Category : Schwangerschaft

Natalben

Natalben®: Nahrungsergänzungsmittel für die optimale Versorgung vom Kinderwunsch bis zur Schwangerschaft – (Anzeige)

Für eine optimale Nährstoffversorgung stehen Frauen mit Kinderwunsch und Schwangeren ab sofort neue Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung: Natalben® Wunsch, Glück und Twin. Jedes Produkt ist für den jeweiligen besonderen Bedarf zusammengesetzt. Bei Kinderwunsch, während der Schwangerschaft und – erstmalig in Deutschland – auch speziell bei einer Mehrlingsschwangerschaft.

Vom Beginn des Kinderwunsches bis zum letzten Tag der Schwangerschaft spielt die Ernährung eine Schlüsselrolle für die optimale Entwicklung des Babys. Die neuen Natalben®-Produkte Wunsch, Glück und Twin begleiten Frauen in den verschiedenen Phasen und sind an den jeweiligen Bedarf angepasst. Natalben® gibt werdenden Müttern und Frauen mit Kinderwunsch die Nährstoffe, die sie nach den neuesten wissenschaftlichen Empfehlungen für diesen Weg benötigen.¹

Der Nährstoffbedarf steigt bereits mit dem Kinderwunsch und eine ausreichende Zufuhr an Folsäure über die normale Ernährung ist kaum möglich. Nahrungsergänzungsmittel sind daher wichtig, um Folsäure-Defizite zu vermeiden. Eine Unterversorgung in der Frühphase der Schwangerschaft ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Neuralrohrdefekten beim heranwachsenden Fötus.

Natalben® Wunsch mit Folsäure und weiteren Vitaminen und Mineralstoffen ist genau auf diesen besonderen Bedarf ausgerichtet.¹
Natalben® Glück mit Folsäure, Jod, Omega 3-Fettsäuren sowie weiteren Vitaminen und Mineralstoffen unterstützt den erhöhten Nährstoffbedarf in der Schwangerschaft.

Als einziges Nahrungsergänzungsmittel speziell für Mehrlingsschwangerschaften vereint Natalben® Twin alle wichtigen Nährstoffe wie Folsäure, Eisen, Zink, Vitamin D3 und Omega-3- Fettsäuren, die für diesen Bedarf angepasst sind. Alle drei Produkte sind so dosiert, dass nur eine Kapsel täglich für die optimale Nährstoffergänzung eingenommen wird.

Mehr Informationen auch unter www.natalben.de.

Quellen:

1 DGE: Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in der Schwangerschaft. Verfügbar unter: https://bit.ly/3bQQbQT. Aufgerufen im Mai 2021.

Radfahren

Mobil auf zwei Rädern

Fit bleiben – das ist auch für Schwangere und junge Mütter wichtig. Radfahren eignet sich gut dafür, wenn man einige Einschränkungen beachtet.

Nur noch bequem auf dem Sofa zu liegen, das tut auch Schwangeren nicht gut. Sie brauchen Bewegung, denn sie sollten möglichst fit sein vor allem bei der Geburt. Wer ein Fahrrad zu Hause stehen hat, sollte sich daher mindestens zweimal wöchentlich in den Sattel schwingen und eine größere Runde drehen.

Auch die täglichen Besorgungen und Besuche lassen sich prima und klimaneutral mit dem Rad erledigen. Das trainiert den Kreislauf, fördert die Durchblutung vor allem auch in den Beinen, die im späteren Verlauf der Schwangerschaft zu Krampfadern neigen. Auch Rückenbeschwerden lassen nach, der Schlaf wird fester und tiefer, die Stimmung steigt, und die zähe Müdigkeit verfliegt. Viel Bewegung kann sogar einem Schwangerschafts-Diabetes entgegenwirken.

