Tag : Immunsystem

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Mütter stillen zu wenig

Direkt nach der Geburt beginnen etwa 90 Prozent der Mütter mit dem Füttern an der Brust. Nach zwei Monaten werden noch 70 Prozent der Säuglinge gestillt. Nach sechs Monaten sind es nur noch zwischen 40 und 50 Prozent. „Je jünger und sozial benachteiligter die Mutter ist, desto geringer ist die Stillquote, sagt Dr. med. Gabriela Stammer, Gynäkologin aus Wennigsen anlässlich der Weltstillwoche vom 30.9. bis 6.10.2019.

Einen häufigen Grund für das zeitige Abstillen sieht Katharina Desery von der Elterninitiative Mother Hood e. V. in der fehlenden Begleitung der Mütter nach der Geburt und in den ersten Wochen. „Mütter erhalten innerhalb der ersten entscheidenden Minuten im Kreißsaal und auf der Wochenbett-Station meist zu wenig Unterstützung vom Klinikpersonal.“ Sie seien oft auf sich alleine gestellt. Dann geben sie auch unter dem Druck nach, das Gewicht des Säuglings halten zu müssen, und stimmen der Fütterung durch künstliche Säuglingsnahrung zu. Darüber hinaus begünstigen mangelnde Still-Kenntnisse, falsches Anlegen und daraus entstehende Entzündungen der Brustwarzen das zeitige Abstillen.

Stillberatung vor der Geburt

Frauen sollten daher bereits vor der Geburt eine ausführliche Stillberatung erhalten, so Desery. Dabei müssen sie durch Frauenarzt, Hebamme, Klinik, Kinderarzt und ihr sozialen Umfeld informiert und unterstützt werden. „Stillberatung gehört zu den Aufgaben der Hebammen. Damit Stillberatung aber effektiv ist, muss sie auch von den andern Fachberufen geleistet werden“, sagt Jutta Eichenauer, Hebamme und 1. Vorsitzende des Hebammenverbands Baden-Württemberg. Ein möglicher Grund, weshalb die Beratung oft zu kurz kommt: „In der Hebammenarbeit wird die Stillberatung vergütet, beim Frauen- und Kinderarzt jedoch nicht.“ Habe die Mutter keine Hebamme – wie das heute leider allzu oft der Fall ist –, bleibe ihr eine solche Beratung meist vorenthalten.

Über die Muttermilch erhält der Säugling alles, was er zum Leben braucht. Darüber hinaus enthält Muttermilch Abwehrstoffe, die in der ersten Zeit seines Lebens das Immunsystem stärken. Das bewahrt das Baby vor Infektionen.

Kinderprodukte - Augen auf beim Kauf

Typ-1-Diabetes: Immunsystem von Babys trainieren

Im Studienzentrum des Universitätsklinikum Dresden werden Kinder mit einem erhöhten genetischen Risiko für Typ-1-Diabetes im Rahmen der Präventionsstudie POInT vorbeugend behandelt. In die Studie können Kinder eingeschlossen werden, bei denen im Rahmen des 2016 begonnenen Freder1k-Neugeborenenscreenings ein erhöhtes genetisches Risiko für Typ-1-Diabetes festgestellt wurde. Sie bekommen zum „normalen“ Essen Insulin als Pulver verabreicht – ein anderer Teil der Kinder (Kontrollgruppe) erhält ein Placebo.

Über die Schleimhäute des Mundes und des Verdauungstrakts wird das Immunsystem mit Insulin konfrontiert. Auf diese Weise soll der Organismus trainiert werden, damit keine fehlerhafte Reaktion des Immunsystems gegenüber den insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse auftritt. Alle Kinder, die an der POInT Studie teilnehmen, werden regelmäßig untersucht und ärztlich begleitet. „Mit diesem Vorhaben bleibt der Freistaat Sachsen Vorreiter in Europa“, sagt Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange, die bereits die Schirmherrschaft für die Freder1k-Studie übernommen hatte und nun das Studienzentrum einweiht. „Die Erforschung von Diabetes hat in Deutschland und auch in Sachsen einen hohen Stellenwert. Neben dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung haben zwei weitere der sechs deutschen Gesundheitszentren einen Partnerstandort in Dresden und auch am Universitätsmedizinstandort Leipzig wird zu Diabetes geforscht, etwa im Profilschwerpunkt der Zivilisationserkrankungen im Rahmen der NAKO Gesundheitsstudie. Forschung im Freistaat Sachsen kann unter hervorragenden Rahmenbedingungen stattfinden und ich freue mich, dass jetzt mit der Präventionsstudie POInT auf der Freder1k-Studie aufgebaut wird, bei der Sachsen besonders bei der Gesundheitsforschung für Kinder bereits eine Vorreiterrolle eingenommen hat.“

