Tag : Frühgeburt

Neue Studie gibt Entwarnung für ältere Schwangere

Entwarnung

Studien hatte in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass für ältere Mütter ab 35 Jahren das Risiko steigt, ein Kind mit niedrigem Geburtsgewicht zur Welt zu bringen oder eine Frühgeburt zu haben. Das Ärzteblatt gibt nun mit Verweis auf eine Studie, die im American Journal of Epidemiology publiziert wurde, Entwarnung: Das höhere Alter später Mütter ist nicht der wahre Grund für das erhöhte Risiko einer Frühgeburt oder niedrigen Geburtsgewichts. Die Ursachen liegen wahrscheinlich eher in den persönlichen Lebensumständen und Verhaltensweisen der Mütter. Das zeigt eine retrospektive Studie, die in diesem Jahr im American Journal of Epidemiology publiziert wurde.

Keine Sorgen über das Alter

Die Forscher um Mikko Myrskylä, Direktor des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR) in Rostock und Alice Goisis von der London School of Economics untersuchten mehr als 124.000 Kinder aus finnischen Familien, in denen dieselbe Mutter mindestens zwei Kinder im Zeitraum von 1987 bis 2000 bekommen hatte. „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass Frauen sich keine Sorgen über ihr Alter an sich machen sollten, wenn sie darüber nachdenken, ein Kind zu bekommen“, so Mikko Myrskylä.

Lebensumstände

Für die einzelne Mutter sei ihr Alter nicht der tatsächliche Grund für eventuell erhöhte Geburtsrisiken, so Goisis. „Die wahren Ursachen könnten eher die individuellen Lebensumstände und Verhaltensweisen der Eltern sein, die deren höheres Alter mit sich bringt.“

Quelle:
www.aerzteblatt.de

 

Hilfe für Eltern von Frühchen

Frühgeborene Kämpferherzen

Die Initiative „Kämpferherzchen“ wurde im Oktober 2016 mit dem Ziel ins Leben gerufen, Eltern von Frühchen zu unterstützen. So wird im Rahmen der Initiative die Hotline des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V. gefördert. Durch die Förderung ist die Hotline nun kostenlos an fünf Tagen in der Woche erreichbar.

Kostenlose Hotline

In Deutschland kommt eines von zehn Babys unerwartet zu früh auf die Welt. Dank der ausgereiften Intensivmedizin in den neonatologischen Geburtskliniken erhalten die Frühgeborenen die bestmögliche Versorgung. Doch nicht nur die Frühchen, sondern auch ihre Eltern benötigen umfassende Unterstützung. Der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. ist die zentrale Anlaufstelle für Frühcheneltern und steht diesen mit einer kostenlosen Hotline zur Seite.

Hilfe für Eltern der Frühchen

Über die Hotline geben erfahrene Frühcheneltern frischgebackenen Frühcheneltern den Rat und die Hilfestellung, die sie dringend benötigen. Die Initiative „Kämpferherzchen“ unterstützt den Bundesverband, damit dieser sein telefonisches Beratungsangebot von zwei auf fünf Tage erweitern und kostenlos anbieten kann. Das Engagement startet am 1. Oktober 2016 und ist langfristig auf drei Jahre angelegt.

Hotline Nummer: 0800 – 875 877 0
Mo, Di, Do & Fr: 9-12 Uhr + Mi: 16-19 Uhr

Das Video zur Aktion finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=qvKLGiGMKw0