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden haben, sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben und die Anweisungen der Mediziner befolgen. Das Stillen bietet viele Vorteile für die Mutter und das Neugeborene. Da über die Muttermilch keine Atemwegsviren übertragen werden, kann eine an COVID-19 erkrankte Mutter unter Anwendung aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen weiter stillen.

Wenn Mütter mit den genannten Symptomen stark genug sind um zu stillen, sollten sie Folgendes berücksichtigen, um ihr Neugeborenes vor einer Infektion zu schützen:

  • In der Nähe des Kindes sollten sie eine Atemschutzmaske tragen – auch während des Stillens.
  • Vor und nach dem Kontakt mit dem Kind sollten sie sich die Hände waschen – auch während des Stillens.
  • Kontaminierte Oberflächen sollten gereinigt und desinfiziert werden.

Wenn eine Mutter zum Stillen zu krank ist, sollte sie, falls möglich, Milch abpumpen und sie dem Neugeborenen über einen sauberen Becher und/oder Löffel füttern – alles unter Anwendung der gleichen Methoden zur Infektions-Vorbeugung.

Ideal für Stadtabenteuer

Der neue Thule Spring Buggy überzeugt mit vielen praktischen Features.

Was brauche ich, wenn ich mit meinem Kind unterwegs bin? Richtig, einen Kinderwagen, der alles mitmacht – mich problemlos durch enge Straßen begleitet oder in Geschäfte, leicht auch über holprigeres Pflaster rollt, der wendig ist und wenig Mühe beim Schieben macht. Kurz, einen praktischen, sicheren und komfortablen Buggy für alle Abenteuer nicht nur in der Stadt. Auch auf ländlicheren Pisten soll er seine Stärken entfalten durch gutes Kurvenverhalten, hohe Wendigkeit und Robustheit. Eben einer wie der neue Thule Spring Buggy.

Mit nur wenig Kraftanstrengung zu bedienen

Ein leichter und kompakter Buggy, der für alle Babys ab sechs Monaten und Kleinkinder optimiert ist, die schon stabil sitzen können. Und er ist leicht, mit nur wenig Kraftanstrengung zu bedienen. Ein ausziehbares Verdeck mit integrierter Belüftung, ein einhändig verstellbarer Schieber, Einstiegsfußstütze und ein Liegesitz kommen den unterschiedlichen Bedürfnissen des Kindes während des Tages entgegen. Das schwenkbare, arretierbare und gefederte Vorderrad bietet Komfort auf vielen Untergründen, für eine ruhige Fahrt sorgen mit pannensicherem Schaumstoff gefüllte 8,5 Zoll-Räder.

Sichere Fahrt

Dank der stabilen Fußablage können etwas ältere Kinder selbständig in den Wagen ein- und aussteigen. Die Sitzlehne lässt sich zurückklappen, so dass aus dem Buggy im Handumdrehen eine fahrbare und bequeme Liege für ein Nickerchen wird. Das einstellbare Verdeck mit integrierter Erweiterung schützt dabei vor tief stehender Sonne und bietet einen Lichtschutzfaktor von über 50 (separat erhältlich). Der Fünf-Punkt-Gurt hält das Kind stets stabil für eine sichere Fahrt.

Im Nu zusammengelegt

Der Thule Spring Buggy 2020 lässt sich mit einer Hand zusammenklappen und steht dann trotzdem noch fest und sicher. Dank dieses Einhand-Einklappmechanismus ist er im Nu zusammengelegt und lässt sich wegen des kompakten Gestells ohne große Anstrengung in jedem Kofferraum verstauen. Und nicht zuletzt ist er ein stylisch-eleganter Buggy in bester Verarbeitungsqualität, der jeden Ausflug mit dem Kind auch zum Hingucker für andere macht.

Mehr Infos bei Thule

Wunder Po

Wunder Po

Die Haut juckt, ist gerötet, mitunter zeigen sich auch Pusteln: Wenn solche Symptome am Po auftreten, handelt es sich praktisch immer um eine sogenannte Windeldermatitis – eine Reizung der Haut, die mit dem ständigen Tragen von Windeln zu tun hat. Kein Wunder: Eine Windel deckt schließlich den gesamten Po und die Ausscheidungsorgane ziemlich luftdicht ab, darüber liegt noch ein Strampler und möglicherweise ein Deckchen.

Frische Luft hat kaum eine Chance

Wenn die Haut des Babys sehr empfindlich ist, kann es allein dadurch schon zu ersten Rötungen kommen, weil Feuchtigkeit unter der Windel entsteht.  Hinzu kommen Urin und Stuhl, welche die Situation in der Windel dramatisch verschärfen können. Vor allem Ammoniak, ein Abbaustoff dieser Ausscheidungen, attackiert die Haut.

