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Deutscher Kita-Preis

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und weitere Partner zeichnen auch 2019 besondere Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung aus / Insgesamt 130.000 Euro Preisgelder

Der Jubel war riesig, als das Familienzentrum Ludwig-Uhland-Straße aus Maintal und das Bremer Quartiersbildungszentrum Blockdiek Anfang Mai den Deutschen Kita-Preis entgegennehmen durften. Jetzt geht die bundesweite Auszeichnung für besondere Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung in die nächste Runde: Ab sofort können sich Kindertageseinrichtungen und lokale Bündnisse für frühe Bildung unter www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung um den Deutschen Kita-Preis 2019 bewerben. Die Einreichungsfrist endet am 31. August 2018.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung vergeben die Auszeichnung in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Karg-Stiftung, dem Eltern-Magazin und dem Didacta-Verband. Die Preisträger werden im Mai 2019 in Berlin gekürt. In jeder der beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ stehen dann 65.000 Euro Preisgelder zur Verfügung. Es werden jeweils ein erster Platz und vier zweite Plätze vergeben. Die beiden Erstplatzierten dürfen je 25.000 Euro mit nach Hause nehmen. Die vier Zweitplatzierten in jeder Kategorie werden mit je 10.000 Euro ausgezeichnet. Insgesamt ist die Auszeichnung also mit 130.000 Euro dotiert. Wer es aufs Treppchen schafft, entscheidet eine Jury aus Wissenschaft, Praxis, Politik, Verbänden und Zivilgesellschaft.

Gesucht werden Kitas und lokale Bündnisse, die sich kontinuierlich für gute Qualität in der frühen Bildung engagieren und dabei das Kind in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Zudem spielen Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern sowie die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort bei der Auswahl der Preisträger eine wichtige Rolle.

„Mit dem Deutschen Kita-Preis würdigen wir beispielhaftes Engagement für die jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Wir wollen diejenigen auszeichnen, die sich dafür einsetzen, dass jedes Kind es packt. Denn wer Kinder stärker macht, macht Deutschland stärker“, sagt Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey.

Und die Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Dr. Heike Kahl ergänzt: „Unsere Auszeichnung macht deutlich, wie bunt und vielfältig gute Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung aussehen kann und wie sie gelingt. Weil wir wissen, dass jede Kita unter anderen Rahmenbedingungen arbeitet, nehmen wir diese bei der Auswahl der Preisträger ganz bewusst mit in den Blick. Außerdem schauen wir beim Deutschen Kita-Preis nicht nur auf hervorragende Ergebnisse, sondern würdigen besonders gute Prozesse.“

Alle Informationen zum Deutschen Kita-Preis, zu den Bewerbungsmodalitäten, zur Auswahl der Preisträger und zur Preisverleihung finden Interessierte unter www.deutscher-kita-preis.de.

Über den Deutschen Kita-Preis
Der Deutsche Kita-Preis ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, in Partnerschaft mit der Heinz und Heide Dürr Stiftung, der Karg-Stiftung, ELTERN und dem Didacta-Verband. Ziel ist es, gemeinsames Engagement für gute Qualität in Kitas und für Kitas sichtbar zu machen und zur Nachahmung anzuregen.

Geistige und körperliche Entwicklung

Bewegung fördert die gesamte Entwicklung

Bewegung liegt dem Baby von Anfang an im Blut. Sie ist Voraussetzung für seine körperliche und geistige Entwicklung. Unterstützen Sie die angeborene Bewegungsfreude ihres Nachwuchses! Es ist ganz einfach und macht allen Spaß.

DAS ERSTE JAHR PRÄGT UNSER GANZES LEBEN

Sind Kinder musikalisch? Nicht alle in gleicher Ausprägung, das ist klar. Nicht jedes Kind entwickelt sich zum Geigenvirtuosen oder hat das Talent zum Rockstar. Tatsache ist aber, dass das Baby schon im Mutterleib Töne und Melodien wahrnimmt, auf diese mit deutlichen Bewegungen reagiert und nach seiner Geburt offensichtlich auch wiedererkennt. So wie ihm Mamas und Papas Stimme von Anfang an vertraut sind und auch das Bellen des Hundes – sofern Sie einen haben. Babys nehmen Geräusche, Töne und Melodien schon sehr früh im Mutterleib wahr. Und das Gefühl für Rhythmen und Musik hilft ihm bei der Entwicklung seiner motorischen Fähigkeiten im Säuglings- und Kleinkindalter.