Nicht zu sehr anstrengen

Allerdings sollten sich Schwangere dabei nicht überfordern. Waren sie vorher sehr sportlich und leistungsorientiert, sollten sie nun nicht versuchen, dieses Level zu halten. Also einen Gang zurückschalten und gemächlicher in die Pedale treten. Vor allem im späteren Verlauf der Schwangerschaft, wenn der Bauch schon recht groß ist, leidet meist der Gleichgewichtssinn.

Frauen stehen dann nicht mehr so sicher und radeln oft auch etwas wackeliger als sonst. Deshalb Strecken bevorzugen, die nicht stark befahren sind, etwa ruhige Radwege oder Waldwege. Auch einen Blick auf den Untergrund werfen. Ist der Weg sehr holprig? Dann besser umdrehen und eine andere Strecke wählen. Denn größere und häufige Erschütterungen sind nicht gut fürs Ungeborene.

Tut auch der Psyche gut

Nach der Geburt ist erst mal Erholung wichtig. Also nichts unternehmen, was einen überfordert. Aber sobald sich die junge Mutter wieder gut fühlt, sollte sie auch ein wenig trainieren. Radeln ist eine ideale Therapie, um schneller wieder fit zu werden und den Körper zu straffen. Nach der Geburt sind die Bindegewebe und Bänder noch schlaff. Das ändert sich rasch durch regelmäßiges Radfahren.

Wer mag und die Zeit dafür hat, kann sich gern jeden Tag aufschwingen und nach Herzenslust herumsausen. Das tut auch der Psyche sehr gut. Ist der Partner oder ein anderer Erwachsener daheim und passt auf das Baby auf, sollte jede Frau diese Möglichkeit zu einer Auszeit nutzen – und vielleicht gemeinsam mit einer Freundin die Umgebung erkunden. Denn zu zweit macht das Radeln noch mehr Freude.

Erst den Arzt fragen

Wenn der Arzt etwa wegen Blutungen von anstrengenden Tätigkeiten abrät, gilt dies auch fürs Radeln. Dann das Rad nicht benutzen. Auch bei hohem Blutdruck, Übelkeit und Schwindelanfällen erst den Arzt fragen, ob er diese Art der Fortbewegung gutheißt. Wer sich auf dem Rad nicht wohl und sicher fühlt, sollte es besser stehen lassen.

Besser schlafen in der Schwangerschaft

Viele Schwangere haben Ein- und Durchschlafprobleme. Wie es zu solchen Störungen kommt und was dagegen hilft

Nach dem ersten Hurra tauchen bald auch schon ängstliche Fragen auf: Wenn Frauen erfahren, dass sie schwanger sind, geraten sie leicht in ein Wechselbad der Gefühle. Vor allem bei der ersten Schwangerschaft kann das leicht passieren. Denn bei aller Freude bedeutet dies auch einen großen Einschnitt im Leben. Hinzu kommt die Hormonumstellung im Körper. Kein Wunder, dass zahlreiche Schwangere nachts nicht gut schlafen können. Die Gedanken kreisen ums werdende Leben und den Alltag während und nach der Schwangerschaft. Geldsorgen mischen sich möglicherweise auch darunter. Oft ist es aber nur die körperliche Umstellung, die Frauen das Leben nachts schwer macht.

Schließlich wächst der Bauch schnell,

…das Liegen wird beschwerlicher. Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, umso unbequemer wird es im Bett. Solche Ursachen von Schlaflosigkeit sind eher harmlos und lassen sich eventuell durch abstützende Kissen, Hochlagerung des Körpers oder eine andere Matratze abstellen. Manchmal hat die Schlaflosigkeit aber auch tiefer gehende Gründe, zum Beispiel Bluthochdruck. Eine bei Schwangeren nicht so seltene Störung. Hoher Blutdruck führt vor allem nachts häufig zu innerer Unruhe. Etwa jede zehnte Schwangere leidet darunter, bei Erstgebärenden ist der Anteil noch etwas höher. Mediziner empfehlen werdenden Müttern daher, ihren Blutdruck öfter mal zu kontrollieren. Liegt er bei 140/90 oder höher, unbedingt und sofort zum Arzt gehen. Denn auf Dauer kann Bluthochdruck zu schweren Komplikationen führen.

