Tag : Baby

Niemals Schütteln

Babys niemals schütteln!

Wenn Eltern für einen kurzen Moment die Kontrolle verlieren und ihr schreiendes Baby schütteln, können sie ihm schwere Schäden zufügen, die zu körperlicher und geistiger Behinderung führen können. Zehn bis 30 Prozent der Kinder sterben sogar an den Folgen eines Schütteltraumas.

Wie hoch der Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung zum Schütteltrauma ist, zeigt eine aktuelle Repräsentativbefragung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). Nur 79 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass man Babys niemals schütteln darf. 24 Prozent der Befragten meinen irrtümlicherweise, dass Schütteln einem Baby nicht schade.

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat es sich zusammen mit dem „Bündnis gegen Schütteltrauma” zur Aufgabe gemacht, über die Folgen des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern aufzuklären – im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ).

Aufklärung ist notwendig

„Leider kommt es immer wieder vor, dass Babys durch Schütteln schwer verletzt werden, manche sogar sterben. Deshalb ist Aufklärung für Eltern notwendig. Sie müssen wissen, wo sie Hilfe bekommen, wenn sie sich überfordert fühlen“, erklärte Dr. Katarina Barley, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „Eltern dürfen in schwierigen Situationen nicht alleine gelassen werden. Deshalb ist die Arbeit des „Bündnis gegen Schütteltrauma“ so wichtig. Ich danke allen Bündnispartnerinnen und -partnern für ihr Engagement.“

Das Wissen über frühkindliche Schreiphasen, die als Hauptauslöser für das Schütteln von Säuglingen gelten, ist in der Bevölkerung gering. Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), dem Träger des NZFH, berichtet: „Zwei Drittel der Befragten ist nicht darüber informiert, dass es intensive Schreiphasen im Säuglingsalter geben kann.

Aufklärung

18 Prozent der Befragten glauben sogar, dass Babys manchmal nur schreien, um zu ärgern. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern von Babys, die viel schreien, gut informiert sind und wissen, wo sie rechtzeitig Unterstützung finden können.“

23 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe haben sich dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“ angeschlossen.

Durch neue Informationsmaterialien werden den Eltern Wege aufgezeigt, wie sie mit der Situation besser umgehen können. Wichtige Anlaufstellen für Eltern, deren Baby viel schreit, sind die niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzte, Frühe Hilfen in den Kommunen sowie (Familien-)Hebammen. Aber auch Wohlfahrtsverbände, Vereine und Kinderkliniken bieten spezielle Beratungsangebote für Säuglinge mit Regulationsproblemen.

Neue Informationsangebote

Den Flyer und einen Aufklärungsfilm zum Schütteltrauma sowie Adressen von Beratungsstellen finden Sie unter: http://www.elternsein.info.

Für die Repräsentativbefragung „Bekanntheit und Wissen zu Schütteltrauma und Babyschreien in Deutschland 2017“ wurden 1.009 Personen im Alter zwischen 16 und 49 Jahren im Mai 2017 befragt. Ein Info-Blatt mit ausgewählten Ergebnissen und Hintergrundinformationen zum Schütteltrauma finden Sie hier:

http://www.fruehehilfen.de/presse-buendnis-gegen-schuetteltrauma oder http://www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/nationales-zentrum-fruehe-hilfen

Das Plakat gibt es auch zum Herunterladen unter:
http://www.bzga.de/presse/pressemotive/nationales-zentrum-fruehe-hilfen
„Bündnis gegen Schütteltrauma

 

Quelle: www.deutschesgesundheitsportal.de

Mutter stillt ihr Baby

Stillen – Basis fürs Leben

Muttermilch ist die natürliche und optimale Nahrung für Säuglinge: Sie ist gut verdaulich, enthält Abwehrstoffe, ist immer verfügbar, hygienisch einwandfrei, richtig temperiert und muss nicht zubereitet werden. Die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist auf die Bedeutung des Stillens für Mutter und Kind hin und empfiehlt, durch Aufklärung und Information die Still-Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Stillen sollte sowohl im beruflichen Umfeld als auch im täglichen Leben jederzeit und ohne Barrieren möglich sein.

Gesünder durchs Leben

Gestillte Säuglinge werden seltener krank als nicht gestillte, sie leiden unter anderem seltener an Atemwegsinfekten, Durchfallerkrankungen und Übergewicht im späteren Leben. Auch Mütter profitieren davon, ihr Kind zu stillen: Das Risiko sinkt, an Brust- und Eierstockkrebs, Osteoporose, Diabetes Typ 2 oder Übergewicht zu erkranken. Durch die Ausschüttung der Hormone Oxytocin und Prolaktin leiden stillende Mütter weniger unter Stress. Sie sind mit ihren Säuglingen mobiler, weil Muttermilch immer verfügbar ist. Stillen fördert außerdem die emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind.