„Wir wollen jetzt die großartige Chance nutzen, wenn Kinder ein erhöhtes Risiko haben an Typ-1-Diabetes zu erkranken, diese schwere chronische Krankheit zu verhindern. Dazu wollen wir das Immunsystem dieser Kinder in einem sehr frühen Alter regelmäßig schulen“, sagt Prof. Ezio Bonifacio, der Direktor des Centers for Regenerative Therapies Dresden (CRTD). „In den letzten Jahren haben wir mit Studien wie ‚Freder1k in Sachsen‘ und ‚Fr1da in Bayern‘ viele Erfahrungen sammeln können, was die Umsetzbarkeit von Typ-1-Diabetes Risiko-Screening-Studien angeht. Durch diesen Erfolg können wir jetzt einen Schritt weitergehen und die Prävention voranbringen – die Chancen dafür stehen gut“.

„Für diese Studie eröffnen wir in den Räumen der Kinderklinik ein modernes Studienzentrum Pädiatrie“, erklärt der Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Prof. Reinhard Berner. Die Familien werden hier über die POInT-Studie informiert, im Umgang mit dem Medikament geschult und alle zwei Monate beziehungsweise später alle sechs Monate medizinisch untersucht. Das Studienzentrum soll – in enger Zusammenarbeit mit dem CRTD – Ausgangspunkt für den Aufbau eines „Centers for Early Diagnostics and Prevention of Childhood Inflammatory Diseases“ werden, das mittel- und langfristig in Dresden die translationale klinische Forschung für Kinder ermöglichen soll.

Für Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums, ist dieser Schritt nur konsequent: „Als Hochschulmedizin haben wir immer die enge Zusammenarbeit mit den Forschungseinrichtungen in unserer Nachbarschaft unterstützt, denn ich bin mir sicher, dass es funktionierender Kooperationen bedarf, um die neuesten Therapieansätze zu unseren Patienten zu bringen. Davon profitieren nun die in Sachsen zur Welt gekommenen Kinder und die jungen Eltern, die zuerst am Neugeborenenscreening der Freder1k-Studie teilgenommen haben und nun bei uns im Studienzentrum Pädiatrie innerhalb der POInT-Studie umfassend betreut werden können.“ Die POInT-Studie ist nicht nur eine einmalige Chance für die betroffenen Familien, „diese Studie könnte weltweit im Kampf gegen Typ-1-Diabetes eine ganz neue Dimension der Prävention von Autoimmunerkrankungen eröffnen.“, führt Prof. Bonifacio aus.

Gemeinsam mit Partnern in Deutschland, Schweden, Großbritannien, Polen, Belgien und Deutschland sollen europaweit mehr als 300.000 Kinder auf ein erhöhtes Typ-1-Diabetes-Risiko untersucht werden. „Jedes Kind, bei dem ein erhöhtes Risiko festgestellt wird, bekommt die Teilnahme an dieser Präventionsstudie angeboten. Sollte diese Studie das erhoffte Ergebnis erbringen, wäre dies ein Durchbruch in der Prävention einer bisher unheilbaren Krankheit“, sagt , Prof. Reinhard Berner: „In der Klinik sehen wir, in welche lebensbedrohlichen Situationen Kinder kommen, wenn sie an Typ-1-Diabetes erkranken und welch lebenslanges Schicksal das für die betroffenen Patienten und Familien bedeutet.“