Meist aber sind die Ursachen

…weniger dramatisch, wenn einem nachts die Augen nicht zufallen wollen. Je größer das Ungeborene wird, umso mehr verdrängt es auch die inneren Organe seiner Mutter, vor allem Magen und Darm. Das führt dann leicht zu Verdauungsstörungen, die einen nachts schlechter schlummern lassen. Auch die Bewegungen des Fötus machen sich nachts mehr bemerkbar als am Tag. Wird es tagsüber ständig von Mama in den Schlaf geschaukelt, weil sie herumläuft, ist es nachts öfters wach. Dann boxt es und tritt. Das hat zwar auch etwas Beglückendes, ist aber nicht schlaffördernd.

Im letzten Drittel der Schwangerschaft

…bildet der Körper das Stillhormon Prolaktin. Es sorgt nicht nur dafür, dass pünktlich zur Geburt die Milch einschießt – sondern auch dafür, dass die Mutter nachts rasch aufwacht, wenn das Baby Hunger hat und schreit. Prolaktin macht den Schlaf insgesamt leichter und störungsanfälliger. Die meisten Medikamente zum Einschlafen sind für werdende Mütter tabu. Ihre Wirkstoffe würden das Kind zu sehr gefährden. Vorsicht auch bei pflanzlichen Mitteln, die es verschreibungsfrei gibt. Ist eine Schlafstörung wirklich hartnäckig und schlägt stark aufs Gemüt, den Arzt konsultieren.

Einige wenige Schlafmittel gibt es, die in der Schwangerschaft als wenig riskant gelten und die der Arzt dann möglicherweise verschreibt. Ansonsten lohnt es sich, auf schwere Mahlzeiten zu verzichten, keinen Kaffee und schwarzen Tee zu trinken wegen des aufputschenden Koffeins – und sich tagsüber genügend zu bewegen, damit man abends die nötige Bettschwere mitbringt.

Gelegentlich macht auch die Schilddrüse Probleme in der Schwangerschaft.

Dann produziert sie entweder zu viele oder zu wenig Schilddrüsenhormone. Beides kann zu Schlafstörungen führen. Vor allem Frauen, die schon vor der Schwangerschaft Schwierigkeiten mit ihrer Schilddrüse hatten, sollten die Werte in der Schwangerschaft regelmäßig kontrollieren lassen. Sonst kann schlimmstenfalls das Ungeborene Schaden nehmen.

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Schmerztherapien bei der Geburt

Viele Frauen haben Angst vor den Schmerzen bei einer Geburt. So gibt es immer mehr Geburten, die medizinisch begleitet werden. Bei einer Studie wurde nachgefragt, welche Therapien vorwiegend in Anspruch genommen wurden: Drei Prozent der Frauen ließen sich mit naturheilkundlichen Methoden wie Homöopathie oder Akupunktur helfen, entkrampfende Mittel und/oder Schmerzmittel wie beispielsweise Buscopan als Zäpfchen oder Infusionen nahmen zehn Prozent, vier Prozent verwendeten Lachgas und die „beliebteste“ Schmerztherapie ist die PDA (Periduralanästhesie), welche 25 Prozent der Frauen durchführen ließen. Einem Kaiserschnitt mit PDA unterzogen sich fast acht Prozent der Frauen und ein Prozent einem Kaiserschnitt mit Vollnarkose. 49 Prozent der Frauen haben völlig natürlich geboren, ohne schmerztherapeutische Hilfe. An der Umfrage nahmen insgesamt 313 Frauen teil.

