Tag : Babyschlaf

Babyschlafsack

Der richtige Babyschlafsack

Ein Babyschlafsack ist in jedem Fall einer Decke vorzuziehen: Das Risiko, dass das Baby mit dem Kopf unter die Decke rutscht und im schlimmsten Fall ersticken könnte, ist einfach zu groß. Doch worauf kommt es bei der Wahl des Schlafsacks an?
Im Interview klärt Hebamme Luzia Kiesl auf.

Welche Schlafsack-Größe ist die richtige für mein Baby?

Luzia Kiesl: „Die Wahl der richtigen Größe ist beim Babyschlafsack besonders wichtig. Denn ist dieser zu klein, hat das Baby zu wenig Bewegungsfreiheit. Bei zu großen Schlafsäcken besteht hingegen die Gefahr, dass sich das Kind darin verwickelt. Darüber hinaus kann ein großer Babyschlafsack zu Wärmeverlust führen. Besonders wichtig ist, dass die Halsöffnung auf gar keinen Fall größer sein darf als der Kopfumfang des Babys, da es sonst in den Schlafsack hineinrutschen kann.

Generell gilt für die Babyschlafsack-Größe: Der Nachwuchs muss aus dem passenden Schlafsack herauswachsen. Wächst Ihr Baby in den Schlafsack hinein, dann ist dieser zu groß! Die Faustregel, die ich allen Müttern nenne ist, dass der Abstand zwischen dem Nacken des Nachwuchses und dem Halsausschnitt des Schlafsacks circa einer Fingerbreite entsprechen sollte.“

Auf welches Material sollten Eltern beim Babyschlafsack zurückgreifen?

Luzia Kiesl: „Babyschlafsäcke gibt es in ganz unterschiedlichen Materialien, wie beispielsweise Baumwolle oder Fleece zu kaufen. Für ein besonders trockenes und gesundes Schlafklima sorgen Schlafsäcke, die aus TENCEL® Naturfasern in Kombination mit Polyester gefertigt sind. Denn TENCEL® Fasern vereinen die Vorzüge vieler Materialien und nehmen deutlich mehr Feuchtigkeit auf als Baumwolle.“

Worauf ist bei der Belüftung eines Babyschlafsacks zu achten?

Luzia Kiesl: „Die Überhitzung des Schlafraumes sowie Wärmestau im Babybett sollten als potentielle Risikofaktoren unbedingt vermieden werden. Ein „atmender“ Schlafsack ist neben einer luftdurchlässigen Matratze deshalb unerlässlich. Zwei Belüftungsschlitze am Babyschlafsack garantieren eine zusätzliche Regulierbarkeit der Temperatur. Durch die ausreichende Belüftung wird Wärmestau zuverlässig vermieden.“

Und worauf kommt es in Sachen Verarbeitung an?

Luzia Kiesl: „Beim Kauf eines Babyschlafsacks sollte Eltern auf höchste Qualität und eine optimale Verarbeitung achten. Ich rate stets dazu Druckknöpfe normalen Knöpfen vorzuziehen, da diese nicht verschluckt werden und zudem nicht selbst vom Nachwuchs geöffnet werden können. Darüber hinaus sollten unnötige Bändchen und Schnüre am Babyschlafsack vermieden werden. Aus meiner Sicht unerlässlich ist ein Reißverschluss mit Feststellmechanismus, damit sich das Baby nicht einklemmt oder den Reißverschluss von selbst öffnen kann.“

Worauf gilt es Hinsichtlich der Funktionalität zu achten?

Luzia Kiesl: „Viele Babyschlafsäcke punkten zwar mit einem tollen Design, können in Sachen Funktionalität aber leider nicht überzeugen – dabei kommt es gerade darauf an. Eltern sollten zu einem Produkt mit einem Rundumreißverschluss greife, da dieser ein einfaches Wickeln sowie An- und Ausziehen ermöglicht! Besonders praktisch und kostensparend ist außerdem ein Modell, das mitwächst. Wie der LIEBMICH Babyschlafsack sind diese Schlafsäcke durch Druckknöpfe an den Trägern verstellbar und versprechen einen längerfristigen Gebrauch.“

Quelle:
Träumeland GmbH – der Baby- und Kindermatratzenspezialist für gesunden Schlaf
www.traeumeland.com

In der Rückentrage durch die Welt

Das Traditionsunternehmen Didymos aus Deutschland hat jetzt  eine neue Rückentrage entwickelt. Gerade Krabbel- und Laufkinder lieben es, eigenständig die Welt zu entdecken, aber Sie lieben es auch noch lange getragen zu werden. Zum Kuscheln und für Ruhepausen bietet der Onbuhimo DidyGo ein bequemes Plätzchen auf Mamas und Papas Rücken.