Was schützt am ehesten davor

Wichtig ist regelmäßiges Windelwechseln. Also nicht warten, bis die Windel ganz voll ist, sondern zwischendurch immer mal kontrollieren.  Wenn das Baby zu Wundstellen neigt, schon bei den ersten Pipitropfen eine neue Windel anlegen. Den Po anschließend gründlich säubern, trocknen und mit Pflegecreme oder eine speziellen Wundschutzcreme auftragen. Sie schützt die empfindliche Haut im Windelbereich und beugt Wundwerden vor.

Auch bei den Windeln genau hinschauen

Qualitätsprodukte sind atmungsaktiv, lassen trotz aller Dichtigkeit Luft an den Po und sind sehr saugstark. Das sorgt trotz voller Windel eine gewisse Zeit lang noch für eine halbwegs trockene Haut.  Oft entstehen auch an den Bündchen der Windel Rötungen. Dort wird die Haut ein bisschen eingedrückt, was die Gefahr von Wundstellen erhöht. Solche Reizungen zeigen sich meist als rötliche längliche oder strichförmige Wunden. Dann unbedingt auch darauf achten, dass die Windel nicht zu stramm sitzt. Möglicherweise ist eine größere Windel die Lösung.

Solche Wundstellen ebenfalls mit Wundheilungscreme versorgen. In schwereren Fällen kann der ganze Po rot und wund sein.  Eine Windeldermatitis breitet sich rasch aus, wenn sie nicht oder nicht richtig behandelt wird. Dann unbedingt zum Kinderarzt gehen. Dem Baby tut es in solchen Fällen gut, auch mal ein Stündchen ohne Windel zu strampeln – selbst wenn dann mal ein „Unglück“ passiert. Das ist weitaus weniger schlimm als eine ausgeprägte Windeldermatitis, bei der es überdies zu Pilz- und Bakterienbefall kommen kann. Gegen solche Erreger helfen spezielle Cremes, die der Arzt verschreibt.

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Kaiserschnitt

Kaiserschnitt nur im Notfall

Kaiserschnitt-Kinder haben mehr Gesundheitsprobleme als Kinder, die auf natürlichem Weg zur Welt gekommen sind. Das zeigt der Kindergesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK). Demnach ist für Kaiserschnitt-Kinder das Risiko für eine chronische Bronchitis in den ersten acht Lebensjahren um fast zehn Prozent erhöht. Das Risiko für leichte und mittlere Entwicklungsstörungen ist um neun Prozent erhöht, das Risiko für ADHS um 16 Prozent. „Kaiserschnitte sind ein Segen für Mutter und Kind, wenn sie in medizinisch notwendigen Fällen eingesetzt werden. Wenn allerdings eine OP nicht unbedingt notwendig ist, sollten Arzt und Eltern auch die Folgen für die Gesundheit des Kindes im Blick haben“, so Dr. Jens Baas, Vorsitzender des Vorstands der TK.

Höhere Gesundheitsrisiken fürs Kind

Der Report zeigt ebenfalls Auffälligkeiten beispielsweise bei Ernährungsproblemen (11 Prozent höheres Risiko), Magen-Darm-Erkrankungen (7 Prozent) und Adipositas (36 Prozent).
Baas: „Kaiserschnitte haben für die Gesundheit der Kinder weitreichendere Folgen als vielen bisher bewusst ist. Wir müssen daher im Interesse der Kinder medizinisch nicht notwendige Kaiserschnitte vermeiden. Denn in vielen deutschen Kreißsälen wird immer noch zu oft zum Messer gegriffen.“ Die Bundesrepublik liegt mit einer Kaiserschnittrate von 30 Prozent von allen Klinikentbindungen 2017 über dem westeuropäischen Durchschnitt (27 Prozent). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass im Schnitt nur bei 10 bis 15 Prozent der Geburten ein Kaiserschnitt unbedingt medizinisch erforderlich ist. Regional schwankt die Kaiserschnittrate in Deutschland stark – von 24 Prozent in Sachsen bis 37 Prozent im Saarland. „Diese Unterschiede lassen sich kaum durch medizinische Faktoren erklären“, so Baas.

Eine Erkenntnis des Reports: „In der Praxis sollten Kinderärzte und Eltern bei Kaiserschnitt-Kindern genauer hinschauen, um Auffälligkeiten frühzeitig zu bemerken und gegenzusteuern“, ergänzt Klaus Rupp, Leiter des TK-Versorgungsmanagements. Es wäre deshalb hilfreich, wenn Kinderärzte das gelbe Kinder-Vorsorgeheft auf Hinweise zu einer Kaiserschnittgeburt prüfen würden, um dadurch besser auf spezifische Probleme achten zu können, zum Beispiel Artikulationsstörungen.

Die TK will die Ergebnisse des Reports nutzen, um passgenaue Versorgungsangebote für betroffene Kinder zu entwickeln. Rupp: „Dabei setzen wir auch auf neue digitale Möglichkeiten, zum Beispiel digital unterstütztes, spielebasiertes Lernen bei der Therapie von Lernentwicklungsstörungen oder Atemwegserkrankungen.“