Wichtig: fachlichen Rat einholen

Bei einer Geburt steigern sich die Schmerzen nach und nach. Entsprechend dem Grad der Beschwerden wird unterschiedlich behandelt. Die Hebamme Christina Hirsch aus Schwäbisch Gemünd meint hierzu, dass, solange die Schmerzen noch nicht so groß sind, mit Massagen oder Baden begonnen wird. „Reichen diese Methoden nicht mehr aus, greifen wir zu pharmakologischen Behandlungsweisen, das heißt, zu nicht natürlichen Schmerzmitteln. Hierbei gibt es beispielsweise entkrampfende Zäpfchen oder Infusionen. Ist es für die Frau nach wie vor nicht erträglich, wird eine PDA gelegt, wenn die Schwangere dies wünscht“, so Hirsch weiter.

Die Beschwerden werden dabei stets individuell therapiert und die Gebärende darf mitbestimmen, ob und wann sie welches Medikament erhält. Allerdings muss man beachten, dass Schmerzmittel wie Buscopan und Meptid eher für kurze Abschnitte der Schmerzerleichterung geeignet sind. Die PDA hingegen wirkt länger.

Das Internet bietet eine Fülle an richtigen, aber auch falschen Informationen zur Schmerztherapien bei der Geburt sowie viele Horrorgeschichten. Diese führen zu Verunsicherung und können Ängste hervorrufen. In einem persönlichen Gespräch mit Fachärzten kann die werdende Mutter alle Fragen, Bedenken und Sorgen klären. Auch wer naturheilkundliche Maßnahmen in Anspruch nehmen möchte, sollte dies vorab besprechen.

Viruses and Bacteria

Gesundheitstipps zum Corona-Virus

Corona und die Folgen: Auch Familien mit kleinen Kindern und Schwangere machen sich derzeit große  Sorgen um eine mögliche Infektion mit dem Virus. Das Kinderhilfswerk UNICEF gibt hier Tipps zu wichtigen Fragen:

Welche Folgen hat COVID-19 für Kinder?

Da es sich um ein neuartiges Virus handelt, kann man noch nicht sagen, welche Folgen es für schwangere Frauen, Neugeborene und Kinder hat. Wir wissen, dass sich Menschen jeden Alters mit dem Virus infizieren können. Bis heute wurden jedoch relativ wenig Fälle von COVID-19 bei Kindern gemeldet.

Können schwangere Frauen das Virus an das ungeborene Kind weitergeben?

Zurzeit gibt es noch nicht genügend Erkenntnisse darüber, ob das Coronavirus bereits vor der Geburt Folgen für ungeborene Babys im Mutterleib haben kann. Dies wird zurzeit untersucht. Frauen in der Schwangerschaft sollten weiterhin Vorsichtsmaßnahmen treffen, um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Bei Symptomen wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden sollten Frauen in der Schwangerschaft frühzeitig ihren Arzt um Rat fragen.

Kann eine Mutter ihr Baby stillen, wenn sie an dem Coronavirus erkrankt ist?

Alle Mütter, die sich in betroffenen Regionen aufhalten und die Symptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden haben, sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben und die Anweisungen der Mediziner befolgen. Das Stillen bietet viele Vorteile für die Mutter und das Neugeborene. Da über die Muttermilch keine Atemwegsviren übertragen werden, kann eine an COVID-19 erkrankte Mutter unter Anwendung aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen weiter stillen.

Wenn Mütter mit den genannten Symptomen stark genug sind um zu stillen, sollten sie Folgendes berücksichtigen, um ihr Neugeborenes vor einer Infektion zu schützen:

  • In der Nähe des Kindes sollten sie eine Atemschutzmaske tragen – auch während des Stillens.
  • Vor und nach dem Kontakt mit dem Kind sollten sie sich die Hände waschen – auch während des Stillens.
  • Kontaminierte Oberflächen sollten gereinigt und desinfiziert werden.