Rhythmus liegt uns im Blut

Renate Zimmer, Professorin für Sport- und Bewegungswissenschaft an der Universität Osnabrück, beschäftigt sich seit langem mit dem Thema. Ihre klare Aussage: „Rhythmus bestimmt von Anfang an unser Leben. Zentrale Fähigkeiten wie die Raum-Lage-Wahrnehmung, das Gleichgewichtsempfinden und die Körperwahrnehmung werden erst in Bewegung angeregt und ausgeprägt.“ Bewegung ist also eine zentrale Voraussetzung für Entwicklung.

Bewegungsprogramm

Eltern können die Entwicklung ihres Babys fördern, indem sie seine angeborene Bewegungsfreude durch altersgerechte Animation unterstützen und fördern. Sobald die Kleinen dazu in der Lage sind, strampeln sie mit Ärmchen und Beinen, bewegen ihr Köpfchen und klatschen in die kleinen Händchen. Klatschen Sie also ruhig selbst rhythmisch in die Hände und machen Sie lebhafte Kopfbewegungen. Babys freuen sich über das Bewegungsprogramm, das ihnen geboten wird und setzen alles daran, den Spaß selbst mitzumachen. Wenn die Kleinen sitzen können, kann man dem Nachwuchs durch Bewegungsspiele wie Wippen und Hoppe-Hoppe-Reiter viel Spaß bereiten. Nehmen Sie Ihr Baby auf den Arm und tanzen Sie zur Musik. Das Baby genießt sowohl die Musik wie auch die Bewegungen.

Motorische Fähigkeiten

Die Bewegungen zu Musik machen den Kleinen nicht nur jede Menge Spaß, sondern fördern auf ganz spielerische Art auch ihr Körpergefühl. Rhythmische Bewegungen sind ein wichtiger Baustein für die Entwicklung seiner motorischen Fähigkeiten und eine Voraussetzung für die Koordinierung seiner Körperbewegungen

Was Kinder noch stark bewegt und stark macht für sein Leben?

Die Liebe und das Vertrauen seiner Eltern. Sie sind am Anfang des Lebens die wichtigste Basis für seine emotionale Entwicklung und geben ihm den nötigen Rückhalt für das ganze Leben. Im Laufe seiner Entwicklungsfortschritte sind Stürze und kleine Blessuren unvermeidlich. Haben Sie keine Angst, dass ihr kleiner Schatz sich verletzt, nehmen Sie ihm nicht den Mut, sich und seine Möglichkeiten auszuloten – auch wenn es mal wehtut. Wenn das Baby weiß, dass Mama und Papa helfend und tröstend zur Stelle sind, traut es sich trotz der kleinen Rückschläge immer mehr zu. Von 100 Versuchen, sich am Tischbein hochzuziehen, gehen garantiert 99 schief.

Du schaffst das

Aber Ihr Kind wächst mit und an den Herausforderungen, die das Leben bereithält. Es möchte wachsen, damit es irgendwann auf seinen eigenen Beinen stehen kann. Geben Sie ihm die Unterstützung, die es braucht. Zeigen Sie ihm: Du kannst das schaffen – auch wenn du immer wieder auf den Hosenboden fällst! Lass dich nicht entmutigen – auch wenn es mal wehtut! Trau dich – auch wenn es unmöglich erscheint! Wir sind da und fangen dich auf – wann immer du uns brauchst! Denn wir lieben dich und wir trauen dir zu, dass du deinen Weg gehen wirst!

So geht Ihr Kind seinen Weg

Übervorsichtige, ängstliche Eltern möchten ihr Kind vor jedem Schmerz und jedem Rückschlag bewahren. Damit tun sie ihrem Nachwuchs aber keinen Gefallen. Erst die Übung macht den Meister. Rückschläge machen schlau und stark!

Nehmen Sie sich Zeit für Ihren Nachwuchs. Sie müssen weder sich selbst noch Ihr Baby unter Termindruck setzen, damit es in den Genuss aller denkbaren Frühförderungskurse kommt.

Legen Sie eine CD ein, nehmen Sie Ihr Baby auf den Arm – später kann es sich auch schon alleine zum Rhythmus der Musik bewegen – und tanzen Sie durch die eigenen vier Wände! Es ist ganz einfach, die angeborene Bewegungsfreude zu fördern. Und wetten, dass Ihnen die Verbindung von Musik und Tanz auch guttut?

Musik kommt schon vor der Geburt beim Baby an. Ihr Kind registriert schon in der Schwangerschaft, welche Töne Mama besonders gerne mag. Und es entwickelt seinen eigenen Geschmack. Testen Sie es. Ruhige Melodien beruhigen das Baby, Technomusik regt an. Da macht es auch Sinn, dem Baby im Mutterleib immer wieder eine Beruhigungsmelodie vorzuspielen, die in unruhigen Situationen später beruhigend wirkt.