Klein zusammenlegbar

Die aus Japan stammende Onbuhimo Tragehilfe eignet sich zum Tragen von Kindern, die schon selbständig sitzen können. Sie sieht ein wenig aus wie ein Rucksack und so schnell und bequem ist sie auch an- und ausgezogen. Außerdem ist sie leicht und passt, klein zusammengelegt, in die Wickeltasche – sehr praktisch für unterwegs.

Besonders für schwangere Mütter ist diese Tragehilfe eine gute Wahl, da sie keinen Hüftgurt hat und vor allem als Rückentrage verwendet wird. Nichts drückt auf den wachsenden Bauch.

Bis 20 kg

Die Trage wird aus den bewährten, diagonal dehnbaren Tragetuchstoffen hergestellt , dadurch wird der kindliche Rücken ideal gestützt und ein komfortabler Sitz und sicherer Halt für Traglinge ab Sitzalter bis etwa 20 kg ermöglicht.

Die intuitive, bequeme Handhabung und die individuelle Anpassungsfähigkeit ermöglichen körpernahes, ermüdungsfreies Tragen, hohen Tragekomfort sowie viel Ausblick für die großen Kleinen, hoch auf dem Rücken von Mama und Papa.

Das macht den Onbuhimo DidyGo so komfortabel

  • Die Schultergurte sind breit und gepolstert und durch die Gurtbänder individuell einstellbar.
  • Das Rückenteil ist aus diagonal dehnbarem Didymos Tragetuchstoff gefertigt und bildet einen bequemen Sitzbeutel, der sich den Körperformen anpasst und rundum sicher stützt und hält.
  • Der Brustgurt ist verstellbar um den Sitz von Schulterträgern und Sitzbeutel zu optimieren.
  • Durch den stufenlos regulierbaren Sitzsteg lässt er sich der Größe des Kindes anpassen.
  • Die Stoffkanten an den Beinöffnungen sind im Bereich der Kniekehlen gepolstert.
  • Die Kopfstütze gibt sicheren Halt für Nacken und Kopf und lässt sich individuell einstellen.
  • Geeignet für Babys und Kinder, die selbständig sitzen können, Gewicht ca. 7 bis 20 kg.
  • Erhältlich in vielen Didymos Farben und Designs.

Weitere Infos auf der Homepage:
www.didymos.de

Wie babys schlafen lernen

Einschlafen will gelernt sein!

Was ist Tag? Was Nacht? Kaum sind sie aus Mamas Bauch geschlüpft, müssen Babys viel lernen und verarbeiten – dazu gehört auch das Einschlafen im Bettchen…

Neugeborene haben es nicht leicht. Plötzlich ist es hell, dann dunkel, die Stimmen sind auf einmal so laut, die Temperatur schwankt, auf der Haut fühlt sich alles so komisch an, der Strampler und die Windel sind noch ganz neue Erfahrungen. All das beschäftigt ein kleines Baby in den ersten Tagen und Wochen sehr. Jetzt soll es auch noch zu bestimmten Zeiten einschlafen und dass ohne die direkte Nähe zur Mama, womöglich in einem eigenen Bettchen. Wenn Eltern dann über die Schreiattacken ihrer Lieblinge verzweifeln, versteht das der kleine neue Mitbewohner gar nicht. Er will ja auch niemanden ärgern, er kann nur nicht anders als durch Schreien seinen Gefühlen Luft machen. Jetzt ist es für die Eltern hilfreich, wenn Ihnen Folgendes bewusst ist:

  • Babys müssen das Schlafen erlernen. Erst nach vier bis sechs Wochen entwickeln sie ein regemäßigeres Schlafverhalten.
  • Der Schlafbedarf ist erblich festgelegt – es gibt also schon unter Säuglingen Viel- und Wenigschläfer, der eine braucht in den ersten drei Monaten nur 10 bis 12 Stunden Schlaf pro 24 Stunden, der andere braucht täglich 18 bis 20 Stunden Schlaf.
  • In den ersten sechs Monaten ist es für Babys lebenswichtig, mindestens einmal in der Nacht aufzuwachen. In dieser Zeit brauchen Babys noch eine oder mehrere Mahlzeiten in der Nacht.
  • „Durchschlafen“ bedeutet bei Baby höchstens sechs bis acht Stunden am Stück zu schlafen. Aufwachen in der Nacht oder sehr früh morgens ist zwar Hart für Eltern, für Babys aber normal.