Wenn eine Mutter zum Stillen zu krank ist, sollte sie, falls möglich, Milch abpumpen und sie dem Neugeborenen über einen sauberen Becher und/oder Löffel füttern – alles unter Anwendung der gleichen Methoden zur Infektions-Vorbeugung.

Kaiserschnitt

Kaiserschnitt nur im Notfall

Kaiserschnitt-Kinder haben mehr Gesundheitsprobleme als Kinder, die auf natürlichem Weg zur Welt gekommen sind. Das zeigt der Kindergesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK). Demnach ist für Kaiserschnitt-Kinder das Risiko für eine chronische Bronchitis in den ersten acht Lebensjahren um fast zehn Prozent erhöht. Das Risiko für leichte und mittlere Entwicklungsstörungen ist um neun Prozent erhöht, das Risiko für ADHS um 16 Prozent. „Kaiserschnitte sind ein Segen für Mutter und Kind, wenn sie in medizinisch notwendigen Fällen eingesetzt werden. Wenn allerdings eine OP nicht unbedingt notwendig ist, sollten Arzt und Eltern auch die Folgen für die Gesundheit des Kindes im Blick haben“, so Dr. Jens Baas, Vorsitzender des Vorstands der TK.

Höhere Gesundheitsrisiken fürs Kind

Der Report zeigt ebenfalls Auffälligkeiten beispielsweise bei Ernährungsproblemen (11 Prozent höheres Risiko), Magen-Darm-Erkrankungen (7 Prozent) und Adipositas (36 Prozent).
Baas: „Kaiserschnitte haben für die Gesundheit der Kinder weitreichendere Folgen als vielen bisher bewusst ist. Wir müssen daher im Interesse der Kinder medizinisch nicht notwendige Kaiserschnitte vermeiden. Denn in vielen deutschen Kreißsälen wird immer noch zu oft zum Messer gegriffen.“ Die Bundesrepublik liegt mit einer Kaiserschnittrate von 30 Prozent von allen Klinikentbindungen 2017 über dem westeuropäischen Durchschnitt (27 Prozent). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass im Schnitt nur bei 10 bis 15 Prozent der Geburten ein Kaiserschnitt unbedingt medizinisch erforderlich ist. Regional schwankt die Kaiserschnittrate in Deutschland stark – von 24 Prozent in Sachsen bis 37 Prozent im Saarland. „Diese Unterschiede lassen sich kaum durch medizinische Faktoren erklären“, so Baas.

Eine Erkenntnis des Reports: „In der Praxis sollten Kinderärzte und Eltern bei Kaiserschnitt-Kindern genauer hinschauen, um Auffälligkeiten frühzeitig zu bemerken und gegenzusteuern“, ergänzt Klaus Rupp, Leiter des TK-Versorgungsmanagements. Es wäre deshalb hilfreich, wenn Kinderärzte das gelbe Kinder-Vorsorgeheft auf Hinweise zu einer Kaiserschnittgeburt prüfen würden, um dadurch besser auf spezifische Probleme achten zu können, zum Beispiel Artikulationsstörungen.

Die TK will die Ergebnisse des Reports nutzen, um passgenaue Versorgungsangebote für betroffene Kinder zu entwickeln. Rupp: „Dabei setzen wir auch auf neue digitale Möglichkeiten, zum Beispiel digital unterstütztes, spielebasiertes Lernen bei der Therapie von Lernentwicklungsstörungen oder Atemwegserkrankungen.“

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Risiko Frühgeburt

Die Wahl der richtigen Entbindungsklinik kann für Mutter und Kind alles entscheidend sein. Für Schwangere mit drohender Frühgeburt ist diese Wahl eine Herausforderung, die ohne frauenärztliche Unterstützung und Entscheidung nicht zu meistern ist.