Bewegung bringt Bewegung ins Gehirn

Ergebnisse der Hirnforschung haben gezeigt, dass bewegte Kinder auch geistig beweglicher sind. Bewegung macht es möglich, dass der Nachwuchs seine Motorik zu koordinieren lernt. Im Gehirn passiert etwas ganz ähnliches. Hier müssen sich Milliarden Zellen miteinander vernetzen, damit das Gehirn seine Aufgaben und Funktionen richtig wahrnehmen kann. Für die Bildung dieser Synapsen ist Bewegung das beste Training.

Nabelschnurblut konservieren

Nabelschnurblut – Eine kluge Investition

Stammzellen sind die Hoffnungsträger der Medizin. Die Einlagerung von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut kann deshalb eine unbezahlbare Investition in die Zukunft sein

Unkompliziert, schmerzlos und ohne Risiko

Für Eltern ist es eine furchtbare Vorstellung, dass ihr Kind schwer erkranken könnte. Denn leider gibt es trotz des enormen medizinischen Fortschritts auch heute noch Krankheiten, die schwer oder gar nicht heilbar sind. Da lassen die Meldungen aus der medizinischen Stammzell-Forschung viel Hoffnung aufkommen. Für viele Forscher sind Stammzellen der Stoff, mit dem sie Krankheiten heilen wollen, die bisher unheilbar sind. Stammzellen aus dem Nabelschnurblut gelten als besonders wertvoller „Rohstoff“ für die Medizin. Im Nabelschnurblut befinden sich nämlich Stammzellen, d.h. sehr wandlungsfähige Zellen, die durch ihr fast unbegrenztes Teilungsvermögen für die körperliche Entwicklung und den Nachschub an Körperzellen sorgen, dabei neue Funktionen übernehmen und imstande sind, ganz verschiedene Zelltypen und Gewebe zu bilden.

Unbelastet

Weil sie zu diesem Zeitpunkt ganz jung und frei von Viren, Alterserscheinungen und Degeneration sind, können sie eines Tages zur Reparatur und Regeneration gealterter, kranker Zellen, Gewebe und Organe eingesetzt werden. Zumal die Gewinnung dieser wertvollen Zellen so einfach ist. Nach der Abnabelung lassen sie sich ganz unkompliziert, schmerzlos und ohne Risiko für Mutter oder Kind gewinnen. Fachgerecht eingelagert, überleben sie bei Temperaturen von minus 196 Grad Celsius mehrere Jahrzehnte, wenn nicht sogar ein ganzes Leben lang. Die einmalige Chance, diesen wichtigen Rohstoff zu bergen, besteht nur bei der Geburt. Wer den wertvollen Schatz (z.B. aus Kostengründen) nicht fürs eigene Kind einlagern lassen möchte, kann ihn einer öffentlichen Blutbank spenden. Zum Wegwerfen ist das Nabelschnurblut einfach zu schade!

Stammzellen in der medizinischen Praxis

Heute werden Stammzellen aus dem Nabelschnurblut schon eingesetzt bei

kindlichen Hirnschadigungen
Diabetes Typ 1
Blutbildungsstorungen
geschwachtem Immunsystem
als Anregung der Blutbildung nach einer Chemotherapie
zur Regeneration des Immunsystems

In Zukunft könnten Stammzellen auch eingesetzt werden

um Folgeschaden bei Herzinfarkt und Schlaganfall zu reduzieren,
im Rahmen der Therapie von Autoimmunerkrankungen,
zur Behandlung von degenerativen Erkrankungen der Knochen, des Bindegewebes und der Gelenke.

Was muss man tun?

Informieren Sie sich rechtzeitig über die Möglichkeiten einer Einlagerung – das Baby könnte ja früher als erwartet zur Welt kommen.

Die Preise unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen, die Konditionen der Einlagerung ebenfalls. Wer das Nabelschnurblut nicht fürs eigene Kind einlagern mochte, kann es spenden. Dann sind die Entnahme und Einlagerung kostenfrei. Nach Vertragsabschluss erhalt man ein Entnahmepaket und nimmt dieses mit zur Entbindung. Nach der Entnahme informiert das Krankenhaus einen Kurier und das beauftragte Unternehmen. Nach dem Transport werden die Stammzellen dort untersucht und eingelagert.

Kinder sicher aufwachsen lassen

Sicherheit für die Kleinen

Über 80 Prozent der Unfälle von Säuglingen und Kleinkindern bis zum zweiten Lebensjahr passieren in den eigenen vier Wänden. Im Gegensatz dazu schätzen Eltern die Sicherheit zuhause sehr hoch ein und vermuten, dass die Gefahren eher im Straßenverkehr lauern. Grund genug für die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. und ihren Kooperationspartner Ariel, sich gemeinsam für mehr Sicherheit in der eigenen Wohnung einzusetzen.