 

Eltern können ihrem kleinen Liebling helfen, das Schlafen zu lernen. Dazu müssen sie nur die fünf wichtigsten Tipps beherzigen:

  1. Regemäßigkeit: Halten Sie von Anfang an regelmäßige Zeiten ein für Essen, Schlafen, Spielen und Spazierengehen. Das gibt dem Baby ein Gefühl von Sicherheit.
  2. Gewohnheiten: Babys lieben Rituale, weil sie ihnen ein Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Legen Sie Ihr Baby möglichst zur gleichen Zeit, am gleichen Ort und mit dem gleichen Einschlafritual schlafen. Sei es, dass Sie ein Lied singen, vorher noch einmal ausgiebig schmusen oder dem Baby erzählen, was es an dem Tag erlebt hat.
  3. Übermüdung: Legen Sie Ihr Kind bei den ersten Anzeichen von Müdigkeit ins Bett. Anzeichen sind zum Beispiel Gähnen oder den Kopf abwenden. Es schaut Ihnen nicht mehr in die Augen und zeigt Ihnen: Ich will nicht mehr spielen. Ignorieren Sie diese Anzeigen, ist das Baby schnell übermüdet und findet später schwerer in den Schlaf.
  4. Anwesenheit: Schreit Ihr Baby, nehmen Sie es nicht immer gleich hoch. Wichtig ist, dass sie sofort zur Stelle sind, Ihr Baby, das im Bettchen liegen bleibt, beruhigend über den Kopf streicheln, sein Händchen halten oder es mit einer kurzen Erzählung müde machen. Nehmen Sie es immer hoch und tragen sie es durch das Schlafzimmer, speichert Ihr Baby das als Ritual ab und wird in Zukunft immer wieder darauf bestehen. Besser ist es, wenn Ihr Baby lernt, sich selbst zu beruhigen und im Bettchen einzuschlafen.
  5. Ruhe: Tagsüber sollte Ihr Baby nach Lust und Laune spielen dürfen. Doch eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen sollte Ruhe einkehren, aufregende Beschäftigungen vor der Bettruhe sind Tabu.

So schläft Ihr Baby gut und sicher

Die Luft im Bettchen muss gut zirkulieren können, das Baby sollte immer frischen Sauerstoff einatmen und ihm darf nicht zu heiß werden. Beides dient der Vorbeugung des plötzlichen Kindstodes. Deshalb gilt: Legen Sie Ihr Baby zum Schlafen immer auf den Rücken, ohne Kopfkissen, Felle, Nestchen oder Mützen. Wird dem Baby zu heiß, gibt es so die überschüssige Hitze über den Kopf ab. Tagsüber, wenn Sie dabei sind, können Sie es auf den Bauch legen. Das stärkt seine Rücken und Nackenmuskulatur.

Legen Sie es möglichst in ein eigenes Bettchen im Zimmer der Eltern. Ist ein Elternteil Raucher, ist vom Elternbett in jedem Fall abzuraten. Die ganze Wohnung sollte rauchfrei bleiben.

Sicherer für Babys sind Schlafsäcke als Decken. In Schlafsäcken, die etwa 15 cm zu lang sind, können sie strampeln, aber sich den Sack nicht über den Kopf ziehen.

Babys lieben es eher kühl: Der Schlafraum sollte ungeheizt sein, die Raumtemperatur jedoch 18 Grad nicht unterschreiten. Wie für Erwachsene gilt auch fürs Baby: Im dunklen Raum schläft es sich besser als im hellen.