Vielfach sind es akut einsetzende Komplikationen, die eine Frühgeburt zur Folge haben. Werdende Eltern haben kaum noch eine Entscheidungsmöglichkeit oder Zeit für eine eigene Suche, sondern müssen sich auf die Empfehlungen und die Organisation des betreuenden Frauenarztes verlassen. Jede Schwangere hat im Rahmen der  Schwangerenbetreuung nach Mutterschaftsrichtlinien einen Anspruch auf Information über die Kompetenzen der umgebenden Kliniken und auf Vorstellung zur Geburtsplanung bzw. Einweisung in eine geeignete Klinik. „Es ist also unerlässlich, dass Frauenärzte darüber informiert sind, welchen Versorgungsstatus die regionalen geburtsmedizinischen Kliniken haben und Schwangere in Kliniken aufgenommen werden, die dem Risiko entsprechen“ so Dr. med. Christian Albring, niedergelassener Frauenarzt und Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte e.V.

Von Anfang an ins richtige Krankenhaus

Zu den Risiken und Ursachen von Frühgeburten gehören aufsteigende Infektionen, Rauchen oder eine Schwangerschaftsvergiftung (Präklampsie). Auch Mehrlingsgeburten und ein relativ hohes Alter von über 40 Jahren bei einer Schwangerschaft lassen die Risiken steigen.

Von den Kindern, die mit weniger als 1.000 Gramm Geburtsgewicht geboren werden, behalten beinahe 20 Prozent eine Behinderung wie Blindheit, Taubheit, Lähmungen oder Epilepsie. 42 Prozent haben Probleme in der Sprach-, Lern-, Hör, Seh- oder Spielentwicklung.

Somit ist die Verringerung frühkindlich entstandener Behinderungen das große Ziel, dem man durch Qualitätssicherung mit verbindlichen Anforderungskriterien an die Kliniken begegnen will. Nur die Perinatalzentren Level I – III sind für die Versorgung von Frühgeborenen zugelassen und nur ein Level-I-Zentrum darf Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von unter 1500 Gramm betreuen. Die Entscheidung zur Aufnahme in einem dem Risiko entsprechenden Zentrum muss vor der Geburt erfolgen, da jeder Transport eines Frühgeborenen ein zusätzliches Risiko birgt. Schwangere mit drohender Frühgeburt sind daher gut beraten, sich mit Hilfe ihres Frauenarztes rechtzeitig nach einer geeigneten Klinik zu erkundigen.

Formulare

Formulare, Formulare …

Eine Schwangerschaft ist ein besonderes Ereignis für die gesamte Familie. Vor allem in den letzten Wochen der Schwangerschaft wächst die Vorfreude auf den neuen Erdenbürger. Leider müssen bereits vor der Geburt einige Formalitäten erledigt werden. Ist das Baby erst einmal auf der Welt, kommen weitere Aufgaben hinzu. Im Folgenden sind die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst.

Das ist zu erledigen

Die Geburtsurkunde ist ein amtliches Dokument, das die Geburt einer Person bescheinigt. Sie enthält sämtliche für Ämter wichtige Daten. Hierzu gehören zum Beispiel die Namen des Kindes und der Eltern, Geschlecht, Geburtsdatum und -ort sowie Religion des Kindes. Der Standesbeamte ergänzt die Angaben durch einige Einträge und beurkundet die Daten mit einem Siegel. Diese Formalität muss kurz nach der Geburt erledigt werden. In vielen Fällen bieten Krankenhäuser einen Anmeldeservice, bei dem Sie lediglich die Urkunde vom Standesamt abholen. Diese Unterlagen sollten Sie zur Beantragung der Geburtsurkunde mitbringen: Personalausweis, Geburtsurkunden der Eltern, Bescheinigung des Krankenhauses, Heiratsurkunde bzw. beglaubigte Abschrift der Heiratsurkunde. Ledige Mütter benötigen die Vaterschaftsanerkennung.