Typische Unfälle

„Als Kinderchirurgin behandle ich jeden Tag Kinder mit Unfallverletzungen, die häufig schwerwiegende körperliche, psychische und soziale Folgen haben. Typische Unfälle zu Hause sind Stürze, Verbrühungen, Ersticken, Ertrinken, Verbrennungen und Vergiftungen. Unfälle sind kein Zufall. Sie lassen sich durch vorausschauendes Denken vermeiden. Das Wissen über Unfallgefahren, Verhaltenshinweise und die Gestaltung einer kindersicheren Umgebung helfen Unfälle zu verhindern!“, sagt Stefanie Märzheuser, Präsidentin der BAG.Das Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst…“ soll dazu anregen, das eigene Zuhause aus der Sicht eines Kindes zu betrachten. „Wir empfehlen Eltern von Krabbelkindern, sich auf allen Vieren durch die eigenen vier Wände zu bewegen. Wenn Eltern die Perspektive der Kleinsten einnehmen, werden sie auf Unfallrisiken aufmerksam, die ihnen sonst verborgen bleiben und die beseitigt werden können.“, so Stefanie Märzheuser.

Wertvolle Tipps

Um besonders junge Familien für dieses wichtige Thema weiter zu sensibilisieren und Hilfestellung zu geben, stellt die BAG ergänzendes Infomaterial zur Verfügung. Dabei bietet der Flyer „Ich sehe was, was du nicht siehst… – Kinderunfälle zu Hause vermeiden.“ wertvolle Tipps und Handlungshinweise, um Kinderunfälle zu Hause zu verhindern. Die Marke Ariel aus dem Haus Procter & Gamble unterstützt die BAG darin, das Informationsmaterial Kinder- und Jugendarztpraxen, Hebammen und in der Kindertagespflege kostenfrei zur Verfügung zu stellen. „Seit mehreren Jahren arbeiten wir mit der BAG erfolgreich zusammen, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen, die Unfallgefahren von Kindern in der eigenen Wohnung deutlich zu senken. Gerne realisieren wir gemeinsam mit der BAG noch in diesem Jahr eine breit angelegte Versandaktion des Informationsflyers an Arztpraxen, Hebammen und Tagespflegepersonen. Denn hier werden direkt Familien und Personen angesprochen, die im Umgang und der Erziehung mit Kindern tätig sind.“, sagt Melanie Fischer, Markenkommunikation Ariel bei Procter & Gamble.

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Zur BAG
Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. ist das nationale Fachnetzwerk zur Verhütung von Kinderunfällen. Der gemeinnützige Verein verfolgt das Ziel, die hohe Zahl von unfallbedingten Verletzungen in Deutschland zu reduzieren. Weitere Informationen zur BAG finden Sie unter www.kindersicherheit.de
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Zum Kindersicherheitstag
Der Kindersicherheitstag findet jährlich am 10. Juni statt. Er richtet sich an Multiplikatoren, an Eltern und Kinder mit dem Ziel, das Bewusstsein für Unfallgefahren zu wecken. Weitere Informationen zum Kindersicherheitstag, ergänzende Daten und Fakten sowie Präventionshinweise finden Sie unter
www.kindersicherheit.de/kindersicherheitstag/kindersicherheitstag-2018

Osteopathie - Hilfe für Ihr Baby

Wie Osteopathie Babys hilft

Immer öfter suchen Eltern mit ihren Babys die Hilfe von Osteopathen. Die Gründe reichen von langanhaltendem Schreien der Kleinen über häufiges Erbrechen bis hin zu Dreimonatskoliken. Auch in späteren Jahren etwa bei Wachstumsstörungen, Konzentrationsschwächen oder Wasser im Ohr führt für viele der Weg mit ihren Kindern zur schonenden manuellen Therapie. Der Arbeitskreis Kinderosteopathie des Bundesverband Osteopathie e.V. – BVO zeigt, wie die osteopathische Behandlung den Kleinen hilft und worauf Eltern achten sollten.

Sanften manuellen Techniken

Osteopathie ist ein eigenständiger medizinischer Ansatz für Vorsorge, Untersuchung und Behandlung. Er basiert auf der Erkenntnis, dass der gesamte menschliche Körper eine Funktionseinheit ist. Alle Strukturen wie Organe, Gefäße, Gewebe und Knochen stehen in Verbindung und besitzen eine normale Grundspannung. Blutkreislauf und Lymphsystem sichern die Versorgung der Bestandteile beispielsweise mit Nähr- und Botenstoffen. Störungen und Überspannungen beeinträchtigen die Zirkulation und Zufuhr etwa von Sauerstoff und Hormonen. Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Magenleiden, die ihren Ursprung in Blockaden an ganz anderer Stelle haben, können entstehen. Dort setzen Osteopathen mit ihren Händen an und lösen die Störungen mit sanften manuellen Techniken auf.