Stillakzeptanz in der Öffentlichkeit

Eine Studie im Auftrag des BfR hat gezeigt, dass für jede zehnte Mutter, die frühzeitig abstillt, die ablehnende Haltung in der Öffentlichkeit einer der Gründe dafür ist. Zwar lehnen es nur sechs Prozent der Bevölkerung komplett ab, wenn eine Frau ihr Baby in der Öffentlichkeit stillt, allerdings steht jede vierte befragte Person dem Stillen im öffentlichen Raum zumindest zwiespältig gegenüber. Insbesondere in Restaurants und Cafés besteht eine Diskrepanz zwischen der Akzeptanz des Stillens und dem Stillverhalten von Müttern. Aus Sicht eines großen Teils der Öffentlichkeit ist das Stillen dort nur bedingt angemessen, Frauen können und wollen aber nicht grundsätzlich darauf verzichten, ihre Kinder auch in Restaurants und Cafés zu stillen. Die Nationale Stillkommission befürwortet daher Maßnahmen, um insbesondere an diesen Orten die Stillakzeptanz zu erhöhen.

Stillempfehlungen

Obwohl das Trinken von Muttermilch an der Brust eine angeborene Fähigkeit von Säuglingen ist, brauchen Stillende insbesondere zu Beginn der Stillzeit häufig kompetente Beratung und Unterstützung. Die am BfR angesiedelte Nationale Stillkommission hat daher Stillempfehlungen in sieben Sprachen veröffentlicht, die über das BfR kostenlos angefordert werden können. Die Stillempfehlungen enthalten praktische Tipps sowie Hinweise auf weitere Organisationen, die bei Stillproblemen neben der Hebamme, Stillberaterin oder dem Frauen- oder Kinderarzt kontaktiert werden können:

https://www.bfr.bund.de/de/publikation/stillempfehlungen-61959.html

 

Quellen:

Über die Nationale Stillkommission am BfR

Die Nationale Stillkommission wurde 1994 mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung einer neuen Stillkultur in der Bundesrepublik Deutschland zu unterstützen und dazu beizutragen, dass Stillen zur normalen Ernährung für Säuglinge wird. Der Kommission gehören Mitglieder aus medizinischen Berufsverbänden und Organisationen an, die sich für die Förderung des Stillens in Deutschland einsetzen. Weitere Informationen zur Arbeit der Nationalen Stillkommission sind auf der folgenden Website veröffentlicht:

http://www.bfr.bund.de/de/nationale_stillkommission-2404.html

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

www.deutschesgesundheitsportal.de

Sparen für Kinder

Sparen für Kinder: vom Sparschwein zur Finanzplanung

Jedes Jahr im Oktober findet der Weltspartag statt. Noch immer gehen an diesem Tag die Kinder mit ihrem Sparschwein zur Bank – aber es lohnt sich nicht mehr. Denn das Sparbuch hat als rentable Anlage ausgedient. Wer heute seinen Sprösslingen das Sparen beibringen und für sie ein Finanzpolster schaffen möchte, muss anders vorgehen. Erol Cen, Investment-Experte von ERGO, schlägt ein Drei-Töpfe-Modell vor.

Was in der Finanzplanung der Wirtschaft gilt, ist auch für Kinder richtig: Das Geld auf verschiedene Töpfe verteilen, kurz-, mittel- und langfristig orientiert. Mit Unterstützung ihrer Eltern können Kinder lernen, regelmäßige Zahlungen oder einmalige Geldgeschenke entsprechend aufzuteilen. So kaufen sie zum Beispiel das neueste Gadget, sparen auf das coole Skateboard und lassen die Eltern das Kommunionsgeld für die spätere Ausbildung zurücklegen. Letzteres finden Kinder vermutlich erstmal langweilig und doof. Aber später, wenn das Geld ein Jahr im Ausland ermöglicht, erschließt sich auch ihnen der Reiz.

Kinderkonto fürs Taschengeld

Die bunte Konsumwelt bietet online wie offline ungezählte Möglichkeiten, das Taschengeld wieder loszuwerden. Ob es das bunte Heft im Supermarkt ist, die angesagten Turnschuhe im Online-Shop oder das neueste Game, das alle, aber auch wirklich alle anderen aus der Klasse schon haben. Bei all den Verlockungen ist es gut, schon früh den Umgang mit Geld zu lernen. „So können Kinder beispielsweise mit einem Kinderkonto, auch Jugendgirokonto genannt, ihr Taschengeld verwalten“, sagt der ERGO Experte.

Das Besondere bei diesem Konto ist, dass Eltern seine Funktionen einschränken können: Zum Beispiel bis zu einem gewissen Alter Überweisungen verbieten oder festlegen, dass Kinder nur mit ihrer Zustimmung Geld überweisen dürfen. Weiterhin ist bei vielen Banken erst ab einem gewissen Alter Online- oder Mobile-Banking möglich. Welche Möglichkeiten Eltern haben, das Konto einzuschränken, hängt von der jeweiligen Bank ab. Generell gilt aber: Über die Stränge schlagen und das Konto überziehen kann der Nachwuchs nicht. „Kinderkonten führen Banken immer als Guthabenkonten. Das heißt: Die Kinder können nur das ausgeben, was vorhanden ist“, beruhigt Cen.