Weitere Informationen zur POInT-Studie
www.gppad.org/de/point-studie/

Hüftfehlstellung früh bemerken

Mit jedem Infekt stärker

Auch wenn es nur ein schwacher Trost für Eltern ist: Die Infektanfälligkeit in den ersten Lebensjahren hat auch eine gute Seite. Jeder Infekt stärkt das kindliche Immunsystem

Auch Kinder leiden jetzt vermehrt an Schnupfen und Husten. Aber anders als Erwachsene fangen sich die Kleinen auch im Sommer einen Infekt ein. Denn von den über 200 Viren, die eine Erkältung auslösen können, sind viele ganzjährig in unserer Umwelt präsent. Vor allem im ersten Lebensjahr stecken sich Kinder bis zu zwölf Mal neu an, weil ihr Immunsystem noch keine angemessene Antwort auf die Herausforderung durch Krankheitserreger hat. Es ist einfach noch nicht fit für die Gefahrenabwehr.

Die allgegenwärtigen Erkältungsviren, vor allem sind es Rhinoviren, die Infekte der oberen Atemwege auslösen, haben es deshalb überall dort ganz leicht, wo Kinder auf engem Raum aufeinandertreffen, beispielsweise in der Kita. Die so genannte Tröpfcheninfektion ist der Hauptübertragungsweg bei Erkältungsinfekten. Da genügt ein Nieser und die Viren werden gleichmäßig in der ganzen Kindergruppe verteilt. So gelangen sie direkt in die oberen Atemwege, in Nase, Hals und Bronchien oder landen auf dem Spielzeug, auf Türklinken, Tischen und Stühlen.

Kinder fassen alles an und greifen sich anschließend ins Gesicht oder berühren ein anderes Kind. Auch so gelangen Viren an ihr Ziel. Infektionen im Kindesalter haben, so unangenehm sie auch sind, aus medizinischer Sicht eine gute Seite. Jeder Infekt ist nämlich ein Training für das kindliche Immunsystem. In ihren ersten Lebensmonaten zehren die Kleinen noch vom so genannten mütterlichen Nestschutz, also von den Antikörpern, die die Mutter auf ihr Baby überträgt. Wenn der nachlässt, muss der kleine Körper selbst aktiv werden. Das kann er aber nur in der Auseinandersetzung mit Krankheitserregern.

Mit jedem durchgestandenen Infekt gewinnt die körpereigene Abwehr an Kraft, bis ein Kind eines Tages trotz grassierender Erkältungswelle ganz verschont von Triefnase, Husten und Halsweh bleibt.

Erkältung oder Grippe

Wenn ihr Nachwuchs matt und müde im Bettchen liegt, die Augen fiebrig glänzen, der Appetit gering ist und die Nase läuft, fragen sich Eltern natürlich zu Recht: Ist es wirklich nur eine Erkältung oder womöglich eine Grippe? Natürlich ist eine Ansteckung mit echten Grippeviren möglich, aber meistens steckt hinter den Beschwerden ein Erkältungsinfekt. Auch der wird durch Viren übertragen, aber diese sind eher harmlos. Allerdings gibt es, weil so viele Viren am Krankheitsbild beteiligt sind, keine vorbeugende Schutzimpfung.

Anders bei der echten Influenza-Grippe. Die Impfexperten des Robert-Koch-Instituts empfehlen wegen der erheblichen Gesundheitsrisiken eine Grippeimpfung für Kinder. Auf jeden Fall sollten chronisch kranke Kinder, die an Asthma, chronischer Bronchitis oder Herz-Kreislaufkrankheiten leiden, unbedingt geimpft werden. Eine weitere Impfempfehlung betrifft Frühgeborene: Sie haben ein hohes Risiko, sich mit dem RSV-Virus anzustecken. Dieses Virus richtet in den Bronchioliden erheblichen Schaden an, löst akute Entzündungen und möglicherweise gravierende Spätschäden aus. Die Erkrankung tritt schwerpunktmäßig ab Oktober auf. Eine Impfung sollte rechtzeitig erfolgen.