Linktipps zum Thema:

www.kindergesundheit-info.de/babyschlaf

Einschlafen

NEUES AUS DER SCHLAFFORSCHUNG

Innerhalb des ersten Lebensjahres entwickeln sich Babys in einem rasanten Tempo. Allerdings verschlafen die Kleinen die ersten Monate fast komplett. Wie das zusammenpasst, haben Schlafforscher herausgefunden. Allem Schein zum Trotz beginnt nach dem Einschlafen eine Zeit intensiver Entwicklung. Die wichtigsten Erkenntnisse haben wir für Sie zusammengefasst.

Erinnerungen verarbeiten

Wie aufregend der scheinbar ruhige Babyschlaf ist, kann man durch Messungen der Gehirnströme beobachten. Daraus ergibt sich eine Einteilung in drei Schlafphasen. Neben dem Wachzustand unterscheidet man zwischen aktivem Schlaf und dem ruhigen Schlaf. Die dritte Schlafphase ist ein Übergangsstadium zwischen den beiden Formen. Der aktive Schlaf entspricht dem REM-Schlaf (engl. Rapid Eye Movement) oder Traumschlaf des Erwachsenen, der ruhige Schlaf dem Tiefschlaf.

Der Schlaf eines Babys ist charakterisiert durch einen raschen Wechsel zwischen ruhigem und aktivem Schlaf im Wechsel von jeweils wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde. Der Anteil des aktiven Schlafs liegt bei Neugeborenen bei 50 Prozent. Während des aktiven Schlafs zucken und lächeln Babys, schneiden Grimassen, bewegen ihre Augen und geben Geräusche von sich. Während dieser Phase können sie alles, was sie tagsüber gelernt haben, einordnen und speichern. Wobei während des ruhigen Schlafs Babys meist entspannter sind und es ist schwieriger, sie aufzuwecken. Jetzt werden Erinnerungen für später verarbeitet.

Schlafdauer

Neugeborene verschlafen 16 bis 20 Tagesstunden, nach etwa drei Monaten kommen die Kleinen schon mit 12 bis 14 Stunden Schlaf aus. Im Laufe des zweiten Lebenshalbjahres passt sich der Rhythmus mehr und mehr dem eines 24- Stunden-Tages an.

Geistig-kognitive Entwicklung

Mit dem ersten Geburtstag hat das Gehirn des Kindes bereits 75 Prozent seiner Größe erreicht, das es als Erwachsener habenwird. Seine Reifung findet in diesem so enorm wichtigen ersten Lebensjahr vor allem in den aktiven Traumschlaf – Phasen statt.

Körperliches Wachstum

Doch nicht nur das kleine Gehirn ist auf ausreichend gesunden Schlaf angewiesen. Babys entwickeln sich körperlich und seelisch enorm während des Schlummerns. Wenn Eltern beobachten, dass ihr Kind nach dem Schlaf wieder etwas größer geworden ist: stimmt. Babys wachsen tatsächlich im Schlaf. Apropos Wachstum: Babys, die gut und regelmäßig schlafen, bleiben später schlanker als Menschen, deren Schlafqualität im ersten Lebensjahr geringer war.

Gesundheit und Immunsystem

In den Schlafphasen wächst auch die Kraft des körpereigenen Immunsystems. Andersrum reagiert das Immunsystem empfindlich auf Schlafmangel. Es wird anfälliger für Krankheiten, wenn der normale Schlafrhythmus gestört ist.

Psychische Stabilität

Ausgeschlafene Babys entwickeln sich nicht nur besser, sie sind auch zufriedener als Babys, die an einem Schlafdefizit leiden.

Rituale & Regeln
Sie erleichtern das Einschlafen

Rituale strukturieren Babys Welt, sorgen für Halt und Orientierung. Besonders schöne Rituale: Ausgiebig schmusen, Geschichten erzählen/ vorlesen oder ein Schlaflied summen.

Das Kuscheltier, eine flauschige Decke oder ein warmes Bad beruhigen das Baby – es spürt, dass es bald Zeit zum Schlafen ist. 

Reduzieren Sie nach und nach die Lautstärke in Babys Umgebung, dämmen Sie das Licht ein wenig und beruhigen Sie das Kleine mit liebevollen Streicheleinheiten. Die Ruhe überträgt sich auf das Kind – es wird schneller in den Schlaf finden.

Dass Babys nachts hungrig aufwachen, lässt sich nicht vermeiden. Dass sie in einer nassen Windel liegen, muss aber heute nicht mehr sein. Gute Windeln leiten die Feuchtigkeit von der Haut weg und schließen sie für Stunden ein.