Tagesgeldkonto – flexibel Anlage mit Zinsen


Geldgeschenke, wie sie Kinder oft zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zur Kommunion beziehungsweise Konfirmation bekommen, sind zunächst auf einem Tagesgeldkonto gut aufgehoben. Eltern können es für ihre Kinder bereits zur Geburt eröffnen. Tagesgeldkonten erzielen aktuell wenigstens minimal höhere Zinsen als ein Sparbuch. Das Geld steht täglich zur Verfügung. Zudem sind die jungen Sparer nicht an eine Mindestvertragslaufzeit oder Kündigungsfrist gebunden. „Als mittelfristige Sparanlage ist es optimal und bietet einen finanziellen Puffer, falls mal eine größere Anschaffung ansteht, zum Beispiel ein neues Mountainbike oder ein Smartphone“, so der Experte von ERGO. Mit Zustimmung der Eltern können die Kinder den entsprechenden Betrag abheben. Hat sich eine größere Summe auf dem Tagesgeldkonto angesammelt, rät der Investment-Experte von ERGO, einen Teil des Ersparten auf eine langfristige und renditestärkere Anlage umzuschichten.

Mit Fondssparplan langfristig ein Finanzpolster anlegen


Denn hohe Ausgaben, zum Beispiel für das erste eigene Auto oder für ein Auslandssemester, lassen sich leichter stemmen, wenn Eltern bereits frühzeitig Geld für ihren Nachwuchs gewinnorientiert anlegen. Dafür kommt etwa ein Fondssparplan in Frage. Eine solche Anlage hat den Vorteil, dass die Eltern zwar am Kapitalmarkt investieren, sich aber nicht selbst mit Aktien beschäftigen müssen. Eltern können den Fondsparplan gleich nach der Geburt ihres Kindes einrichten und monatlich einen festgelegten Beitrag einzahlen. Wichtig zu wissen: Bei den meisten Sparplänen gilt eine Mindesteinzahlung von 50 Euro pro Monat.

Sofern es das Haushaltsbudget der Familie zulässt, empfiehlt Cen, das Kindergeld in den Fondssparplan fließen zu lassen. „Die Laufzeit der Anlage sowie die Risikobereitschaft legen die Eltern vorab mit ihrem Finanzberater fest, der einen passenden Fonds empfehlen wird. Die Verwaltung des Geldes übernehmen erfahrene Fondsmanager, die die Fonds laufend an die aktuelle Marktlage anpassen“, erklärt der Investment-Experte von ERGO. Bei der Auswahl des Fonds sollten Eltern auch auf die Flexibilität achten. Gute Produkte lassen sich jederzeit an die aktuelle Lebenssituation anpassen. „Das heißt konkret: Eltern können die Einzahlung erhöhen oder reduzieren, aber auch in einen defensiveren oder risikoorientierteren Fonds wechseln. Ebenso sollten größere Einmalzahlungen möglich sein“, so Cen. Im Laufe der Jahre wächst so ein Finanzpolster, das den jungen Erwachsenen den Start in die Unabhängigkeit erleichtert.

www.ergo.com/ratgeber

Mother And Baby Meeting With Female Doctor In Office

Typ-1-Diabetes: Immunsystem von Babys trainieren

Im Studienzentrum des Universitätsklinikum Dresden werden Kinder mit einem erhöhten genetischen Risiko für Typ-1-Diabetes im Rahmen der Präventionsstudie POInT vorbeugend behandelt. In die Studie können Kinder eingeschlossen werden, bei denen im Rahmen des 2016 begonnenen Freder1k-Neugeborenenscreenings ein erhöhtes genetisches Risiko für Typ-1-Diabetes festgestellt wurde. Sie bekommen zum „normalen“ Essen Insulin als Pulver verabreicht – ein anderer Teil der Kinder (Kontrollgruppe) erhält ein Placebo.

Über die Schleimhäute des Mundes und des Verdauungstrakts wird das Immunsystem mit Insulin konfrontiert. Auf diese Weise soll der Organismus trainiert werden, damit keine fehlerhafte Reaktion des Immunsystems gegenüber den insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse auftritt. Alle Kinder, die an der POInT Studie teilnehmen, werden regelmäßig untersucht und ärztlich begleitet. „Mit diesem Vorhaben bleibt der Freistaat Sachsen Vorreiter in Europa“, sagt Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange, die bereits die Schirmherrschaft für die Freder1k-Studie übernommen hatte und nun das Studienzentrum einweiht. „Die Erforschung von Diabetes hat in Deutschland und auch in Sachsen einen hohen Stellenwert. Neben dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung haben zwei weitere der sechs deutschen Gesundheitszentren einen Partnerstandort in Dresden und auch am Universitätsmedizinstandort Leipzig wird zu Diabetes geforscht, etwa im Profilschwerpunkt der Zivilisationserkrankungen im Rahmen der NAKO Gesundheitsstudie. Forschung im Freistaat Sachsen kann unter hervorragenden Rahmenbedingungen stattfinden und ich freue mich, dass jetzt mit der Präventionsstudie POInT auf der Freder1k-Studie aufgebaut wird, bei der Sachsen besonders bei der Gesundheitsforschung für Kinder bereits eine Vorreiterrolle eingenommen hat.“

„Wir wollen jetzt die großartige Chance nutzen, wenn Kinder ein erhöhtes Risiko haben an Typ-1-Diabetes zu erkranken, diese schwere chronische Krankheit zu verhindern. Dazu wollen wir das Immunsystem dieser Kinder in einem sehr frühen Alter regelmäßig schulen“, sagt Prof. Ezio Bonifacio, der Direktor des Centers for Regenerative Therapies Dresden (CRTD). „In den letzten Jahren haben wir mit Studien wie ‚Freder1k in Sachsen‘ und ‚Fr1da in Bayern‘ viele Erfahrungen sammeln können, was die Umsetzbarkeit von Typ-1-Diabetes Risiko-Screening-Studien angeht. Durch diesen Erfolg können wir jetzt einen Schritt weitergehen und die Prävention voranbringen – die Chancen dafür stehen gut“.