Spannungen am Bindegewebe

Osteopathie ermöglicht eine wirksame und gleichzeitig schonende Behandlung für typische Beschwerden von Säuglingen, Kleinkindern und Heranwachsenden. Das gilt beispielsweise für Schreikinder: Rund jedes fünfte Neugeborene gehört dazu, weint über einen längeren Zeitraum oft, fortdauernd und heftig. Eine Belastung für Kind und Eltern, besonders, wenn bisher keine greifbaren Ursachen gefunden wurden. Einen Grund für das Schreien sieht die Osteopathie unter anderem in Spannungen am Bindegewebe der Nahtstellen der Schädelknochen. Die Knochen sind noch beweglich, haben sich bei der Geburt auf- und zugefaltet. Sind dabei an den Knochennähten Verklebungen oder Blockaden entstanden, führt das zu unangenehmem Druck. Osteopathen spüren die Spannungen mit feinfühligen Tastbewegungen auf und normalisieren diese.

Dreimonatkoliken

Auch Dreimonatkoliken können bei Säuglingen zu Unwohlsein führen. Anstatt nur Symptome zu lindern, greifen Osteopathen die Ursachen an. Oft liegen diese in einer mangelnden Hormonversorgung und Mobilitätsstörungen des Darms, der dadurch verkrampft. Stuhl verweilt zu lange im Darm, Blähungen entstehen und die Babys verspüren kolikartige Schmerzen. Osteopathen ertasten die Verkrampfungen und lösen diese. Sie normalisieren zudem die Versorgung des Verdauungstrakts. Erbrechen sich Babys übermäßig, liegt das meist am Magenpförtner (Pylorus), der sich nicht richtig in den Darm öffnet. Durch eine Verengung kann Nahrung nicht weitergeleitet werden und wird erbrochen. Osteopathen lösen die Verkrampfung am Magenausgang und mobilisieren den Pylorus, sodass eine vollständige Öffnung erfolgen kann.

Wachstumsschmerzen

Weitere Einsatzfelder ergeben sich auch in späteren Entwicklungsphasen der Kinder. Haben sie etwa Flüssigkeit im Ohr, lassen sich durch Osteopathie operative Eingriffe vermeiden. Die Ursache liegt in Blockaden des Verbindungskanals zwischen Rachen und Ohr. Meist ergeben sie sich durch Spannungen an den Knochennähten im Umfeld der Verbindungsröhre. Durch eine osteopathische Behandlung lassen sich Verklebungen lösen und der Abfluss von Flüssigkeiten wiederherstellen. Ein anderer Bereich sind Wachstumsschmerzen, die auftreten, wenn sich Knochen und umliegende Strukturen unterschiedlich schnell entwickeln. Mit manuellen Techniken fördern Osteopathen die Versorgung von Muskeln, Faszien und Bändern. So können sie mit dem Knochenwachstum wieder schritthalten.

Kinderosteopathie

„Osteopathie für Kinder ist eine Spezialdisziplin der Osteopathie“, unterstreicht Christoph Bellmann vom BVO-Arbeitskreis Kinderosteopathie. „Sie erfordert eine besondere Ausbildung. Babys und Heranwachsende sind mitten in ihrer Entwicklung. Beständig verändern sich ihre Muskeln, Gewebe und Knochen ebenso wie ihr Hormonhaushalt und Stoffwechsel. Kinderosteopathen benötigen umfassende Kenntnisse zu Entwicklung und Wachstum der Kleinen, um ihre Beschwerden sicher und wirksam behandeln zu können.“ Der Bundesverband Osteopathie e.V. – BVO zertifiziert Kinderosteopathen mit einem speziellen Siegel. Die Therapeuten müssen dafür eine reguläre Osteopathie- sowie eine umfangreiche Kinderosteopathie-Ausbildung nachweisen.

Über den Bundesverband Osteopathie e.V. – BVO

Der Bundesverband Osteopathie e.V. – BVO ist die berufliche Interessenvertretung für alle osteopathisch arbeitenden Therapeuten, Schulen und Einrichtungen in Deutschland. Seit 15 Jahren setzen sich die Organisation und ihre über 2.600 Mitglieder für eine Anerkennung der Osteopathie als Beruf durch ein Bundesgesetz ein. Als Basis dafür fordert der Verband eine Ausbildung mit mindestens 1.350 Unterrichtseinheiten begleitend zu einem Beruf als Arzt, Physiotherapeut, Heilpraktiker und medizinischen Masseur oder eine Vollzeitausbildung mit mindestens 5.000 Unterrichtseinheiten. Für die jährlich Millionen Patienten von Osteopathen führt der BVO in einem Online-Verzeichnis Therapeuten, die diesen Standards folgen. Dort findet sich zudem eine Liste mit rund 100 gesetzlichen Krankenkassen, die Osteopathie als wirksame medizinische Leistung teilweise oder ganz bezuschussen.