Vorbeugen ist bei Erkältungsinfekten im Kindesalter also kaum möglich. Was also tun, wenn der Nachwuchs sich einen Infekt eingefangen hat? Liebevolle Fürsorge ist das Wichtigste, was Eltern ihrem kranken Nachwuchs geben können. Und eine Medizin, die die Beschwerden auf sanfte Weise zuverlässig lindert.

Hilfe bei Schnupfen & Husten

Damit ein verschnupftes Kind schnell wieder gesund wird, müssen vor allem die Schleimhäute der Nase wieder gut arbeiten können. Das A und O der Schnupfenbehandlung besteht deshalb darin, Babys Näschen so schnell, aber auch so sanft wie möglich freizubekommen. Krankheitserreger und festsitzender Schleim sollten deshalb aus der Nasenhöhle entfernt werden. Nur dann kann die Nase ihren Hauptaufgaben, nämlich dem Befeuchten, Erwärmen und Reinigen der Atemluft, hundertprozentig nachkommen. Auf diese Weise kann auch einer Nasennebenhöhlen-Entzündung vorgebeugt werden.

Viel Trinken

Säuglinge, die noch gestillt werden, kommen auch in der Erkältungszeit mit Mamas Milch gut über die Runden. Wenn die nicht reicht oder bei Fläschchenkindern: eine gleichwertige Milchnahrung anbieten. Aber Dehydrieren muss unbedingt vermieden werden. Außerdem verdünnt man durch das Trinken von Flüssigkeit (am besten ist Wasser) den Schleim in der Nase und spült sie aus. Auch Schleim, der sich in den Bronchien festgesetzt hat, wird flüssiger und kann

Nasenspray

Abschwellende Nasensprays auf chemischer Basis sind für eine langfristige Befreiung der verstopften Nase nicht geeignet. Fragen Sie in der Apotheke nach einem Mittel, das die kindliche Nasenschleimhaut nicht austrocknet. Einige Wirkstoffe können nämlich bei häufigerer und längerer Anwendung die Nasenschleimhaut schädigen.

Nasensauger

Mit einer Ballonspritze kann man die Nase von Kindern, bei denen Naseputzen noch nicht funktioniert, wieder frei bekommen. Die Ballonspritze wird mit einer salzhaltigen Lösung (aus der Apotheke) gefüllt. Der Kopf des Babys muss nach hinten geneigt sein, damit man 10 bis 20 Tropfen Salzlösung in jedes Nasenloch drücken kann. Etwas warten und dann den Schleim samt Salzlösung einzusaugen. Nur im Akutfall, nicht über längere Zeit einsetzen.

So lernen Kinder das Naseputzen

Frühestens mit zwei Jahren können Kinder lernen, ihre Nase zu putzen. Am besten lernen sich durch das Vorbild der Eltern, aber man sollte dem Nachwuchs genau erklären, warum zu tun ist. Zu hartes Schnauben kann nämlich die Ohren verletzen. Lassen Sie Ihr Kind ein Nasenloch zuhalten und die Luft durch das offene Nasenloch herausblasen. Aber ganz sanft. Zeigen Sie Ihm, dass benutzte Taschentücher in den Abfalleimer gehören. Nach dem Naseputzen das Händewaschen nicht vergessen!

Fieber nicht sofort senken

Kranke Babys fiebern schnell und oft auch erschreckend hoch. Trotzdem sollte man das Fieber nicht sofort bekämpfen. Fieber ist nämlich eine sinnvolle Abwehrrektion des Körpers und hilft bei der Bekämpfung der Krankheitserreger. Wenn das Baby aber hoch fiebert, nicht trinkt und richtig krank wirkt, sofort den Kinderarzt aufsuchen!

Einschlafen

NEUES AUS DER SCHLAFFORSCHUNG

Innerhalb des ersten Lebensjahres entwickeln sich Babys in einem rasanten Tempo. Allerdings verschlafen die Kleinen die ersten Monate fast komplett. Wie das zusammenpasst, haben Schlafforscher herausgefunden. Allem Schein zum Trotz beginnt nach dem Einschlafen eine Zeit intensiver Entwicklung. Die wichtigsten Erkenntnisse haben wir für Sie zusammengefasst.