„Für diese Studie eröffnen wir in den Räumen der Kinderklinik ein modernes Studienzentrum Pädiatrie“, erklärt der Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Prof. Reinhard Berner. Die Familien werden hier über die POInT-Studie informiert, im Umgang mit dem Medikament geschult und alle zwei Monate beziehungsweise später alle sechs Monate medizinisch untersucht. Das Studienzentrum soll – in enger Zusammenarbeit mit dem CRTD – Ausgangspunkt für den Aufbau eines „Centers for Early Diagnostics and Prevention of Childhood Inflammatory Diseases“ werden, das mittel- und langfristig in Dresden die translationale klinische Forschung für Kinder ermöglichen soll.

Für Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums, ist dieser Schritt nur konsequent: „Als Hochschulmedizin haben wir immer die enge Zusammenarbeit mit den Forschungseinrichtungen in unserer Nachbarschaft unterstützt, denn ich bin mir sicher, dass es funktionierender Kooperationen bedarf, um die neuesten Therapieansätze zu unseren Patienten zu bringen. Davon profitieren nun die in Sachsen zur Welt gekommenen Kinder und die jungen Eltern, die zuerst am Neugeborenenscreening der Freder1k-Studie teilgenommen haben und nun bei uns im Studienzentrum Pädiatrie innerhalb der POInT-Studie umfassend betreut werden können.“ Die POInT-Studie ist nicht nur eine einmalige Chance für die betroffenen Familien, „diese Studie könnte weltweit im Kampf gegen Typ-1-Diabetes eine ganz neue Dimension der Prävention von Autoimmunerkrankungen eröffnen.“, führt Prof. Bonifacio aus.

Gemeinsam mit Partnern in Deutschland, Schweden, Großbritannien, Polen, Belgien und Deutschland sollen europaweit mehr als 300.000 Kinder auf ein erhöhtes Typ-1-Diabetes-Risiko untersucht werden. „Jedes Kind, bei dem ein erhöhtes Risiko festgestellt wird, bekommt die Teilnahme an dieser Präventionsstudie angeboten. Sollte diese Studie das erhoffte Ergebnis erbringen, wäre dies ein Durchbruch in der Prävention einer bisher unheilbaren Krankheit“, sagt , Prof. Reinhard Berner: „In der Klinik sehen wir, in welche lebensbedrohlichen Situationen Kinder kommen, wenn sie an Typ-1-Diabetes erkranken und welch lebenslanges Schicksal das für die betroffenen Patienten und Familien bedeutet.“

Weitere Informationen zur POInT-Studie
www.gppad.org/de/point-studie/

Bad father is smoking and holding baby.

Passivrauchen – Gefahr für die Kleinsten

Passivrauchen gefährdet Ungeborene sowie Kinder und Jugendliche in großem Maße, warnt Dr. Freerk Prenzel, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig. „Wenn ein Kleinkind ständig unter Mittelohrentzündungen leidet und seine Sachen riechen nach Rauch, sollten Ärzte und Schwestern, aber auch Tanten und Omas aufmerksam werden“, sagt der Experte für Kinderpneumologie und Kinderallergologie. „Denn Mittelohrentzündungen könnten eine Folge davon sein, dass die Eltern rauchen – und das Kind ständig passiv mit.“

Wenn die Schwangere selbst raucht oder fortwährendem Tabakkonsum ausgesetzt ist – also eine Passivraucherin wird, weil zum Beispiel der Partner raucht –, können beim werdenden Kind Entwicklungsschädigungen entstehen, die sich im gesamten späteren Leben negativ bemerkbar machen. In Extremfällen können diese Schädigungen sogar zur Früh- oder Fehlgeburt führen. „Auch plötzlicher Kindstod, Fehlbildungen, eingeschränkte Lungenfunktion, Kreislauferkrankungen, geistige Entwicklungsstörungen und auch Verhaltensstörungen sind mit indirektem Nikotinkonsum assoziiert“, so Dr. Prenzel.