Auch das Einwohnermeldeamt muss über die Geburt Ihres Kindes informiert werden. Diese Formalität nach der Geburt dient zur behördlichen Erfassung des neuen Staatsbürgers. In der Regel erhält das Einwohnermeldeamt alle notwendigen Informationen vom Standesamt der Eltern. Allerdings gilt dies nicht für jede Stadt. Ein Anruf bei der zuständigen Behörde verschafft Ihnen Sicherheit. Sollten Sie auch einen Kinderreisepass beantragen wollen, ist der Gang zum Einwohnermeldeamt unumgänglich. Um Ihr Kind beim Einwohnermeldeamt registrieren zu lassen, legen Sie die folgenden Unterlagen vor: Personalausweis der Eltern, Geburtsbescheinigung des Kindes, ggf. Vaterschaftsanerkennung

Wenn Sie einen Kinderreisepass beantragen möchten, bringen Sie zusätzlich Folgendes mit: biometrisches Passfoto des Kindes, Sorgerechtsnachweis (bei nur einem Erziehungsberechtigten)

Wenn Mutter und Vater des Neugeborenen zum Zeitpunkt der Geburt miteinander verheiratet sind, gilt der Ehemann automatisch als Vater des Kindes. Sind die Eltern nicht ehelich verbunden oder leben in einer neuen Partnerschaft, kann der Vater die Vaterschaft kostenlos anerkennen lassen.

Geburt

Weniger Schmerzen bei der Geburt

Viele Frauen haben Angst vor den Schmerzen bei einer Geburt. So gibt es immer mehr Geburten, die medizinisch begleitet werden. Diese Therapien werden am häufigsten in Anspruch genommen: Drei Prozent der Frauen ließen sich mit naturheilkundlichen Methoden wie Homöopathie oder Akupunktur helfen, für entkrampfende Mittel und/oder Schmerzmittel wie Zäpfchen oder Infusionen entschieden sich zehn Prozent, vier Prozent verwendeten Lachgas, und die „beliebteste“ Schmerztherapie ist die PDA (Periduralanästhesie), welche 25 Prozent der Frauen durchführen ließen. Einem Kaiserschnitt mit PDA unterzogen sich fast acht Prozent der Frauen und ein Prozent einem Kaiserschnitt mit Vollnarkose. 49 Prozent der Frauen haben völlig natürlich geboren, ohne schmerztherapeutische Hilfe. An der Umfrage nahmen insgesamt 313 Frauen teil.

Am Anfang helfen oft Massagen

Bei einer Geburt steigern sich die Schmerzen nach und nach. Entsprechend dem Grad der Beschwerden wird unterschiedlich behandelt. Solange die Schmerzen noch nicht so groß sind, genügen meist Massagen oder ein Bad, um sich Erleichterung zu verschaffen. Reichen diese Methoden nicht mehr aus, nutzen viele Ärzte zunächst natürliche Schmerzmittel. Sind die Schmerzen für die Frau aber nach wie vor nicht erträglich, wird eine PDA gelegt, wenn die Schwangere dies wünscht.

Die Beschwerden werden dabei stets individuell therapiert und die Gebärende darf mitbestimmen, ob und wann sie welches Medikament erhält. Allerdings muss man beachten, dass Schmerzmittel wie beispielsweise Buscopan und Meptid nicht sehr anhaltend wirken, der schmerzlindernde Effekt nimmt schon nach kurzer Zeit wieder ab. Die PDA hingegen wirkt länger.

Das Internet bietet eine Fülle an richtigen, aber auch falschen Informationen zur Schmerztherapien bei der Geburt sowie viele Horrorgeschichten. Diese führen zu Verunsicherung und können Ängste hervorrufen. In einem persönlichen Gespräch mit den Fachärzten der Gynäkologie und Anästhesie kann die werdende Mutter alle Fragen, Bedenken und Sorgen klären. Auch wer naturheilkundliche Maßnahmen in Anspruch nehmen möchte, sollte dies vorab besprechen. Nur wer diese Möglichkeiten wahrnimmt, kann für sich das beste Verfahren für die Geburt auswählen.