Erinnerungen verarbeiten

Wie aufregend der scheinbar ruhige Babyschlaf ist, kann man durch Messungen der Gehirnströme beobachten. Daraus ergibt sich eine Einteilung in drei Schlafphasen. Neben dem Wachzustand unterscheidet man zwischen aktivem Schlaf und dem ruhigen Schlaf. Die dritte Schlafphase ist ein Übergangsstadium zwischen den beiden Formen. Der aktive Schlaf entspricht dem REM-Schlaf (engl. Rapid Eye Movement) oder Traumschlaf des Erwachsenen, der ruhige Schlaf dem Tiefschlaf.

Der Schlaf eines Babys ist charakterisiert durch einen raschen Wechsel zwischen ruhigem und aktivem Schlaf im Wechsel von jeweils wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde. Der Anteil des aktiven Schlafs liegt bei Neugeborenen bei 50 Prozent. Während des aktiven Schlafs zucken und lächeln Babys, schneiden Grimassen, bewegen ihre Augen und geben Geräusche von sich. Während dieser Phase können sie alles, was sie tagsüber gelernt haben, einordnen und speichern. Wobei während des ruhigen Schlafs Babys meist entspannter sind und es ist schwieriger, sie aufzuwecken. Jetzt werden Erinnerungen für später verarbeitet.

Schlafdauer

Neugeborene verschlafen 16 bis 20 Tagesstunden, nach etwa drei Monaten kommen die Kleinen schon mit 12 bis 14 Stunden Schlaf aus. Im Laufe des zweiten Lebenshalbjahres passt sich der Rhythmus mehr und mehr dem eines 24- Stunden-Tages an.

Geistig-kognitive Entwicklung

Mit dem ersten Geburtstag hat das Gehirn des Kindes bereits 75 Prozent seiner Größe erreicht, das es als Erwachsener habenwird. Seine Reifung findet in diesem so enorm wichtigen ersten Lebensjahr vor allem in den aktiven Traumschlaf – Phasen statt.

Körperliches Wachstum

Doch nicht nur das kleine Gehirn ist auf ausreichend gesunden Schlaf angewiesen. Babys entwickeln sich körperlich und seelisch enorm während des Schlummerns. Wenn Eltern beobachten, dass ihr Kind nach dem Schlaf wieder etwas größer geworden ist: stimmt. Babys wachsen tatsächlich im Schlaf. Apropos Wachstum: Babys, die gut und regelmäßig schlafen, bleiben später schlanker als Menschen, deren Schlafqualität im ersten Lebensjahr geringer war.

Gesundheit und Immunsystem

In den Schlafphasen wächst auch die Kraft des körpereigenen Immunsystems. Andersrum reagiert das Immunsystem empfindlich auf Schlafmangel. Es wird anfälliger für Krankheiten, wenn der normale Schlafrhythmus gestört ist.

Psychische Stabilität

Ausgeschlafene Babys entwickeln sich nicht nur besser, sie sind auch zufriedener als Babys, die an einem Schlafdefizit leiden.

Rituale & Regeln
Sie erleichtern das Einschlafen

Rituale strukturieren Babys Welt, sorgen für Halt und Orientierung. Besonders schöne Rituale: Ausgiebig schmusen, Geschichten erzählen/ vorlesen oder ein Schlaflied summen.

Das Kuscheltier, eine flauschige Decke oder ein warmes Bad beruhigen das Baby – es spürt, dass es bald Zeit zum Schlafen ist. 

Reduzieren Sie nach und nach die Lautstärke in Babys Umgebung, dämmen Sie das Licht ein wenig und beruhigen Sie das Kleine mit liebevollen Streicheleinheiten. Die Ruhe überträgt sich auf das Kind – es wird schneller in den Schlaf finden.

Dass Babys nachts hungrig aufwachen, lässt sich nicht vermeiden. Dass sie in einer nassen Windel liegen, muss aber heute nicht mehr sein. Gute Windeln leiten die Feuchtigkeit von der Haut weg und schließen sie für Stunden ein.