Die Gefahren für das Kind werden nicht weniger, wenn es auf der Welt ist und die Eltern rauchen und somit das Baby selbst zum Passivraucher wird. Die dann lauernden Mittelohrentzündungen gehören noch zu den harmlosen Erkrankungen. Denn Lungeninfektionen und Asthma, Krebserkrankungen, Stoffwechselstörungen und Veränderungen des Immunsystems sind nicht selten. „Das tägliche Einwirken von Tabakrauch ist das größte Problem“, so der Leipziger Kinderarzt. „Und wenn die Eltern sich selbst beruhigen wollen, indem sie sagen, nur draußen auf dem Balkon zu rauchen – da muss ich sagen: Studien zeigen, dass die Stoffe, die beim Rauchen frei werden, sich an den Händen, der Bekleidung und dann auch im Hausstaub nachweisen lassen. Und auf dem Teppich krabbeln die Kleinen herum. Kein Wunder, dass dann die Abbauprodukte von Nikotin im Urin der Kinder zu finden sind.“

Das Rauchen der Eltern im Auto ist aus der Sicht des Mediziners eine „erhebliche Gefährdung der eigenen Kinder“. Da spiele auch keine Rolle, ob die Klimaanlage laufe, ein Fenster offen sei oder nicht. Eine einzige Zigarette habe auf einem Kubikmeter mehr oder weniger abgeschossenem Raum sehr intensive Wirkung.

Wie Dr. Prenzel weiter sagt, würde die konsequente Umsetzung der WHO Rahmenkonvention zur Eindämmung des Tabakgebrauchs und die Realisierung des vom Medizin-Journal „Lancet“ ausgerufenen Ziels, bis 2040 die Zahl der Raucher unter fünf Prozent der Bevölkerung zu drücken, ein riesiger Schritt auch für die Gesundheit der Kinder sein.

„In Deutschland wurde mit dem Rauchverbot für die meisten Gaststätten, mit der teilweisen Einschränkung von Tabakwerbung und dem Aufdruck von Krankheitsbildern auf Zigarettenschachteln schon einiges bewegt“, so der Leipziger Kinderarzt. „Dennoch erachte ich es als einen grundlegenden Fehler, die Tabakwerbung nicht komplett zu verbieten.“ Zugleich ist er sicher, dass das Rauchen nicht nur gebrandmarkt werden muss, sondern Rauchern auch geholfen werden muss, von der Sucht loszukommen. Unter rauchfrei-info.de werde viel Information geboten und gleichzeitig Hilfsangebote gemacht. „Ich tue mit Nichtrauchen etwas für mich, ich tue mit Nichtrauchen etwas für meine Kinder und ich tue mit Nichtrauchen etwas für meinen Geldbeutel – wenn es gelänge, diese Erkenntnisse in die Hirne der Raucher zu pflanzen, wäre viel gewonnen.“

Picture of a chubby baby's arm

Übergewicht durch Schlafmangel?

Schlafmangel kann ganz schön schlechte Laune machen – vermutlich jeder hat es schon einmal erlebt, nach einer Nacht mit wenig Schlaf am nächsten Tag ziemlich gerädert und außer Form zu sein. Starker Schlafmangel führt zu einer herabgesenkten Leistungs- und Aufmerksamkeitsfähigkeit. Häufig gesellt sich dazu ein stark ausgeprägter Appetit, insbesondere auf fettige oder stark gezuckerte Speisen. Grund dafür könnte das Belohnungssystem im Gehirn sein, welches bei Müdigkeit mehr als sonst „gefüttert“ werden muss und so auf Dauer zu Übergewicht führt.

Schlafmangel wird deshalb auch immer häufiger in einen Zusammenhang mit der Entstehung von Übergewicht und Adipositas gebracht. Übergewicht und Adipositas werden gängiger Weise mithilfe des Body Mass Index (kurz: BMI) klassifiziert. Zur Berechnung des BMI wird das Körpergewicht ins Verhältnis zur Körpergröße gesetzt. Die Formel lautet: kg/m2. Wiegt eine Person 80 kg bei einer Körpergröße von 1,70 m, beträgt ihr BMI 27,7 (80 / 2,89 = 27,68). Ein BMI von 25 kennzeichnet Übergewicht, sodass in dem Beispiel mit einem BMI vom 27 Übergewicht vorliegt. Von Adipositas, also krankhaftem Übergewicht, spricht man ab einem BMI von 30.

Forscher aus Großbritannien und den Niederlanden untersuchten in ihrer Studie nun, ob die Schlafdauer bei Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Übergewicht oder Adipositas steht. Die Forscher suchten in medizinischen Datenbanken nach Studien, die von anderen Forschern zu diesem Thema durchgeführt wurden. Insgesamt konnten sie 42 Studien finden.

Eine kurze Schlafdauer begünstigt bei Kindern die Entstehung von Übergewicht

7 Studien zeigten, dass eine kurze Schlafdauer im Kleinkindalter die Entstehung von Übergewicht und Adipositas begünstigt. Ähnliches konnte auch in der frühen und späten Kindheit gesehen werden. Hierzu lagen den Forschern 8 bzw. 3 Studien vor. Weitere 3 Studien zeigten, dass wenig Schlaf auch bei Jugendlichen ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas mit sich brachte. Die zusammenfassende Auswertung von 16 Studien über alle Altersgruppen hinweg zeigte zudem, dass ein Anstieg der Schlafdauer zu einer Abnahme des BMIs führte.

Wenig zu schlafen stellt den Ergebnissen dieser Studie zufolge einen wichtigen Risikofaktor für ein erhöhtes Körpergewicht bei Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen dar. Eltern können einen wertvollen Beitrag zum Schutz ihrer Kinder vor Übergewicht leisten, wenn sie auf eine gute Schlafdauer ihrer Kinder Acht geben und darauf bedacht sind, gute Schlafgewohnheiten einzuüben.