Quelle: Bundesverband Osteopathie e.V. www.bv-osteopathie.de

Sport in der Schwangerschaft - Vierfüßlerstand

#3 – Vierfüßlerstand

Der Vierfüßlerstand sorgt für Beweglichkeit in den Schulter-, Hüft- und den Kniegelenken. Für Schwangere ist es wichtig, dass sie ihren Körper beweglich halten und sich so auf die Geburt vorbereiten.

Anleitung

Ausgangsposition der Übung ist der Vierfüßlerstand. Die Arme sind unter der Schulter aufgestellt, die Knie unter der Hüfte. Die Fingerspitzen zeigen während der Bewegung nach vorne. Der Rücken hängt nicht durch!

Nun streckst Du das rechte Bein gerade nach hinten aus, bis es sich auf Höhe des Gesäßes befindet. Anschließend hebst Du den linken Arm bis auf Schulterhöhe an und streckst ihn bis in die Fingerspitzen. In dieser Endposition bleibst Du für einige Sekunden, dann senkst Du Arm und Bein gemeinsam ab. Dann Seitenwechsel.

Wiederholungsschema: Pro Bein 8 – 12 Wiederholungen

Bitte beachte

Das Durchführen von Übungen während der Schwangerschaft ist nicht verboten. Im Gegenteil: Eine Geburt ist eine große Herausforderung für den Körper. Gerade in der Schwangerschaft ist es daher wichtig, den Körper zu stärken und beweglich zu halten. Schwangere sollten versuchen, ab dem positiven Schwangerschaftstest nicht zur Couchpotato zu werden. Du siehst, Sport für Schwangere – das passt nicht nur zusammen, sondern ist auch wichtig für den Körper!

Aus diesem Grund haben wir Dir einige einfache Übungen für Schwangere in Form eines Trainingsplans zusammengestellt, die Du in Deinen Alltag mit Baby im Bauch integrieren kannst.

Frag Deinen Arzt, wenn…

Eine Schwangerschaft ist für Deinen Körper (und für Dich natürlich) etwas Besonderes. Der Wohlfühlfaktor steht während der Übungen deshalb an erster Stelle. Solltest Du Schmerzen haben oder sollte Dir schwindelig sein, bitte die Übung sofort abbrechen und am besten einen Arzt aufzusuchen. Bei komplizierten Schwangerschaften oder gesundheitlichen Problemen, sollten Schwangere stets Rücksprache mit einem Arzt halten, um zu erfahren welche Übungen während der Schwangerschaft in Frage kommen.

Hör auf Deinen Körper…

Sport für Schwangere ist zwar kein Tabu mehr. Aber während der Schwangerschaft ist der Körper der Chef. Du solltest daher unbedingt auf Deinen Körper hören – er weiß, was gut für Dich ist: Ruhe, Entspannung, eine ausgewogene Ernährung und Bewegung.

 

Mehr Übungen findest Du beispielsweise auf www.doyoursports.de
oder auch bei youtube

 

 

 

 

 

 

 

Schulterbrücke - Übung in der Schwangerschaft

#2 – Schulterbrücke

Viele Schwangere leiden während ihrer Schwangerschaft an Rückenschmerzen, denn werdende Mamis müssen tagtäglich den anwachsenden Bauch vor sich hertragen. Die Schulterbrücke dient vor allem der Kräftigung der Muskeln des unteren Rückens. Eine starke Rückenmuskulatur kann wiederum Rückenschmerzen vorbeugen.

Anleitung

Sport in der Schwangerschaft - Schulterbrücke

 

Sport in der Schwangerschaft: Schulterbrücke

 

Du legst Dich mit dem Rücken auf eine Fitnessmatte. Die Füße werden in etwa eine Fußlänge vom Po entfernt mit der gesamten Fußsohle aufgestellt. Die Arme liegen neben dem Körper und dienen als Stütze. Das Becken wird gekippt.

Aus dieser Position heraus das Becken langsam und kontrolliert nach oben heben, bis Beine und Oberschenkel eine gerade Linie bilden. Der Po und der Bauch sind während der gesamten Bewegung angespannt. Einige Sekunden in dieser Position verharren und anschließend langsam wieder absenken.

