Bild: AdobeStock

13. März 2024

Was tun bei Impfreaktionen? 

Impfen schützt euer Baby vor Krankheiten, die früher tödlich enden konnten. Manche Eltern haben trotzdem Zweifel und befürchten, dass sie ihrem Kind mit einer Impfung zu viel zumuten könnten. Und tatsächlich kann es auch zu Impfreaktionen kommen – aber die allermeisten verlaufen harmlos.

 Auch wenn es der Gesundheit des Kindes dient: Vielen Eltern fällt es schwer mitanzusehen, wie ihr Kind geimpft wird. Wenn etwa eine Sechsfach-Impfung in Oberarm oder Oberschenkel gespritzt wird und das Kind heftig zu weinen anfängt, leiden Mama und Papa oft mit. Ihr könnt es eurem Kind dabei aber ein wenig angenehmer machen. Wichtig ist, dass ihr selbst Ruhe ausstrahlt. Wer nervös und fahrig ist, überträgt die Aufregung auf sein Kind. Es spürt dann: Hier ist etwas nicht in Ordnung. Und dann bekommt es selbst Angst. Gebt eurem Baby daher das Gefühl, dass alles in Ordnung ist, nehmt es beim Impfen je nach Alter in den Arm oder auf den Schoß und tröstet es. Größeren Kindern könnt ihr auch schon erklären, was passieren wird, und dass alles ganz schnell vorbeigeht. Auch Ablenkung kann helfen. Vielleicht seht ihr euch vorher ein tolles Kinderbuch an oder nehmt das Lieblingsspielzeug mit. 

Impfreaktionen lindern

Nach dem Impfen kommt es in vielen Fällen zu Impfreaktionen. Auch deswegen haben viele Eltern Sorge. Doch in der Regel sind die Reaktionen harmlos. Lasst euch am besten von eurer Ärztin oder eurem Arzt erklären, mit welchen körperlichen Auswirkungen zu rechnen ist. Am häufigsten kommt es zu Rötungen, Schwellungen und Schmerzen an der Einstichstelle. Diese verschwinden normalerweise innerhalb von ein bis drei Tagen. Auch die Lymphknoten können infolge einer Impfung anschwellen. Manche Babys und Kleinkinder leiden nach dem Impftermin auch unter Fieber, allgemeinem Unwohlsein, Müdigkeit und Schlappheit. Es ist gut möglich, dass euer Kind jetzt vermehrt quengelt und besonders unruhig ist. Wichtig ist jetzt, dass ihr euer Kleines schont, ihm be- sonders viel Liebe und Zuneigung zukommen lasst und es aufmerksam beobachtet. Achtet zum Beispiel darauf, dass die schmerzende Einstichstelle nicht allzu sehr belastet wird, und fasst euer Kind möglichst dort nicht an. Kühlpads und kalte Waschlappen können ebenfalls Linderung verschaffen. Sollten die Impfreaktionen länger als drei Tage anhalten oder es zu weiteren, schlimmeren Reaktionen kommen, solltet ihr das auf jeden Fall ärztlich abklären lassen. 

Mehr zum Thema Gesundheit

  • JETZT IM NEUEN HEFT:

    • Vorsicht, Sonne!
    • Stillen ohne Stress
    • Gut vorbereitet