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Original Titel:
Sleep duration and incidence of obesity in infants, children, and adolescents: a systematic review and meta-analysis of prospective studies

 

In der Rückentrage durch die Welt

Das Traditionsunternehmen Didymos aus Deutschland hat jetzt  eine neue Rückentrage entwickelt. Gerade Krabbel- und Laufkinder lieben es, eigenständig die Welt zu entdecken, aber Sie lieben es auch noch lange getragen zu werden. Zum Kuscheln und für Ruhepausen bietet der Onbuhimo DidyGo ein bequemes Plätzchen auf Mamas und Papas Rücken.

Klein zusammenlegbar

Die aus Japan stammende Onbuhimo Tragehilfe eignet sich zum Tragen von Kindern, die schon selbständig sitzen können. Sie sieht ein wenig aus wie ein Rucksack und so schnell und bequem ist sie auch an- und ausgezogen. Außerdem ist sie leicht und passt, klein zusammengelegt, in die Wickeltasche – sehr praktisch für unterwegs.

Besonders für schwangere Mütter ist diese Tragehilfe eine gute Wahl, da sie keinen Hüftgurt hat und vor allem als Rückentrage verwendet wird. Nichts drückt auf den wachsenden Bauch.

Bis 20 kg

Die Trage wird aus den bewährten, diagonal dehnbaren Tragetuchstoffen hergestellt , dadurch wird der kindliche Rücken ideal gestützt und ein komfortabler Sitz und sicherer Halt für Traglinge ab Sitzalter bis etwa 20 kg ermöglicht.

Die intuitive, bequeme Handhabung und die individuelle Anpassungsfähigkeit ermöglichen körpernahes, ermüdungsfreies Tragen, hohen Tragekomfort sowie viel Ausblick für die großen Kleinen, hoch auf dem Rücken von Mama und Papa.

Das macht den Onbuhimo DidyGo so komfortabel

  • Die Schultergurte sind breit und gepolstert und durch die Gurtbänder individuell einstellbar.
  • Das Rückenteil ist aus diagonal dehnbarem Didymos Tragetuchstoff gefertigt und bildet einen bequemen Sitzbeutel, der sich den Körperformen anpasst und rundum sicher stützt und hält.
  • Der Brustgurt ist verstellbar um den Sitz von Schulterträgern und Sitzbeutel zu optimieren.
  • Durch den stufenlos regulierbaren Sitzsteg lässt er sich der Größe des Kindes anpassen.
  • Die Stoffkanten an den Beinöffnungen sind im Bereich der Kniekehlen gepolstert.
  • Die Kopfstütze gibt sicheren Halt für Nacken und Kopf und lässt sich individuell einstellen.
  • Geeignet für Babys und Kinder, die selbständig sitzen können, Gewicht ca. 7 bis 20 kg.
  • Erhältlich in vielen Didymos Farben und Designs.

Weitere Infos auf der Homepage:
www.didymos.de

Mütze bearbeitet

Mützenmuffel aufgepasst

Menschen sind „Augentiere“ und unser Gehirn braucht Input, um sich gesund zu entwickeln. Eine Mütze sind wichtig. Sie bieten Geborgenheit, Schutz vor Auskühlung. Schutz vor Wind und UV-Strahlung.

Warm hält gesund

Rundum gut behütet lässt sich Leben lernen. Gerade jetzt, wo es wieder kälter wird. Bei den Babys sind die Köpfe noch besonders groß und kühlen schnell aus. Vor allem Winde, die auf die zarten Ohren treffen, führen schnell zu schmerzhalften Mittelohrentzündungen. Sie trifft Kleine besonders häufig.

Gute Sicht

Babys und Kleinkinder unbehütet zu lassen, ist daher die schlechteste Lösung. Aber Mützen müssen passen! Besonders in den ersten Lebenswochen. Passt die Mütze nicht genau, rutscht sie bei Bewegung. Sie verdeckt so immer wieder den Blick auf die Welt. Geduld können die Kleinsten noch nicht. Die Welt ist immer und unmittelbar. Die Kommunikation eingeschränkt. Junge Eltern sind noch dabei, die Nuancen der Laute zu interpretieren. Ein weinendes Kind im Kinderwagen oder Tragetuch kann viele Sorgen haben. Eine davon ist fehlende Sicht!

Die passenden Größe

Frühe Frustration durch unpassende Mützen kann eine bleibende „Mützenunlust“ zur Folge haben. „Mützen sind doof…“! Mützen werden auch nur wenig besser, wenn sie festgebunden werden können (oder müssen).
Wichtig ist eine perfekte Passform – von Anfang an. Im ersten Lebensjahr wächst der Kinderkopf rasant. Das verleitet oft zum „Kauf auf Zuwachs“. Das Unternehmen Pickapooh hält das für keine gute Idee. Deshalb gibt es seine Mützen ab Größe 34 – für Frühgeborene. In 2cm-Schritten werden die Mützen dann größer. Die Größe 64 „kann“ auch große Männerköpfe. Dazwischen ist für Alle die passende Größe dabei.