Wiederholungsschema: 12 – 15 Wiederholungen

Bitte beachte…

Das Durchführen von Übungen während der Schwangerschaft ist nicht verboten. Im Gegenteil: Eine Geburt ist eine große Herausforderung für den Körper. Gerade in der Schwangerschaft ist es daher wichtig, den Körper zu stärken und beweglich zu halten. Schwangere sollten versuchen, ab dem positiven Schwangerschaftstest nicht zur Couchpotato zu werden. Du siehst, Sport für Schwangere – das passt nicht nur zusammen, sondern ist auch wichtig für den Körper!

Aus diesem Grund haben wir Dir einige einfache Übungen für Schwangere in Form eines Trainingsplans zusammengestellt, die Du in Deinen Alltag mit Baby im Bauch integrieren kannst.

Frag Deinen Arzt, wenn…

Eine Schwangerschaft ist für Deinen Körper (und für Dich natürlich) etwas Besonderes. Der Wohlfühlfaktor steht während der Übungen deshalb an erster Stelle. Solltest Du Schmerzen haben oder sollte Dir schwindelig sein, bitte die Übung sofort abbrechen und am besten einen Arzt aufzusuchen. Bei komplizierten Schwangerschaften oder gesundheitlichen Problemen, sollten Schwangere stets Rücksprache mit einem Arzt halten, um zu erfahren welche Übungen während der Schwangerschaft in Frage kommen.

Hör auf Deinen Körper…

Sport für Schwangere ist zwar kein Tabu mehr. Aber während der Schwangerschaft ist der Körper der Chef. Du solltest daher unbedingt auf Deinen Körper hören – er weiß, was gut für Dich ist: Ruhe, Entspannung, eine ausgewogene Ernährung und Bewegung.

Mehr Übungen findest Du beispielsweise auf www.doyoursports.de
oder auch bei youtube

 

 

 

Leichte Kniebeuge in der Schwangerschaft

#1 – Leichte Kniebeuge

Leichte Kniebeugen können Deinem Körper dabei helfen, die Bein- und Gesäßmuskulatur gezielt zu stärken, um das Gewicht des Kindes im Mutterleib, das nun zusätzlich auf den Beinen lastet, zu stemmen.

Achtung! Vorsicht ist angesagt. Die Kniebeugen sollten nie zu tief ausgeführt werden (kein 90° Winkel in den Beinen!), da das Risiko einer Muskelzerrung im Beckenbereich besteht.

Anleitung

Du stellst Dich zu Beginn der Übung etwa hüftbreit in einen aufrechten Stand hin. Die Beine sind nicht ganz durchgestreckt, sondern leicht gebeugt. Dein Rücken befindet sich in einem leichten Hohlkreuz.

Nun atmest Du aus und gehst dabei in die Kniebeuge, indem Du Dein Gesäß in Richtung der Fersen absenkst. Der Oberkörper ist leicht nach vorne gebeugt. Wichtig ist, dass die Knie nicht über die Fußspitzen hinausragen. Wenn Du Dich aufrichtest, atmest Du wieder ein.

Wiederholungsschema: 10 – 12 Wiederholungen

Bitte beachte…

Das Durchführen von Übungen während der Schwangerschaft ist nicht verboten. Im Gegenteil: Eine Geburt ist eine große Herausforderung für den Körper. Gerade in der Schwangerschaft ist es daher wichtig, den Körper zu stärken und beweglich zu halten. Schwangere sollten versuchen, ab dem positiven Schwangerschaftstest nicht zur Couchpotato zu werden. Du siehst, Sport für Schwangere – das passt nicht nur zusammen, sondern ist auch wichtig für den Körper!

Aus diesem Grund haben wir Dir einige einfache Übungen für Schwangere in Form eines Trainingsplans zusammengestellt, die Du in Deinen Alltag mit Baby im Bauch integrieren kannst.

Frag Deinen Arzt, wenn…

Eine Schwangerschaft ist für Deinen Körper (und für Dich natürlich) etwas Besonderes. Der Wohlfühlfaktor steht während der Übungen deshalb an erster Stelle. Solltest Du Schmerzen haben oder sollte Dir schwindelig sein, bitte die Übung sofort abbrechen und am besten einen Arzt aufzusuchen. Bei komplizierten Schwangerschaften oder gesundheitlichen Problemen, sollten Schwangere stets Rücksprache mit einem Arzt halten, um zu erfahren welche Übungen während der Schwangerschaft in Frage kommen.

Hör auf Deinen Körper…

Sport für Schwangere ist zwar kein Tabu mehr. Aber während der Schwangerschaft ist der Körper der Chef. Du solltest daher unbedingt auf Deinen Körper hören – er weiß, was gut für Dich ist: Ruhe, Entspannung, eine ausgewogene Ernährung und Bewegung.

Mehr Übungen findest Du beispielsweise auf www.doyoursports.de
oder auch bei youtube

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sodbrennen in der Schwangerschaft

Wenn der Magen grummelt

Sodbrennen oder Magendrücken in der Schwangerschaft plagen jede zweite Frau. Was Sie dagegen tun können.