Viele Familien, die von Anfang an auf passende Mützen gesetzt haben, schwören auf die gute Passform. „Made in Germany“, nur aus ökologisch sinnvollen Materialien und mit Liebe gemacht, sind Pickapooh-Mützen eine Investition fürs Leben. Haltbar, zeitlos schön und nachhaltig für mehrere Kindergeneration lohnt es sich, auf genau passende Mützen zu setzten.

Die abgebildeten Mützen gibt es aus 97% Baumwolle und 3 % Elastan und aus 70 % Merino-Schurwolle und 30 % Seide. www.pickapooh.de

 

Richtig Trinken

Richtig trinken von Anfang an!

In den ersten vier bis sechs Monaten erhält Ihr Baby durch die Muttermilch oder Flaschennahrung genügend Flüssigkeit. Zusätzliche Getränke sind in dieser Zeit nur an besonders heißen Tagen, bei Fieber oder Durchfall nötig – am besten Leitungswasser oder ungesüßter Früchte- und Kräutertee. Leitungswasser muss nicht abgekocht werden. Lassen Sie es aber immer so lange ablaufen, bis kaltes Wasser aus der Leitung fließt.

Es sollte kein Trinkwasser aus Bleileitungen verwendet werden. Wasser aus Hausbrunnen sollte nur verwendet werden, wenn die Eignung zuvor geprüft wurde. Auch wenn Ihr Kind die Flasche schon greifen und halten kann: Überlassen Sie Ihrem Kind die Flasche nicht zum Dauernuckeln und auch nicht als Einschlafhilfe. Schwere Karies, sogenannte Nuckelflaschenkaries, kann die Folge sein.

Mit der Beikost wächst der Durst

Erst wenn die dritte Breimahlzeit (Getreide-Obst-Brei) eingeführt ist, braucht das Baby – mit Ausnahme der oben genannten Situationen – zusätzliche Flüssigkeit.

  • Geben Sie Ihrem Baby bevorzugt aus Becher oder Tasse zu trinken und nicht aus der Flasche.
  • Bieten Sie Ihrem Baby zu den Mahlzeiten und auch zwischendurch immer wieder etwas zu trinken an. Leitungswasser, stilles Mineralwasser, ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee sind auch jetzt die erste Wahl.

Machen Sie sich jedoch keine Sorgen, wenn Ihr Baby am Anfang nur wenig trinkt. Das wird sich mit zunehmendem Alter und der sich verändernden Zusammensetzung der Mahlzeiten in der Regel von selbst ändern, wenn Sie ihm regelmäßig etwas zu trinken anbieten.

Mit der Familienkost wird mehr Flüssigkeit nötig

Wenn die Nahrung beim Übergang auf die Familienkost fester wird, braucht Ihr Kind zusätzliche Flüssigkeit – zunächst etwa eine Bechermenge (200 ml) pro Tag. Wenn der Übergang zur Familienkost abgeschlossen ist, sollte die tägliche Trinkmenge zu jeder Mahlzeit und zwischendurch insgesamt etwa 600–700 ml betragen. Versuchen Sie, Ihr Kind von Anfang an Getränke aus Tasse oder Becher trinken zu lassen, auch wenn es anfangs noch nicht die Lippen um den Tassenrand schließen kann. So gewöhnt es sich erst gar nicht daran, seinen Durst aus der Flasche zu stillen und dauernd daran zu nuckeln.

Noch ein Tipp: Füllen Sie den Becher am Anfang bis zum Rand, damit die Oberlippe Ihres Kindes gleich befeuchtet wird. Dadurch öffnet es automatisch seinen Mund. Dabei sollte Ihr Kind sitzen. Zu den Mahlzeiten und zwischendurch sollten Sie Ihrem Kind regelmäßig etwas in kleinen Bechern zu trinken anbieten. Mindestens eine halbe Stunde vor dem Essen sollten jedoch keine Getränke mehr gegeben werden, um nicht unnötig den Hunger auf die Mahlzeiten zu verringern.

Wasser und ungesüßte Tees sind die erste Wahl

Leitungswasser und stilles Mineralwasser, das für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet ist, sind die bevorzugten Getränke im ersten Lebensjahr und auch noch danach. Wenn Sie Ihrem Kind vor Beginn der Beikost etwas zu trinken geben möchten, dann empfiehlt es sich, spezielle Teebeutel für Säuglinge zu verwenden. Sie unterliegen besonderen gesetzlichen Auflagen für die Säuglingsernährung und sind nahezu schadstofffrei und ungesüßt.

Mit Beginn der Beikost können Sie Ihrem Kind – neben Leitungs- oder Mineralwasser – die gängigen Früchte- und Kräutertees zu trinken geben. Heilkräutertees, wie zum Beispiel Kamillentee, sollte Ihr Kind jedoch nur bei Krankheit bekommen. Auch Fenchel-, Pfefferminz- und Melissentee sollten nicht jeden Tag gegeben werden. Für die darin enthaltenen ätherischen Öle kann eine gesundheitsschädigende Wirkung bei Dauereinsatz nicht ausgeschlossen werden. Am besten wechseln Sie die Teesorten einfach ab.

Gießen Sie den Tee mit sprudelnd heißem Wasser auf und lassen Sie ihn fünf Minuten ziehen. Ein Beutel Tee auf eine Tasse Wasser ist dabei ausreichend. Der Tee sollte anschließend auf Körpertemperatur abgekühlt werden. Von Instanttees mit Zuckerzusatz ist abzuraten. Keinesfalls sollten sie zum Dauernuckeln angeboten werden. Vor allem das ständige Umspülen mit der Zuckerlösung kann schwere Karies verursachen – selbst wenn die Zähnchen noch gar nicht durchgebrochen sind.

Das Richtige Trinken

Auch Obst- und Gemüsesäfte (zum Beispiel Apfel- oder Karottensaft) enthalten Zucker und andere Kohlenhydrate, welche die Entstehung von Karies fördern können. Säfte sollten daher grundsätzlich im Verhältnis drei Teile Wasser und ein Teil Saft verdünnt und keinesfalls zum Dauernuckeln gegeben werden. Sie sollten zudem – wenn überhaupt – nur gelegentlich angeboten werden. Getränke denen zusätzlich Zucker, Honig, Sirupe, Dicksäfte, Zuckeraustauschstoffe oder Süßstoffe zugesetzt wurden, sollten Sie grundsätzlich meiden.

Quelle
www.kindergesundheit-info.de

Perfekte Babyfotos schießen

Babys richtig fotografieren

Fotos sind Erinnerung fürs Leben. Aber wie gelingen gute Babyfotos? Und was muss man bei Gruppenfotos beachten? Wir verraten Ihnen ein paar Tipps, damit Ihre Bilder eine schöne und bleibende Erinnerung für alle Beteiligten werden

Die Begeisterung der Großen beim Anblick eines kleinen Wonneproppens kennt kaum Grenzen. Klar, dass die stolzen Eltern jeden Entwicklungsschritt und schöne Momente als Erinnerung für immer im Bild festhalten möchten. Tatsächlich lassen sich die Kleinen bestens fotografieren. Immer natürlich und mit Begeisterung bei der Sache – anders als Erwachsene, die oft Posen einnehmen und animiert werden wollen. Die schönen Momente im ersten Lebensjahr lassen sich mit unseren Tipps im Bild festhalten.

Tipps fürs Babyportait

Auf Augenhöhe fotografieren

Das Leben von Säuglingen und Kleinkindern spielt sich hauptsächlich auf dem Boden ab. Beim Fotografieren sollte man sich deshalb auch auf den Bauch legen. So entstehen schöne Schnappschüsse auf Augenhöhe!

Mit Tele

Auch wenn die Kleinen nicht bewusst posieren, sollte man nach Möglichkeit ein Tele einsetzen. So kann man aus größerer Entfernung tolle Portraits machen, ohne die Kleinen bei ihrer natürlichen Beschäftigung zu stören.

Bewegte Babys bewegen

Ein schlafendes Baby ist ein schöner Anblick, aber Babys in Aktion bringen einfach mehr Lebensfreude rüber. Schöne Aufnahmen entstehen, wenn die Kleinen krabbeln oder mit ihren kleinen Händen freude- strahlend nach Gegenständen greifen.

Serienfotos

Babys bewegen sich schnell, und daraus ergeben sich viele schöne Fotomotive. Die hält man am besten im Bild fest, wenn man das Sport-Programm zuschaltet. So kann man Serienbilder in schneller Folge schießen und tolle Momente für immer im Bild festhalten.

Besser ohne Blitz

Ein heller Hintergrund (z. B. Fenster) macht den Einsatz von Blitzlicht überflüssig. So umgeht man auch das Risiko roter Augen.

Tipps fürs Familienfoto

Familienfeste bieten jede Menge Gelegenheiten, die Generationen gemeinsam im Bild zu vereinen.

Der Aufbau macht’s

Im Vordergrund des Bildes stehen die Kleineren, im hinteren Bereich sind die Größeren zu sehen. Ein Haustier lockert das Foto zusätzlich auf. Um die Personen als Gruppe wirken zu lassen, ist es wichtig, dass alle nah zusammenrücken. Für eine gelungene Anordnung wählt man am besten einen Platz, an dem jeder gut positioniert werden kann, etwa ein Sofa oder eine Treppe. Wenn man das Foto aus etwas erhöhter Position macht, sind alle gut erkennbar. Ein neutraler, ruhiger Hintergrund trägt dazu bei, dass der Fokus auf der Gruppe liegt.

Mehr ist Mehr

Manchmal dauert es eine Weile, bis die Familie positioniert ist und alle an der richtigen Stelle stehen/sitzen. Deshalb sollte man Bilder schnell hintereinander machen. So entsteht keine Langeweile, und es entstehen oft besonders originelle Aufnahmen.

Einzelaufnahmen

Ein Porträt sollte möglichst spontan und authentisch wirken. Doch bei Aufnahmen sind viele häufig ein wenig aufgeregt. Der Fotograf schafft Abhilfe, indem er sich mit dem Modell unterhält und eine „Wohlfühlatmosphäre” erzeugt. Bei lebhaften Kindern kann zusätzlich ein Spielzeug helfen. Die Bilder gelingen am besten mit einer Spiegelreflexkamera mit Teleobjektiv oder dem Porträtprogramm der Kompaktkamera.