Jeder Tag ist anders – die Schwangerschaft genießen die meisten Frauen als eine ganz besondere Zeit in ihrem Leben. Doch die eine oder andere unangenehme Begleiterscheinung gibt es meistens doch – so leidet etwa jede zweite Schwangere unter Sodbrennen: Das Druckgefühl und saure Aufstoßen verleiden die Mahlzeiten, rauben oftmals auch den Schlaf und haben Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden und nicht selten auch auf die Verdauung.

Hormone tragen dazu bei

Solche Beschwerden plagen die meisten vor allem in den letzten Monaten der Schwangerschaft. Denn vor allem, wenn das Baby im Bauch zunehmend mehr Platz einnimmt, drückt es auf den Magen, woraufhin der Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließen kann. Auch die Hormone tragen dazu bei: Sie lockern sämtliche Gewebe der Mutter auf und bereiten den Körper auf das Wachstum des Babys und die Geburt vor.

Aufsteigen der Magensäure

Auch der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre wird weicher und schließt schlechter – so wird das Aufsteigen der Magensäure in die Speiseröhre begünstigt. Die hormonelle Umstellung beginnt mit dem Tag der Befruchtung. Bei manchen Frauen schießen die Hormone gleich zu Beginn stark in die Höhe, sodass sie schon in der Frühschwangerschaft mit Sodbrennen zu kämpfen haben.

Ob die ganze Schwangerschaft hindurch oder nur in den letzten Wochen: Sodbrennen ist lästig und kann aufgrund der Schmerzen einen erholsamen Schlaf unmöglich machen. Aushalten müssen Sie die Beschwerden aber nicht. Mit einigen Tricks können Sie das Sodbrennen stoppen.

Das hilft gegen Sodbrennen

Vor allem mit der Ernährung können Sie Ihr Sodbrennen beeinflussen: Manche Lebensmittel sind als Auslöser für Sodbrennen bekannt, andere für ihre lindernde Wirkung. Meiden Sie scharfe Gewürze, fettreiche Speisen, Zwiebeln, Schokolade, Hefegebäck, Tomatensaft, Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke.

Nur kleine Mahlzeiten

Bevorzugen Sie hingegen Kamillen-, Malven- oder Eibischtee, stilles Wasser, Breie (zum Beispiel Kartoffelbrei oder Grießbrei), langsam zerkaute Mandeln. Und nehmen Sie nur kleine Mahlzeiten, verteilt über den Tag, zu sich. In den letzten zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen sollten Sie nichts mehr essen.

Zwischen den Mahlzeiten trinken

Versuchen Sie außerdem, während des Essens möglichst wenig zu trinken, um Ihren Magensaft nicht zu stark zu verdünnen. Denn dann produziert der Magen zum Ausgleich noch mehr Säure. Besser ist es, wenn Sie zwischen den Mahlzeiten trinken.

Sanfte Mittel

Doch je nach Schweregrad des Sodbrennens sollten Sie mit Ihrem Gynäkologen darüber sprechen. Es gibt sanfte Mittel wie Rennie von Bayer oder Riopan Magengel, die auch während der Schwangerschaft genommen werden können. Die Mittel wirken ähnlich.

So vereint Rennie die Wirkstoffe Kalzium- und Magnesiumcarbonat. Diese beiden Verbindungen kommen auch in der Natur vor. Sie neutralisieren die überschüssige Magensäure und wandeln sie in Wasser und andere natürliche Substanzen um. Dadurch, dass Kalzium- und Magnesiumcarbonat direkt mit der Magensäure eine chemische Reaktion eingehen, bleibt ihre Wirkung lokal nur auf den Magen beschränkt.

Dennoch, sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt.

Tipps gegen Sodbrennen 

Schlafen Sie mit erhöhtem Oberkörper. Wichtig: Der gesamte Oberkörper sollte um circa 15 Prozent hochgelagert werden. Das erreichen Sie, wenn Sie ein Keilkissen oder mehrere feste Kissen übereinander unter Ihren Oberkörper legen. _

Schlafen Sie auf der linken Seite, denn auf der rechten Seite wird der Mageninhalt eher hochgedrückt, da der obere Teil des Magens in dieser Position oberhalb der Speiseröhre liegt. _

Manch Schwangere hat mit Akupunktur oder Akupressur eine Linderung der Beschwerden erfahren.

Sorgen Sie für Entspannung. Stress begünstigt Sodbrennen und sollte gezielt vermieden werden. Beispielsweise durch Schwangerschaftsyoga – spezielle Kurse werden mittlerweile überall angeboten – oder Spaziergänge in der Natur können Sie Anspannungen abbauen.